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IGNORED

Zentrale Waffenlagerung generiert 90000 neue Waffenscheine


MichaelDa

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Wie man diesem Dokument ( http://www.dosb.de/fileadmin/fm-dosb/downl...ndserhebung.pdf ) entnehmen kann, gibt es ca. 15000 Schützenvereine in Deutschland (im Durchschnitt ca. 96 Mitglieder pro Verein). Im Durchschnitt dürfte jeder volljährige Schütze zwischen 2 und 4 Sportwaffen besitzen. Somit dürften also ziemlich viele Sportwaffen pro Verein einzulagern sein. Wieviele genau ist hierbei ziemlich irrelevant, in jedem Fall viele.

Ganz davon abgesehen, dass dies sowohl sicherheitspolitischer Unfug wäre (100 Waffenschränke sind nun einmal schwerer zu knacken, als 1 Waffenlager (per nächtlicher Geiselnahme)) (Rot/Grün vertrat nach Erfurt ja auch diese Ansicht, siehe hier: http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Intervie...90&nsc=true ) und das ganze auch logistisch nicht zu bewältigen wäre .....

Pro Verein müsste man bestimmt 6 Waffenwarte bestellen (OSM und Stellvertreter, Gewehrreferent und Stellvertreter, Pistolenreferent und Stellvertreter). Bei dieser Menge an Sportwaffen oder der möglicherweise noch größeren Menge an zentral gelagerter Munition (was ja schon nach dem Sprengstoffrecht nicht möglich wäre) sind sie definitiv "mehr als die Allgemeinheit" gefährdet. Die Waffenbehörden werden in Folge an die 90000 Waffenscheine ausstellen müssen, wenn sie denn beantragt werden, damit sich die Waffenwarte notfalls selbst verteidigen können.

Da möchte doch sicher niemand haben, oder? Weder die Bevölkerung, noch die Betroffenen.

EDIT: Um ein Abgleiten in der Diskussion zu verhindern, Text nach Rücksprache mit dem Mod angepasst.

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Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Endlich werden in allen Vereinen wieder alle Posten besetzt werden!

Das würde ich bezweifeln.

Jedenfalls würde ich auf mein Vorstandsamt sofort verzichten, wenn ich deswegen zwingend über Waffen der Vereinsmitglieder in der Waffenkammer verfügen könnte bzw. müsste!

Nicht nur alleine wegen den nicht zu beziffernden Werten über die ich Gewalt hätte (und bei Beschädigung oder Verlust Rede und Antwort stehen müsste), sondern auch wegen der Gefahr für mich oder meine Familie die damit verbunden wäre. (Wo und wie könnten Verbrecher günstiger und einfacher zu Waffen kommen als in den Lagern der Schützenvereinen?)

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Das würde ich bezweifeln.

Jedenfalls würde ich auf mein Vorstandsamt sofort verzichten, wenn ich deswegen zwingend über Waffen der Vereinsmitglieder in der Waffenkammer verfügen könnte bzw. müsste!

Nicht nur alleine wegen den nicht zu beziffernden Werten über die ich Gewalt hätte,..... sondern auch wegen der Gefahr für mich oder meine Familie die ..... (Wo und wie könnten Verbrecher günstiger und einfacher zu Waffen kommen als in den Lagern der Schützenvereinen?)

Danke für die qualifizierte Antwort.

Frau Roth, Herr Jansen, ... Sie sind dran!

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Köstlich - köstlich. Klar auf den Punkt gebracht und mit beißender Ironie grundiert. Sollte selbst praxisfern denkenden Verfechtern der zentralen Aufbewahrung (wenn ich mich recht entsinne: Künast, Ströbele und Gunkel und anderen) jeden Wind aus den Segeln nehmen.

Viele Grüße

Flaschenhuelse

PS Zum angepaßten und "entschärften" Beitrag: Natürlich ist die zentrale Aufbewahrung Unsinn. Wer den Schlüssel zu einer Waffenkammer bekäme, hätte eine enorme Verantwortung und ein exorbitantes Risiko zu tragen. Das kann keinem zugemutet werden. Da würde sich vermutlich auch die Versicherungswirtschaft drücken, solche Risiken abzusichern.

Zudem würde auch ein solches System keine 100-prozentige Sicherheit bringen, da Waffen zwangsläufig temporär zu Hause gelagert werden müssen. Simples Beispiel: Ein Schütze muss seine Waffe zur Reparatur zum Büchsenmacher bringen - oder er behauptet lediglich, die Waffe habe einen Defekt, um sie mitnehmen zu können. Er nimmt die Waffe am Samstag nach dem Schießen mit nach Hause, um sie am Montag zur Reparatur zu geben. Am Montag kommt ein Termin dazwischen. Und wo liegt die Knifte dann? Zu Hause - tagelang - und womöglich sogar ungesichert, da es ja dann - dank zentraler Lagerung - keines Tresores mehr daheim bedürfte.

