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IGNORED

Schießerei in einem Vereinsheim bei Heidelberg


swh006
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Bin mal gespannt wie die Podiumsdiskussion nächste Woche läuft. ;)

Da wird man die Gelegenheit haben gute Argumente zu finden und Farbe zu bekennen.

Wahrscheinlich werden die sich wieder gegenseitig vorrechnen, wie harmlos Sportschießer doch statistisch betrachtet sind. Und nach der Wahl kann sich die FDP dann wegen des geliebten Koalitionspartners "sinnvollen Anpassungen beim Waffengesetz" nicht erwehren - oder sie schreit wieder aus der Opposition, dass die Regierung immer noch nicht genug gegen Waffenbesitz tut.

Für mich bedeutet eine Waffe Sicherheit - und wie wir von Innenminister Friedrich wissen, ist Sicherheit ein Supergrundrecht, was über der Freiheit vor Waffenangst steht. :D

:appl: :appl: :appl:

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Besoffen im Nebel. 8 (!) Tote. Hat irgendjemand ein Alkoholverbot gefordert?

Von IM Gall gab es dazu nicht einen Pieps!

Nein, natürlich nicht - denn der Staat verdient am Alkohol prächtig - und es muss doch einen Weg geben, wie sich die Bürger ein wenig enthemmen und entfrusten können, wenn sie dies für nötig halten.

Wieviele Straftaten sonst noch unter Alkohol-Einfluss geschehen ist abschätzbar, aber scheinbar ist von Seiten des Staats keine stärkere Strafbewehrung oder Alkoholverbote vorgesehen.

Gruss, Fairlane

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Vermutlich nicht, aber ich würde mich vor diesem Hintergrund irgendwie nicht wohl fühlen.

Na dann verstehst Du ja bestens, was manche Leute (zumindest die nützlichen Idioten) umtreibt, die den privaten Waffenbesitz komplett verbieten wollen. Die "fühlen sich" halt auch irgendwie "nicht wohl" dabei, dass jederzeit so ein Sportmordschütze um sich ballern könnte.

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Gibt es wirklich nur diese eine Umfrage zu dem Thema? :confused:

Schließlich dienen Umfrageergbnisse nicht nur den Antis zur scheinbaren Untermauerung ihrer Verbotsforderungen. Sie dienen auch den Journalisten als Merkmal, ob und wie ein Thema weiter ausgeschlachtet werden kann.

Euer

Mausebaer

Die Gegner einer weiteren Verschärfung liegen doch momentan klar vorne. Vielleicht hilft's ja, daß das Medieninteresse abflaut...
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Vermutlich nicht, aber ich würde mich vor diesem Hintergrund irgendwie nicht wohl fühlen.

Vor harmlosen Individuen hast du eine solche Angst? Und vor Organisationen, die dich wehrlos machen wollen und in der Geschichte die größten Killer sind, nicht? Du wärst gut in einer Partei aufgehoben.

Edited by Guest
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Vermutlich nicht, aber ich würde mich vor diesem Hintergrund irgendwie nicht wohl fühlen.

Da wäre ich mir jetzt aber nicht so sicher, so abgedreht, wie der offensichtlich war. Es war ihm doch egal, ob er selber draufgeht.

- Ich bewege mich aber um ettliches Lieber in einer Gesellschaft, in der jeder Unbescholtene Bürger eine Waffe Tragen darf als in einer in der nur Verbrecher eine in der Tasche haben! Und Das ist hier in D. bereits zu 98% der Fall

- Kann man jetzt drüber Streiten. Ich glaube aber, das bei einer Polizeiversammlung nicht über Nebenkosten beraten wird.

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Die Gegner einer weiteren Verschärfung liegen doch momentan klar vorne. Vielleicht hilft's ja, daß das Medieninteresse abflaut...

Öhhhhh .... :confused:

Umfrage

Müssen Sportschützen schärfer kontrolliert werden?

Es haben 5057 Besucher abgestimmt

Ja

BalkenHell_middle.png

48.2%

(2435 Stimmen)

Nein

BalkenDunkel_middle.png

50.9%

(2573 Stimmen)

Weiß nicht

BalkenHell_middle.png

0.9%

(49 Stimmen)

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Na dann verstehst Du ja bestens, was manche Leute (zumindest die nützlichen Idioten) umtreibt, die den privaten Waffenbesitz komplett verbieten wollen. Die "fühlen sich" halt auch irgendwie "nicht wohl" dabei, dass jederzeit so ein Sportmordschütze um sich ballern könnte.

Nein, es geht dort offensichtlich darum, daß man in den genannten Nachbarländern - ich habs aber nicht verifiziert - Waffen offenbar in weitaus größerem Maße auch führen darf. Ich selbst fühle mich bei unserer hiesigen Waffengesetzgebung nicht unwohl.

