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IGNORED

Endlich! Eine Liste mit zertifizierten ARMATIX-Händlern!


IMI

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Die Liste sollte in Zukunft gepflegt werden, damit man weiß welche Händler man meiden sollte.

Kershaw

Tja,

dann bin ich wohl auch bei denen die man meiden sollte.

Leider ist euer Ansatz grundverkehrt.

Das Problem liegt nicht beim BM vor Ort, der das System installiert, sondern im WaffG mit seiner Erbenregelung.

Glaubt ihr denn, wir (die bösen Händler und BM) hätten uns noch keine Gedanken gemacht?

Wenn wir das System boykottieren, wie so oft hier vorgeschlagen, dann wird die Waffenbehörde vor Ort den Einbau vornehmem, die können das nämlich auch.

Das Gesetz wird durchgeführt werden, egal wer es durchführt.

So haben wir wenigstens noch die Chance mit den Erben zu reden, möglicherweise die Waffen einem Erwerbsberechtigen zu vermitteln, die Waffen ggf. für den Erben bis zum Verkauf zu lagern usw. usw.

Wir sind nämlich entgegen der Meinung einer User hier nicht nur daran interessiert euch über den Tisch zu ziehen.

Wir freuen uns auch nicht, wenn die Erben dann ihre Waffen billig verkaufen (egal an wem auch immer, Händler oder Privat) dadurch wird der Markt überschwemmt und es wird für den Handel noch schwieriger.

Dadurch wird auch mein Lagerbestand an Waffen deutlich im Wert verlieren.

Schlußendlich verlieren wir alle dabei.

Wenn der Einbau durch einen Boykott behördlicherseits vorgenommen wird, dann wird es nicht billiger sonderen, wie üblich "als Amtshandlung", eher teurer und sobald die öffentliche Hand dadurch Geld einnimmt bleibt die unsinnige Regelung auf immer und ewig bestehen.

Darüber sollten manche hier im Forum mal nachdenken.

Grüße

Robert

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Robert , JEDER , der auch nur eine Spur über den Rand des Suppentellers blicken kann , wird Dir uneingeschränkt zustimmen :icon14::appl::pro:

Danke,

bedauerlicherweise ist es wirklich so:

Wenn nicht wir, dann eben die Waffenbehörden (Da können die Erben die Waffen dann gleich auch direkt abgeben)

Wenn wir eine gute Interessenvertretung hätten, dann könnte man sich Gedanken über eine andere Lösung machen:

Z.B. eine vereinfachte "Erben-Sachkunde"

Die klassischen Probleme:

Erbe schießt mal mit der geerbten .22er im Garten und es gibt einen Unfall ("Ist ja nur Kleinkaliber")

Erbe hat keine Ahnung von sicherer Aufbewahrung (weil beim alten Jäger die Flinte auch immer in der Ecke stand)

Erbe verkauft die Waffe irgendeinem Kumpel (weil er die Vorschiften des WaffG nicht kennt, woher auch?)

Alles schon vorgekommen.

Deshalb würde ich eine "vereinfachte Erbensachkunde" für angeraten halten.

Das Thema könnte man an einem Tag problemlos vermitteln, da der Erbe keinen Munitonserwerb bekommt brauchen viele Fragen der "normalen Sachkunde" nur am Rande berührt werden.

Wer diese "Erbensachkunde" nachweist, der sollte die Waffen unverändert besitzen dürfen,

wer nicht, der muss eben blockieren lassen.

Ich persönlich würde lieber das nötige Wissen zum Waffenbesitz vermitteln als ihn zu behindern.

Für eine solche Regelung sollten wir alle uns stark machen.

Grüße aus Grünstadt

Robert

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Guest Harlekin
..... dann wird die Waffenbehörde vor Ort den Einbau vornehmem, die können das nämlich auch.

DAS! wage ich zu bezweifeln!

Wenn der Sperrelement von KEINEM vertrieben würde, wäre er nutzlos, würde nicht mehr hergestellt und somit schnell vom Markt verschwunden.

