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Wiederladen


Prendergast
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Nein, man muss keinen Kurs absolvieren. Aber es empfiehlt sich, in Eigenverantwortung, sich mit der Materie auseinanderzusetzen. 
Ich z.B. konsultiere vor dem Wiederladen einer mir neuen Patrone immer einen sehr Erfahrenen Wiederlader den ich schon seit Jahrzehnten kenne. Ich erzähle ihm jeweils von meinem Vorhaben und frage ihn nach seiner Meinung. Er hat mir mit seinem Fachwissen schon zu Top Ladungen verholfen.

 

Für den Erwerb von Wiederladekomponenten, habe ich bei meinem Händler die Kopie meiner ID und die eines kürzlich ausgestellten Waffenerwerbschein (WES) hinterlegt. Diese Kopie hat eine Gültigkeit von 2 Jahren.

Ein Auszug aus dem Zentralstrafregister (ZSR) kann auch hinterlegt werden, ist aber m.W. nur 6 Monate gültig (kann mich aber auch täuschen).

Die Aufbewahrung der Pulver und Zündis untersteht der Sorgfaltspflicht.

 

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Aus Deutscher Sicht müsste man sich eigentlich wundern, das die ganze Schweiz noch nicht explodiert oder von terroristischen Horden heimgesucht worden ist.

Das mit der Sorgfaltspflicht finde ich auch gut, nennt sich wohl gesunder Menschenverstand,...... hier in DE leider auch ausgestorben,........

 

"Allzeit Gut Schuss,....."

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vor 43 Minuten schrieb emmi2:

Das mit der Sorgfaltspflicht finde ich auch gut, nennt sich wohl gesunder Menschenverstand,...... hier in DE leider auch ausgestorben,........

 

 

Sieht man auch an der Waffenverwahrung in anderen EU Ländern. Da braucht es keine Sicherheitsstufen und Monstertresore.

Aber Dank EU ist es nicht Unwahrscheinlich, dass der ganze Wahnsinn irgendwann die gesamte EU erfasst. Ausser natürlich Länder wie UK die Mordor entkommen konnten 🙂

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@swiss-shooter Danke vielmals für deine Antwort.Ja das habe ich mir auch so gedacht.Ich werde aber sicher einen Kurs machen bevor ich anfange selbst zu laden.Ich habe noch Verwandschaft in Deutschland und da sind auch Wiederlader drunter.Somit könnte ich im Fall auch mal schnell nachfragen...

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vor 7 Stunden schrieb swiss-shooter:

Ein Kurs ist natürlich👍!

Da erlernst Du gleich das Basiswissen vom Fachmann.

Kann ich nicht bestätigen.

 

Das gehaltvollste an meinem Kurs war die Lieferpizza zu Mittag. Den Rest des Kurses habe ich danach sehr schnell wieder vergessen, war sicherer so. Dann habe ich das ganze von Leuten gelernt, die das schon länger machen.

 

Beispiele aus so einem Kurs:

- Verschiedene Flaschen Pulver gleichzeitig auf dem Tisch und offen

- Pulver aus einer davon genommen "Ist doch egal, ist ja nur der Kurs, die wird ohnehin nicht verschossen"

- Waage einstellen nach Zufallszahlen... siehe oben

- Es wurde nur eine Hülse und ein Geschoss geladen. Von allen Teilnehmern. Der Prozess begann damit die Patrone erstmal zu zerlegen.

- Deshalb auch bitte nicht so stark crimpen

- Das Pulver zurück in die Flasche. Welche? Egal... siehe oben

- Zündhütchen benutzen wir hier nicht im Kurs, das abgeschlagene bleibt drin

 

So kann ein Kurs durch einen Experten auch aussehen...

 

Eindrucksvoll war zugegebenerweise aber das Abbrennen von einem Kilo Schwarzpulver, gezündet mittels Zündschnur aus einem Pfund NC.

 

Ärgerlich war, daß ich die halbe Stunde für den Böller nicht nachträglich zubuchen durfte. Der Böller war in der Ausschreibung und Anmeldeformular nämlich nicht angegeben, ich wußte also nicht daß er auch geprüft werden konnte.

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vor 38 Minuten schrieb Fyodor:

Das gehaltvollste an meinem Kurs war die Lieferpizza zu Mittag.

