Proud NRA Member
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Schon wieder SEK-Einsatz weil, "Waffen von Außen gesehen"
Proud NRA Member antwortete auf rüdiger400's Thema in Allgemein
Und bei der Flut von Gesetzen und Verordnungen wird sich immer irgendetwas Verbotenes finden, egal wie unwichtig. -
Waffenbesitz seit Jahrzehnten aber vor Jahren THC im Blut
Proud NRA Member antwortete auf Der Großkalibrige's Thema in Waffenrecht
Jo, dann kannst Du Dich schonmal drauf einstellen, daß die Waffengrapscher genau dieses Argument auftischen, wenn ihnen alle anderen ausgegangen sind. Das gibt es sowohl in der Vorstellung, daß Waffenhersteller, -händler und -besitzer kollektiv für den Mißbrauch von Waffen haften sollen, als auch in der Variante, daß Schußwaffen wegen des Schwermetallausstoßes als gesundheitsschädlich sogar ohne Mißbrauch verboten werden sollen, oder jedenfalls Schießstände, wo man sie benutzen könnte. Die ganz Harten kommen dann sogar noch auf die Idee, daß sie selbst dann wenn objektiv keinerlei Gefahr für sie besteht, nur durch das Wissen, daß andere Leute legal Waffen besitzen, traumatisiert und in ihrer Gesundheit eingeschränkt würden. Freiheit ist unteilbar. In einer Gesellschaft, in der klar ist, daß opferlose Straftatbestände moralisch höchst zweifelhaft sind und nur im äußersten Notfall (sagen wir für den Besitz von Massenvernichtungswaffen und deren Materialien) eingeführt werden sollen, ist der Schütze genauso wie der Kiffer sicher davor, willkürlich bestraft zu werden, obwohl er niemandem etwas getan hat. In einer Gesellschaft, in der die Leute es gut finden, wenn andere Leute, die keinem etwas getan haben, bestraft werden, bloß weil man diese Leute oder ihre Lebenseinstellungen nicht mag, ist keiner sicher. Verschärft wird das Problem noch dadurch, daß Politiker jeden Anreiz haben, auf die Panik vor irgendwelchen Leuten oder Dingen aufzuspringen, denn schnell mal unter dem Applaus der Presse eine Waffenrechts-, Betäubungsmittelrechts-, oder sonstige Verschärfung unter großen Panikreden durchs Parlament zu hauen ist um ein Vielfaches einfacher als den Leuten zu erklären, daß die Rentenversicherung nie ihre Versprechen auf Dauer einhalten können wird und daß es totalen Schutz vor ziellosem Mord nicht geben kann. Mit den Kosten ist es übrigens auch so eine Sache. Wenn Du den ungesund Lebenden die Kosten für ihre zusätzliche medizinische Versorgung aufdrücken willst, dann müsstest Du eigentlich auch so konsequent sein, das mit den Kostenersparnissen für das wahrscheinlichere sozialverträgliche Frühableben zu verrechnen. Für die Sozialkassen ist eine Ambulanzfahrt um jemanden nach einer Überdosis tot im Krankenhaus abzuliefern um ein Vielfaches billiger als einen hochsportlichen Körper mit hochgradiger Altersdemenz für ein paar Jahrzehnte zu versorgen. Demnach sollte es nach Deiner Logik für schlechte Entscheidungen bezüglich der eigenen Gesundheit im Grunde Rabatt geben. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Proud NRA Member antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Bill Ruger als Firmengründer hatte eine Meinung, was sein Recht ist. Viele, denen diese Meinung nicht gefallen hat, haben das am Verkaufstresen zum Ausdruck gebracht, was ihr Recht ist. Aber die Bereitstellung von Teilen, mit denen man ein hirnrissiges Verbot irgendwie umgehen kann, ist als solche doch kein Verbrechen. In Amerika ist Sig dick im Geschäft mit angeblichen Armklemmen, mit denen Behinderte eine AR-Pistole besser fassen können sollen, die man aber auch der Form nach als Schulterstütze verwenden kann. Das könnte man als Umgehung der Strafsteuer auf kurze Gewehre auffassen, und mir jedenfalls wäre es zu riskant, so ein Ding zu haben. Das ist aber jedermanns eigene Sache, und wenn eine Spaß damit hat und ihm das Potential für Ärger, weil er eine Änderung der Meinung beim ATF nicht mitbekommen hat, egal ist, warum auch nicht? -
Ist es auch, aber nicht so wie es heute sinnvoll wäre, daß die am häufigsten genutzten Buchstaben leicht erreichbar sind, sondern fast schon umgekehrt: Die häufigsten Buchstabenpaare sollten möglichst weit voneinander entfernte Typenhebel haben, damit sie sich nicht in die Quere kommen.