Fakt ist doch, das Gesetz kann nur greifen, wenn entsprechende Systeme vorhanden sind. Sind sie nicht vorhanden, kann das Gesetz nicht umgesetzt werden. Dann hätten wir zumindest die Chance entsprechend einwirken zu können( falls es zu einer Novellierung kommen sollte).

So aber ist der Zug abgefahren.

Mein Meinung - ihr müsst sie nicht teilen!

Harlekin

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Der Erbe sollte die Auflage bekommen, dass er ggf. eine Sachkundeprüfung ablegt. Das ist sinnvoll.

Ansonsten kann er die geerbten Waffen verkaufen, als Deko umarbeiten oder bei einem Händler hinterlegen.

Die Notwendigkeit und Tolerierung von Blockiersystemen ist damit nicht zu rechtfertigen.

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Guest Harlekin
Ich persönlich würde lieber das nötige Wissen zum Waffenbesitz vermitteln als ihn zu behindern.

ich auch!

Für eine solche Regelung sollten wir alle uns stark machen.

Dazu ist es jetzt wohl zu spät!?

Harlekin

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Naja, in meinen Augen machst du (Robert) es dir etwas zu einfach. Das wäre ja, wie wenn einer der an einem Auto mit offener Seitenscheibe vorbeigeht und die Geldtasche rausnimmt sagt "Ja, was habt ihr denn? Hätte ich sie nicht geklaut, hätte sie eben ein anderer mitgenommen. Geklaut wäre sie sowieso worden."

Bzgl. Erbensachkunde: Man glaubt es nicht, aber bei uns in Österreich schießen sich die Erben nicht über den Haufen und das ganz ohne Sachkunde.

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DAS! wage ich zu bezweifeln!

Wenn der Sperrelement von KEINEM vertrieben würde, wäre er nutzlos, würde nicht mehr hergestellt und somit schnell vom Markt verschwunden.

Fakt ist doch, das Gesetz kann nur greifen, wenn entsprechende Systeme vorhanden sind. Sind sie nicht vorhanden, kann das Gesetz nicht umgesetzt werden. Dann hätten wir zumindest die Chance entsprechend einwirken zu können( falls es zu einer Novellierung kommen sollte).

So aber ist der Zug abgefahren.

Mein Meinung - ihr müsst sie nicht teilen!

Harlekin

Das ist doch Quatsch!

Glaubst Du wirklich, die Bundesregierung (bzw. die entsprechenden Ämter) könnten die Systeme nicht direkt bei Armatix kaufen? Die brauchen keinen Waffenhändler dafür.

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Guest God of Hellfire
DAS! wage ich zu bezweifeln!

Wenn der Sperrelement von KEINEM vertrieben würde, wäre er nutzlos, würde nicht mehr hergestellt und somit schnell vom Markt verschwunden.

Der Sperrelement wird von Armatix vertrieben. Und Armatix wird sich sicherlich nicht dagegen wehren die Teile auch direkt an Behörden zu verkaufen.

Von daher kann ich Robert eigentlich nur zustimmen.

Daß diese ganze Dildoisierung Schwachsinn ist wissen wir alle.

Gruß

GOH

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Daher ist es wichtig, Erbenwaffen in berechtigte Hände abzugeben.

Ob nun Jäger, oder Sportschützen erben, oder eben "nicht sachkundige" Erben nachträglich eine Sachkunde ablegen ist egal - die Berechtigung/vorhandene Sachkunde ist das Ziel!

Somit wäre kein Bedarf mehr für die Armatix Sperrelemente.

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Guest God of Hellfire
Daher ist es wichtig, Erbenwaffen in berechtigte Hände abzugeben.

Ob nun Jäger, oder Sportschützen erben, oder eben "nicht sachkudige" Erben nachträglich eine Sachkunde ablegen ist egal - die Berechtigung/vorhandene Sachkunde ist das Ziel!

Somit ist kein Bedarf für die Armatix Sperrelemente.

Wir wissen doch mittlerweile alle, warum das FWR in diesem Fall auf Geheimdiplomatie gesetzt hat.

Diese Ideen zum "hättekönntewürde" kommen doch ein paar Jahre zu spät.

