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karlyman

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  1. Warum solltest du das tun? Es gibt kein allgemeines Führverbot; und bei der Schießsportveranstaltung dürftest du als Teilnehmer ein berechtigtes Interesse haben.
  2. Mal abgesehen von der mehrfach dargelegten Rechtslage (sprich der klar falschen Rechtsmeinung, die die Behörde hier zum Thema .357 Mag./.38 Sp. vertritt): Woher wollte die Behörde eigentlich im vorliegenden Fall so klar wissen, dass besagter Sportschütze auch Munition im Kal. .38 Sp. besaß? Kontrolle der Munitionsbestände vor Ort...?
  3. Was wäre die Konsequenz daraus, um solches zu vermeiden... Gar nicht mehr in Städte oder dort Bereiche gehen, wo potenziell derartige politische Versammlungen ablaufen können...? So schnell wie möglich sich um die Ecke drücken, wenn es nur "von weitem schallt"...? Eine freiheitliche Gesellschaft... hört sich irgendwie anders an.
  4. Ich kann's dir im Grunde nicht verdenken. Es ist eben wieder nur das Abschneiden von Salamischeiben - und eine wiederum kleinere Restwurst.
  5. Der Eindruck drängt sich zunehmend auf.
  6. Welche Rolle spielt in der neuen Regelung die Klingenlänge...? Dazu gab es Planungen (Klingenlängenbegrenzungen für das Führen), die aber m.W. nicht Eingang ins Gesetz fanden.
  7. Mitnahme eines Taschenwerkzeugs/Multitools oder entsprechenden Messers zum Schießsportwettkampf - da mache ich mir im Grundsatz keine Sorgen. Der Teufel steckt eher im Detail... muss das Tool auch mit Schlößchen "nicht zugriffsbereit" transportiert werden wie die Schusswaffe(n), oder darf es in einer nicht abgeschlossenen Außentasche des Rangebag stecken...? Was ist mit Tool oder Taschenmesser am Mann auf dem dortigen Parkplatz vor dem eigentlichen Stand...? Fragen, die man sich bislang nicht stellen musste (und in einem freiheitlichen Land eigentlich auch nicht stellen müsste..).
  8. Keine Ahnung. Aber (nur als Beispiel) - Du, und ich, und Lieschen Müller... können und dürfen jetzt anlasslos am Hauptbahnhof, oder am Rand vom Wochenmarkt, komplett durchsucht werden. Sie könnten ja irgendetwas Gefährliches bei sich tragen. Einfach so im öffentlichen Raum. Mit Verlaub, das erinnert an... einen Straßen-Checkpoint in irgendeiner Bananrenrepublik. Für mich sieht es leider nicht mehr nach dem Land aus, in dem ich aufgewachsen bin und sozialisiert wurde. Weitere Beispiele könnte man anführen. Somit weit über die von dir zitierte "Springmesser-Sammlergemeinschaft" hinaus.
  9. Daher das Wörtchen "real".
  10. Das umschreibt es gut.
  11. Kein Verwaltungshandeln ohne gesetzliche Grundlage. Manche Bearbeiter meinen hingegen, sie könnten "amten" wie in einer mittelamerikanischen Bananenrepublik...
  12. Und mit Letzterer hat die Frage .357 Mag. / .38 Sp. real null komma nichts zu tun.
  13. Erwartet tatsächlich jemand bei all diesem Wirrwarr, dass ein normal intelligenter und gebildeter Bürger (Besitzer / Interessent unbrauchbar gemachten Waffen) diesen Wust noch durchblickt, genauer, daraus irgendeine rechtliche Anforderung ablesen kann? Normenklarheit liegt im einschlägigen Dickicht schon lange nicht mehr vor. Ich schreibe den Satz ungern, aber - hier wäre der Gesetzgeber zur Klarstellung gefordert.
  14. All ihr Kritiker - ihr verkennt, dass es dabei um die innere Sicherheit Deutschlands, den Frieden Europas, und das Wohlergehen des Planeten geht...
  15. Der Rat ist richtig und wichtig. Bei Social Media ist gerade in dem Bereich ohnehin Zurückhaltung bzw. genaue Auswahl, was man da reinstellt, geboten. Dennoch frage ich mich, wer bei den Waffenbehörden denn die Zeit/Kapazität haben soll, umfassend Social-Media-Auswertungen (auf das Verhalten der LWB-Kundschaft hin) zu betreiben... Da wird es zu "Einzelerfolgen"/-treffern kommen, aber dass das ein Massenphänomen wird, ist vom rein praktischen Aspekt her schwer vorstellbar.