Im wesentlichen lernt man, wie man gesetzeskonform das Patronenlager weitet.

 

Das kann man sich als Helvetier ersparen.

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Am 7.11.2021 um 02:07 schrieb boarhunter416:

Aber Dank EU ist es nicht Unwahrscheinlich, dass der ganze Wahnsinn irgendwann die gesamte EU erfasst. Ausser natürlich Länder wie UK die Mordor entkommen konnten 🙂

 

In Bezug auf das Waffenrecht jetzt ja nicht wirklich...

 

Ansonsten dürfte eine Veranstaltung, deren primäres Ziel ein Zettel ist, nicht besonders gut mit dem alternativen Ziel von Wissensvermittlung zu vereinbaren sein. Ist leider so. Du könntest Dich natürlich umsehen, ob es in der Schweiz Kurse für Leute gibt, die den Kurs wirklich aus Interesse machen wollen. Wenn nicht, dann blieben halt Einzelgespräche als Ergänzung zur ja in großem Umfang vorhandenen Literatur und anderen Quellen. (Es gibt z.B. zu so ziemlich jedem Thema von Pizzabacken bis zu neueren Fragen der Astrophysik auf YouTube eine hervorragende Vorlesung--das Problem ist natürlich, das hervorragende Material unter dem Schrott zu finden, aber das war auch schon zu Zeiten so, als man noch Tontafeln als fortgeschrittenstes Schreibmedium benutzte.)

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Nun gut.

Als CH habe ich natürlich keine Ahnung, was in DE an einem solchen Kurs gelehrt wird. Bin davon ausgegangen, dass da der Tag genutzt wird und wirkliches Wissen vermittelt wird. Darum fand ich die Sache mit dem Wiederladekurs gut.
Wenn aber dort nichts gescheites vermittelt wird, ist das Geld in Wiederladebücher wohl besser investiert.

 

 

 

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vor 8 Minuten schrieb swiss-shooter:

Darum fand ich die Sache mit dem Wiederladekurs gut.

Das ist wie immer: Wird der Kurs zwingend benötigt für ein Stück Papier? Oder wird er gewollt zur Erlangung von Wissen? Das hat großen Einfluss auf das Angebot. Wenn der Kurs freiwillig ist, und nur die hin gehen die etwas lernen wollen, finden die schlechten Anbieter keine Kunden. Muss man hin gehen weil man einen Stempel braucht, nimmt man den billigsten. Oder den verfügbaren.

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vor 11 Stunden schrieb Fyodor:

Muss man hin gehen weil man einen Stempel braucht, nimmt man den billigsten. Oder den verfügbaren.

Und dessen Kundschaft, die mit möglichst geringem Aufwand einen Zettel will, wäre enttäuscht. Bei uns z.B. der Schießtest für den Waffenschein. Da sollte man denken, dass Durchfallen unmöglich sei. Diejenigen, die es tun, tun es nicht wegen der Ringzahl, sondern wegen grundsätzlicherer Probleme. Bei meiner letzten derartigen Prüfung hat der Instrukteur allen Ernstes sich die Magazine vorzeigen lassen, um sich zu überzeugen, dass die Patronen richtig herum drin sind--laut eigener Aussage aus wiederholter schlechter Erfahrung, und das hätte er korrigiert statt die Leute heimzuschicken. Aber wenn man die Leute heimschicken würde, bei denen ein kurze Beobachtung des Umgangs mit der Waffe zu der Schlussfolgerung reicht, dass sie mit ihrem Tragen ihre Sicherheit nicht verbessern würden, wäre das das Ende dieser Tätigkeit als wirtschaftlich tragfähiges Angebot. Wer dahingeht, der will den Zettel. Manche sind ganz offensichtlich qualifiziert, haben das vielleicht schon jahrzehntelang beruflich gemacht, gar im Krieg und mit praktischem Einsatz, oder zivil in einem anderen Bundesstaat. Andere wissen wirklich nicht, wo die Patronen reingehen. Eine sinnvolle Wissensvermittlung, von der die meisten etwas haben, wäre da schwierig. Dürfte bei anderen ähnlich gelagerten Kursen nicht anders sein.

Edited by Proud NRA Member
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