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IGNORED

Fragwürdige eMail von eGun!!


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Geschrieben

Ist diese Aufforderung legal?

als Betreiber des Marktplatzes eGun sind wir nach dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz (PStTG) verpflichtet, dem Bundeszentralamt für Steuern jährlich bestimmte Angaben zu Anbietern zu melden, die im Kalenderjahr mindestens 30 Warenverkäufe getätigt oder Verkaufserlöse von mindestens 2.000 EUR erzielt haben.

Für das Jahr 2026 trifft das auf Ihr Konto zu.

Zu den meldepflichtigen Angaben gehört Ihre Steuer-Identifikationsnummer. Diese liegt uns bisher nicht vor. Das Gesetz verpflichtet uns, sie bei Ihnen zu erheben (§§ 4 bis 12 PStTG).

Bitte tragen Sie Ihre Angaben hier ein:

https://www.egun.de/account/tax-details

Sie benötigen dafür:

- wenn Ihnen eine Wirtschafts-Identifikationsnummer (W-IdNr) erteilt wurde:
  diese. Sie besteht aus Ihrer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer und einem
  fünfstelligen Zusatz, also z. B. DE123456789-00001. Wer am 30.11.2024 eine
  USt-IdNr hatte, hat die W-IdNr durch öffentliche Bekanntgabe im
  Bundessteuerblatt erhalten - ein eigenes Schreiben dazu gibt es nicht.
- sonst bei Privatpersonen, Einzelunternehmen und eingetragenen Kaufleuten
  (e. K.): die 11-stellige persönliche Steuer-Identifikationsnummer. Sie
  finden sie z. B. auf Ihrem Einkommensteuerbescheid oder Ihrer Lohnabrechnung.
- sonst bei Personen- und Kapitalgesellschaften (z. B. GbR, GmbH, AG):
  die 13-stellige bundeseinheitliche Steuernummer (auch "ELSTER-
  Steuernummer" genannt - Sie finden sie z. B. in Ihrem ELSTER-Konto).

Wichtig: Eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer allein oder Ihre gewerbliche Anmeldung genügen dafür nicht - auch als gewerblicher Anbieter benötigen wir eine der oben genannten Nummern.

Bitte beachten Sie:

Liegen die Angaben bis zum 03.11.2026 nicht vor, können Sie ab diesem Tag keine neuen Artikel mehr bei eGun einstellen (§ 25 PStTG). Kaufen und alle übrigen Funktionen bleiben uneingeschränkt möglich; sobald Ihre Angaben vorliegen, können Sie jederzeit sofort wieder verkaufen.

Die Meldung löst für Sie keine zusätzliche Steuer aus. Die Daten dienen der Finanzverwaltung zu Kontrollzwecken und zur Durchführung des Besteuerungsverfahrens.

Ihre Angaben verwenden wir ausschließlich für diese gesetzliche Meldepflicht.

Den Gesetzestext finden Sie unter
https://www.gesetze-im-internet.de/psttg/BJNR273010022.html

Mit freundlichen Grüßen

Ihr eGun-Team

Geschrieben

Soweit ich weiss ist das schon seit vielen Jahren auch bei eBay so. Das Finanzamt "unterstellt" auch einem Privat Verkäufer gewerbliche Absichten und/oder sieht den Gewinn aus Verkäufen als Einkommen an und weil die allerwenigstens im gemeinen Pöbel bei der Steuererklärung so ehrlich sind dies bei der Steuerklärung anzugeben hat man dann eben die Verkaufsplattformen mit diesem Schritt gezwungen die zu verpetzen.

