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In der Mediathek: Mysterien des Weltalls: Das Waffen-Virus


walthi
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Ich bin der Meinung, es gab mal ein angepinntes Thema für TV-Beiträge zum Thema Waffen... sollte dem so sein, kann gerne dorthin verschoben werden. Ich habs nicht wieder gefunden.

 

Aktuell gibt es noch bis 1. Juli die Pseudo-Doku Mysterien des Weltalls: Das Waffen-Virus in der ZDF Mediathek. Morgan Freeman führt dabei durch die Thematik, welche meiner Meinung nach mit meist undurchsichtigen bzw. unwissenschaftlichen Methoden und Statistiken belegen will, dass nicht der Mensch, also der Schütze im Zweifelsfall tötet... sondern die Waffe an sich. Zitat: "Waffen schießen nicht nur, sie signalisierem dem Gehirn auch Gewalt. Und indem sie agressive Gefühle in uns aktivieren, veranlassen uns Waffen auch, sie zu benutzen" und "Durch die Verstärkung der agressiven Impulse kann man auch sagen: Der Abzug zieht den Finger".

 

Naja, es ist ein extrem einseitiges und offensichtlich pseudo-wissenschaftliches Machwerk der amerikanischen Anti-Waffen Lobby, gerne adaptiert vom deutschen Framing-TV. Erstausstrahlung war schon 2019, diskutiert wurde das journalistische Juwel aber bislang noch nicht, soweit ich weiß. Keinesfall zu empfehlen bei Bluthochdruck 🙂

 

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/mysterien-des-weltalls-das-waffen-virus-102.html

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Ähm Leuts,

 

den Beitrag hatten wir hier schon rauf und runter diskutiert einschließen der dummen Remakes von Berkowitz & LaPage (1967) Experimente zum Waffen-Effekt einschließlich ihrer Fehler beim Setup der Experimente (unplausibles Vorhandensein von Feuerwaffen in der Situation funktioniert als Hinweisreiz für das von Probanden erwünschte Verhalten).

Ist die Gegenwart von Feuerwaffen in der Situation plausibel, verschwindet nicht nur der Waffen-Effekt. Bei Personen mit (legaler) Erfahrung im Umgang mit Feuerwaffen dreht sich der Waffen-Effekt nämlich sogar um. Diese Personen werden ruhiger und friedlicher in der Gegenwart von Feuerwaffen. Dieses ist einfach über Konditionierungseffekte zu erklären. Wer nervös oder gar aggressiv ist, trifft beim Schießen nun einmal schlecht. Folglich sind diese Personen darauf trainiert, bei Feuerwaffen möglichst ruhig und entspannt zu sein.

Kleck & McElrath (1991) fanden darüber hinaus heraus, dass in aggressiv eskalierten Situationen, diese bei der Gegenwart von potentiell tödlichen Waffen häufiger ohne Verletzungen gelöst werden als beim Fehlen von solchen Waffen. In eskalierten Bedrohungssituationen wirkt die Gegenwart von tödlichen Waffen deeskalierend oder zumindest als eskalationshemmend.

 

Euer

Mausebaer

 

 

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