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IGNORED

Kommendes Verbot von Armbrüsten?


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Geschrieben
Am 22.6.2026 um 12:08 schrieb JoergS:

Ruhig Blut, dass ist eine Forderung, die immer wieder aus den Ländern und von den Grünen kommt. Es läuft je derzeit die Evaluierung des Waffenrechts und bis diese abgeschlossen ist, wird das Waffengesetz sicher nicht noch einmal geändert. Wenn "die Opposition" das fordert, dann schonmal gar nicht. 

 

Wie schlimm die Änderungen ausfallen werden, wenn die Evaluierung beendet ist? Unmöglich, das vorherzusehen. Der VDB ist optimisch, ich bin dagegen sehr pessimistisch und rechne mit dem Schlimmsten. 

Wobei Du dann selbst dafür sorgst, dass jemand auf die Idee mit neuerlichen Verboten kommt (six-Needler mit "forensischer" Hobby-Untersuchung (verursacht 'Trauma') am Schweineviertel).

 

Für die einen ist es das Schlimmste, für die Verbots-Fetischisten ein feuchter Traum.

 

Und überhaupt: was wir gestern geschrieben/gesagt/gedacht haben, könnte morgen schon "extremistisch" und "Straftat" sein. Mal drüber nachdenken, in Zeiten der Zeitenwende und Herumdefiniererei. Wer ist der Nomenklatura, und wo ist er? Er ist links-grün-versifft und von Moskau gesteuert. Also viel Spaß mit den Verboten.

 

Geschrieben
Am 22.6.2026 um 22:28 schrieb kurzwaffen:

Wer Böses vorhat, nimmt im Zweifel auch ein Küchenmesser, einen Schraubendreher oder sonstwas. Pauschale Verbote treffen am Ende oft die Falschen und lösen das eigentliche Problem nicht.

Oder Schreibstift, Autoschlüssel, Finger, ...

Ups ..., 

 

VERBIETET FINGER!

 

(Die schreiben auch hier obszöne Kommentare.)

Geschrieben
Am 23.6.2026 um 17:28 schrieb Direwolf:


Der 41er ist weitgehend wirkungslos, weil man den Betreffenden lückenlos überwachen müsste, damit der keine freien Waffen kauft. Was relevant ist, steht im 5er und der stellt sicher, dass Straftäter sich mindestens 10 Jahre benehmen müssen. Da sehe ich keinen Handlungsbedarf. 

Soso.

Das kann man so sehen und sagen.

Andererseits gehts bei dem Windkraftschwindler Holt schon recht locker zu. Sitzt mehrere Jahre im Knast. Bzw. sollte, dann offener Vollzug, und rennt mit einem Gewehr im Wald rum und schießt! Vor laufender Kamera. Holla, die Waldfee.

Geschrieben
Am 30.6.2026 um 19:22 schrieb JDHarris:

Warum die Kosten nicht nochmal extra in die Höhe treiben und der Bürokratie weiter Arbeit verschaffen, indem man Klagen leichter macht.

 

Einfach mit jeder Armbrust automatisch ne Rechtsschutzversicherung mit 5 Jahre Laufzeit beilegen. Sozusagen als Garantieverlängerung..

 

Wir wollen ja niemanden Arbeitslos sehen.

Ja, genau, bring die Entwaffnungs-Geilis auch noch auf die Idee einer (Haftpflicht-)Versicherungspflicht für Besitzer von Armbrüsten (kostet wieviel?).

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Zakharias:

Ja, genau, bring die Entwaffnungs-Geilis auch noch auf die Idee einer (Haftpflicht-)Versicherungspflicht für Besitzer von Armbrüsten (kostet wieviel?).

Die Sorge ist unbegründet, da bereits heute jede Privathaftpflicht den legalen Umgang mit Waffen beinhaltet.

 

Hab letztens nochmal bei meiner nachgefragt.

 

Die Fallzahlen von Regulierungen sind da so gering, dass man soetwas für " einen Euro" bekommen würde.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 7 Stunden schrieb Zakharias:

Andererseits gehts bei dem Windkraftschwindler Holt schon recht locker zu. Sitzt mehrere Jahre im Knast. Bzw. sollte, dann offener Vollzug, und rennt mit einem Gewehr im Wald rum und schießt! Vor laufender Kamera. Holla, die Waldfee.

 

Laut Aussagen der Filmemacher (SWR/Frisbeefilms) wurde die Jagdszene inszeniert.  Holt habe mit einer präparierten Waffe ohne scharfe Ladung unter Aufsicht eines zertifizierten Waffenmeisters agiert.