Ich gehe nicht davon aus, daß das WaffG in diesem Punkt nochmal geändert wird. Dann müssten die Leuchten unserer Gesellschaft ja zu der Einsicht gelangen, daß sie damals aus purem blinden Aktionismus mal wieder extremen Unsinn verzapft haben.

Gruß

GOH

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Wir freuen uns auch nicht, wenn die Erben dann ihre Waffen billig verkaufen (egal an wem auch immer, Händler oder Privat) dadurch wird der Markt überschwemmt und es wird für den Handel noch schwieriger.

Finde ich gut, da ich zu 99% exportiere.

das positive ist dass einige Altbesitzer umfangereiche Sammlungen besitzen die unmöglich mit Sperrelemente zu versehen sind. Oder willst Du 200+ Kurzwaffen mit Sperrelemente versehen? Drunter haufenweise .25/.32 Oder wenns hochkommt 2 oder 3 solche sammlungen einlagern???

Fakt ist, viele momentan als Sammlerwaffen kursierende Exemplare sind abfall. Ich kenne hier nen über 80 jährigen Sammler, was der an P08 hat, dagegen sind 95% auf dem heutigen Markt reiner Metallschrott. Solltest du also so mittelmäßige Waffen im Lager haben ist es klar dass diese gewaltig an Wert verlieren, wenn gute Stücke wieder in größerem Umfang auftauchen und genau das wird in den nächsten 10 Jahren der Fall sein, dann aber nicht einzeln sondern Sammlungsweise.

Das dildoproblem wird man auch nicht mehr loswerden. Ich gehe davon aus dass 50-60% der Erben die Waffen zwischen herschenken und günstig abgeben werden und 30 % ein Bedürfnis organisieren und 10-20 % können in der Sachfahnung wieder ein Plätzchen finden.

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Daher ist es wichtig, Erbenwaffen in berechtigte Hände abzugeben.

Ob nun Jäger, oder Sportschützen erben, oder eben "nicht sachkundige" Erben nachträglich eine Sachkunde ablegen ist egal - die Berechtigung/vorhandene Sachkunde ist das Ziel!

Somit wäre kein Bedarf mehr für die Armatix Sperrelemente.

Das wird leider so nicht eintreten, kann es auch nicht. Fakt bleibt, dass der Schwachsinn durchgezogen wird bis ein entsprechendes Urteil vorliegt. Ob ein solches im Sinne des Klägers ausgehen würde, wage ich zu bezweifeln.

Die Preisgestaltung bei der "Einführung" durch die Behörden sehe ich ähnlich. Wenn ich sehe, was Behörden für eine WSK-Prüfung verlangen - und gleichzeitig anderen "gewerbliche Interessen" vorwerfen.

Hier ilft nur noch eine Volte auf politischer Ebene. Wie wahrscheinlich ist diese? Auchh hier wird es nicht gelingen, eine starke Interessenvertretung zu etablieren. Einer der Gründe ist eben, dass viele Erben keine Ahnung vom WaffG haben und sich auch nicht damit beschäftigen wollen.

Die VG`s werden in den nächsten JAhren neues Personal benötigen.

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Naja, in meinen Augen machst du (Robert) es dir etwas zu einfach. Das wäre ja, wie wenn einer der an einem Auto mit offener Seitenscheibe vorbeigeht und die Geldtasche rausnimmt sagt "Ja, was habt ihr denn? Hätte ich sie nicht geklaut, hätte sie eben ein anderer mitgenommen. Geklaut wäre sie sowieso worden."

Du vergleichst hier eine im Gesetz verankerte Verpflichtung mit einer Straftat; das ist wenig sinnvoll, mit solchen Argumenten sind schon Kriege begonnen worden (was in der Regel ebenfalls sinnvoll war)

Fakt ist, das diese Regelung nötigenfalls eben behördlich vollzogen werden wird; und glaub mir, hier weis ich wovon ich rede.

Bzgl. Erbensachkunde: Man glaubt es nicht, aber bei uns in Österreich schießen sich die Erben nicht über den Haufen und das ganz ohne Sachkunde.

Wir sind aber nicht in Österreich sondern in Deutschland, bei uns erschießen sich die Schützen auch nicht mit Repetierflinten. Andere Länder, andere Gesetze, so gesehen ist der einwand wenig hilfreich.

