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Das seltsam gespaltene Verhältnis von Linken zu Waffen


Senne
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Auch wenn -bzw. grade weil- sie mit der gegenwärtigen Waffenhysterie in den Medien eigentlich nichts zu tun hat, ist mir folgende Textpassage des führenden deutschen Salonsozialisten Jakob Augstein besonders aufgefallen:

Die Polizisten, die am Mittwoch der vergangenen Woche in die Deutsche Bank eindrangen, waren bewaffnet. Mit dem gewalttätigen Widerstand der Banker mussten sie zwar nicht rechnen. Aber ihre Waffen waren ein starkes Symbol. Sie deuteten auf die besondere Gefährlichkeit hin, die der Staat diesen Tatverdächtigen zutraut: Banker können Schwerkriminelle sein. Sie halten ganze Gesellschaften als Geisel. [Quelle]

Treffender kann man das Weltbild des linken Establishments wohl nicht auf den Punkt bringen: Die Waffe in der Hand des Bürgers beweist die Gefährlichkeit des Bürgers, die Waffe in der Hand des Staates beweist die Gefährlichkeit dessen, gegen den sie gerichtet wird.

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Treffender kann man das Weltbild des linken Establishments wohl nicht auf den Punkt bringen: Die Waffe in der Hand des Bürgers beweist die Gefährlichkeit des Bürgers, die Waffe in der Hand des Staates beweist die Gefährlichkeit dessen, gegen den sie gerichtet wird.

Zu meiner Jugendzeit waren die Linken irgendwie genau anders herum -sag ich mal so aus eigener Erfahrung B)

Edited by dkp3011
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Die Linken haben deshalb so eine Scheissangst vor Waffen weil sie zu Zeiten der Räterepublik von den Freikorps (die noch regulär wie an der Front, bewaffnet waren) gnadenlos erledigt wurden.

pnp310552.jpg

Und der Linke an sich ist ein Feigling, statt sich dem offenen Kampf zu stellen drückt er sich vor der direkten Konfrontation. Lieber agiert er im Hintergrund mit seiner Hetze. (Die RAF ist auch nicht mal eine Ausnahme..... die konnten nur Gewalt gegen Unbewaffnete oder bei heimtückischen Attentaten ausüben).

Es gibt ja genügend Bestätigungen zur linken Feigheit (siehe Augstein und Konsorten)

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Linke wie Rechte haben eines gemeinsam:

Sie lehnen jede Eigenverantwortung des Einzelnen ab und stellen das Kollektiv über das Individuum. Deshalb soll auch nur das Kollektiv über Waffen verfügen und über deren Gebrauch entscheiden können. Auf diese Weise kann man sich einfach von persönlicher Verantwortung befreien (Man hat ja immer nur auf höheren Befehl hin gehandelt).

Wobei man hier aber trotzdem einen Unterschied sehen kann. Linke sehen sich den Rechten gegenüber intellektuell überlegen und ziehen daher häufiger (dafür aber auch viel früher) psychische Gewalt einer physischen Gewalt vor. Ein Grund dafür ist, dass es für psychische Gewaltanwendung nahezu garkeine Hemmschwelle gibt. Bei Waffengewalt muss diese Schwelle dagegen ersteinmal überwunden werden.

Edited by JDHarris
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Die Linken haben deshalb so eine Scheissangst vor Waffen weil sie zu Zeiten der Räterepublik von den Freikorps (die noch regulär wie an der Front, bewaffnet waren) gnadenlos erledigt wurden.

Die haben sich damals richtige Gefechte geliefert, mit vielen Toten auf beiden Seiten. Ich denke mal nicht, daß die Sozialisten ihre Gegner nur erwürgt haben.

Immerhin stammten die Revolutionäre zu Kriegsende WKI auch aus dem Militär. Da herrschte durchaus Waffengleichheit, auch wenn die Freikorpsler auch optisch wie richtige Soldaten aussahen.

