karlyman
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So ganz "ohne" ist es, abgesehen vom Kampfmittel-Thema, allerdings nicht. Sagen wir so: Es ist ein "zweischneidiges Schwert"... Beim Magnetangeln können Schadsubstanzen, die im Grundschlamm der Gewässer einigermaßen immobil sind, mobilisiert werden und auf Tier- und Pflanzenwelt einwirken; zudem kann es für die Gewässerökologie auch dahingehend Risiken bergen, dass etwa Eier/Larven der Unterwasserfauna beschädigt, zerstört, getötet werden, und damit die Bestände geschädigt werden. Soweit ich weiß, ist das Magnetangeln in D nicht vom sog. Gemeingebrauch am Gewässer gedeckt - was es erlaubnispflichtig durch die Wasserbehörden macht, und die entsprechende Freigabe wird aus o.g. Gründen nicht überall gegeben (Frage ist natürlich, wer es vor Ort - wenn "niederschwellig" betrieben, mitbekommt..).
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Möchte im Übrigen nicht wissen, was bei Magnetangel-Aktionen und sonstigen privaten "Gewässerputzaktionen" übers Jahr so alles aus dem Trüben ans Licht befördert wird... Ein Teil wird vermutlich den Behörden gemeldet, ein anderer vermutlich nicht. Die Landes-Kampfmittelbeseitigungsdienste warnen übrigens immer mal wieder vor Munitionsfunden... Bei Kriegsende soll ja eine Menge davon flugs in Gewässer "entsorgt" worden sein.
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Wieso, es atmen hier doch alle - den Schrecken noch in den Gliedern - durch, dass die Sache so glimpflich abgegangen, und das furchtbare Teil aus der Welt ist...
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"We were soldiers" (2002) Lt. Colonel Hal Moore: "I think you oughta get yourself an M-16." - Sergeant Major Basil Plumley: "Sir, if the time comes I need one, there'll be plenty lying on the ground."
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Zu Letzterem: Da wäre logistisches sowie Anwendungs-Chaos vorprogrammiert. Daher passiert das nicht. Eine Armee benötigt standardisierte und austauschbare Ausrüstung, kein Individual-Sammelsurium.
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Munitionserwerbserlaubnis für Wechsellauf erforderlich ?
karlyman antwortete auf Tilmann's Thema in Waffenrecht
Das ist auch hunderprozentig korrekt so. -
Von solchen Werdegängen habe ich in D auch schon gehört.
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Munitionserwerbserlaubnis für Wechsellauf erforderlich ?
karlyman antwortete auf Tilmann's Thema in Waffenrecht
Also, meine Behörde empfahl das (als ich für Kurzwaffen WS eintragen ließ) zumindest stets... (in der Art wie: "Den Munitionserwerb wollen Sie doch miteingetragen haben, oder?"). -
Zahlenschloss öffnen im Todesfall des Besitzers
karlyman antwortete auf Serious Sam's Thema in Waffenrecht
Erbwaffen haben nichts mit schiesssportlichem Bedürfnis zu tun. Also können dortige Kontingentierungen auch nicht greifen. -
Zahlenschloss öffnen im Todesfall des Besitzers
karlyman antwortete auf Serious Sam's Thema in Waffenrecht
Ein absolutes Unding. Die, die bei der Behörde dieses Vorgehen zu verantworten haben, können froh sein, dass/wenn da kein juristisch Kundiger nachgehakt hat... Evtl. haben sie die Witwe auch "der guten Ordnung halber" schnell eine Einverständnis-/Verzichtserklärung unterzeichnen lassen. (Wobei auch das noch nicht ausschließt. dass einem evtl. sonstigen Erben sein Recht bzw. Eigentum genommen wurde). -
De-Banking betrifft jetzt auch Waffenhändler und Schützenvereine
karlyman antwortete auf chief wiggum's Thema in Allgemein
Das ist doch ein Streit um "Kaisers Bart". Oder: "Wer von uns hat recht", bzw. "den Größeren"... Sollte der VDB denn einen Grund haben, hier etwas zu erfinden? -
De-Banking betrifft jetzt auch Waffenhändler und Schützenvereine
karlyman antwortete auf chief wiggum's Thema in Allgemein
Finanzdienstleister sind aber auch Teil der Infrastruktur in einer modernen Gesellschaft. Ohne diese Dienstleistungen können Privatpersonen, Vereine, Geschäftsleute bis in den Bereich der Handlungsunfähigkeit kommen. So ausschließlich unter "deren freie Entscheidung" dürfte die Ausschließeritis somit doch nicht fallen. -
De-Banking betrifft jetzt auch Waffenhändler und Schützenvereine
karlyman antwortete auf chief wiggum's Thema in Allgemein
Wohlgemerkt, für legale Tätigkeit von Sportvereinen. Bzw. ganz normale Geschäftstätigkeit Steuer zahlender Gewerbetreibender. Solches Zeug gehört viel mehr in die Öffentlichkeit gebracht. Die entsprechenden Geldinstitute sollen da durchaus die entsprechende Negativ-PR bekommen. -
De-Banking betrifft jetzt auch Waffenhändler und Schützenvereine
karlyman antwortete auf chief wiggum's Thema in Allgemein
ING DiBa kommt in den Sinn. Und bei den Zahlungsdienstleistern PayPal. -
Wenn ich mich da an das unsägliche Theater erinnere, das es mal eine Zeitlang (m.W. auch mit polizeilichen Anzeigen) wegen verbotenen "Führens von Einhandmessern" gab - weil die (in der Tat einhändig öffen-/feststellbaren) Bw-Messer, die dienstlich geliefert und Teil des Feldanzuges sind, auf dem Weg vom und zum Dienst in Uniform mitgeführt wurden...