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Das Gute ist bekanntermaßen des Besseren Feind. Und da ist auch nichts Schlimmes dran. Das Schöne am AR ist, daß es als System seit Jahrzehnten bewährt ist, die meisten darauf bezogenen Patente seit Anno Dazumal abgelaufen sind, und es eine Unzahl von kompetenten Herstellern gibt, die eine Unzahl von Komponenten herstellen wenn sich die Anforderungen mal ändern oder es Probleme gibt. Niemand behauptet, daß es das beste denkbare Gewehr ist. Aber man kann sich mit guten Gründen auf den Standpunkt stellen, daß die verfügbaren Alternativen nicht um so viel besser sind, daß man sich die Ärgernisse eines weniger erprobten und herstellerspezifischen Systems wegen dessen Vorteile antun sollte, erst recht wenn man sich gerade mit der Beschaffung eines proprietären Systems so richtig auf die Schnauze gelegt hat. Die nächste wirkliche Innovation in Infanteriegewehren wird vermutlich elektronische Systeme miteinbeziehen, aber soweit ist es noch nicht. Das klassische Beispiel zu diesem Thema ist die QWERTY (oder QWERTZ) Tastatur. Die Anordnung der Tasten ist idiotisch und technischen Begrenzungen in der Herstellung von Schreibmaschinen vor mehr als hundert Jahren geschuldet. Aber alle Versuche, das durch effizientere Anordnungen abzulösen, sind gescheitert. Nicht weil das, was wir haben das Beste wäre, sondern weil es halt gut genug ist und wohletabliert.
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Wenn man's einfach haben will, obwohl's doch auch kompliziert geht, liest sich das fast wie ein AR mit Schienen dran.
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Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Proud NRA Member antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Die Unstetigkeit und Planlosigkeit der Politik, die wir heute beobachten, hatten wir doch auch schon im Kaiserreich. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Proud NRA Member antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Die Eidgenossen kriegen den Hintern hoch. Dafür muß man dankbar sein. Und sie brauchen dazu noch nichtmal eine Protestpartei. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Proud NRA Member antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Ohne daß tatsächlich eine Richtline verabschiedet wurde, gibt's dafür wohl kaum eine Rechtsgrundlage. Besprechen dürfen Politiker alles, und das ist auch gut so. Es wäre aber natürlich auch mit einer klaren Ansage, daß die Bundesrepublik diese Regelungen für nicht vom Europarecht gedeckt halten würde, der Vorschlag erledigt. Wir haben aber schon zwei Richtlinien, die in Kraft sind, und die ebenfalls behaupten, der Vereinfachung des Waffenverkehrs zu dienen, und bei denen ebenso offensichtlich ist, daß sie das nicht tun. Es stünde jedem EU-Staat frei, die Umsetzung zu verweigern und zu klagen. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Proud NRA Member antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Das ist leider auch z.B. bei Vorstandsvorsitzenden eine der einfachsten Möglichkeiten zum Machterhalt. Wenn man dafür sorgt, daß kein qualifizierter Nachfolger bereitsteht, dann kann man auch bei zweifelhafter Leistung recht lange am Trog kleben bleiben. -
