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IGNORED

Neue Sicherheit bei DSB Wettkämpfen (Pufferpatrone


hbmr

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Es gilt noch immer:

Jede Waffe, die auf den Schießstand kommt ist nicht geladen.

Dazu gehören Patronen, Munitionsteile oder jedwedes andere Teil in der Waffe.

Wenn ich meinen Waffenkoffer öffne, ist die Waffe leer und dieser Zustand wird von mir Penibel überprüft. Dann wird die Waffe ins Holster gesteckt und gut. Die Waffe darf dann nur noch beim Kommendo Laden etc. aus dem Holster genommen werden.

Wer sich nicht daran hält, riskiert die Disqalifikation.

Wo ist bei Kurzwaffen da noch ein Problem?

Anders sieht es bei Langwaffen aus, die eben nicht in einem Holster getragen werden. Da scheint mir das sinnvoll.

Aber was die Kollegen in BB damit erreichen wollen, vor allem an mehr Sicherheit, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Friedrich Storrer

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Guest ulrik

Ja, ja der DSB (nur ruhig Blut- ich bin ja auch dabei....),

aber soll er sich seine Fähnchen doch sonstwo hinstecken, sicherer wird das Schießen dadurch nicht.

Das ABS beim Töff verhindert auch nicht, bei Glatteis mit 80

inne Kurve, nicht im Unterholz zu landen, und ich muß jetzt

an das Schweizer Feldschießen denken- da schießen die Jungs mit Sturmgewehren von einem Berghang über das Flußtal zum gegenüberliegenden Berghang, mit gedrillter Disziplin- und es ist noch kein Pilzsammler ausgerottet worden.

Wir Alle haben doch, wie ich meine, die Vorschriften im Blut, wie Trommel auf, Verschluß offen, Waffe entladen,

Flinte brechen und so weiter.

Wer da was durcheinander bringt, ist eben nicht geeignet,

eine Schußwaffe zu bedienen, aber DAS kann schon im Ansatz

im jeweiligen Verein erkannt werden, ob da eine Dumpfbacke

ist, die gerade mal weiß, wo das Geschoß rauskommt.

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In Antwort auf:

Naja, der Witz ist doch der: Solange die Waffe eingepackt ist, sehe ich das rote Fähnchen nicht. Ist sie ausgepackt, muss sowieso als allererstes der Verschluss aufgemacht werden. Ob ich jetzt jemanden (ggf. mich selbst) ohne rotes Fähnchen ertappe oder beim Vergessen des Verschlussaufmachens, ist doch Jacke wie Hose.

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich bin auch für ein Maximum an Sicherheit im Umgang mit Waffen. Aber so ein roter Nippel ist doch kaum mehr als ein Alibi ...


Hallo, so kann ich das nicht sehen. Wenn der rote Nippel Vorschrift ist, wird man sich daran gewöhnen und ihn nach dem Gebrauch der Waffe einführen, wobei man dann frühzeitig merkt, dass evtl. (München) noch eine Patrone im Lauf steckt. Ein wenig Sicherheit mehr kann nicht schaden.

Übrigens war bei Hämmerli und FWB so ein Teil dabei!

Gruß Werni

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In Antwort auf:

beim DSB ist es die Folge des Unfalls bei der letzten Deutschen Meisterschaft.

Habt Ihr eine URL oder einen Hinweis was da passiert ist,

das ganze ist bei mir irgendwie vorbeigelaufen, ich weiss darüber nichts.

Für knapp 5 Euro gibt es das Ding jetzt auch bei CENTRA (www.centra-visier.de , aber mit VISIER weder verwandt noch verschwägert...), siehe Bild (lieferbar für LG, KK und GK, die "Patronen" haben jeweils Gummiringe für besseren Halt im Patronenlager.


Was mich wundert, das der Hinweis über die Pufferpatrone

nur über BB veröffentlicht wird. Auf der Seite des DSB

habe ich nichts gefunden. Zumindest nicht mit der internen Suchmaschine.

Gruß Jogi confused.gif

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Ich nehme an, daß die Landesverbände alle informiert sind und ihre Mitglieder per Zeitschrift (falls vorhanden) oder Rundschreiben informieren. Da ist also auch nicht unbedingt eine Mitteilung an Nicht-DSB-Mitglieder notwendig, weil es nur deren Wettkämpfe betrifft.

