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johnw

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  1. johnw

    Waffenbesitz - WBK Kaliber?

    Die BDS-Sportordnung ist so vielfältig, dass es eigentlich für alles eine Lösung gibt. Ihr könnt z.B. Speed-Schießen durchführen. Das wird u.a. mit Langwaffen im Carbinekaliber geschossen. D.h. man kann Uhr einsetzen und schon ist das Bedürfniss für die gelbe WBK gegeben. Man kann das sogar noch weiter ausbaun und z.B nen Selbstlader in 9mm Luger, oder auch die USC in .45 dafür einsetzen, dann hast Du auch hierfür das entsprechende Bedürfnis auf grün. Wem Speed nicht gefällt, baut sich eine Fallscheibenanlage mit Kunststoffplates. Auch die sind im Normalfall von der bestehenden Standzulassung abgedeckt. Ich schreibe bewusst Normalfall, da es teilweise Standzulassungen gibt, die so krasse Einschränkungen beinhalten, dass oben angeführtes ev. nicht zutrifft.
  2. Hast Du grundsätzlich richtig erkannt. ist im §12 AWAFFV nicht ausdrücklich beschrieben. Da stellt sich dann aber wieder mal die grundlegende Gretchenfrage. Macht es Sinn gleich von vorneherein auf Krawall gebürstet die Auseinandersetzung zu suchen, oder ist nicht manchmal vernünftiger im Rahmen eines kooperativen Gesprächs die Situation auszuloten? Wie die AWAFFV auszulegen oder zu interpretieren sind, dazu fehlt mir der Fachverstand. Ich bin nämlich nur Ottonormalverbraucher und kein Anwalt. Ich hab in meinem Leben nur eines gelernt; der leichtere Weg ist meist der, Themen auf Augenhöhe im persönlichen Gespräch zu klären (geht nicht immer, aber oft). Und fragen kostet bekanntlich nichts. Warum wohl habe wir heute derart überlaufene Gerichte? Weil jeder glaubt seine Rechte zu kennen und die dann auch mit der Brechstange durchsetzen will. Du kannst so etwas gerne gerichtlich klären lassen, mit einem Haufen Kosten, Zeitverschwendung und Nervenverschleiss. Und wirst dann zukünftig auch noch viel Spaß mit dem für Dich auf dem Amt zuständigen Ansprechpartner haben. Der pinkelt Dir dann so gut er kann jedesmal ans Bein (eben weils auch in ihm menschelt). Das kannst Du ja dann auch alles gerichtlich durchfechten, weil Du ja Deine Rechte kennst. Ich geh da einfach hin, halte ein nettes Schwätzchen und habe die Situation mal so nebenbei geklärt.
  3. Das ist heute leider ein Gesellschaftsproblem und es scheinen von Jahr zu Jahr mehr zu werden. Dass einen dann noch das Unglück trifft, so einen im Verein zu haben ist der SuperGAU. Leider kommt - auch ohne derartige Denunzianten, oder nennen wir sie lieber Unverbesserliche - auf uns Schießstättenbetreiber langsam aber sicher eine Lawine zu. Die alte Riege der SSV´s geht reihenweise in Rente. Das waren - zumindest zu einem großen Teil - noch Menschen, die einen Arxx in der Hose hatten und die die ihnen möglichen Spielräume zum Wohle der Schützen nutzten. Unter der neuen Genration der SSV´s ist vieles schwieriger geworden, was aber auch dem verschärften Regelwerk zuzuschreiben ist. Das dann in Verbindung, dass heutzutage - egal was passiert - immer ein Schuldiger herhalten muss, macht es auch dem SSV nicht einfach. Er muss sehr wohl abwägen, was er noch vertreten kann. Wenn früher ein Bub beim kraxeln von einem Baum runtergefallen ist, hat man die Schultern gezuckt, ihn bemitleidet und ihn getröstet; heute brauchts dafür einen Schuldigen. Es muss überprüft werden, ob der Besitzer des Baums seiner Verkehrssicherungspflicht nachgekommmen ist, ob er nicht ein Hinweisschild hätte aufstellen können mit dem Hinweis "kraxeln verboten" undundund. Und genau mit dieser Mentalität muss sich auch der SSV auseinandersetzen. Trotzdem haben wir Schießstandbetreiber Möglichkeiten uns ein wenig vorzubereiten um die Regelüberprüfungen zu bestehen. Erst beim Landrats-/Ordnungsamt anfragen, ob man die freie Wahl des SSV´s hat. Den meisten Behörden dürfte das nämlich egal sein. Dann mal mit ein paar SSV´s telefonieren. Das lichtet die Reihen schon ein wenig. Beim ein oder anderen dürfte das Telefonat schnell beendet sein, da die schon so unsympathisch rüberkommen, dass es keinen weiteren Kontakt braucht. Von den übriggebliebenen mal ein, zwei oder 3 einladen und gemeinsam den Stand begehen. Da stellt sich dann schnell raus, wer welche Vorstellungen hat. Anhand dieser Erkenntnisse kann man den für die eigene Anlage Richtigen auswählen. Kostet halt im Vorfeld ein wenig Zeit und auch Geld, ist es aber auf jeden Fall wert. Wenn dann bereits im Vorfeld gemeinsam ein detaillierter Plan erstellt wird, was alles zu tun ist, machts das auch noch leichter. Ich habe in der letzten Zeit ein paar Stände mitbekommen, die zwangsweise stillgelegt wurden, weil kein positives Gutachten erstellt werden konnte. Und dann ist das Gejaule natürlich groß und schuld ist der SSV. Auf die Idee, sich rechtzeitig um dieses Thema zu kümmern, ist allerdings keiner im Verein gekommen.
  4. johnw