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Da stimme ich doch überein; so war es auch gemeint. In Frankreich (den großen Städten, leider nicht aus schönem Anlass) ist die Armee schon seit Jahren öffentlich recht präsent.
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Mal etwas weiter gefasst: Abwehr- und Verteidigungsbereitschaft - fängt in den Köpfen an. Oder eben auch nicht.
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Ein Bick zu unseren lieben Nachbarn nach Frankreich reicht.
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Dessen ungeachtet werden Kurzwaffen (einschüssig, mehrschüssig, Revolver- und Selbstladesysteme) seit Jahrhunderten von Armeen rund um den Globus geführt und gehören, wenn auch zahlenmäßig deutlich hinter den Langwaffen, zur Ausstattung. Sie haben eben ihre ganz spezifische Rolle. Wenngleich diese künftig, angesichts der sehr kompakten PDW, in Frage gestellt werden dürfte.
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Ich finde die Anzahl, wie gesagt, zwar auch "over the top"; aber warum sollte das nicht vom schießsportlichen Bedürfnis umfasst sein?
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Ja, alles in allem war es offenbar eine Kosten-/ökonomische Entscheidung, zusammen mit dem Umstand, dass die Produktion der SIG Sauer in der CH erfolgen kann.
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Lt. einem Bericht von "Soldat & Technik" hat das schweizer Beschaffungsamt Armasuisse zur Beschaffungsentscheidung der Pistole präzsiert, Zitate: "Der Hersteller habe zugesichert, die Produktion in der Schweiz aufzubauen... Das entspreche der rüstungspolitischen Strategie des Schweizer Bundesrats, sicherheitsrelevante industrielle Fähigkeiten in der Schweiz zu erhalten und aufzubauen..." .... "Die wirtschaftliche Beurteilung aller Waffensysteme zeigte... eindeutig, dass die SIG Sauer P320 über die geplante Nutzungsdauer von 30 Jahren die geringsten Gesamtkosten verursacht. Die vom Evaluationsbericht ausgewiesenen Lebenswegkosten belegen eine deutliche Kostenführerschaft gegenüber den beiden Konkurrenzsystemen." ... "Im Rahmen der technischen Erprobung in der Schweiz wurde ein standardisiertes und anerkanntes Testprotokoll verwendet, und die SIG Sauer P320 erfüllte sämtliche sicherheitsrelevanten Aspekte in den Tests.... Die bei der SIG Sauer P320 festgestellten Verbesserungspotenziale, die zur Nichterfüllung einer technischen Anforderung und zur Nichterteilung der Truppentauglichkeit geführt haben, wurden einer vertieften Analyse unterzogen. Dabei zeigte sich armasuisse zufolge, dass es sich um nachqualifizierbare Anpassungen handelt, die auf konstruktiv lösbare Aspekte wie Ergonomie und Komponentenrobustheit zurückzuführen sind. Die technischen Nachbesserungen lägen innerhalb realistischer Paramater und seien von SIG Sauer verbindlich zugesichert worden. Im Rahmen des Aufbaus der Produktion in der Schweiz würden die festgestellten Verbesserungspotentiale umgesetzt und nachqualifiziert." Kurz gefasst: Die Produktion in der Schweiz und die Gesamtkostenbetrachtung waren die entscheidenden Kriterien für die P320. Die technischen Problembereiche der Pistole gelten als lösbar/nachbesserbar.
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1) Mehrmals laufen. Das Auto natürlich, für die kurzfristige Abwesenheit dazwischen, sicher verschließen. oder 2) Die "große-Rucksack"-, bzw. Bollerwagen-Lösung. oder 3) Sich beschränken auf maximal vier oder fünf Waffen, die einigermaßen das "Repertoire" abdecken, und "Mut zur Lücke"... Ist vermtutlich für einen Neuling sinnvoller, und lehrreicher, als ihn mit ca. 10 ihm bis dahin unbekannter Waffen (Handhabung...) zu konfrontieren. Ich selbst würde Variante 3) bevorzugen (und habe es auch schon so gehandhabt... mehr als 3 Waffen, in Mischung KW/LW, waren da nicht dabei).
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Zivile Behördenvertreter + 3 uniformierte Beamte Schutzpolizei + Streifenwagen vor der Tür. Reichlich viel Aufwand, vor allem reichlich viel Aufsehen für eine Aufbewahrungskontrolle. Da ist es nicht verwunderlich, wenn sich einer seinen Teil denkt...