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IGNORED

Referat von Wolfgang Dicke


Pastis

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... Der Text ist nicht schlecht, oder?

Schlecht nicht, aber die sinkenden Fallzahlen von Schußwaffengebrauch durch Kriminelle bei Straftaten mal eben so ohne ernsthafte Begründung dem verschärften WaffR zuzuschreiben, ist auch nicht besser, als das Handeln, dass er bei anderen kritisiert. :closedeyes:

Ich hätte zu dem Punkt nur zu gerne gewußt, wie er die Kriminalitätsentwicklung in Kennesaw, Georgia, erklärte, nach dem die dort 1982 eine Waffenbesitzpflicht einführten. :ridiculous:

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Naja, :friends:

aber so ganz scheint er seine Seele doch noch nicht der Karierre geopfert zu haben. siehe dort (klick!)

Eher scheint er wohl selbst ein Opfer der gesellschaftlichen Propaganda geworden zu sein, die er anprangert. :rolleyes:

Nachti! :bb1:

Mausebaer

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  • 2 weeks later...

Autsch, autsch... :peinlich:

Wolfgang Dicke ist seit Jahren einer der renommiertesten Fachautoren, nicht nur zum Thema Waffenrecht, sondern auch zu anderen Waffen-Themen. Er schreibt regelmäßig für VISIER (etwa die Reportage über die Tulsa Gun Show im neuen Heft oder ein vielbeachtetes Editorial vor einigen Monaten (10/2010) zur Anti-Waffen-Hetze der Medien) und er hat, offenbar zur Zufriedenheit vieler Besucher, die grosse Podiumsdiskussion 2009 in Forst geleitet . Zwischendurch ist er in zahlreichen Fernsehinterviews als pro-LWB-Vertreter dabeigewesen, und auch, als er heute in der Redaktion war (um die nächsten Themen abzugeben) war seine Seele immer noch recht sicher auf den legalen Waffenbesitz ausgerichtet und ungeopfert.

Einfach mal googlen, es gibt da zig Zitate, die nicht unbedingt aus VISIER stammen (weil ich ja parteiisch bin...) und die seine Grundeinstellung ganz gut belegen. Schade nur, dass er aus Altersgründen eben seit 2010 kein GdP-Sprecher mehr ist - und diesen positiven Einfluss zu unseren Gunsten wird es künftig wohl nicht mehr in dieser Form geben.

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Schlecht nicht, aber die sinkenden Fallzahlen von Schußwaffengebrauch durch Kriminelle bei Straftaten mal eben so ohne ernsthafte Begründung dem verschärften WaffR zuzuschreiben, ist auch nicht besser, als das Handeln, dass er bei anderen kritisiert. :closedeyes:

Nein, das siehst Du falsch. Er begründet die besonders hohe Gesetzestreue der Waffenbesitzer mit dem Waffengesetz.

Und da hat er nicht ganz Unrecht. NATÜRLICH passen LWB etwas besser auf, weil bei uns einmal zu oft angetrunken Fahren, oder einmal zu oft irgendeine andere "Kleinigkeit" zum Verlust ERHEBLICHER materieller und ideeller Werte führen kann. Und das schreckt ab, ganz unbestreitbar.

Übrigens zieht er dazu bereits die Waffenamnestien der 70er Jahre heran... nicht die Verschärfungen der 2000er.

Ich finde den Text gut geschrieben. Für uns LWB steht wenig neues drin, und für nicht-LWB ist er zu lang (meistens), aber sehr gut. Das ein oder andere kann man in Leserbriefen oder Diskussionen sicher gut weiterverwerten.

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Jaja, der Wolfgang,

1A Reportagen und ebensolche Artikel...

Leider ist er ( aus Sicht einiger Betroffener :rolleyes: )

in der falschen Gewerkschaft, die die Interessen der Polizei vertritt.

Ansonsten kann ich seine Artikel von anno dunnemals im DWJ bis heute im Visier

immer wieder mit Genuß lesen...

Ein Mann, der weiß, wovon er spricht und Spaß an seinem Hobby hat,

und es außerdem auch nach außen hin gut vertreten kann!

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Leider ist er ( aus Sicht einiger Betroffener :rolleyes: )

in der falschen Gewerkschaft, die die Interessen der Polizei vertritt.

Genau auf diesen Punkt wird viel zuwenig hingewiesen:

Die GdP, der Wolfgang Dicke angehört, ist die mit Abstand größte Polizeigewerkschaft in Deutschland. Sie hat um die 180 000 Mitglieder. Die immer wieder in unseren Medien zitierte Polizeigewerkschaft BdK mit dem Vorsitzenden Herrn Jansen hat nicht einmal 10 Prozent dieser Mitglieder vorzuweisen.

Komisch, die GdP hat noch nie öffentlich gefordert, den privaten Waffenbesitz zu verbieten oder die Waffen in zentralen Lagern auf den Schießständen, meistens in abgelegenen Gebieten, auszulagern.

Ansonsten schließe ich mich den Meinungen an. Wolfgang Dicke ist ein Polizist, der noch in der Lage ist, gesellschaftliche Probleme offen anzusprechen und der sich nicht hinter verlogenen Ideologien versteckt.

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... als er heute in der Redaktion war (um die nächsten Themen abzugeben) war seine Seele immer noch recht sicher auf den legalen Waffenbesitz ausgerichtet und ungeopfert...

Dann hattet Ihr bestimmt einen netten small talk über den kleinen Anscheinsparagraphen oder das zentrale Waffenregister?

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Wo soll hier das Problem sein?

Für uns hier ( WO ) gar nicht;

es gibt aber eben noch eine gewerkschaftliche

Vertretung, der es gut zu Gesicht stünde, ihn

als bundesweit bekannten "Vorzeigemann" zu haben.

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Dann hattet Ihr bestimmt einen netten small talk über den kleinen Anscheinsparagraphen oder das zentrale Waffenregister?

Minimalst. Eher über die neuesten Erkenntnisse zu Custers Schlacht am Little Big Horn vor 135 Jahren und über verrückte Sammler in den USA.

Das zentrale Waffenregister und der aktuelle Stand dazu ist zwar ein größeres Thema der nächsten Ausgabe (7/2011), aber nicht (mehr) Wolfgang Dickes Metier.

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