    Geschoßfang mit Kunststoffschüttung

    Perfekt erkannt. Und das ist für mich ein Ausschlusskriterium für die Polythermo Geschoßfangkästen. Das sind ja kleine geschlossene Systeme (zumindest so wie ich das kennengelernt habe) und da dauerts nicht mal so lange und das platzt vorne auf und es beginnt rauszurieseln. Ausgeführt als Granulatfang über die komplette Breite und Höhe ist z.B. bei einem 6m breiten und 2,4 m hohen Stand die Bleimenge gar nicht mehr so bedeutsam. 4 Stände a 180 kg Blei = 720 kg, hat dann mal ungefähr einen Platzbedarf von 0,065 m³. Bei einer Granulatschütthöhe von 60cm kommen um die 16 m³ Granulat rein. Das zusätzliche Blei würde somit die Granulatauflage um nicht mal 5 mm anheben. Ich gebe natürlich den Argumenten der Vorredner recht; für einen Stand mit statischen Diziplinen ist der Aufwand einen kompletten Granulatfang einzubaun mit Sicherheit nicht sinnvoll. Wenns allerdings um mehrdistanzfähige Stände geht, sehe ich den Granulatfang im Moment als die attraktivste Variante. (Die Betonung liegt auch ICH, das mag jeder sehen wie er will). Als nettes Abfallprodukt erspare ich noch zusätzlich den Vereinskollegen beim Arbeitsdienst die Bleireinigung.
  5. johnw

    Geschoßfang mit Kunststoffschüttung

    Dieser Anbieter kann leider keine Zertifizierung / Gutachten vorweisen. Das muss der Verein dann zusammen mit dem SSV selbst durchführen. Mir wurde dazu erklärt, am besten gehts mit einem großen Farbrührer + elektr. Bohrmaschine. Den Wert kannte ich noch nicht. Kann aber bei einem Standardverein mit immer gleicher Aufprallfläche durchaus so sein. Mir wurde vom Betreiber eines großen Schießkinos erklärt, dass die letzte Reinigung des Granulats auf Ihrer Anlage nach 3 Jahren und einer Schussbelastung von ca. 1.5 Mio. erfolgt ist. Das klingt natürlich auch nicht schlecht.
  6. johnw

    Geschoßfang mit Kunststoffschüttung

    Die haben ja auch den entscheidenden Vorteil, dass die Schützen die Standreinigung / Instandsetzung nicht selbst machen müssen. Das macht der Wartungs-/Reinigungs-/Instandhaltungstrupp, der entsprechend bezahlt wird. In Vereinen müssen das alles die freiwilligen Helfer im Rahmen von Arbeitsdiensten stemmen.
  7. johnw

    Geschoßfang mit Kunststoffschüttung

    Danke fürs Video. Hab ich nicht gesehen. Bei Morgenroth + Rutec gefällt mir nicht, dass man den Stand baulich nach hinten verlängern muss, da die erforderliche Rampensteigung von rund 35 Grad ja mehr Platz benötigt. Dafür ist danach erst mal Ruhe und man kann den Geschoßfang ohne große Arbeiten nutzen, bis eine Granulataufbereitung und Bleientnahme notwendig ist. Bei den Senkrechtsystemen wie Polythermo + Proreta erforderts zwar keinen zusätzlichen Platz und ein alter Stahllamellenfang könnte einfach dagegen ausgetauscht werden. Dafür hat man wieder ständig das Problem, dass die vordere Deckplatte in regelmäßigen Abständen ausgetauscht werden muss und dann beginnt wieder der Kampf mit dem herausquellenden/fallenden Granulat. Da helfen auch keine Abdeckungen aus - wie so oft beworben - selbstverschließendem Kunststoff. Auf einem gut genutzten Stand ballert sich das durch wie nix.
  8. johnw