Nochmals: Zentrale Lagerung ist Unfug!

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So schön die Diskussion auch ist, aber die Antwort ist doch mehr als logisch. Wer es net bezahlen kann, muss es eben aufgeben - zur Sicherheit der Allgemeinheit. So und nicht anders werden es die (Verbots-)Parteien machen. Nicht das ich einer Diskussion aus dem Weg gehe, aber wenn man sich immer wieder so beißend kämpferisch in den Medien gegen die LWBs wendet, dann erwarte ich kaum noch was von denen, außer den Tag an dem die ihre Drohungen wahr machen.

Was wirklich fehlt ist nach wie vor eine breite Front, seitens der Verbände (jedweder Art) als auch Handel/Hersteller, denn alle wären über kurz oder lang betroffen (bis auf die die international genau soviel absetzen). Solange die aber noch fehlt bzw. auf sich warten lässt, so lange werden wir politisch weiterhin einstecken müssen. Vielleicht sollten man denen einfach auch mal klarmachen, was die Kehrseite der Medaillie ist, zB. Arbeitslosigkeit, Kulturverfall etc.

grüße,

zykez

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Diese Diskussion ist, zumindest hier (an anderer Stelle mit ausgewählten Leuten sieht das anders aus) überflüssig.

Wenn das im ersten Beitrag angeführte Argument gebracht wird, wird die absehbare Antwort in einem Satz bestehen, höchstens derer zwei.

" Das muss durch professionelle ( :rotfl2: ) Sicherheitsunternehmen auf Kosten der Schützen getan werden, wer will denn die Schützen-Bewacher kontrollieren? ."

Den möglichen zweiten Satz schenke ich mir an diesem Ort.

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Hm, was isses nun, dieser Startbeitrag? Ironie isses nicht, Tatsachen sind es erst recht nicht, konstruktiv auch nichts, irgendwie rundherum an mehreren Themen vorbei.

Kurzum: ich weiß mal wieder nicht, was dieser verunglückte Beitrag von MichaelDa soll (leider halten sich bei dir gute und weniger gute Beiträge die Waage, sorry)

Allein beim DSB (was anderes kennt der Deutsche Olympische Sportbund offenbar nicht) gab es zum 31.12.2009 15086 Vereine, der BDS meldet etwa 1500 Vereine, der BDMP ist organisatorisch nur einer (e.V.), aber dafür haben die anderen anerkannten Schießsportverbände sicher noch ein paar weitere tausend Clubs aufzubieten. Davon ziehen wir wiederum ein paar tausend Doppelungen ab und solche, die gar keinen eigenen Schießstand haben.

Daraus aber auch nur rechnerisch irgendeine Waffenmenge zu schätzen, die untergebracht werden müßte, entbehrt jeder Chance auf Richtigkeit. Und was soll das jetzt? Regierung, Innenmysterium und viele andere tatsächlich an der Gesetzgebung beteiligte Kräfte (dazu gehört sicher nicht der BDK oder wer das auch immer mal wieder angedacht und dich auf die Idee gebracht hat, da nachzuschätzen), die sind sich lange einig, dass eine zentrale Aufbewahrung Kappes ist, und haben auch die Gründe klargelegt. Und dann kramen wir ausgerechnet selbst das Thema wieder raus??

Man braucht ohnehin nicht so viele Leute und erst recht keine Waffenscheine. Biometrisch verriegelte Schützenhäuser, jeder Funktionär opfert einen Finger, und die werden zentral im Ordnungsamt aufbewahrt. Schluss, aus, gut Nacht.

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Zudem würde auch ein solches System keine 100-prozentige Sicherheit bringen, da Waffen zwangsläufig temporär zu Hause gelagert werden müssen.

Eben. Das "System" zentraler Aufbewahrung (das gilt für die Waffen, und das gilt auch für Gedankenspiele

bezüglich Zentrallagerung von Munition) ist in sich nicht stimmig. Die Schießsportlandschaft, wie sie sich

real entwickelt hat, und die jagdlichen Anforderungen werden es in der Praxis immer erfordern, zumindest

einen Teil der Waffen und Mun. zumindest zeitweise zu Hause aufzubewahren.

Diese "zentrale Aufbewahrung" ist ein Luftschloss, das Leute errichtet haben, die mit der Materie

überhaupt nicht vertraut sind.

Allerdings dürfen wir nie vergessen:

Um Praxistauglichkeit geht es den entsprechenden "Forderern" gar nicht. Auch nicht darum, ob die Sache real leistbar und umsetzbar wäre.

Die wollen letztlich - und u.a. über dieses Instrument - den privaten Waffenbesitz abschaffen.

