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IGNORED

"Tickende Zeitbomben" unter LWB: Wie erkennen und was dagegen tun?


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Geschrieben

Aus aktuellem Anlass:

 

Immer wieder gibt es "tickende Zeitbomben" unter LBW, die unerwartet explodieren und mit ihren Schußwaffen unfassbare Verbrechen begehen.

 

In den allermeisten Fällen sind diese Täter in ihrem Umfeld aber schon länger als aggressiv (und potenziell gewaltbereit) bekannt, auch wenn nicht immer klar zu erkennen ist, dass diese Personen auch noch LWB sind.

 

Wie könnten Angehörige bzw. Nachbarn solche Personen, auch und vor allem vor dem Hintergrund eines möglichen Legalwaffenbesitzes dieser Personen, solche Verhaltensweisen melden, damit bei diesen Personen eine entsprechende Überprüfung ihrer grundlegenden Zuverlässigkeit für den legalen Waffenbesitz durchgeführt werden kann?

 

 

 

 

Geschrieben (bearbeitet)

Aus meiner sehr naiven Sicht: Drohungen gegen sich zur Anzeige bringen. Wenn daraufhin dann nichts weiter passiert, hat man als Normalo schlechte Karten.

Sollte sich im aktuellen Fall tatsächlich heraussstellen, dass der Täter (angeblich auch noch ex-Polizist) vorher schon auffällig war und das zur Anzeige gebracht wurde, dann frage ich mich nämlich eines: Hatten wir in den letzten Jahren auch nur einen Fall mit durchdrehenden Legalwaffenbesitzern, dem kein Behördenversagen zugrunde lag?

Bearbeitet von chief wiggum
Geschrieben

Also ich denke das würde schon gehen, man müsste nur eine Institution schaffen, nennen wir sie z.B. WaSi für Waffen und Sicherheit. Diese Institution könnte dann von "inoffiziellen Mitarbeitern" Informationen zusammenstellen und dann entsprechend handeln wenn entsprechende Informationen vorliegen. Natürlich müsste diese Institution auch mit dem Staat (der wiederum von einer demokratischen Partei regiert wird) zusammenarbeiten bzw der verlängerte Arm sein. 

Details müsste man natürlich noch entsprechend ausarbeiten oder man kopiert einfach Konzepte die hier (Teilen) Deutschland schon einmal funktioniert haben

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Geschrieben

Immer wieder bzw. immer noch gibt es tickende Zeitbomben in einer Gesellschaft. Wie die Vergangenheit bewiesen hat auch jenseits

des Waffenbesitzes. Wenn ich mich recht erinnere gab es sogar schon mit sog. Gefährdern trotz Ansprache etc. Probleme.

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb GermanKraut:

Wie könnten Angehörige bzw. Nachbarn solche Personen, auch und vor allem vor dem Hintergrund eines möglichen Legalwaffenbesitzes dieser Personen, solche Verhaltensweisen melden, damit bei diesen Personen eine entsprechende Überprüfung ihrer grundlegenden Zuverlässigkeit für den legalen Waffenbesitz durchgeführt werden kann?

 

de.wikipedia.org/wiki/Divide_et_impera:

Zitat

Divide et impera (lateinisch für „Teile und herrsche“) ist eine Redewendung. Sie empfiehlt, eine zu besiegende oder zu beherrschende Gruppe in Untergruppen mit einander widerstrebenden Interessen aufzuspalten. [...] Die lateinische Formulierung wird teilweise Niccolò Machiavelli zugeschrieben, der in seinem 1532 erschienenen Buch Der Fürst dem Fürsten Medici erklärt, wie er seine Herrschaft ausüben sollte, teilweise auch Ludwig XI. von Frankreich.

[...]

Johann Wolfgang von Goethe formulierte die Maxime in Sprichwörtlich (1814) um und fügte einen Gegenvorschlag hinzu:
    „Entzwei und gebiete! Tüchtig Wort;
    Verein und leite! Bessrer Hort.“

 

 

PS:

Nordkorea liegt beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf auf Platz 210 von 218. Warum wohl? Und die materielle Armut ist nicht deren einziges Problem. Wem solche Zustände gefallen, der kann ja dahin umziehen.

 

Einmal DDR war mehr als genug. Ich bin für Freiheit.

 

Bearbeitet von mwe
Geschrieben

Hat in der DDR auch super funktioniert, Sonnabend abends auf den Staat gehetzt, Montag früh stand die Stasi am Spind auf Arbeit und man hatte 1 ½ Jahre Pause in Bautzen.

 

Es sind viele kleine Dinge die einen ärgern und dann eben in der Summe die Zündschnur anzünden, siehe z.B. Fulling Down, daher auch meist die Aussagen, der war so nett…….

 

Wenn einer konkret droht, darf man gerne zur Polizei gehen, aber Pauschal, ganz sicher nicht

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb chief wiggum:

…

Sollte sich im aktuellen Fall tatsächlich heraussstellen, dass der Täter (angeblich auch noch ex-Polizist) vorher schon auffällig war und das zur Anzeige gebracht wurde…


mein aktueller Kenntnisstand: keine Anzeigen und bei der Polizei deutlich vor der Jahrtausendwende rausgeflogen - offenbar zu Recht..?!

Geschrieben (bearbeitet)
vor 37 Minuten schrieb Suerlaenner:

Hat in der DDR auch super funktioniert, Sonnabend abends auf den Staat gehetzt, Montag früh stand die Stasi am Spind auf Arbeit und man hatte 1 ½ Jahre Pause in Bautzen.

Echt? So war das?

 

Ein chinesischer guter früherer Arbeitskollege sagte mir: In China könne man auf die Regierung schimpfen wie ein Rohrspatz. Das machen die Leute auch, es wird nicht bestraft, aber es hilft auch nichts. Also ungefähr so wie in der Bundesrepublik vor der Bademantelzeit. Nur wenn man dann auch noch viele Anhänger hat, laufe man in China Gefahr zu verschwinden. Als Normalo aber eben nicht.

Bearbeitet von mwe
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb GermanKraut:

damit bei diesen Personen eine entsprechende Überprüfung ihrer grundlegenden Zuverlässigkeit für den legalen Waffenbesitz durchgeführt werden kann?

Aus der Sicht der Politik, insbesondere bestärkt durch den aktuellen Vorfall kann die Antwort nur die wiederholende MPU sein. 

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