Mit Recht haben die Sozen Angst. Herrscher, die gegen ihre Völker arbeiten, haben immer Angst, das Volk könnte aufwachen und das "Teile und Herrsche" funktioniert nicht mehr.

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Wenn man sich mal die Berichte des Verfassungschutzes zur Rechten und Linken Gewalt ansieht, dann fällt folgendes auf:

1. Linke Gewalt richtet sich häufiger gegen Sachen, während rechte Gewalt sich eher gegen Menschen richtet.

2. Die Linken agieren eher aus dem Hinterhalt, während die Rechten oft mit unverhohlenen Drohungen einzuschüchtern versuchen.

3. Bei Linker Gewalt gibt es hohe Sachschäden, bei rechter Gewalt gibt es die meisten Toten.

4. Linke setzen eher auf psychologische Waffen (Verleumdung, geschickte Redekunst usw), während Rechte eher auf physisch wirkende Waffen (Schusswaffen, Baseballschläger usw) setzen.

5. Linke kämpfen um die Zustimmung des Proletariats und der Arbeiterklasse (obwohl sie sich selbst zur Oberschicht zählen), während Rechte eher der gutbürgerlichen Mitte gefallen wollen (aber selbst oft aus der Unterschicht entstammen)

6. Linke Staatsformen wirtschaften ab, rechte Staatformen versklaven die Leute.

Könnte man jetzt mit weiteren Beispielen fortsetzen.

Es fällt bei Beiden Richtungen auf, dass ihr Wirken und handeln sich fast immerzu diametral dem der anderen Seite entgegensetzt. Trotzdem läuft es bei beiden immer wieder auf das Gleiche hinaus: Der Einzelne wird in dem jeweiligen System entmündigt und ist darin NICHTS mehr Wert!

Bei beiden Richtungen setzt sich also immer eine Endlosspirale in Gang.

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Und der Linke an sich ist ein Feigling, statt sich dem offenen Kampf zu stellen drückt er sich vor der direkten Konfrontation. Lieber agiert er im Hintergrund mit seiner Hetze. (Die RAF ist auch nicht mal eine Ausnahme..... die konnten nur Gewalt gegen Unbewaffnete oder bei heimtückischen Attentaten ausüben).

Es gibt ja genügend Bestätigungen zur linken Feigheit (siehe Augstein und Konsorten)

War da nicht auch mal was mit angesägten Hochsitzen und gelösten Radmuttern bei Autos auf Bundeswehrplätzen von SoldatInnen die grad auswärts waren? Paßt doch auch

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War da nicht auch mal was mit angesägten Hochsitzen und gelösten Radmuttern bei Autos auf Bundeswehrplätzen von SoldatInnen die grad auswärts waren? Paßt doch auch

Das war nicht nur, das ist noch immer. Nem Bekannten von mir ham sie am Motorrad die Radmuttern gelockert, als er auf einem nicht bewachten Parkplatz vom BKA (=der böse Staat) geparkt hat.

Wie war das gleich? Jedes Leben ist unersetzlich, daher verbieten wir bewaffnete Selbstverteidigung, aber nehmen den Tod von Polizisten (genau wie Jäger) durch unsere Sabotageaktionen billigend in Kauf? Na dann danke, liebe Linke!

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Hmm.

Wenn ich mal so ganz kurz an Ströbele, Schily usw. zurückdenke in den Zusammenhängen mit Stammheim und wie die Waffen für die RAF da rein kamen führt mich das zu der Schlußfolgerung (da nur die "Anwälte" undurchsucht blieben und selbige natürlich frei von jedem Verdacht sind), das nur der Osterhase die Pistolen zur RAF gebracht haben könnte, also ist somit erwiesen, das der Osterhase hochkriminell ist und mehrfach gegen das WaffG verstoßen hat.

