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IGNORED

Sollte man sich mit den sog. "Gegnern" zusammentun?


Hutator

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Das ist jetzt evtl. beim ersten Lesen eine gewagte These, einfach mal bis zum Ende durchgehen:

Wenn mich einer fragt, ob ich dafür bin, dass sich ein "Winnenden" nochmals wiederholt, bin ich, und nicht nur ich, mit Sicherheit dagegen.

Das wird ja hier im Forum wohl jedem so gehen. Wenn ich mir jetzt denke, dass die Eltern etc. der Opfer das in der Zukunft verhindern wollen, dann ist das mehr als verständlich.

Warum genau sollten wir uns mit denen nicht zusammentun? Es ist ja eine allgemein bekannte Tatsache, dass die Waffe an sich "illegal" im Besitz des Täters war. Von sich aus ist somit die illegale Waffe, wie hier im Forum schon x mal geschrieben, das eigentliche Problem.

Wenn wir uns nun mit dem Bündnis zusammentun könnten, wie auch immer, genau so wie mit den anderen "Komplettwaffengegnern" und gegen die eigentliche Gefahr vorgehen, hätten wir uns Unschuldige aus dem Fokus und zudem mal wirklich was für die Sicherheit getan.

Ich weiß leider noch nicht, wie man das dem AB oder anderen Gruppen klar machen kann, aber ich finde das deutlich besser und nachhaltiger als mit voller Wucht gegen diese Leute zu kämpfen.

Die Frage in Zukunft sollte dann lauten: Was kann man gegen illegale Waffen tun?

Huti

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Grundsätzlich ein guter Ansatz. Ich glaube nur nicht, dass wir mit dem AB und z.B. den Grünen auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

Das AB kann ich von der Motivation und dem Ziel ernst nehmen, andere "Gegner" eher nicht. Es wäre da eher zu fragen, was die so umtreibt.

Meine Meinung dazu ist, dass sich da einige eher politisch bei einem bestimmten Publikum profilieren wollen, und eigene Profile sind heutzutage nicht einfach aufzubauen, wenn es um Sachfragen geht. Da ist ein emotionsgeladenes Thema immer hochwillkommen, vor allem, wenn die "Gegner" nicht ins eigene Weltbild passen.

Aber Du bringst da etwas Gutes ins Spiel: Hätte man von seiten der Verbände versucht, auf das Aktionsbündnis zuzugehen, wäre dies ein guter Ansatz gewesen. Es gab da aber wohl keinerlei gegenseitige Bezugspunkte.

Gruß,

Coltfan

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Ich weiß nich, ich weiß nich...

Das AB hat sich ja darüber beschwert, die LWB häben es versäumt, mit ihnen zusammen für eine neue und glückliche Welt zu sorgen, in der niemand mehr ein Unrecht geschieht noch überhaupt geschehen kann.

Blöderweise hat sich die Gegenseite in Forderungen verrannt, die Millionen von LWB auf das Härteste getroffen hätten (z.B. Verbot von schwerkalibrigen Schnellladerwaffen), jedoch (wie die Brüder und Schwestern sehr genau wissen) für die Sicherheit der Menschen im allgemeinen und die der Schüler im besonderen einen nassen Furz wert gewesen wären.

Wenn Du mich also fragst, ob hier eine Chance vertan wurde oder irgendwas nachgeholt werden sollte: Meine Antwort ist nein.

smiley_emoticons_my2cents.gif

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"Komplettwaffengegner" geben erst Ruhe, wenn alle Waffen in Privathand weg sind. Da gibt es kein gemeinsames Tischtuch.

Das AB ist vor deren Karren gespannt worden, den diese nun auch willig ziehen. Wie "Sachfragen" zu dem Thema gehandhabt werden konnte man ja in der Anhörung des Innenaussschusses zu Genüge erfahren. Neustes Beispeil der GRÜNEN:

Erst wenn das zentrale Waffenregister eingerichtet ist, hat man einen Überblick und kann den illegalen Waffenbesitz erst richtig bekämpfen. Wie soll das gehen? Einfache Rechnung. Man legt einen "Dunkelfaktor" fest, zb. 2,5.

Legaler Bestand = 8.784.145 Stck * 2,5 = 21.960.362 Bestand illegaler Waffen.

Wie wird jetzt der illegale Bestand reduziert. Aha, wer in Mathe aufgepasst hat sieht das schon.

Man muß nur den legalen Bestand reduzieren.