  16. Da braucht man keine "Existenzberechtigung hinterfragen". Die dürfen da sein. Ob sie Erfolg haben, politische Bedeutung und ggf. Macht erlangen - entscheidet der Wähler. Totgesagte leben übrigens oft länger...
  17. Ich denke auch, die Partei wird noch aus ganz anderen Gründen und aus anderen Ecken ihrer potenziellen Wählerschaft "beschimpft". C. Lindner kritisiert (ganz aktuell wegen R. Habecks Investitions-Subventionen, die kaum Sinn machen und für die schon gar kein Geld da ist) zu Recht, und inhaltlich fundiert, die Koalitionspartner. Warum zieht er nun nicht die Konsequenz? Es wäre die letzte Chance, noch etwas liberales Profil zu zeigen. Währenddessen ist die Union dabei, sich mehr und mehr als "liberalkonservative Alternative" (mag nun zutreffen oder nicht) zu präsentieren und zu profilieren. Ein Blick auf die Umfragen zeigt, dass das ganz erfolgreich gelingt.
  18. Der letztmögliche Zeitpunkt für einen Ausstieg der FDP aus der "Ampel", noch mit liberaler Würde und Haltung, wäre m.E. in diesem Spätsommer/Frühherbst gewesen. Man hätte da den Strich ziehen sollen. Auch als deren Sympathisant kann ich einfach nicht nachvollziehen, warum sie sich jetzt noch immer in der Regierung weiterschleppen... Das macht noch nicht mal aus wahltaktischer Sicht noch irgendeinen Sinn.
  19. Im Prinzip ja. Evtl. könnten da einige FDP-Funktionsträger "eingeschnappt" sein. Ich habe hier ja selbst oft betont, dass es gut ist, dass wenigstens die FDP sich gegen die Faeser'schen Verbotspläne stemmte. Das muss man anerkennen. Allerdings heißt das dennoch nicht, dass damit eben "kleine Kompromisse" goutiert werden (müssen), und alles andere schlichte Undankbarkeit ist... Denn - wir haben hier nicht lediglich einen kleinen "Taschenmesserchen-Pipifax". Die Kritik daran kommt durchaus zurecht. Es sind in den neuen Regelungen Punkte enthalten, die weit über bloße Messerbeschränkungen (schon an sich sinnlos) hinaus gehen. Anlasslose polizeiliche Durchsuchungen von jedem und allen im öffentlichen Raum z.B. sind Dinge, die aus meiner Sicht - als langjährigem FDP-Wähler - nicht hinnehmbar sind. Eine Partei, die sich Bürgerfreiheiten vor einem ggf. zu übergriffigen Staat auf die Fahne schreibt, hätte hier deutlich mehr widersprechen und es im Notfall abblocken müssen. Denn solche Dinge gehen durchaus in den liberalen Kernbereich, und haben m.E. nichts mehr mit "kleinem Kompromiss" zu tun.
  20. Zunehmend habe ich den Eindruck, die durch den Vorschriften-Wust geschaffene Unsicherheit, der fehlende Durchblick für Betroffene und Beteiligte - ist Teil des "Plans".
  21. Das Problem bei einer solchen Einstellung: Irgendwann, wenn o.g. Spiel lange genug getrieben wird, "kratzt" die Bürger das, was die so regeln, auch nicht mehr... Die "machen" dann auch einfach das, was sie wollen... Und die Ansichten und Bedürfnisse der politischen Führung sind ihnen dann ebenfalls "scheixxegal"... Das ist der Moment, wo das Vertrauen in bzw. der Respekt vor dem Staat schwinden und schließlich weg sind. Das endet im Zerfall. Spätrömische Verhältnisse - die man sich nicht wünschen kann, für die es aber sich mehrende Anzeichen gibt.
  22. Wenn Sie das einigermaßen intensiv betreiben, wird es vielen Normalbürger ziemlich "auf den Sack gehen". Da steckt einiges an Konfliktstoff drin. Ein Punkt, wo eine freiheitliche Partei die Bremse hätte reinhauen müssen... Nur darauf zu vertrauen, dass es den anständigen Normalbürger schon nicht schikanös treffen werde, ist ziemlich "dünn".
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