Da aber Herr Schily und Herr Ströbele ihre damaligen Fehler (nicht) eingesehen haben, müssen sie jetzt mit Vehemenz den Osterhasen und sämtliche legale Privat-Waffen verbieten wollen, damits wenigstens so aussieht als ob.

Das beide, und nicht nur sie, mit einer funktionierenden Demokratie ein massives Problem haben ist erwiesen.

Aber aus der DDR haben sie schon ihre subjektiv nötigen Schlüsse gezogen. Waffen gehören gegen das Volk, nicht ins Volk!

ps für jüngere Jahrgänge ohne Geschichtswissen: Herr Schily und Herr Ströbele waren die Topanwälte von den Stars der RAF = Linke Terrororganistation mit besten Verbindungen nach Nahost mit ziemlich schmerzfreiem Umgang mit Menscheleben, weil die "Zielpersonen" zu irgendeinem linksgrün unerwünschtem "Establishment" gehörten!

Edited by Andi08/15
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Da aber Herr Schily und Herr Ströbele ihre damaligen Fehler (nicht) eingesehen haben, müssen sie jetzt mit Vehemenz den Osterhasen und sämtliche legale Privat-Waffen verbieten wollen, damits wenigstens so aussieht als ob.

Man muss allerdings anmerken, dass Herr Schily, als er dann Innenminister war, uns Waffenbesitzern weitaus wohlgesonner war,

als die der der jetzt da sitzt, und des ist von der CSU(!), und falls in wenigen Monaten da ein ROT/GRÜNER sitzen sollte, würden

wir uns Schily zurückwünschen.

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Und der Linke an sich ist ein Feigling, statt sich dem offenen Kampf zu stellen drückt er sich vor der direkten Konfrontation.

Und der Rechte ist natürlich ein Held der sich dem offenen Kampf stellt?? Selten so gelacht!

Hitler hat Gegner hinterrücks ermorden lassen, hat Gegner in den Selbstmord getrieben und damit gedroht wenn er

es nicht macht seine Familie ermorden zu lassen, Röhm,Stauffenberg und Co lassen grüßen wie mit Gegnern umgegangen

wurde.

Heute, Neonazis greifen Unbewaffnete an,Andersdenkende, Behinderte,ältere Menschen,kleine Kinder von Ausländern wenn das nicht feige ist?!

Und einige Konservative sind auch nicht viel besser, sie wollen die NPD nur verbieten weil sie denen im Weg ist.

Weil sie deren Phrasen übernehmen wollen wenn ich damals an Koch und seine Kampagne denke der konnte auch

nur gegen Schwächere Stimmung machen auch das ist feige!

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Die Linken haben deshalb so eine Scheissangst vor Waffen weil sie ... gnadenlos erledigt wurden.

Aha. Und das findest Du gut oder was?

So wie auf Utöya, als ein "Rechter" die 500 "Linken" Jugendlichen überfallen und viele "gnadenlos erledigt" hat?

Und der Linke an sich ist ein Feigling, ...

Solche Floskeln hätte ich jetzt in einem Rechtsradikalen Forum erwartet, aber nicht hier. Wie man sich täuschen kann.

Grüße

Schwarzwälder

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Aha. Und das findest Du gut oder was?

So wie auf Utöya, als ein "Rechter" die 500 "Linken" Jugendlichen überfallen und viele "gnadenlos erledigt" hat?

Solche Floskeln hätte ich jetzt in einem Rechtsradikalen Forum erwartet, aber nicht hier. Wie man sich täuschen kann.

Grüße

Schwarzwälder

weder noch....wunder mich ob deiner interpretation, da der topic ausdrücklich das thema linke betrifft. ist hier etwas zu viel umerziehung und political correctness im spiel, dass von dir alles gleich in die rechtsradikale ecke gedrängt wird?

ach was sind wir alles für gutmenschen die bestimmen welche bösen wörter nicht benutzt werden dürfen. und aus dem beitrag einen bezug zu utoya zu konstruieren....da wird mal wieder ein totschlagsargument eingesetzt----- oder fühlt sich da jemand als "linker" in seiner ehre gekränkt...?