Egal ob das stimmt oder nicht, eine Kultur in der Beziehungen, z.B. zu einem bevorzugten Lieferanten, wichtig sind und es bei sachlichen Einwänden ratsam sein kann, diese entweder gar nicht oder diskret (also zur Beruhigung des eigenen Amtsverständnisses, aber für den Papierkorb) vorzutragen, führt zu gewissen Problemen. Ich bin weder ein Fan von HK noch habe ich ein Problem mit denen. Wenn die ausgeleierten P7 nicht, jedenfalls in Amerika, zu Preisen weggehen würden, für die man auch eine ordentliche 1911 neu bekommen kann, hätte ich davon ganz gern eine, einfach wegen des ungewöhnlichen und lustigen Mechanismus. Genauso bei der Mark 23--wäre lustig zu haben, aber ohne konkrete Verwendung erscheint mir der Preis für ein Gebrauchtexemplar zu hoch, von den Magazinpreisen gar nicht zu reden. Aber es muß doch stutzig machen, wenn ein bestimmter Hersteller Auftrag um Auftrag hereinzieht, obwohl es in dieser Industrie einerseits Dutzende Anbieter von innovativen Designs und andererseits über Jahrzehnte bewährte und mit einigen über die Zeit eingeführten Verbesserungen immer noch aktuelle Klassiker andere Hersteller gibt. Oberndorf ist nicht mehr Sitz der Königlich Württembergischen Gewehrfabrik, die Aufträge als staatliches Arsenal bekommen hat, dabei allerdings auch Designs privater Anbieter lizenziert und übernommen hat, sondern eines privaten Anbieters der sich unter gleichen Bedingungen gegen andere private Anbieter durchsetzen sollte oder halt nicht. Auch die Idee des "nationalen Champions," den man durch Staatsaufträge protegieren muß, erscheint mir fraglich. Erfahrungsgemäß bekommt man durch diesen Schutz nämlich nicht wirkliche Innovation sondern schafft einen Anreiz für das Management sich lieber um die Pflege der Beziehungen als um Innovation, Qualität und Kosten zu kümmern, was auf Dauer die Wettbewerbsfähigkeit nicht herstellt sondern untergräbt--ganz abgesehen von ordnungspolitischen Bedenken, ein bestimmtes Privatunternehmen auf Kosten des Steuerzahlers durchzufüttern. Es ist in dieser Beziehung übrigens auch interessant, daß gerade da, wo eher auf die Leistung geschaut wird, Produkte gekauft werden, die sich erst auf dem zivilen Markt durchgesetzt haben und dann erst mit wenigen Veränderungen beim Militär eingeführt wurden, z.B. bei Präzisionsschützengewehren.
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Haßpostings: WBK widerrufen, Waffenhandelserlaubnis weg
Proud NRA Member antwortete auf Empty8sh's Thema in Allgemein
Tscha ... falls er LWB ist, wäre es sinnvoller gewesen, keinen Widerspruch einzulegen ... Es handelt sich wohl um einen grob formulierten und unangemessen persönlichen Kommentar, aber die naheliegendste Lesart ist doch, daß damit zum Ausdruck gebracht werden sollte, die von dem Herrn befürchteten Folgen der aktuellen Einwanderungspolitik möchten die Politiker treffen, die diese Einwanderungspolitik vertreten. Solche Sprüche werden auch sonst viel gemacht ohne daß es deswegen Ärger gibt, und erst recht keine neunzig Tagessätze. Wann ist denn, bitte, schon mal jemand verurteilt worden, weil er öffentlich gewünscht hat, der Vorstand eines Tabakkonzerns möge an Lungenkrebs erkranken oder ein Vorstand von Monsanto möge an seinen Genkartoffeln ersticken? Das sind alles keine Kommentare, die geeignet sind, eine sinnvolle politische Diskussion anzufachen, aber irgendwie scheint es schon so, als ob sie eher strafbar seien, wenn sie von "rechts" kommen. Es kann natürlich sein, daß das gar nicht an der Strafjustiz liegt, sondern daran, daß nur die Linken so unterbeschäftigt sind, daß sie so einen Spruch anzeigen.- 524 Antworten
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- waffenbesitzkarte
- waffenhandleserlaubnis
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(und 1 weiterer)
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H2O, hoffentlich. Bei H2O2 kannst Du gleich noch aus der brünetten Blutdruckpatientin eine adrette Blondine machen...