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Guest Einzellader

Ob eine Waffe legal oder illegal ist, ist manchmal eine Frage der Betrachtung. Die Waffe war in legalem Besitz, wurde in den Händen des Täters dann zu einer illegalen Waffe. Für unsere Gegner zählt aber nur, dass die Waffe im legalen Besitz eines Sportschützen war.

Ich hätte von unseren Gegnern erwartet, dass sie auf die Verbände zugehen und nicht umgekehrt. Sie versuchen auf arrogante Weise über unsere Köpfe hinweg und ohne Ahnung von der Materie zu haben, Gesetzesänderungen herbeizuführen. Wenn ich mich mit etwas nicht auskenne und über etwas entscheide, was sehr viele Menschen betrifft, bin ich in der Schuld, auf diejenigen, die es betrifft, zuzugehen.

Unsere Gegner wollen Waffen aus Privathaushalten verbannen, Großkaliberwaffen verbieten, IPSC und Paintball abschaffen.

Ich wüsste nicht, wie man da zusammenfinden sollte. Wenn ich an die Auftritte von Mayer, Schober und Grafe denke, komme ich zu dem Schluss, dass da jede Diskussion absolut zwecklos ist.

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass das Gun Control Network in England sich auch mit den Jägern und Sportschützen zusammengesetzt hat. Was dabei herausgekommen ist, ist hinlänglich bekannt.

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Für unsere Gegner zählt aber nur, dass die Waffe im legalen Besitz eines Sportschützen war.

Waren nicht alle Waffen legale Waffen, als sie das Werk verließen? So könnte man ja aus jeder illegalen nachträglich eine legale konstruieren. Einfach hirnrissig, das Argument unserer "lieben Gegner".

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(...)

Warum genau sollten wir uns mit denen nicht zusammentun? (..)

Ist das dein Erst? Wie verzweifelt bist Du schon? Bevor ich irgendjemanden unterstütze, der mit denen koorperiert, oder besser ich mit denen zusammenarbeite - in welcher Form auch immer - werde ich alle meine Waffen verkaufen (nicht vernichten) und mein Geld anderweitig verbraten.

Sorry, der Vorschlag ist indiskutabel.

Die wollen keine Zusammenarbeit, die wollen Deine Waffen im Hochofen sehen!

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...

Ich wüsste nicht, wie man da zusammenfinden sollte. Wenn ich an die Auftritte von Mayer, Schober und Grafe denke, komme ich zu dem Schluss, dass da jede Diskussion absolut zwecklos ist.

Bei einer solchen "Diskussion" gibt's nach meiner Ansicht als Resultat nur Bekehrung oder völlige Verärgerung.

...

...

Aber wenn es einer mal versuchen will, hier mein Buchtip zur Vorbereitung:

"Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren" / Hubert Schleichert / ISBN 3 406 41989 5

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Bitte mal ehrlich zugeben: Was wäre denn bei dem folgenden Szenario unsererseits passiert ?

Nach Winnenden, ein Verbandspräsident setzt sich mit den Angehörigen zusammen, drückt ihnen sein tiefes Mitgefühl aus ... und diskutiert Möglichkeiten, wie so etwas seitens der Sportschützen künftig vermieden werden kann.

Na, wie viele aus diesen Reihen hätten ihn denn dann erstmal verbal gekreuzigt, bis kein Blut mehr gekommen wäre ?

Aber dennoch meine Meinung: Man hätte dort vielleicht auch etwas Wind aus den Segeln bekommen.

Gruß,

Coltfan

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...

Nach Winnenden, ein Verbandspräsident setzt sich mit den Angehörigen zusammen, drückt ihnen sein tiefes Mitgefühl aus ... und diskutiert Möglichkeiten, wie so etwas seitens der Sportschützen künftig vermieden werden kann.

...

Ääähhh... Und was soll der Herr dort diskutieren? Insbes. wenn ein Gesetzesbruch vorliegt?

Totalwaffenverbot?

...

Na, wie viele aus diesen Reihen hätten ihn denn dann erstmal verbal gekreuzigt, bis kein Blut mehr gekommen wäre ?

...

Wohl alle, denn die Gesprächsoptionen stehen ja oben. Totalwaffenverbot: Ja oder nein. Denn wo keine Waffe ist gibt's auch keinen Amoklauf und man braucht sich nicht um Aufbewahrungsvorschriften kümmern, gelle?

Ausserdem wissen wir ja, wie es im Volksmund heißt: "Reichst Du denen den kleinen Finger, dann nehmen sie den ganzen Arm."

btw: Was haben wir Waffenbesitzer eigentlich mit einer verkorksten Gesellschaft zu tun???

