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ChrissVector

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  1. Dort gibt es entsprechende Regelungen durch die Verantwortlichen mit entsprechender Rechtsgrundlage durch das BMVg.
  2. Genau diesen Fall regelt § 12 I Nr. 5 WaffG explizit. Eine solche Regelung gibt es im KrWaffKontrG aber nicht.
  3. Was hätte es mit irgendwas davon zu tun wenn ein Soldat Zivilisten einfach Zugang zu Waffen verschafft?
  4. Ich glaube nicht, dass in Polen Feldwebel beliebig Leute ohne Absprache mit auf die Schießbahn nehmen und ihnen Waffen in die Hand drücken dürfen...
  5. Das ist halt der Unterschied zwischen "passiert mit entsprechender interner Genehmigung durch Ministerium oder durch dieses bezeichnete Berechtigte" und "OFw Latte zeigt seinen Mäuschen auf eigene Arroganz mal wo's knallt"....
  6. Wenn man nur die Repressionswirkung des Strafrechts betrachtet, und seine Präventionswirkung ignoriert vielleicht. Das Konzept der abstrakten Gefährdung ist allerdings in der Gesamtbetrachtung auch für eine freiheitliche Gesellschaft deutlich vorteilhafter als nur tatsächliche Schädigungen zu bestrafen.
  7. Jein. Grundsätzlich ja. Würde fast drauf wetten dass die eingebunden wurden. Und sei es nur telefonisch.
  8. Aber mehr Probleme bei der Dokumentation entstehen. Soll der Händler dann an die Behörde melden, dass er eine Waffe an den Versanddienstleister überlassen hat, und der dann nochmals, dass er an den Empfänger überlassen hat?
  9. Ist halt eine Konstellation die sich kaum zufriedenstellend lösen lässt. Gerade mit den Anzeigepflichten, möglichen Stichtagen etc.
  10. Dafür gibt es allerdings keinen Tatbestand in § 12 I WaffG. Das "vorübergehend" in § 12 I Nr. 1 WaffG ist nicht als "rückblickend nur vorübergehend" zu verstehen.
  11. Der Widerruf eines Fernabsatzvertrages bedarf keines Grundes. Würde mich aber auch nicht wundern, wenn der Käufer nicht regelmäßig beim Erwerb von erlaubnispflichtigen Waffen beim Kauf bestätigen müsste, dass er für die Lieferung auf sein Widerrufsrecht verzichtet, einfach weil der Händler auf genau so einen Zirkus keine Lust hat. Ob das wirksam ist.... Anderes Thema...
  12. Wenn wir uns als Gesellschaft nur darauf geeinigt hätten solche Fragen abstrakt zu klären und das Ergebnis aufzuschreiben... Beispielsweise in folgender Form: § 5 WaffG Absatz 2 Die erforderliche Zuverlässigkeit besitzen in der Regel Personen nicht, 1. a) die wegen einer vorsätzlichen Straftat, b) die wegen einer fahrlässigen Straftat im Zusammenhang mit dem Umgang mit Waffen, Munition oder explosionsgefährlichen Stoffen oder wegen einer fahrlässigen gemeingefährlichen Straftat, c) die wegen einer Straftat nach dem Waffengesetz, dem Gesetz über die Kontrolle von Kriegswaffen, dem Sprengstoffgesetz oder dem Bundesjagdgesetz zu einer Freiheitsstrafe, Jugendstrafe, Geldstrafe von mindestens 60 Tagessätzen oder mindestens zweimal zu einer geringeren Geldstrafe rechtskräftig verurteilt worden sind oder bei denen die Verhängung von Jugendstrafe ausgesetzt worden ist, wenn seit dem Eintritt der Rechtskraft der letzten Verurteilung fünf Jahre noch nicht verstrichen sind,
  13. Auch als strikter Gegner von jeglichem Rauschmittelkonsum in Verbindung mit dem Umgang mit Waffen: ist es eben nicht.
  14. Sie ist halt explizit dafür entwickelt worden, dass sich österreichische Wugln nicht ständig ins eigene Bein schießen. Und das kriegt sie ganz gut hin.
  15. Da könnte man jetzt wieder ein Fass aufmachen wie sinnvoll eine manuelle Sicherung an einer militärischen Pistole ist...
  16. Bei der zumindest angekündigten Fertigung in der Schweiz keine sonderlich verwunderliche und wahrscheinlich auch nicht unbedingt eine falsche Entscheidung. Wäre amüsant wenn diese Pistolen dann genau die Fehler NICHT haben die bei der P320 aus US-Fertigung für Probleme sorgen...