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Neuer kleiner Korth-Gasrevolver wie ERMA?
Proud NRA Member antwortete auf rüdiger400's Thema in Allgemein
Bis zum Abschluß der Ermittlungen kannst Du aber eine ganze Weile warten. In einigen Gegenden mit verfassungsmäßig zweifelhaften Waffenverboten soll es auch nicht ganz unüblich sein, daß einfach Dinger erstmal eingesackt werden und es dann auch bleiben weil keine Seite klagt. Der Staatsanwalt will keinen Musterprozeß gegen einen sympathischen Waffenbesitzer, und der Waffenbesitzer will sich nicht darauf einlassen weil man in Amerika auch bei einem erfolgreichen Prozeß seine Anwaltskosten nicht zurückbekommt, so daß neu kaufen die einfachere Lösung ist. Allerdings ist wenn man sich seinen Freundeskreis richtig aussucht, die Wahrscheinlichkeit, daß eine Waffe, die man zum Selbstschutz herumträgt, Beweismittel in einem Verfahren wegen Selbstschutz (und nicht nur Besitz oder Führen oder Magazinkapazität und dergleichen) wird eine sehr gering, hüben wie drüben. Im sehr unwahrscheinlichen Fall, daß ich je von der Waffe gegen einen Menschen Gebrauch machen müsste, wäre ich froh, einen brutalen Angriff überlebt zu haben und der Verbleib der Waffe wäre nicht meine erste Sorge. -
In diesem Fall aber schon. Das war nachdem es in den Medien hochgekocht ist die Entscheidung der Flinten-Uschi, oder wurde jedenfalls von ihr als solche präsentiert. Und als solche Entscheidung zusammen mit der großen Verkündung der Kehrtwende, ohne aber überhaupt die Anforderungen an die Alternative wirklich identifiziert zu haben, paßt es eben in das Schema der 180-Grad Wendung mit großem "Hau Ruck" und "Wir schaffen das", das für die gegenwärtige Bundesregierung typisch geworden ist.
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Das mag ja sein. Es gibt ja auch aus Deutschland viele Berichte von Leuten, die keinen Ärger damit hatten. Das Ding hauruck auszumustern noch bevor man sich Gedanken gemacht hat, was es statt dessen sein soll, ist halt auch wieder der Aktionismus der Merkel-Regierung, dem eigentlich egal ist, wohin der Kurs geht, solange er nur von Zeit zu Zeit um 180 Grad gedreht wird. Das ändert aber nichts daran, daß etwas suboptimal ist, wenn ein Gewehr mit einer eigentlich bei der Konstruktion zu erwartenden Problem bestellt wird ohne richtig zu durchdenken, ob das so gewünscht ist und wie man damit umgehen will.
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Ich sage ja auch nicht, daß HK etwas im rechtlichen Sinne falsch gemacht hat. Im produktpolitischen Sinn vielleicht schon, denn die Bereitschaft der Leute, für ein HK das Doppelte zu zahlen wie für eine Konkurrenzwaffe hängt an einem gewissen Nimbus von Oberndorf, der mit solchen Dingen ungefähr so schnell aufweicht wie ein G36 im Dauerfeuer. Aber klar, HK darf seinen Namen genauso ruinieren wie z.B. Sig mit vollmundigen Ankündigungen, denen dann keine Lieferbarkeit folgt. Es ist niemand verpflichtet, seine Marke und seinen Ruf zu pflegen. Einen Tritt in den Hintern gehört natürlich dem Beschaffungswesen der Bundeswehr verpasst, nicht HK. Ich sehe ja ein, daß große Projekte, bei denen man nicht einfach mal je zehn Exemplare von zehn verschiedenen Herstellern bestellen und ausprobieren kann, ein Projektrisiko haben und auch bei bestem Management in die Hose gehen können. Aber wenn jemand nicht mal ein ordentlich funktionierendes Gewehr kaufen kann, wo es ohne Probleme möglich ist, für kleines Geld verschiedene Systeme zu testen und dann die beste Kombination aus technischen Merkmalen und Preis zu bestellen, dann liegt es doch nahe, daß da etwas falsch läuft. Der Status des Hoflieferanten hat jedenfalls in einer Demokratie nichts verloren und ist selbst in der Monarchie lediglich ein Ehrentitel, der bestenfalls besagt, daß da der König seine Torte bestellt.
