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IGNORED

Konstruktionspläne für Waffe aus 3D-Drucker erlaubt


Proud NRA Member

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Gute Neuigkeiten aus Amerika: Defense Distributed darf seine Konstruktionspläne für Feuerwaffen aus dem 3D-Drucker wieder veröffentlichen. Das wurde DD unter ITAR untersagt, wogegen sich DD gewehrt hatte mit dem Argument, daß das gegen die verfassungsmäßigen Rechte auf freie Rede, Waffenbesitz, und rechtstaatliches Verfahren verstoße. Das amerikanische Justizministerium zahlt auch einen kleinen Teil von DD's Anwaltskosten, was in solchen Fällen so ungewöhnlich ist, daß es einem Schuldeingeständnis gleichkommt.

 

Die Hoffnung von Cody Wilson, daß damit Waffenverbote unmöglich würden, scheint mir allerdings genauso unbegründet wie die Befürchtungen die Linksheuler, daß damit ja jeder könnte. Jahrhunderte der Erfahrung und Forschung in Metallurgie und metallbearbeiteten Techniken lassen sich jedenfalls noch nicht aus dem 3D-Drucker replizieren. (Ein AR-Lower z.B. schon eher, aber das geht über den Weg des 80%-Lower ja auch so.) Sicher kann man sich so etwas bauen, das irgendwie schießen wird, aber das geht aus nahezu beliebigen Kombinationen von Metallblock oder -rohr mit einem Loch entsprechenden Durchmessers, einem beliebigen stabilen Verschluß, und irgendeiner Nadel/Feder-Kombination. Kaum jemand wollte wohl mit so einem Produkt überhaupt schießen, und genug schießen um gut darin zu werden wird man damit erst recht nicht und die Waffe wird auch zum gut schießen eher nicht im Stande sein. Gewaltkriminelle haben's sowieso normalerweise weder mit Computertechnik noch mit der Befolgung von Waffengesetzen sondern kaufen auf dem Schwarzmarkt bisweilen für kleineres Geld als was unsereiner legal zahlt (dafür natürlich auch heiße Ware in ungewissem Zustand und wohl eher ohne Herstellerservice).

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Eine zuschiessende MP in 9mm kann jeder in seiner Garage machen mit Hausüblichen Mitteln sowie eine automatische Pistole in .32 ACP. Pläne gibt es wie Sand am Meer.

 

Und solche MP's treffen sehr wohl auf 50m was ausreicht in 90% der Fälle. Der Lauf muss nicht länger als 15cm sein, somit lässt auch sich dieser selbst bauen inklusive Drall Rillen.

 

Der Grund dass das nicht gemacht wird ist mangelndes Interesse der breiten Bevölkerung sich damit bewaffnen zu müssen.

Bearbeitet von joker_ch
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vor 3 Stunden schrieb Proud NRA Member:

 

Jahrhunderte der Erfahrung und Forschung in Metallurgie und metallbearbeiteten Techniken lassen sich jedenfalls noch nicht aus dem 3D-Drucker replizieren. 

---dazu sind noch die Kosten für einen entsprechenden Drucker enorm hoch, obwohl irgendwann dessen Kosten bezahlbar werden. Diese Drucker, wenn mal bezahlbar, werden auch mal benutzt werden. Die Anwendung für Waffen wird aber schon kostenmäßig marginal bleiben. Der illegale Interessent wird andere Bezugsquellen nutzen. Man sollte aber bezüglich dieser neuen Technik sicherheits- und gefühlsmäßig entspannt bleiben.

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Es ist allerdings gerade modern, wegen eventueller Risiken völlig auszurasten, während man andere Risiken einfach ignoriert - auch wenn man von einem "Allah hu wasauchimmer" brüllenden LKW Fahrer überrollt wird. ...

 

Massenhysterie wäre ein passendes Wort.

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Hat schon mal jemand geschaut, ob es da nicht vielleicht auch zufällig irgendwo Konstruktionspläne für Plastikmesser mit mehr als 12 cm Klingenlänge gibt?

Das sollte man dann auch dringendst verbieten. Und Schalen, Eierbecher und alle anderen Kleinteile, die da gefährlicherweise entstehen. Die kann man ja verdeckt am Körper tragen und als Wurfgeschoße verwenden.

3d-Druck ist eigentlich monstergefährlich und gehört komplett verboten. Und wenn da unsere Politiker schon nichts dagegen tun, wirds höchste Zeit, dass sich die EU dieser gefährlichen Thematik annimmt.

:diablo:

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IMO geht es dabei nur bedingt um 3D-Druck. Zumindest nicht im deutschem Sinn, also mit einem 3D-Drucker der Plastik-Zeugs druckt.

Was DD hier anbietet, ist ein Opensource CNC-Fräse. Und mit einer Fräse könnte man tatsächlich Feuerwaffen herstellen.