 

Kann natürlich eine Schutzbehauptung sein, nachdem den Beteiligten aufgefallen ist, dass die Aktion nicht so toll war.

Bearbeitet von Direwolf
  • 2 Wochen später...
Geschrieben
Am 22.8.2026 um 20:20 schrieb Direwolf:

 

Laut Aussagen der Filmemacher (SWR/Frisbeefilms) wurde die Jagdszene inszeniert.  Holt habe mit einer präparierten Waffe ohne scharfe Ladung unter Aufsicht eines zertifizierten Waffenmeisters agiert.

 

Kann natürlich eine Schutzbehauptung sein, nachdem den Beteiligten aufgefallen ist, dass die Aktion nicht so toll war.

Ach ja, unter Aufsicht. 

Einen Knacki, der im "offenen Vollzug" ist "unter Aufsicht eines zertifizierten Waffenmeisters" eine Knarre in die Hand drücken...

Hast Du Dir die Szene reingezogen. Man beachte den Schussknall. Wie der Typ sich danach krampfhaft an der Knarre festkrallt.

 

Übrigens: der Typ ist jetzt ausgebüxt. Läuft frei rum. Vermutlich auch "unter Aufsicht" <brüll vor lachen>. Und hat vermutlich Zugriff auf Schusswaffen. Naja, macht das Land auch nicht unsicherer seit Tibor Foco frei rumläuft.

Geschrieben
Am 22.8.2026 um 13:02 schrieb Zakharias:

Wobei Du dann selbst dafür sorgst, dass jemand auf die Idee mit neuerlichen Verboten kommt (six-Needler mit "forensischer" Hobby-Untersuchung (verursacht 'Trauma') am Schweineviertel).

 

Mit dem Sixneedler hast du recht - da hat der @Jörg viel zu früh zu viel reißerische Werbung gemacht, dass die Politik einfach "handeln musste" um nicht absolut vorgeführt zu werden. (Dass sie sich dabei derart täppisch und dusselig anstellen und nicht mal halbwegs korrekte Gesetzestexte schreiben können, hat nun wirklich niemand geahnt.)

 

ABER der @Jörg hat uns die Repetierarmbrust gebracht, davon sind inzwischen derart viele auf dem Markt und vor allem bei unregistrierten Privatleuten, dass das wohl kaum ein Verbot wirklich noch "mehr Sicherheit" bringen würde. 

Geschrieben (bearbeitet)
2 hours ago, Sal-Peter said:

Mit dem Sixneedler hast du recht - da hat der @Jörg viel zu früh zu viel reißerische Werbung gemacht, dass die Politik einfach "handeln musste" um nicht absolut vorgeführt zu werden.

 

Das sehe ich anders. Natürlich haben ein paar Ideologen nur darauf gewartet, hier wieder weitere Verbote etablieren zu können. Aber ein Politiker der auf dem Boden des GG steht und noch einen Restfunken an Verstand hat, hätte leicht erkennen können, dass es  sich hier trotz der Anpreisungen um ein (verglichen beispielsweise mit dem Sortiment eines Baumarkts oder Autohändlers) eher harmloses Spielzeug handelt.

 

2 hours ago, Sal-Peter said:

(Dass sie sich dabei derart täppisch und dusselig anstellen und nicht mal halbwegs korrekte Gesetzestexte schreiben können, hat nun wirklich niemand geahnt.)

 

Als Jurist eine solche Inkompetenz öffentlich zu demonstrieren, ist selbst für deutsche Verhältnisse extrem. Wobei die "Follower" (auch hier im Forum) zeigen, dass es inzwischen völlig egal ist. Für die sitzen im BMI die Über-Juristen, deren Wort praktisch noch über dem Wort eines Gottes steht. Wie wir gesehen haben, können die praktisch alles von sich geben. Selbst die hirnloseste und unvertsändlichste Äusserung würde da noch als Offenbarung interpretiert, die völlig klar und sinnvoll ist. Da muss das BMI nachher nur noch eine Meldung herausgeben, die sagt wie etwas gemeint ist und es wird sogar das genaue Gegenteil vom Gesetz zum neuen Gesetz. Zumindest solange bis dann ein Richter bemerkt, dass im Gesetz völlig klar das Gegenteil steht. Dann haben ebendiese Leute es natürlich schon immer besser gewusst und es war von Anfang an klar, dass das was da steht auch so ist und die bisherige "Interpretation" selbstverständlich völliger Blödsinn ist. 