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Mal ganz direkt gesagt: Ich setze mich doch nicht mit jemandem zusammen, der den Wald vor lauter Bäumen nichtmehr sieht und erörtere, in welche Richtung sich unsere Gesellschaft fehlentwickelt hat...

Das ist es ja gerade das UnKraut der Dummheit wächst schneller als man es sich je,hätte denken können :icon13:

= Civilwar noch vermeidbar ?

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....

Aber Du bringst da etwas Gutes ins Spiel: Hätte man von seiten der Verbände versucht, auf das Aktionsbündnis zuzugehen, wäre dies ein guter Ansatz gewesen. Es gab da aber wohl keinerlei gegenseitige Bezugspunkte.

Gruß,

Coltfan

Ich glaube irgendwo mal was gehört zuhabe, das das vom örtl. Vereinen, oder sogar von einen Verband versucht wurde, aber daran gescheitert ist, das die AWB die Zustimmung zu Ihren Maximalforerungen ( Verbot GK etc.) als Vorbedingung gemacht hat.

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Das wird ja hier im Forum wohl jedem so gehen. Wenn ich mir jetzt denke, dass die Eltern etc. der Opfer das in der Zukunft verhindern wollen, dann ist das mehr als verständlich.

Was haben denn die Eltern der Opfer bisher erreicht?

3 Millionen unbescholtene, rechtstreue Bürger werden diffamiert und kriminalisiert, es läuft eine beispiellose Hetzkampagne gegen Schützen.

Bürger werden dazu genötigt, ihre über Jahre sicher und sorgsam verwahrten Waffen abzugeben mit dem Resultat, dass durch Behördenschlampei die Puster jetzt geklaut wurden und vermutlich für Straftaten missbraucht werden.

Was sagt man den Eltern der zukünftigen Opfer, die erst durch diese selbstgerechten Weltverbesserer möglich wurden?

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hmmm, welches Bild von uns Sportschützen geben wir damit dann eigentlch ab?

ich würde mal sagen ein schlechtes, wir tun praktisch gar nix, als uns über diese Ignoranten aufzuregen, dabei wollen wir von dieser verkorksten Gesellschaft doch die Erlaubnis zum Weiterbetreiben unseres Hobbys.

Huti

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1. Unter den Forderungen des AB Winnenden gibt es durchaus Punkte, die ich genau so unterschreiben würde.

Kultur des Hinschauens und Kümmerns; Schulsozialarbeit; etc.. Dies kann man dem AB durchaus sagen.

2. Unter den Forderungen sind andererseits Punkte - ihr wisst, welche - die mich in meinen Freiheitsrechten einerseits massiv beschränken,

aber andererseits im Hinblick auf die Verhinderung solcher Taten alles andere als zielführend sind. Die AB'ler haben sich in ihrer

persönlichen Betroffenheit und Trauerverarbeitung wie Kreuzzügler in diese spezifischen Forderungen verrannt; diese überdecken

in der Öffentlichkeit auch die anderen geforderten Punkte, s.o. Nr. 1.

Aus diesem Grund kann und muss ich meine Energie darauf konzentrieren, bei Öffentlichkeit und Politik für die Abwehr der waffenrechtlichen

Forderungen des AB zu kämpfen und Verständnis für unsere Position zu wecken.

Übrigens, zum Thema "Erlaubnis zum Weiterbetreiben unseres Hobbys"... (@ Hutator):

Das ist ein staatsrechtlich bzw. gesellschaftspolitisch grundfalscher Ansatz. Dieser wird so auch von unseren Gegnern gebraucht.

Merke: nicht wir müssen gnädig eine "Erlaubnis zum Weiterbetreiben" erbitten. Sondern die Beschränker und Verschärfer müssen

umgekehrt gut (notfalls BVG-fest) begründen, warum und wie sie unsere grundsätzliche FREIHEIT, uns in diesem Hobby bzw. dieser

Leidenschaft zu entfalten, einschränken wollen.

Gruß,

karlyman

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Ich finde die Idee grundsätzlich gut. Selbst habe ich zwar keine Kinder, aber ich kann mir vorstellen, dass der Verlust seines Kindes das Grausamste ist was passieren kann. Kein normaldenkender Mensch kann sowas wollen.

Nur sehe ich leide nicht, wie ein Dialog zustande kommen kann. Wenn das AB für ein Gespräch offen wäre / ist wäre ich sogar gerne dabei. Aber es muss eben auch der Wille da sein, dem anderen zuzuhören.

Was ich im TV gesehen habe, scheint es beim AB darum leider schlecht bestellt zu sein.