Aber ne Meldung auf der DSB-Website wird ja auch von DSB'lern gelesen, sollte man annehmen...

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Fähnchen hin, Fähnchen her - Wenn ich eine Waffe bei mir aus dem Schrank nehme wird gleich mal der Verschluß aufgemacht und ein Blick ins Lager geworfen. Danach wird entspannt und die Waffe kommt ins Futteral. Während der Prozedur zeigt der Lauf stets in eine sichere Richtung.

Wenn ich am Schießtstand ankomme wird die Waffe aus dem Futteral genommen, SOFORT der Verschluß aufgemacht und die Waffe mit Lauf in Richtung Kugelfang mit offenem Verschluß abgelegt. Nach dem Schießen wird mehrmals repetiert, wieder penibel das Lager kontrolliert, entspannt und sofort ins Futteral gepackt. Zuhause nach dem Auspacken wieder sofort Verschluß auf, Reinigen, Verschluß rein, repetieren, Lager kontrollieren, entspannen, in den Schrank stellen, fertig!

Die Waffe ist bei mir nur dann gespannt wenn ich gerade auf der Pritsche liege und vor mir Zielscheiben sind, sollte ich anderswo meine Waffe plötzlich mit gespanntem Schloß "rumliegen" sehen - dann würden die Alarmglocken mit 150 Dezibel schrillen!

Wer dann die Waffe abschlägt, ohne auch nur mal in die Kammer geschaut zu haben und noch dazu den Lauf dabei auf einen Menschen richtet, der gehört mit einem schwungvollen Tritt in den Hintern vor die Tür gesetzt!

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Ob die Tochter der getöteten Frau, die die Patrone in der Waffe vergessen hatte und der erfahrene Trainer, der das KK-Gewehr geschlossen und am nächsten Morgen am Campingplatz durch Abdrücken "entspannt" hat, jetzt dort eintreten wollen?


Erstens packt man keine Waffe "gespannt" ein und zweitens "entspannt" man nie eine Waffe, deren Patronenlager man nicht durch simples Öffnen des Verschlusses überprüft hat. Wer das für graue Theorie hält, der empfindet auch eine rote Ampel als theoretische Hinweis-Einrichtung.

Bei Zuwiderhandlung sollte man schlicht verfahren, wie bei Mißachtung einer ebensolchen Ampel: Lappen weg. icon13.gif

Ein Gast

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Ein Vereinskollege von mir benutzt eine Pufferpatrone in .45, allerdings ohne Fähnchen dran, und auch nur, weil er befürchtet, daß an seiner Waffe etwas kaputt geht, wenn er trocken abschlägt. Eine Patrone kostet da mindestens 20 Euro.

Gruß


Ah. Und was soll nach Meinung Deines Kollegen kaputt gehen? Dies war/ist IMHO nur für 32er-Walther-OSPs oder KK-Püsterchen erforderlich. Eine 45er kann man bedenkenlos leer abziehen und das sogar ein paar hunderttausendmal. Ist sogar allemal materialschonender, als das Abfeuern einer Patrone!

Ein Gast

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@ Higgins:

In Antwort auf:

Eine 45er kann man bedenkenlos leer abziehen und das sogar ein paar hunderttausendmal. Ist sogar allemal materialschonender, als das Abfeuern einer Patrone!

_______________________________________________________

Ich bin zwar nicht der große Techniker/Mechaniker, habe mich aber von mehreren Fachkundigen überzeugen lassen, daß eine Waffe (das Schlagbolzensystem) nicht unbedingt dafür konstruiert wurde, daß der Schlagbolzen "ungebremst" ins Leere schlägt (bei Zentralfeuerpatronen, und schon gar nicht ständig auf die gleiche Stelle des Patronenlagerbereichs bei Randfeuerpatronen). Die Kräfte, die dann an anderer Stelle abgebremst werden müssen, führen dort gewiß zu einem "höheren Verschleiß" als ohne diese Spielereien. confused.gif Deswegen und aus Sicherheitsgründen ist bei mir während des Trockenübens immer eine Pufferpatrone im Patronenlager. rolleyes.gif

Ich nehme aber gerne noch weitergehende Aufklärung an. eek2.gif

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@ SIG210:

das mit den paar hunderttausendmal seh ich auch eher theoretisch, weil's eh keiner machen wird.