 

Gezogene Läufe könnten ein Problem sein (wenn ich mich recht entsinne, kann man Läufe in den USA frei kaufen).

 

Und vermutlich müssen die Werkstücke nach bearbeitet werden.

 

Blöd in meinen Augen ist, dass die CNC-Fräse mit Waffen in Verbindung zu bringen. Denn man kann auf einer solchen Fräse natürlich auch andere Sachen herstellen. Aber erkläre das im Zweifel mal einem deutschen Zöllner...

 

 

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vor 18 Minuten schrieb Shiva:

 

Gezogene Läufe könnten ein Problem sein (wenn ich mich recht entsinne, kann man Läufe in den USA frei kaufen).

 

 

Ist kein grösseres Problem so lange der Lauf kurz ist wie bei einer 9mm. Hauptsache ist die Pille in Rotation zu versetzten.

 

 

 

 

Glücklicherweise ist selbst das zu kompliziert für unsere Bereicher aus dem Süden.

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Viel zu kompliziert. Für kurze Distanzen braucht man gar keine Züge.

Ansonsten treibt man einfach eine passende Reibahle in das Rohr.

Aber Stahl macht auch keinen Sinn. Die Waffen aus den Druckern

bestehen aus Kunststoffen die von den Geräten auf Flughäfen nicht

erkannt werden. Das ist die eigentliche Gefahr.

Ansonsten ist es wesentlich einfacher eine Waffe aus Metall mit ganz

konventionellen Mitteln zu bauen.

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vor 25 Minuten schrieb joker_ch:

Ist kein grösseres Problem so lange der Lauf kurz ist wie bei einer 9mm. Hauptsache ist die Pille in Rotation zu versetzten.

 

 

Krass. Auch wenn man sich die anderen Videos im Kontext Deines Videos anguckt. Etwa der Typ der den Kolt380 baut.

 

Und ja, wenn unsere Goldstücke sowas könnten, dann bräuchten sie nicht nach Europa zu kommen um Sozialgelder abzugreifen.

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vor 9 Minuten schrieb Shiva:

 

Krass. Auch wenn man sich die anderen Videos im Kontext Deines Videos anguckt. Etwa der Typ der den Kolt380 baut.

 

Und ja, wenn unsere Goldstücke sowas könnten, dann bräuchten sie nicht nach Europa zu kommen um Sozialgelder abzugreifen.

Die kleine braune Nazi Alarm Lampe an meinem Bildschirm leuchtet gerade extrem hell, blinkt und hupt.

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vor einer Stunde schrieb EkelAlfred:

Die kleine braune Nazi Alarm Lampe an meinem Bildschirm leuchtet gerade extrem hell, blinkt und hupt.

Lass Deinen Nazi einfach stecken und guck Dir diesen youtube-Channel mal an:

 

https://www.youtube.com/channel/UC0VCN0pkJ-k6dVhdG9bbC1g

 

Das ist ein Typ der mit einer besseren Hobby-Werkstatt Waffen baut (und offensichtlich in einem Land lebt, in dem das legal ist). Neben den Waffen baut er auch noch die notwendigen Werkzeuge und notfalls Meßgeräte. Und jetzt einfach mal überlegen ob jemand der sowas kann, irgendwo Jobs bekäme oder ob ein solcher Mensch auf H4 und ggf. Auswanderung in ein fremdes Land angewiesen ist.

 

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vor 12 Stunden schrieb Shiva:

IMO geht es dabei nur bedingt um 3D-Druck. Zumindest nicht im deutschem Sinn, also mit einem 3D-Drucker der Plastik-Zeugs druckt.

Was DD hier anbietet, ist ein Opensource CNC-Fräse. Und mit einer Fräse könnte man tatsächlich Feuerwaffen herstellen.

Doch, das Ziel ist schon 3D-Druck, oder von mir aus auch 3D-Fräsen aus dem rohen Block. Wie so immer bleibt das tatsächlich Lieferbare hinter dem für die Zukunft erhofften zurück: Die verlinkte Fräse kann bisher was die Waffenherstellung angeht nur aus einem "80%-Lower" einen Lower machen, womit man eine Schußwaffe ohne Papierkram herstellen kann. Das geht aber bei vielen 80%-Lower auch mittels einer Handbohrmaschine oder besser der billigsten Standbohrmaschine, die bei Wal-Mart herumliegt. 

 

Ich finde das Projekt faszinierend, fürchte aber ein wenig, daß sich Wilson da etwas in die technolibertäre Vision verstiegen hat, daß der Erhalt der Freiheit statt als politisches Problem als technisches Problem gelöst werden könne. So ähnlich mit etwas anderen Vorzeichen gab's das auch bei der Piratenpartei, wo viele gemeint haben, daß eine Online-Diskussionplattform die ultimative Lösung für die Probleme der direkten Demokratie sei. Schön wäre es, aber mir scheint das unrealistisch. 

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