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Mag ja sein, aber wenn es nicht als spezialisiertes Scharfschützengewehr benutzt wird, dann sollte es eben zumindest eine längere Folge präziser Einzelschüsse vertragen. Wenn es für den präzisen Einzelschutz konzipiert ist, dann sollte aber die Trefferlage bei üblicher, auch assymetrischer, Umwelterwärmung z.B. durch die Sonne die Trefferlage sehr stabil bleiben. Man kann's drehen und wenden wie man will, dieses Problem ist weder bei einem Präzisionsgewehr noch bei einer persönlichen Verteidigungswaffe akzeptabel. Auch nicht in Anbetracht der Zeit der Einführung. Man sollte ja doch erwarten dürfen, daß es nach üblichen Metriken besser läuft als der Klassiker für .223 Gewehre, was es aber anscheinend nicht tut. Wenn da so ist, dann hätte man auch mit viel weniger Technologierisiko einfach eine Ausschreibung für ein AR machen können, das dazu noch den Vorteil hat, daß wenn einem etwas nicht paßt, ein großer Markt für bewährte Zubehör- und Austauschteile besteht, sagen wir ein spezieller Abzug für ein DMR usw.
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Im Dauerfeuer schießt ein AR so um die 700/Minute und überhitzt sich recht schnell. Die 10-18 Schuß pro Minute heißen, daß man im Prinzip unbegrenzt lange Zeit (Nachschmieren und Reinigen außen vor gelassen) alle dreieinhalb bis sechs Sekunden einen einzelnen Schuß fliegen lassen kann, und das thermische Gleichgewicht, das sich dabei etabliert, von der Waffe vertragen wird. Beim G36 dürfte das benötigte Zeitintervall pro Schuß vermutlich länger sein, die durchhaltbare Feuerrate also geringer. Mit einem leichten Gewehr kann man auch bei sehr hoher natürlicher Kadenz der Waffe nicht besonders viele Schuß pro Zeit loswerden bevor es zu Hitzeproblemen kommt. Lösungen wären Kühlrippen, Wasserkühlung wie bei Opa, Wechselläufe, oder gar Verteilung der thermischen Belastung über einen Gatling-Mechanismus, aber mit all diesen Lösungen ist man halt bei einem sperrigen MG. Das ist einer der Gründe, warum man der Ansicht sein kann, daß die Vollautomatikoption in einem Sturmgewehr nur begrenzten Wert hat, als Verzweiflungsoption wenn man überrannt wird.
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Die Argumentation des Gerichts ist zwar vielleicht im Ergebnis korrekt, im Gedankengang aber genauso abwegig wie Opas Gedankenwelt. Es sei "äußerst bedenklich," daß der Mann ein "subjektives Bedürfnis nach individueller Wehrhaftigkeit" zeige. Daran ist gar nichts bedenklich, und wenn man dieser Argumentation folgt, dann könnte man wirklich leicht dahin kommen, daß jemand, der sich z.B politisch für eine Ausstellung von Waffenscheinen an alle geeigneten Bürger ausspricht, selbst in einem eher restriktiven Modell, auch unzuverlässig ist, weil er ja ein "subjektives Bedürfnis nach individueller Wehrhaftigkeit" zeige, ebenso jeder, der einen Gaserschein beantragt. Daß der Mann nach Angaben zweier Menschen, die ihn kennen, an Wahnvorstellungen leidet und deshalb eine Straftat begangen haben soll mag Unzuverlässigkeit rechtfertigen, auch wenn man sich fragen kann, wie es mit der Motivationslage einer "ehemaligen Lebensgefährtin" im Einzelfall bestellt sein mag, aber doch nicht das Bedürfnis nach Wehrhaftigkeit.