  17. "Ein Anwalt, der sich selbst vertritt hat einen Trottel zum Mandanten"
  18. Nein, aber regelmäßig pro "Überkontingentwaffe" zumindest eine Disziplin. Und regelmäßig hat man nicht ewig viele Waffen die für ein und die selbe Disziplin zugelassen sind. Was nicht heißt, dass es nicht oft irgendwie geht. Aber alleine dass wir diese Diskussion regelmäßig führen müssen zeigt nur, wie schlecht dieses Gesetz geschrieben wurde.
  19. Weil es nur sehr wenige Vereine gibt deren Stände wirklich den gesamten Umfang der Sportordnung im Rahmen einer Vereinsmeisterschaft zulassen. Und sich für dutzende Disziplinen mit vielleicht jeweils 1-2 Startern einmieten ist auch selten sinnvoll, wenn überhaupt möglich. Am Ende des Tages ist es einfach ein Ungleichgewicht zwischen der gesetzlichen Vorstellung und den Realitäten im Schießsport. Das lässt sich zwar mit dem Bedürfnisprinzip irgendwo begründen, aber sinnhaft sind diese Einschränkungen gerade mit Blick auf § 14 IV 3 WaffG nicht wirklich. Aber diese Feststellung bringt natürlich die Betroffenen nicht weiter...
  20. Es gibt oftmals mehrere Wege zu einem durch das Gesetz vorgebenen Ziel zu kommen. Aber manche haben eben ein sehr einfaches Verständnis von Recht...
  21. Doch, auch hier gefällt dir einfach nur die Bewertung seitens der Verbände nicht. Wäre es im Sinne der Mitglieder durch eine laxe Bescheinigungspraxis die eigene Anerkennung aufs Spiel zu setzen?
  22. Genau das machen sie ja, dir gefällt nur nicht wie.
  23. Ist immer eine Frage der genauen Ausgestaltung. Grundsätzlich ist es schon nicht ganz von der Hand zu weisen, dass die Schützen die einen ensprechenden Nachweis ihrer Sportschützeneigenschaft durch eine Schießsportverband haben sollen konkret darlegen, dass sie tatsächlich dem Schießsport nach dem Regelwerk des jeweiligen Verbandes nachgehen, und das bedeutet nunmal einigermaßen regelmäßig auch eine der Disziplinen in Gänze mit einem Ergebnis zu schießen.
  24. Doch, ist es, und das will ich auch insgesamt nicht mal in Abrede stellen. Mache ich genauso, keineswegs jedes Schießen besteht exakt aus einer Disziplin nach einer Sportordnung. Aber damit kommen wir genau zum Problem: Wo fängt sportliches Schießen im rechtlichen Sinne an? Beim Trockentraining? Aus sportlicher Sicht vielleicht, aus rechtlicher wird dich ein Sachbearbeiter und ein Richter auslachen wenn du dein Bedürfnis mit "in zwölf Monaten regelmäßig mit einer erlaubnispflichtigen Schusswaffe ohne Schussabgabe trainiert" begründen willst, und das vollkommen zurecht. Der Schießsport besteht aus den Elementen "Sport", also im vorliegenden Sinn einem auf Vergleich ausgerichteten Wettkampf nach klaren Regeln, und "Schießen", also dem Beschleunigen von Projektilen irgendeiner Art durch Gase, mechanisch gespeicherte Kraft etc. Fehlt eines davon mag es dem Schießsport zwar dienen, aber es ist nicht für sich genommen bereits solcher. Damit unterfällt beispielsweise Trockentraininig zwar dem Bedürfnis, aber es begründet alleine noch kein solches. Wenn der Verband dir zugesteht auch in einem definierten Umfang Termine, denen keine Disziplin nach der jeweiligen Sportordnung zugrunde lag, für die Bestätigung deines Bedürfnis anzuerkennen ist das nicht per se unzulässig, aber die Verbände hüten sich aus gutem Grund davor NUR "Trainingstermine" als ausreichend zu betrachten, und verlangen daher in unterschiedlichem Umfang durchaus zurecht, dass die Mitglieder zumindest in einer ausreichenden Regelmäßigkeit auch "volle" Disziplinen mit der vorgesehenen Schusszahl nachweisen. Was du leider nicht zu verstehen scheinst ist, dass der Weg zu einer Verbesserung nicht ist die aktuelle Rechtslage zu ignorieren und darüber zu zetern was die Verbände aus dieser machen, sondern besonnen auf eine Veränderung der Rechtslage hinzuwirken wo sich die Gelegenheit bietet. Nur weil man die aktuelle Rechtlage eben auch in ihren unangenehmen Aspekten nachvollzieht befürwortet man sie nicht automatisch...
  25. Das "wenn" ist aber genau der Punkt. Denn die gibt es nicht. Und wie viele davon haben einen Schlüssel zum Stand? Dass sie theoretisch keine Aufsicht brauchen ist nicht gleichbedeutend damit, dass sie die Mehrzahl ihrer Termine ohne Aufsicht schießen...
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