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100 Waffenschränke sind nun einmal schwerer zu knacken, als 1 Waffenlager

Stop. Auch der Verein müsste 100 Waffenschränke kaufen, da ja Schütze A oder der Waffenwart nicht an Waffen von Schütze B,C, D, ... kommen darf. Welcher Verein hat soviel Platz und Geld? Unser kleiner Verein hat z.B. kein eigenes Vereinsheim, sondern hat sich bei einem Schiessstand eingemietet.

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Wie gesagt, die "zentrale Lagerung" (und die für viele Vereine nicht bestehenden Möglichkeiten, so etwas umzusetzen)

ist nur ein weiterer Hebel, der zur Abschaffung des privaten (legalen) Waffenbesitzes angesetzt wird.

Kein halbwegs logisch denkender Mensch kann sich davon wirklich eine Erhöhung der Sicherheit versprechen...

Die Motivation ist eine andere.

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Heute Abend kommt auf SWR (20:15) eine Sendung zum Vierfachmord in Eislingen, da soll auch darauf eingegangen werden, wie die Jungs an die Waffen kamen, die sind ja bekanntlich aus einer Zentralen Lagerung, sprich Schützenverein geklaut worden, mal sehen, wie der SWR sich da wieder verbiegt (oder lügt).

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Größtmögliche Sicherheit bringt nur die eigene Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit! Sperrt Euere Waffen ordentlich weg und zwar so, dass mit einer LEGALWAFFE sowas NIE WIEDER passieren kann!!! Dass wieder mal was kommt, wird sich nicht vermeiden lassen - schrecklich und tragisch genug! Nur will "ICH" (weil es ja nie DER einzelne Täter war, sondern ein SpoSchü/Sohn eines SpoSchü/Waffennarr) nicht irgendwann wieder an den Pranger gestellt werden, geschweige denn mein Hobby derart in Frage stellen lassen, wie es schon geschehen ist!!!

Ansonsten seh ich die Diskussion auch als relativ müßig an - dieses Hirngespinst dürfte (geb's Gott!) vom Tisch sein...

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ein gutmensch denkt das ein schütze immer zu seinem verein zum schießen fährt und so kann er da ja alles aufbewahren - mit dingen wie widerladen und der daraus gegebenen unmöglichkeit des im verein aufbewahrens will er sich nicht beschäftigen da er schon seine meinung hat die er nicht durch fakten ändern will

das aber viele schützen kein vereinsheim haben und in der regel auch keines wollen und das die schießtermine bei manchen durchs ganze land verteilt sind das wissen die gutmenschen in der regel wirklich nicht

die stellen stich das wie ne schrebergartensiedlung vor wo immer alles am gleichen platz bleibt

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Laut IANSA hat KEIN Land eine zentrale Aufbewahrung, jedoch haben die Schelme bereits eine Spalte dafür eingerichtet. ;)

Interessanter wäre sowieso die Spalte, in welchen Ländern eine zentrale Lagerung explizit verboten ist...

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ein gutmensch.... - mit dingen wie widerladen und der daraus gegebenen unmöglichkeit des im verein aufbewahrens will er sich nicht beschäftigen

Ach, damit haben die entsprechenden Zeitgenossen kein Problem.

Ich habe letztes Jahr mit einem u.a. über die geforderte "zentrale Munitionsaufbewahrung" diskutiert und dann das

Wiederlade-Thema (was mich ja unmittelbar betrifft) angeschnitten.

Simple Antwort: Dann muss das eben VERBOTEN werden.

Ich hätte in dem Moment wirklich Lust gehabt, ihm eine Ladematrize in den Hals zu stopfen -

habe es aber beim sachlichen Weiterargumentieren belassen.

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(...) Dann muss das eben VERBOTEN werden.

Genau das ist es! :angry2:

Die Forderung nach einer zentralen Waffenaufbewahrung darf man nicht isoliert vom "Großkaliber" Verbot sehen: Wenn zu der Liste der bisherigen "vom Schießsport ausgeschlossenen Schußwaffen" entsprechend viele dazukommen, muss im Vereinsheim auch weniger eingelagert werden. Randfeuerpatronen lädt wohl auch keiner selbst, so dass die Munition dann gleich mit zentral verwahrt werden kann. Und für die Mitnahme der SpoPi über das Wochendende wird dann halt die Blockierung wie bei den Erbwaffen Pflicht. :icon13:

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Hm, was isses nun, dieser Startbeitrag? Ironie isses nicht, Tatsachen sind es erst recht nicht, konstruktiv auch nichts, irgendwie rundherum an mehreren Themen vorbei.

Kurzum: ich weiß mal wieder nicht, was dieser verunglückte Beitrag von MichaelDa soll (leider halten sich bei dir gute und weniger gute Beiträge die Waage, sorry)

Stimmt. Ergab sich durch eine nachträgliche Anpassung des Textes. Also MOD, bitte doch alles komplett löschen. Danke.

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