Öhhhhh .... :confused:

:confused:

Und beten. Beten hilft ganz sicher.

Wenn das wirklich dein Strohhalm ist, dann viel Glück.

Ich brauche keinen Strohhalm. Was ist Deine Alternative ?
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Wären einige aus der Runde bewaffnet gewesen, hätte er sich das nicht getraut - denkt mal darüber nach!

Die Politik ist somit auch Teilschuld, dass es die Opfer gab.

In manchen Situationen (Raubüberfall und Ähnliches) mag das stimmen, schliesslich will in solch einer Situation jemand etwas widerrechtlich an sich nehmen, aber in diesem Fall glaube eher, dass dieser Mörder seinen eigenen Tod mit eingeplant hat. Das Geschehene stellt sich für mein Verständnis als endgültige Meinungs-Durchsetzung dar; ohne Rücksicht auf Verluste.

Gruss, Fairlane

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- Ich bewege mich aber um ettliches Lieber in einer Gesellschaft, in der jeder Unbescholtene Bürger eine Waffe Tragen darf als in einer in der nur Verbrecher eine in der Tasche haben! Und Das ist hier in D. bereits zu 98% der Fall

kommt darauf an, was Du als Waffe bezeichnest.

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Nein, es geht dort offensichtlich darum, daß man in den genannten Nachbarländern - ich habs aber nicht verifiziert - Waffen offenbar in weitaus größerem Maße auch führen darf. Ich selbst fühle mich bei unserer hiesigen Waffengesetzgebung nicht unwohl.

Ich weiss schon, was dein Unwohlsein auslöst. Nur ist das qualitativ nichts anderes als die Argumente der Antis. Du willst anderen das Tragen von Waffen verbieten, weil Du dich "dabei nicht wohl fühlen würdest", einfach basierend auf der Unterstellung, dass dann schlimme Sachen passieren würden, und gleichzeitig unter der Annahme, dass da kein Nutzen mit verbunden wäre. Genauso begründen die Antis ihre Forderung nach einem Totalverbot des privaten Waffenbesitzes - sie "fühlen sich dabei nicht wohl", es könnten schlimme Sachen passieren, und es ist kein relevanter Nutzen damit verbunden.

Du unterscheidest dich in deiner Argumentation von Hardy Schober nur quantitativ, nicht qualitativ.

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Du unterscheidest dich in deiner Argumentation von Hardy Schober nur quantitativ, nicht qualitativ.

Fassen wir es doch kürzer:

Er gehört zum Feind.

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Öhhhhh .... :confused:

Der Bürger denkt, die Politik lenkt - wie auch immer entschieden wird; ob dabei diese Umfragen herangezogen werden, ist fraglich.

Eher wird noch eine teure Studie in Auftrag gegeben, welche das von der Politik gewünschte Ergebnis wissenschaftlich fundiert begründet.

Gruss, Fairlane

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Ganz einfach, den unvermeidlichen Taten einzelner das Recht auf individuellen Waffenbesitz zur Selbstverteidigung entgegenhalten.

Ich würde es noch weiter fassen:

Das Recht des Individuums, selbst zu entscheiden, welches Werkzeug es besitzt und welches nicht. Dazu bedarf es keiner Rechtfertigung.

Edited by Guest
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Mal nicht übertreiben.

Das ist nicht übertrieben. Senne hat es sehr schön herausgearbeitet. Wer auf der Gefühlsebene argumentiert, gehört zum Feind.

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Der Bürger denkt, die Politik lenkt - wie auch immer entschieden wird; ob dabei diese Umfragen herangezogen werden, ist fraglich.

Eher wird noch eine teure Studie in Auftrag gegeben, welche das von der Politik gewünschte Ergebnis wissenschaftlich fundiert begründet.

Gruss, Fairlane

Wenn wissenschaftliche Fakten und der Schutz der Bürger interessierten, wäre das schon lange geschehen. Aber solche Umfrageergebnisse sind gut genug, um sie als zusätzliches Authoritätsargument zu bringen, falls sie die eigene Absicht untermauerten, und um sein journalistisches Fähnchen in den Wind des Populismus zu hängen und nicht versehendlich gegen den Strom zu schreiben. :hi:

Dein

Mausebaer

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Ich würde es noch weiter fassen:

Das Recht des Individuums selbst zu entscheiden, welches Werkzeug es besitzt und welches nicht. Dazu bedarf es keiner Rechtfertigung.

Das klingt zweifellos sinnvoll, allerdings hat unser Staat bezüglich Waffen entsprechende Gesetzte erlassen und weiterhin gilt "Alle Macht geht vom Staate aus" - ob das nun in unseren Augen angemessen und schlüssig erscheinen mag oder nicht.

Gruss, Fairlane

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