 

Also leider: Ja, das ist legal und Deine Pflicht als aufrichtiger Deutscher Bürger und Steuerzahler damit die Staatskasse nicht verarmt und die Politiker Finanzmittel haben die ihnen zustehen um gutes für Dich und die Allgemeinheit damit zu tun

Geschrieben
vor 30 Minuten schrieb BlackFly:

 

 

Also leider: Ja, das ist legal und Deine Pflicht als aufrichtiger Deutscher Bürger und Steuerzahler damit die Staatskasse nicht verarmt und die Politiker Finanzmittel haben die ihnen zustehen um gutes für Dich und die Allgemeinheit damit zu tun

Was tu ich ned alles, daß die Staatskasse Einnahmen hat und damit sich selbst, die ganze Welt und sonst wen noch alles alimentiert und unser Steuergeld denen wie Puder in den Arsch blasen kann. 😡

Geschrieben

:lol:

 

Ich habe das mal etwas editiert, damit es klarer wird:

33 minutes ago, BlackFly said:

Deine Pflicht als ... Steuerzahler damit die Staatskasse nicht verarmt und die Politiker Finanzmittel haben die ihnen zustehen um gutes für gegen Dich und die Allgemeinheit etwas damit zu tun

 

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb drehmomentmonster:

Was tu ich ned alles, daß die Staatskasse Einnahmen hat und damit sich selbst, die ganze Welt und sonst wen noch alles alimentiert und unser Steuergeld denen wie Puder in den Arsch blasen kann. 😡

Das nenne ich mal eine verantwortungsbewusste und vorbildliche Haltung! Schade das es nur so wenige aufrichtige deutsche Steuerzahler gibt die sich ihrer sozialien verantwortung gegenüber den opfern von vor 250 Jahren bewusst sind

Geschrieben
1 minute ago, BlackFly said:

Schade das es nur so wenige aufrichtige deutsche Steuerzahler gibt die sich ihrer sozialien verantwortung gegenüber den opfern von vor 250 Jahren bewusst sind

 

Nicht nur die. tatsächlich sind wir (also ausschliesslich die Normalbürger mit einem Einkommen über dem Sozialhilfesatz) für alles was gerade in der Welt sio schief läuft verantwortlich und haben daher weltweit mindestens die notwendigen Reparationen zu bezahlen und sollten nebenbei noch uns schämen! Zum Ausgleich  werden wir dafür aber beispielsweise mit Gesetzen wie dem Waffengesetz schikaniert.

Geschrieben

Moin,

 

ja das aktuelles Gesetzt und schon seit einigen Jahren so, aber dadurch, das Du die Grenzen (30 Verkäufe bzw. 2000 Euro) überschreitet, heisst das nicht, das Du ein Gewerbetreibender bist und es heisst auch nicht, das dies Dein Gewinn ist!

 

Wie man weiss, errechnet man verinefacht den Gewinn wie folgt: Verkaufspreis - Kosten - Kaufpreis = Gewinn. Insofern soll klar sein, das man die Einkaufsseite und die Kosten kennen sollte, damit der gemeldet Betrag nicht der zu versteuernde Betrag ist.

 

Ferner kann man davon ausgehen, das man bei Gütern des täglichen Bedarf eh Verlust macht: Einkaufspreis wird im Regelfall höher sein als der Verkaufspreis.

Geschrieben

Laut Gemini prüft das Finanzamt erstmal ob es finanzielle Gewinnabsichten sieht. 

Wenn also z.B. nur die kurz getragene Babykleidung verkauft wurde die bekanntlicherweise nicht sehr lange passt, dann sollte das kein Problem sein. Wenn allerdings bei eGun 20 neue Artikel, eventuell sogar 20 gleiche und neue Artikel, verkauft wurden dann wird das Finanzamt hier vermutlich schon einen gewerbsmäßigen Handel mit Gewinn Absicht unterstellen und entsprechend besteuern.

 

Wichtig wird hier dann sein das man den einkauf, die verbunden kosten und damit den Gewinn nachweisen kann. Interessant könnte es in meinen Augen werden wenn man z.B. für eine Erbengemeinschaft um den Verkauf kümmert...