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Mag sein, aber man sollte eigentlich trotzdem erwarten, daß wenn jemand eine große Stückzahl eines für schnelles Feuer gebauten Gewehrs beschafft, einmal jemand ausprobiert, wie die Funktion bei schnellem Feuer nachlässt und welches Teil als erstes kaputtgeht wenn man so lange schießt bis etwas kaputtgeht. Heute kann man sich den Preis des geopferten Gewehrs durch Werbeeinnahmen des YouTube-Videos des Tests zurückholen. Wenn man's wissenschaftlicher haben will wäre eine wichtige Kennzahl die maximale beliebig lange durchhaltbare Feuerrate. Beim AR 15 sagt man, es seien 10 bis 18 oder Schuß, je nach Muni, Lauf, Vorderschaft, Temperatur usw. Gibt's diese Zahl als Spezifikation beim G36. Wenn nicht, warum nicht? Die nächste interessante Kennzahl wäre dann die MTBF bei dieser Feuerrate.
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Also bitte. Die Leute kaufen sich halt, was ihnen Spaß macht. Ich kann den Nimbus von HK auch nicht ganz nachvollziehen, aber wir schießen zum Spaß, und sollte es einmal Ernst werden hätte ich auch keine Bedenken, daß ein HK-Produkt funktionieren würde. Ein ordentliches AR ist auch nicht billiger, aber wenn man als Kind von den Legos nicht genug kriegen könnte, hat die wegen des riesigen Marktes, besonders in Amerika, unübertroffenen Modularität ihren Reiz. In meinem Fall kommt noch die Adaptierbarkeit für Linkshänder dazu--mein AR 15 wirft sogar nach links aus. Wenn einer lieber ein HK, ein SCAR, eine Kaschi, einen Repetierer, oder sonstwas schießt, ist das doch auch recht. Als einzelne Schützen haben wir den Vorteil, daß wir uns kaufen können, was uns Spaß macht oder auch Einzelstücke basteln können, so wie es zu unseren Neigungen, Anwendungen, Körpern, Geldbeuteln usw. paßt, ohne die Probleme der Massenbeschaffung für eine ganze Armee. Da braucht man doch nicht gleich ausfällig werden. Wer meint, seine Waffe sei im Verbund mit ihrem Besitzer besser als andere Besitzer/Waffe-Kombinationen findet in zahlreichen Disziplinen ein dankbares Feld, das um die Wette auszuprobieren und unter Beweis zu stellen. Wenn einer mit der Desert Eagle oder der Subkompaktpistole zum Scheibenschießen antreten will, bitte--schön anzugucken ist's allemal, und wenn er damit trifft, dann ist das gut für ihn.
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Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Proud NRA Member antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Wobei dann die korrekte Erfüllung der Amtspflicht eigentlich darin bestünde, schon aus diesem Grunde mit Nein zu stimmen... -
Waffengesetz (WaffG) Anlage 1 (zu § 1 Abs. 4) Begriffsbestimmungen
Proud NRA Member antwortete auf BEG's Thema in Waffenrecht
Eine solche "Sicherheitsbestimmung" gibt es doch eigentlich nicht und es ist auch nichts Unsicheres am Tragen einer geladenen Waffe. Eher würde daraus vermutlich halt ein nicht vom Bedürfnis umfasster Umgang und/oder Tatsachen, die die Annahme rechtfertigen, daß jemand sein Grundrecht auf Leben schützen und nicht nur seine Freizeit gestalten will: und das geht natürlich nicht an, und wo kämen wir denn dann hin, und so geht schonmal gar nicht, und weg ist die WBK. -
Nach Amoklauf in München: Verschärfung des Waffenrechts wird geprüft
Proud NRA Member antwortete auf J.A.K's Thema in Waffenlobby
Es ist auch unnötig, denn sie hat es sich so eingerichtet, daß nahezu jede Stimme eine Stimme für Mutti ist wenn nicht eine erhebliche Anzahl von Wählern ihre Meinung radikal ändert. Entweder ist es eine Stimme für mehr Gewicht der CDU in der Koalition oder es ist eine Stimme für die Koalition...