Bearbeitet von tuersteher
Geschrieben (bearbeitet)

Was ich immer noch nicht verstehe: Warum hat man nicht einfach mit mir (bzw. uns, bei GoGun) geredet? Immerhin sind wir nicht die Mafia, sondern ein steuerzahlendes, registriertes und völlig legales Unternehmen mit einer offiziellen Waffenhandelserlaubnis. Wir haben das doch auch schon früher getan, als die PTB "Bauchschmerzen" bei Druckluftwaffen hatte und wir haben dann gemeinsam eine Lösung gefunden. Abreißschrauben, Verklebungen, Verbolzungen. Nichts davon ist gesetzlich vorgeschrieben, umgesetzt haben wir es dennoch und zwar OHNE Gerichtsverfahren. 

Ich bin ja nicht völlig verblödet und habe deshalb - so wie immer - bereits im Vorfeld klar gezeigt, was die "köchelnden" Produkte können. Denn: Ein Verbot von Produkten, die noch nicht im Verkauf sind, ist schlimm. Schlimmer ist aber das Verbot von Produkten, von denen schon etliche verkauft wurden. Beim SixNeedler war es ja so, dass kein Kunde auch nur einen Cent verloren hat, auch nicht für eine einzige Sekunde - denn ich nehme keine Bestellungen an für Produkte ohne Zulassung. Wenn ich aber den SixNeedler als "harmloses Dart-Revolverlein" angepriesen hätte und erst NACH dem Verkaufsstart losgelegt hätte - dann wäre das ganz was anderes gewesen. Das Verbot wäre dann "ex post" gekommen und nicht "ex ante" (also NACH der Zulassung). Die Kunden wären dann so richtig sauer geworden. Auch wenn ICH das nie gemacht hätte mit der aggressiven Werbung - dann hätten das andere YouTuber für mich gemacht. Sieht man ja in den USA oder auch in Tschechien (wo auch deutsche YouTuber mittlerweile ihre Videos drehen und mit dem SixNeedler Autoreifen plattschießen). 

 

Bei den Armbrüsten und bei den "Big Bore" Druckluftwaffen mache ich das doch schon seit langer Zeit mit den provokanten Videos. Sorgt für viel Aufmerksamkeit und Nachfrage. Als ich damals - 2019 - die "Adder" vorgestellt habe, da habe ich fest damit gerechnet, dass es ein Fenster von vielleicht ein, zwei Jahren gibt, bis das "dicht gemacht" wird. Seither hat es etliche Vorfälle gegeben mit Armbrüsten, auch mit der "Adder" - nur wurden glücklicherweise meist die mitgelieferten Feldspitzen verwendet und die Opfer haben deshalb (und nur deshalb) überlebt. Schlimm, natürlich - aber damit muss ich leben, als Waffenhändler. Missbrauch gibt es immer. Es sind aber sehr wenige Ausnahmefälle. Mit Armbrüsten passiert extrem wenig, obwohl eine gewaltige Zahl an Waffen im Volk ist. Der beste Beweis, warum ein Verbot unnötig ist. "If it is not broken, don't fix it". Bislang hat das funktioniert, noch immer sind die Armbrüste frei. Dank, ja richtig, Christian Lindner. Ohne den, ich werde nicht müde das zu betonen, wir heute mit Nancys unsagbarem Gesetz leben müssten. 

Jedenfalls hätte mich die PTB oder auch das BMI einfach ansprechen können. "Herr Sprave, wir haben ein Problem mit dem SixNeedler. Wir wollen dieses Produkt nicht auf dem deutschen Markt". Ich hätte dann sondiert, was möglich gewesen wäre - kürzere Nadeln, ein kleineres Kaliber (= weniger Power). Solche Sachen halt. 

 

Aber man behandelt uns wie Drogenhändler oder Mafiabosse - wir sind der "Gegner" und der "Feind", so fühlt sich das jedenfalls an. So verhalten wir uns jetzt auch, was bleibt uns übrig außer "vorauseilendem Gehorsam"? Wir sind jetzt im einem "Hase und Igel" Spiel mit den Behörden und ich kann von mir behaupten, ein ganz passabler Hase zu sein. Oder?

Bearbeitet von JoergS
Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb JoergS:

Bislang hat das funktioniert, noch immer sind die Armbrüste frei.

 

Dank, ja richtig, Christian Lindner. Ohne den, ich werde nicht müde das zu betonen, wir heute mit Nancys unsagbarem Gesetz leben müssten. 

 

 

zu 1): Beim Gesetzgeber gab es bisher eben die Einstufung der Armbrust als zwar an sich durchaus "potente", allerdings relativ langsam und umständlich zu ladende Waffe. Bisher. 

 

zu 2): Danke für die zutreffende Feststellung. Bei der nächsten (Verschärfungs-)Runde werden wir wohl spüren, dass die FDP am Kabinettstisch fehlt; dass sollten sich durchaus auch die FDP-Hasser in unseren Reihen klar machen.   