Da sind wir eben "die Bösen".

Vielleicht liest hier jemand mit und gibt es an die richtige Stelle weiter, dass es durchaus noch Leute gibt die zum Dialog bereit sind.

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Selbst habe ich zwar keine Kinder, aber ich kann mir vorstellen, dass der Verlust seines Kindes das Grausamste ist was passieren kann. Kein normaldenkender Mensch kann sowas wollen.

Ich hatte Kinder und habe jetzt Enkelkinder. Allein die Vostellung, mein Kind oder mein Enkelkind zu verlieren, ist grausam genug. Insofern habe ich für die Trauer und die Wut vollstes Verständnis.

Aber Trauer und Wut dürfen nicht dazu führen, daß es zu einem Rachefeldzug kommt, der auf der Basis von Scheinlösungen und falschen Aussagen gegründet ist. Es darf auch kein einseitiger Feldzug werden.

Wieviele Eltern verlieren ihre Kinder im Straßenverkehr?

Wenn das Aktionsbündnis einen Sinn haben soll, dann muß es grundsätzlich um das Wohlergehen unserer Kinder gehen.

Und dazu gehören sichere Verkehrswege, gesunde Schulen, intakte Familien, soziale Kontakte und vieles andere mehr.

Wenn ich das Bündnis wirklich ernst nehmen soll, dann nur dann, wenn es sich nicht nur auf die Waffenbesitzer einschießt, sondern nur, wenn es sich grundsätzlich für eine bessere und kindgerechtere Welt in D einsetzen würde.

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Wenn mich einer fragt, ob ich dafür bin, dass sich ein "Winnenden" nochmals wiederholt, bin ich, und nicht nur ich, mit Sicherheit dagegen.

Invalides Argument. Denn die faktische Realität richtet sich nicht nach Wünschen oder Meinungen.

Das Leben ist kein Wunschkonzert...

Warum genau sollten wir uns mit denen nicht zusammentun?...

Wenn wir uns nun mit dem Bündnis zusammentun könnten...

Du willst Dich mit ein paar emotional beschädigten und ideologisch verblendeten Erscheinungen zusammentun? :gaga:

Ist Dir nicht gut? War es gestern im Büro zu heiß?

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Eines ist klar.. eine Liberalisierung des Waffenrechtes würde, alleine durch die höhrere Anzahl von waffenbesitzern zu einem Anstieg des Missbrauches führen.. da beisst keine Maus den Faden ab... das ist einfachste Mathematik... allerdings... und das ist der entscheidende Punkt.. es würde auch zu einem DEUTLICHEN Rückgang von Straftaten wie Raub, Vergewaltigung Vorfällen wie "U-Bahnschläger.. aggressive Überfälle von Banden teilweise mit Todesfolge führen..

Grade hier stellt sich die Frage wie eine Gesellschaft aussehen soll.. natürlich ist es humanistisch nicht akzeptabel Opferzahlen gegeneinander aufzurechnen.. Fakt ist jedoch.. was wollen wir... wollen wir weiter als potentielle wehrlose Opfer leben... oder wollen wir eine massive Eindämmung von Verbrechen durch Eigenschutzmöglichkeiten und damit zwangsweise mit einer "in diesem Zusammenhang für mich jedoch akzeptablen, Zunahme von Waffenmissbrauch (und ja.. dazu gehört auch Schoolshooting) leben..

Als der Sicherheitsgurt eingeführt und Pflicht wurde ist auch eine marginale Erhöhunjg von speziellen Verletzungen durch den Gurt gegen eine weitaus effizentere Schutzwirkung abgewogen worden..

DAS muss unsere Diskussionsgrundlage sein.. 1000, wenn nicht 10.000 Angehörige von Opfern, die ihre Wehrlosigkeit mit dem Leben bezahlt haben wären dann unsere Lobby.

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Guest solideogloria
Wenn das Aktionsbündnis einen Sinn haben soll, dann muß es grundsätzlich um das Wohlergehen unserer Kinder gehen.

Und dazu gehören sichere Verkehrswege, gesunde Schulen intakte Familien, soziale Kontakte und vieles andere mehr.

Wenn ich das Bündnis wirklich ernst nehmen soll, dann nur dann, wenn es sich nicht nur auf die Waffenbesitzer einschießt, sondern nur, wenn es sich grundsätzlich für eine bessere und kindgerechtere Welt in D einsetzen würde.

Danke, genau das wollte ich auch sagen.