Tatsache ist aber, daß Du KEINE halbwegs moderne Gebrauchs-Kurzwaffe beschädigen wirst, indem Du bei jeder Gelegenheit zur Kontrolle mal trocken abschlägst.

Im IPSC fliegt man bereits hochkant raus - wenn der betreffende RO sein Handwerk versteht - wenn man in der Sicherheitszone beim Hantieren mit Pufferpatronen erwischt wird ! Überall sonst, außer auf der Stage, hat die Waffe im Holster zu sein und sonst nirgends - schon gar nicht darf sie irgendwo rumliegen gelassen werden, wurscht, in welchem Zustand. Sogar das entnehmen der Kanone aus dem Transportbehältnis darf nur in diesem eigens gekennzeichneten Bereich erfolgen, bei einem Match jedenfalls.

Offensichtlich muß man aber bei statischen Scheibenschützen wirklich etwas mehr aufpassen; so ist in Ö bei FFW-GK das beliebte Abstützen der Waffe während der Scheibenbeaufapfelung deshalb verboten, weil zu viele Präzi-Experten das mit dem Finger im Abzug getan haben und dann die Tische immer so häßliche Löcher hatten ...

Ob das kindische Fähnchen was bringt, wage ich zu bezweifeln, auch wenn die o. a. Totschlagargumente das implizieren mögen. Immer, wenn technische Maßnahmen Mangel an Hirn ausgleichen sollen, finden sich Klienten, die auch diese Sicherungen wieder überbrücken ... gaga.gif

Nächstens stecken sich die ersten eine weiße Nelke in die Mündung, um zu signalisieren, daß die Kanone harmlos sei .... AZZANGEL.gif

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Einige der bisher gelisteten Argumente / Antworten lassen nur einen Schluß zu: ALLE Schützen, und nicht nur die IPSC'ler, sollten UNBEDINGT eine Art SuRT - Prüfung machen; dann bräuchte man weder rote noch blaue Fähnchen (völliger Blödsinn), noch weiße Nelken im Lauf (find ich eine sympatische Vorstellung).

Aber ob selbst diese Prüfung bei so manchem DSB'ler was nützen würde um eine sichere Waffenhandhabung an den Tag zu legen.... ich bezweifle dies stark.

Soweit mein Senf hierzu,

DVC, Wolle

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Guest Mouche

Der Autogunner hat recht icon14.gif - ist eine der ersten Regeln überhaupt, die man lernt und die eigentlich ausreicht!

Die Nelken im Lauf waren aber zumindest in Portugal sehr erfolgreich wink.gifwink.gif

Mouche

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In Antwort auf:

Äh, eben nicht nur in Berlin-Brandenburg: Die Anordnung vom 8. März gilt bundesweit für alle DSB-Wettkämpfe, ich denke auch nicht, daß einzelne Landesverbände davon abweichen werden. Denn bei der DM müssen die Stopfen ohnehin wieder verwendet werden.


Kann mi´r mal jemand sagen wo das steht, dass das auch z.B. für Bayern gilt?

Ich habe jetzt über eine Woche sowohl beim DSB aus auch beim Bayerischen Sportschützenbund gesucht und überhaupt nichts gefunden.

Danke

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In Antwort auf:

Einige der bisher gelisteten Argumente / Antworten lassen nur einen Schluß zu: ALLE Schützen, und nicht nur die IPSC'ler, sollten UNBEDINGT eine Art SuRT - Prüfung machen; dann bräuchte man weder rote noch blaue Fähnchen (völliger Blödsinn), noch weiße Nelken im Lauf (find ich eine sympatische Vorstellung).

Aber ob selbst diese Prüfung bei so manchem DSB'ler was nützen würde um eine sichere Waffenhandhabung an den Tag zu legen.... ich bezweifle dies stark.


Wolle, das ist ein guter Punkt!