    Geschoßfang mit Kunststoffschüttung

    Dann gib doch mal ein wenig von Deinem Wissen preis. Auf der HP steht außer ein wenig Werbeblabla mal gar nix. Material? Was ist anders als bei Morgenroth und Rutec? Wie wird der Geschoßfang mit diesem Material aufgebaut? Abgeböscht wie M + R, oder senkrecht stehender Geschoßfangkasten a la Polythermo? Zugelassen für welche Geschoßarten und welche max. Aufprallenergie? Könnte ja ne durchaus interessante Alternative für alle sein, die ihren Geschoßfang umbaun wollen oder müssen.
  9. johnw

    Geschoßfang mit Kunststoffschüttung

    Das ist genau das gleiche, was Du bei Morgenroth und Rutec auch bekommst. (Vermutlich stammts sogar von einem von beiden.)
  10. johnw

    Geschoßfang mit Kunststoffschüttung

    Puh, jetzt bringst Du mich ins schleudern. Hersteller von sog. "Schießblöcken" gibts einige. Die Variante innen hohl kenn ich allerdings noch nicht. (Google mal nach Regupol, die haben auch einiges. Solltet Ihr Euch mit dem Thema Geschoßfangumbau beschäftigen, könnte es sinnvoll sein, gleich von Anfang mit zu berücksichtigen, welcher Zulieferer denn auch Beschussgutachten vorlegen kann. Erleichtert nämlich später durch den SSV die Standabnahme (geht natürlich auch ohne Gutachten, dann müsst Ihr aber eine Beschussabnahme durchführen lassen und die kostet.
  11. johnw

    Geschoßfang mit Kunststoffschüttung

    Dann gibts noch den da https://www.morgenroth.eu/2-schießanlagen/ Und unabhängig davon ob Rutec oder Morgenroth, beide Varianten werden wenn der Geschoßfang eine Grundüberholung benötigt durch eine Fachfirma abgesaugt und aufbereitet. Kann man sicher auch selbst, ist aber mit Sicherheit ein Scheixxjob.
  12. johnw

    Geschoßfang mit Kunststoffschüttung

    Dem Fragesteller kann geholfen werden http://www.rutec-gummi.com/index.php?id=82
  13. johnw

    Brandgefahr von Indoor-Ständen

    Dann taugt die Lüftung bzw. die Regelung der Lüftung nichts. Auch hierzu finden sich die Vorgaben wieder mal in den Schießstandrichtlinien. .......... Die Menge der zugeführten Frischluft muss grundsätzlich der Abluftmenge entsprechen. Ein Unterdruck von 30 Pa bis 50 Pa, gemessen zwischen Schießbahn und Umgebungs-/Zugangsbereich, muss unabhängig vom Betriebszustand der RLT-Anlagen eingehalten werden. ...........
  14. johnw

    War mal Sportschütze

    Ist doch müßig sich mit dem Fred hier noch weiter zu beschäftigen. Der Ersteller hat sich seit 1 Woche nicht mehr gemeldet, also warum sollen wir hier noch rumhirnen und Lösungsansätze für eine Problematik suchen, von der wir a) nicht genug wissen und b) den Ersteller nicht mehr interessiert.
  15. johnw

    Brandgefahr von Indoor-Ständen

    Deswegen hat ein Schießstandbetreiber in Deutschland mindestens 2mal/Jahr eine Generalreinigung durchzuführen (Schießstandrichtlinie 2012 ab 10.6.3). Wobei sich am Geschoßfang - zumindest bei statischen Disziplinen - nicht mehr viel Pulver ansammeln dürfte. Die kontinuierlichen Reinigungen der Schießbahnsohle erstrecken sich deshalb nach jedem Schießen meist auf die Feuerlinie + x Meter davor. Und im Fall des Falles gehts meiner Meinung nach nur darum, alles "lebende" aus dem Stand rauszubekommen. Ob die Anlage dann schneller oder langsamer abbrennt wegen offener / geschlossener Türen ist eigentlich egal. Löschversuche würde ich zumindest nicht mehr unternehmen. Einfach raus und den Rest der Feuerwehr überlassen. Ob das Ganze als übertriebene Sorge betrachtet wird, kommt auf den jeweiligen Standpunkt an. Früher hat man sich da nicht allzuviele Gedanken gemacht und die Riege der alten SSV´s hat oft genug auch Stände ohne vorgeschriebenen 2ten Notausgang abgnickt (Bestandsschutz und so...). Die gehen aber alle in Rente und die Neuen sehen das nicht mehr so locker. Da hats schon den ein oder anderen Verein erwischt, der seine Anlage ganz schnell umzubaun hatte.
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