Geschrieben

so nen Schrieb hab ich auch mal von denen bekommen,....... als ich meinen Keller mal ein bisschen entrümpelt habe ist halt doch schon etwas zusammengekommen,......

daraufhin kam dann ein Schreiben von Egun das ich den Betrag X übersteige und man dies dem Finanzamt mitteilen würde,........ eine Steuernummer wurde aber nicht verlangt,.....

ich habs sozusagen ignoriert, und es kam auch nie irgendwas in dieser Richtung vom Finanzamt auf mich zu,.....

Geschrieben (bearbeitet)

Ich halte das in diesen Grössenordnungen (2000 EUR) für einen unsinnigen bürokratischen Aufwand, der letztendlich mehr kosten dürfte, als er bringt. Wenn man über jahrzente eine Menge Zeugs angesammelt hat, dann kann so eine Entrümpelung mit Abverkauf gut auch mal im hohen 5-stelligen Bereich liegen. Tatsächlich habe ich auch noch nie gehört, dass da irgend etwas vom Finanzamt kommt. Ist vermutlich einfach wieder mal die Vorgehensweise, erst mal möglichst viele Daten sammeln, mal sehen ob man die später gegen jemanden einsetzen/missbrauchen kann. Vielleicht wenn derjenige dessen Daten man hat die Ziele und Vorgehensweisen von "wichtigen" Personen hinterfragt?! Dann hat man schon zumindest schon mal etwas Munition um per Journaille Scheisse zu werfen, wenn es nicht für ein juristisches Vorgehen reicht?

 

Ehrlich gesagt widert mich diese "Kultur" die hier(zulande) gerade aufgebaut wird an!

 

Bearbeitet von tuersteher
Geschrieben

Ich denke es wird da immer wieder Einzelfälle geben in denen ein übereifriger mal etwas übertreibt aber im allgemeinen sind diese Verkäufe ja tatsächlich privat und nicht mit (Erwerbs massigen) Gewinnabsichten. Das Problem ist halt: Wenn man es melden (muss) dann wird sich eben auch immer wieder einer finden der darauf anspringt. Wie oft passiert es wohl das jemand der (mehr oder weniger) freiwillig Daten gibt dafür bestraft wird? Angefangen beim Rentner der "zugibt" das er Flaschen sammelt und im Monat durchschnittlich die Summe X damit macht und diese ihm dann auf die Rente angerechnet wird oder auch der Fall in dem jemand seinen alten Papierführerschein in eine Scheckkarte umtauschen wollte und auf einem Fragebogen (freiwillig) angegeben hat das er Diabetiker ist und deswegen zum Amtsarzt musste um seine Fahrtauglichkeit zu beweisen.

Der Hintergedanke mag vielleicht gut gemeint sein um damit Steuerhinterzieher die ein nicht angemeldetes Gewerbe betreiben zu erwischen (schaut mal bei Kleinanzeigen rein wie viele Leute da sind die scheinbar ein Fahrzeug Handel betreiben ohne Gewerbeschein), letzten Endes trifft es aber eben doch die Leute die entweder einfach nur versuchen ihre schmale Rente etwas aufzubessern oder halt mal den Keller ausmisten...

Geschrieben

Ich finde das Gesetz auch übertrieben, aber die Ursache liegt meines erachtens nicht im Datensammeln, sondern eher darin, das viele gewerblicht auf ebay, Vinted, autoscout, ... usw. Verkäufe getätigt haben und nicht versteuer haben. Es müssen halt jetzt alle leiden.

Geschrieben (bearbeitet)

Und analog zum Waffegesetz trifft es eben nicht die cleveren pseudo-privaten Verkäufer, sondern maximal denjenigen, der beispielsweise den Keller entrümpelt, weil der eben diese um sich greifende Überwachung bis in den hintersten Lebensbereich und die zukünftigen Konsequenzen dieser Veränderung gar nicht auf dem Schirm hat.

Bearbeitet von tuersteher
Geschrieben

Ich bin (war) nicht sicher ob die Mail tatsächlich von eGun kommt. Oder ob jemand meine persönlichen Daten abgreifen will. In den AGBes bei eGun hab ich nichts über das Versteuern gefunden. eGun hab ich deshalb angeschrieben,  aber noch keine Antwort bekommen.