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Danke,

bedauerlicherweise ist es wirklich so:

Das ist bekannt .

Aber Du siehst an verschiedenen Reaktionen , daß es sehr unterschiedlich und überwiegend emotional betrachtet bzw. ausgelegt wird .

Vernünftige Ansätze stoßen nicht immer auf vernünftige Einsichten.

Ich brauche mich nur daran zu erinnern ,

daß mir in diesem Zusammenhang allein die theoretische Überlegung ,

ob es nicht vielleicht sinnvoller wäre ,

daß ererbte Sammlerwaffen , beim Fehlen eigener Sachkunde und eigenen Bedürfnises ,

lieber gegen gutes Geld an Sammler , Schützen oder sonstige berechtigte Interessierte

abgegeben werden sollten , als aus mangelndem Interesse im Keller bei gleichgültigen Erben zu verrotten ,

Haßtiraden und Kommunistenbeschimpfungen eingebracht hat .

Als ich mich dagegen m.E. ziemlich moderat etwas zur Wehr gesetzt habe , gab es dann noch zusätzlich gratis und obendrein einen verordneten Zwangsurlaub <_< .

Das ist offenbar kein Thema , bei dem man Sachlichkeit erwarten darf . Tu ich zumindest nicht mehr.

Gruß

Gottfried

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Guest Harlekin
Das ist doch Quatsch!

Glaubst Du wirklich, die Bundesregierung (bzw. die entsprechenden Ämter) könnten die Systeme nicht direkt bei Armatix kaufen? Die brauchen keinen Waffenhändler dafür.

natürlich können sie das!

Aber Du glaubst doch nicht im Ernst, dass die Angestellten der Waffenbehörden dann den Sperrelement höchstpersönlich einbauen werden? Das würde einen immensen Verwaltungsaufwand bedeuteten, den sich keine Behörde antun würde.

Harlekin

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Guest God of Hellfire
natürlich können sie das!

Das würde einen immensen Verwaltungsaufwand bedeuteten, den sich keine Behörde antun würde.

Harlekin

Ist klar. Weil Behörden sich schon immer gescheut haben unsinnige Verwaltungsakte zu starten.

;-)

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So aus meinen Gesprächen heraus bedeutet Zertifiziert noch lange nicht, dass du das von denen auch bekommst. Es ist für die meisten Händler noch lange nicht klar, ob sie sich so ein Teil in den Laden legen. Die Nachfrage soll nach Aussage eines „Großhändlers“ eher nicht erkennbar sein. Ob die sich dann so eins Elektronisches System zum Öffnen und Schließen für um die 300 Euro zulegen, mit all den ungeklärten Fragen über Verwahrung usw., ist noch nicht bei jedem sicher.

Außerdem, was viele nicht wissen: Die Zertifizierung läuft erst mal nur für 2 Jahre. Ist das Ding bis dorthin raus, wird die nicht verlängert.

Gruß

Makalu

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So aus meinen Gesprächen heraus bedeutet Zertifiziert noch lange nicht, dass du das von denen auch bekommst. Es ist für die meisten Händler noch lange nicht klar, ob sie sich so ein Teil in den Laden legen. Die Nachfrage soll nach Aussage eines „Großhändlers“ eher nicht erkennbar sein. Ob die sich dann so eins Elektronisches System zum Öffnen und Schließen für um die 300 Euro zulegen, mit all den ungeklärten Fragen über Verwahrung usw., ist noch nicht bei jedem sicher.

Außerdem, was viele nicht wissen: Die Zertifizierung läuft erst mal nur für 2 Jahre. Ist das Ding bis dorthin raus, wird die nicht verlängert.

Gruß

Makalu

Sie wird verlängert - gegen eine entsprechende Lizenzgebühr. Schaut mal in andere Bereiche, nehmt das Tauchen, MC-??Burger usw. Klappt alles, warum also sollen die Sperrelemente das Rad neu erfinden? Die bauen jetzt die Schubkarren ...damit kann man Geld auch transportieren. Noch ist das Ende der Fahnenstange mit den Erben nur ins Auge gefasst. Das dicke Ende kommt noch.

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