Geschrieben
2 hours ago, JoergS said:

Dank, ja richtig, Christian Lindner. Ohne den, ich werde nicht müde das zu betonen, wir heute mit Nancys unsagbarem Gesetz leben müssten.

 

Trotzdem müssen wir - und das ist in diesem Fall die komplette Bevölkerung - dank ihm (exakt: dank ihm inklusive seiner damaligen Fraktion mit Ausnahme von 4 abweichenden Mitgliedern) mit anderer sinnloser Überregulierung im Waffengesetz leben. Im übrigen trotz der anderslautenden Position "seiner" Mitglieder (mit manchen davon hatte ich im Vorfeld ein persönliches Gespräch) des Bundestags, die dann aber entgegen ihrer (mir gegenüber geäusserten) Überzeugung abgestimmt haben.

 

Also der Platz den die einnehmen, der ist trotzdem wohlverdient. Nur die anderen sind (noch) nicht da wo sie sein sollten.

Geschrieben

Naja, wir leben eben in einer Demokratie und werden von Koalitionen regiert, nahezu ausnahmslos seit der Gründung der BRD. Demokratien haben viele Vorteile - aber auch Nachteile. Ein Nachteil ist, dass Koalitionen auf das Finden von Kompromissen angewiesen sind. Das führt zu einer gewissen Mittelmäßigkeit und Unstabilitäten in der Regierung. 

Heute glauben viele (meine Person inklusive), dass sich die FDP nie auf die Ampel hätte einlassen dürfen. Aber so ist es nicht gekommen. 

Geschrieben

Es muss jedoch jedem Mitglied einer freiheitlichen Vereinigung klar sein, dass sie nicht als solche betrachtet werden wenn sie sich totalitär verhalten und sich nur einen freiheitlichen Mantel umhängen. Und es ist gerade kein Argument, dass "die anderen" auch totalitär sind und auf freiheitliche Grundsätze scheissen. Bei Verstössen gegen die FDGO kann es eben gerade keine Kompromisse mehr geben. Die kann es bei Detailregelungen geben, die im Grundsatz der FDGO folgen - was hier aber schon lange nicht mehr gegeben ist.

Geschrieben
vor 50 Minuten schrieb JoergS:

Heute glauben viele (meine Person inklusive), dass sich die FDP nie auf die Ampel hätte einlassen dürfen. Aber so ist es nicht gekommen. 

 

Die Frage ist eben, und das ist die unromantisch-pragmatische Betrachtungsweise, was statt der Ampel ansonsten gekommen wäre.

Absehbar auch nichts besonders Freiheitliches...

So haben die Liberalen in der Ampel zumindest einiges an Mist (im WaffG / für die LWB, und andere Dinge) verhindert, abgebremst, partiell entschärft.     

 

Wie gesagt: Ist eine rein pragmatische Sichtweise. 

Geschrieben (bearbeitet)
32 minutes ago, karlyman said:

So haben die Liberalen in der Ampel zumindest einiges an Mist (im WaffG / für die LWB, und andere Dinge) verhindert, abgebremst, partiell entschärft.

 

Dafür ein riesiges Desaster für die gesammte Bevölkerung inklusive bzw. besonders für Inhaber waffenrechtlicher Erlaubnisse angerichtet.

 

32 minutes ago, karlyman said:

Die Frage ist eben, und das ist die unromantisch-pragmatische Betrachtungsweise, was statt der Ampel ansonsten gekommen wäre.

 

Ein Verbot von einer einzigen Waffenklasse, nämlich dem Six Needler - gepaart mit der Erlaubnispflicht für alle F Waffen, die vor dem 24. Juli 2025 zugelassen wurden. Sprich alle Besitzer solcher Waffen sind jetzt laut Gesetz unzuverlässig und machen sich strafbar - auch wenn sie aktuell (noch) nicht verfolgt werden.

 

Bearbeitet von tuersteher
Geschrieben
vor 33 Minuten schrieb tuersteher:

 

 

Ein Verbot von einer einzigen Waffenklasse, nämlich dem Six Needler - gepaart mit der Erlaubnispflicht für alle F Waffen, die ....

 

 

Das  wäre statt der "Ampel" gekommen...?

Geschrieben (bearbeitet)

Das ist nach der Ampel gekommen. Also lässt sich auch die Frage extrapolieren, was statt der Ampel gekommen wäre: Nichts gutes!

 

Am Ende ist es auch egal, ob jetzt der eine oder andere ein bischen weniger in einem Bereich und dafür umso mehr in anderen Bereichen schikaniert wird.

Bearbeitet von tuersteher

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