Geschrieben (bearbeitet)

Die Mail kommt ziemlich sicher von eGun und auf die gesetzliche Grundlage wurde ja bereits hingewiesen. Im allgemeinen empfehle ich, solche Dinge zwar auf dem Schirm zu behalten um die Wirkung bzw. des implizierten Bildes der "veröffentlichten" Daten im Hinterkopf zu haben. Von direkten Rückfragen etc. sehe ich bei so etwas lieber ab, da beispielsweise bei Banken entsprechende Rückfragen erst eine Überprüfung bzw. zusätzliche Meldungen triggern können. Das sollte bei eGun (noch) nicht der Fall sein, aber besser man gewöhnt sich hier schon mal einen vorsichtigen Umgang mit der Überwachungsmaschinerie an und füttert diese nicht noch mit zusätzlichen Datenpunkten.

Bearbeitet von tuersteher
Geschrieben (bearbeitet)

Wenn man Angst vor Datenabgriffen hat lohnt es sich auch den Link in der email nicht anzuklicken sondern abzutippen. Und um (gerade im vorderen Teil) eine unauffällige Verfälschung nicht unbemerkt mit abzutippen rate ich, wenn man ganz sicher gehen will, z.B. egun über ein Lesezeichen zu öffnen, bei egun steht dann in der Adresleiste z.B. egun.de/market/index.php, da löscht man dann alles hinter dem .de/ (also in diesem Fall market/index.php) und ersetzt dies manuell durch account/tax-details wie oben in der email. Damit kann man dann sicher sein das man auf der Webseite von egun ist und wenn dann eine Seite kommt in der Daten abgefragt werden kann man sicher sein das diese Daten dort landen wo sie landen sollen (solange nicht die komplette Webseite übernommen wurde, aber gegen diesen Fall kann man sich eigentlich nie schützen).

 

Und wenn man dann ggf bei egun vorher noch die 2fa eingestellt hat oder (geht aber leider nur auf der mobilen Ansicht) ein passkey erstellt hat, dann ist man nochmal mehr auf der sicheren seite

Bearbeitet von BlackFly
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb skipper:

Ferner kann man davon ausgehen, das man bei Gütern des täglichen Bedarf eh Verlust macht: Einkaufspreis wird im Regelfall höher sein als der Verkaufspreis.

 

Davon kann man im Fall vieler Privatverkäufe einst neu erworbener, und nun via Verkaufsplattform verscherbelter EWB-Waffen (insbesondere auf dem deutschen Markt) wohl sehr sicher ausgehen. 

 

Es mag ein paar wenige Gegenbeispiele geben, aber in aller Regel wird gerade auf diesem Markt ein merklicher Verlust unterm Strich stehen.  

Geschrieben (bearbeitet)

Egun hat geantwortet und ich denke alles ist in Ordnung. Ab Montag soll die HP mit einem etwas geänderten Aussehen erscheinen. Da gibt es auch die Möglichkeit seine Steuer-Identifikationsnummer einzugeben. Allerdings hätte die Mail erst ab Montag erscheinen sollen. 

Egun hat zugesichert, daß keine Steuer nach der Angabe der Steuer-Identifikationsnummer erhoben wird. Allerdings müssen sie sich an die Vorgaben des Finanzamtes halten. Mein Jahresumsatz als Privatverkäufer übersteigt (knapp) die 2000 Euro Grenze, deshalb bekam ich die Mail.

Wie der Kaiser früher schon sagte: Schau mer mal!

Danke für die bisherigen Antworten.

Bearbeitet von pegasus
Erweiterung
Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb pegasus:

Ab Montag soll die HP mit einem etwas geänderten Aussehen erscheinen.

Interessante Info. Es gibt schon für die mobile ansicht die neue Optik. Ich habe die Adresse, wie oben beschrieben, manuell eingegeben und habe dann auch mit dem Laptop die neue ansicht erhalten. Das erklärt also einiges ;)

 

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