Ich wäre einem Gespräch auch nicht abgeneigt, allerdings kann man nicht mit jedem reden. Ein ABW, welches meiner Ansicht nach nur blindwütig um sich schlägt, statt argumentativ und sachbezogen zu arbeiten ist daher kein Gesprächspartner, man kann mit Sachargumenten nicht gegen emotionale Trauerverdrängung an.

Meiner ganz bescheidenen Meinung nach sollten die Leute von ABW zunächst mal echte Trauerarbeit leisten, am Besten sogar mit professioneller Hilfe. Dies ABW ist eine Kompensation, um sich nicht mit dem erlittenen Verlust emotional auseinandersetzen zu müssen. Statt dessen ist man dort im Aktionismus gefangen und kann sagen "man tut etwas". Dies geschieht auf einer hoch emotionalen Ebene, ob der persönlichen Nähe des Hauptverantwortlichen und ist somit argumentativ unbehandelbar.

Mit allen anderen Waffengegnern könnte man vielleicht etwas erreichen, aber das ABW dürfte so nicht erreichbar sein.

Aber dies ist nur meine Meinung. Wenn mich jemand vom Gegenteil überzeugen kann, dann bin ich auch zu einem Gespräch bereit.

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Ich sehe (leider) auch keine gemeinsame Diskussionsgrundlage mit dem AB. Mir scheint, als ginge es diesen bemittleidenswerten Leuten nur vordergründig um mehr Sicherheit für ihre Kinder. Primär geht es aber um eine Verarbeitung der Situation, in die sie nunmal unter Mitwirkung einer Großkalibrigen Waffe gekommen sind.

Ich denke, jeder von uns, der einmal etwas schlimmes erlebt hat, kommt leicht in die Versuchung, die Ursachen dafür auf ein schnell greifbares Objekt zu richten (hier: Waffe), als auf eine weniger materielle und nicht direkt veränderbare Situation (hier: gesellschaftliche Fehlentwicklungen). Diese Projektion kann sich dann schnell zu irrationalem Hass steigern, der pauschalisierend das Objekt und dessen Getreue (hier: Waffenbesitzer) angreift. Daraus resultiert dann nicht mehr ein rationaler Vorschlag zur zukünftigen Vermeidung solcher Situationen, sondern die Wünsche degenerieren mehr oder weniger zu plumper "Rache" an denen, die übertragenerweise dafür "sorgen", daß soetwas möglich war.

Daher muß ich leider zu dem Schluß kommen, daß ideologisch Verblendete Mitläufer und vor Kummer irrationale Opfer für keinerlei objektive Zusammenarbeit zu haben sind.

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Eines ist klar.. eine Liberalisierung des Waffenrechtes würde, alleine durch die höhrere Anzahl von waffenbesitzern zu einem Anstieg des Missbrauches führen.. da beisst keine Maus den Faden ab... das ist einfachste Mathematik...

Tut mir leid, aber das ist zu kurz gedacht und ich glaube eben nicht, das es zu mehr Missbrauch käme.

Ansonsten stimme ich Dir zu.

Gruß

Trice

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Guest Einzellader
...Ich wäre einem Gespräch auch nicht abgeneigt...

Ok. Nehmen wir mal an, das AB zieht sich für einige Monate zurück und verarbeitet die Trauer mit professioneller Hilfe. Was glaubst Du, würde sich danach ändern ? Die können nicht mehr von ihrer Linie abweichen, damit würden sie sich unglaubwürdig machen. Die fanatisierten Waffengegner erwarten geradezu ein Aktionsbündnis in der Form, wie es jetzt agiert. Nimm z.B. Frau Stokar. Sie hat keine persönliche Trauer zu bewältigen, tritt aber in punkto Waffen nicht anders als das AB in der Öffentlichkeit auf.

Was sollten wir dem AB schon anbieten können ? Ich bin nicht bereit, auch nur die geringste weitere Einschränkung meines Hobbys hinzunehmen. Der gesetzliche Rahmen, in dem wir unser Hobby ausüben müssen, ist schon jetzt maßlos überzogen. Ein so umfangreiches, kompliziertes, von hirnrissigen Regelungen durchzogenes Waffenrecht wie unseres gibt es wahrscheinlich kein zweites Mal in der Welt.

Mir tun die Politiker leid, die das AB empfangen und sich zum tausendstenmal die gleiche Leier anhören müssen. Die empfinden das AB wahrscheinlich auch nur noch als nervigen Wadenbeißer und haben da gar keine Lust mehr drauf (wenn sie nicht gerade Stokar oder Jelpke heißen).

(edit: Rechtschreibung)

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