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich bisher die übelsten Verstösse gegen elementarste Sicherheitsregeln bei DSB-Wettkämpfen/Trainings gesehen habe. Ich möchte jetzt keineswegs gegen den DSB lästern, aber im IPSC-Bereich (und auch bei Waffenschein-Inhabern) ist das Sicherheitsbewusstein um ein Vielfaches höher als beim Gros der DSB-Schützen, die ich bisher getroffen habe.

Insofern ist die Idee eines "allgemeinen SuRT" sicher nicht verkehrt. Es spricht ja nichts dagegen, das in den normalen Sachkunde-Lehrgang mit aufzunehmen (und dadurch unbürokratischer und kostengünstiger als den IPSC-SuRT zu halten), aber machen sollte man es auf jeden Fall! Da das neue Waffengesetz wohl ohnehin höhere Anforderungen an die Sachkunde stellen wird (u.U. mit Prüfung durch Behördenausschuss), wäre das eine gute Gelegenheit, diese sinnvolle Änderung gleich mit umzusetzen. (Wie man mit den "Alt-Schützen" verfährt, steht natürlich auf einem anderen Blatt.)

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In Antwort auf:

(u.U. mit Prüfung durch Behördenausschuss),


Also bei uns (DSB, Bayern) nimmt erstens das Landratsamt schon Sachkundeprüfungen ab. Zweitens müssen Prüfungen durch anerkannte Lehrgangsleiter bei der Behörde angemeldet werden und die haben auch das Recht bei den Prüfungen dabei zu sein (wovon sie ab und an schon mal Gebrauch machen)

Ansonsten möchte ich nochmal an meine obige Frage erinnern: WO findet man was dass diese Regelung für den GANZEN DSB gilt?

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Wir hatten dieses Wochenende die Gaumeisterschaften in den Zentralfeuerdisziplinen. Bei dieser Gelegenheit konnte ich die DSB-Oberen nach der neuen Regelung befragen. Angeblich wird diese Pufferpatrone ab dem 1.4. Pflicht. Warum ausgerechnet an diesem Datum der Stichtag sein soll, konnte mir jedoch auch keiner sagen. gaga.gif Wie das bei Revolvern gahandhabt wird: ditto !! Die Frage, ob hier 6 dieser Dinger benötigt werden und ob die Bändchen ggf. dreierweise geflochten werden müssen/dürfen oder einfach malerisch um die ausgeschwenkte Trommel zu drapieren sind, ezeugte einhelliges Schulterzucken. Nur - das Teilnehmer an Wettbewerden, die dieses Ding am 1.4. nicht benutzen, vorsichtshalber erst mal disqualifiziert werden, da waren sich die Herren wieder einig. gaga.gifgaga.gif

Manfred

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Ist ja toll wenn die zwar nicht wissen wie´s geegelt ist aber dieses "Nichtwissen" vollziehen müssen. Von mir ebenfalls ein gaga.gif

Ihr habt erst jetzt die Gaumeisterschaften? Bei uns sind jetzt dann die Bezirksmeisterschaften und da wäre es schon wichtig nicht umsonst über 200 KM zu fahren nur um dann mit einer Disqualifikation nach Hause zu fahren. gaga.gif

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Hallo Autogunner,

genau das ist es! Wer das nicht raffen will, der hat auf dem

Stand nichts zu suchen. Ich halte diese ganze Diskussion für

völlig überflüssig: Entweder ist eine Waffe leer und offen

-Kammer zurück, Verschluß auf, Magazin raus, leere Trommel ausgeschwenkt- und damit sicher, oder eben n i c h t!

Ach ja für die Ungläubigen: Das ist auch beim DSB so; wer das nicht rafft kriegt richtig "Feuer". Ich mache dann das

Angebot den Schießstand zu verlassen, allerdings nur bei blutigen Anfängern, d. h. bei Fremden.

Die Sicherheitsregeln müssen sitzen, etwas anderes darf es

einfach nicht geben!

Sowenig ich damals den "Unfall" in München überhaupt begrif-

fen habe, folgendes an die "Fähnchenfraktion": Dieser Fall

war e i n e r von Millionen von schießsportlichen Ereignis-

sen; wir sollten nicht schon wieder nach Regelungen rufen,

wir haben doch gerade genug davon!

Gruß Pit

Der Herr soll sie.......

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