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Und meinen täglichen PC-Genderismus gib mir heute. So reden genau die Leute die Radmuttern lösen und Hochsitze ansägen. Ich versuche deren Manipulierbegriffe zu vermeiden.

Sorry, war zu faul und hab die Kurzfassung genommen und auf grün kam ich in dem Moment grad nich, bitter ironisch isses trotzdem irgendwie, daß unsere Soldaten (und nicht nur die) zuhause am gefährlichsten leben.

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weder noch....wunder mich ob deiner interpretation, da der topic ausdrücklich das thema linke betrifft. ist hier etwas zu viel umerziehung und political correctness im spiel, dass von dir alles gleich in die rechtsradikale ecke gedrängt wird?

Alles nicht, nur bestimmte Leute - nämlich diejenigen, die sich selbst so positionieren. Das wird schon an Deiner Hetze gegen Linke deutlich - und in welchen Kreisen gegen Linke gehetzt wird, dürfte eigentlich Allgemeinwissen sein... :rolleyes:

ach was sind wir alles für gutmenschen die bestimmen welche bösen wörter nicht benutzt werden dürfen. und aus dem beitrag einen bezug zu utoya zu konstruieren....da wird mal wieder ein totschlagsargument eingesetzt----- oder fühlt sich da jemand als "linker" in seiner ehre gekränkt...?

Niemand verbietet Dir die Benutzung von Wörtern; allerdings kann auch niemand Deinen Gesprächspartern verbieten, gewisse Schlüsse aus Deiner Wortwahl zu ziehen. Auch wenn Dir diese Schlüsse nicht gefallen.

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Alles nicht, nur bestimmte Leute - nämlich diejenigen, die sich selbst so positionieren. Das wird schon an Deiner Hetze gegen Linke deutlich - und in welchen Kreisen gegen Linke gehetzt wird, dürfte eigentlich Allgemeinwissen sein... :rolleyes:

Niemand verbietet Dir die Benutzung von Wörtern; allerdings kann auch niemand Deinen Gesprächspartern verbieten, gewisse Schlüsse aus Deiner Wortwahl zu ziehen. Auch wenn Dir diese Schlüsse nicht gefallen.

eine gesunde Abneigung gegen linke und deren ansichten ist (vorallem als waffenbesitzer) angebracht.......

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eine gesunde Abneigung gegen linke und deren ansichten ist (vorallem als waffenbesitzer) angebracht.......

Stellt sich die Frage, was "links" ist - und ob jeder links ist, der sich so nennt.* Ich habe eher eine gesunde Abneigung gegen Konservative, und finde dies auch immer wieder bestätigt. Was wiederum zu der Frage führt, ob die Verteidigung des Waffenbesitzes überhaupt ein kondervatives Thema sein kann. Wenn man sich das geschichtlich betrachtet (Schützen + Studenten anno 1848), sind da jedenfalls Zweifel angebracht.

* Ich finde z.B. die Grünen nicht besonders "links"... :rolleyes:

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Stellt sich die Frage, was "links" ist - und ob jeder links ist, der sich so nennt.* Ich habe eher eine gesunde Abneigung gegen Konservative, und finde dies auch immer wieder bestätigt. Was wiederum zu der Frage führt, ob die Verteidigung des Waffenbesitzes überhaupt ein kondervatives Thema sein kann. Wenn man sich das geschichtlich betrachtet (Schützen + Studenten anno 1848), sind da jedenfalls Zweifel angebracht.

* Ich finde z.B. die Grünen nicht besonders "links"... :rolleyes:

kurz gesagt meinte ich links hinsichtlich der zuordnung zu parteienpräferenzen (linke, grüne, spd etc...)

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