Zum Inhalt springen

Fyodor

FvLW Mitglied
  • Gesamte Inhalte

    34.613
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle Inhalte von Fyodor

  1. Natürlich nicht. Mit Störung ist der Durchgang ohnehin gelaufen. Ist ja bei Fallscheibe genauso. Aber den Abbruch einzutrainieren kann durchaus Sinn haben. Ich bin selbst kein Dienstwaffenträger. Und ein öffentliches Video auf YouTube, durch einen Privatmenschen, mit einer Sportwaffe und Sportmunition, richtet sich nicht an solche. Sondern an Armchair-Warriors. Die zwei Dienstwaffenträger in meinem engeren Bekanntenkreis habe ich übrigens dazu befragt. Der eine ist gewöhnlicher Polizist, der sagt in der Ausbildung und dem Training werden Störungen nicht behandelt. Der andere, Soldat, sagt auch dort wird auf Störungen nicht näher eingegangen, außer dass eine defekte Waffe durch eine andere zu ersetzen ist. Keiner von beiden konnte bestätigen dass in Falle jeder Störung zuerst "Tap-Rack" eingedrillt wird.
  2. Die genannte Disziplin schieße ich nicht. Aber auch dynamisch und recht schnell. Auch eine Störung lässt sich ins Muskelgedächtnis trainieren. Zumindest ein Stück weit. Natürlich hat man die Art der Störung dann noch nicht erkannt, aber der Finger bleibt beim nächsten Schuss automatisch lang. Danach spult das Programm ab das katastrophale Störungen erkennt, und dann wird nach Häufigkeit der Störung versucht zu beheben.
  3. Zum Glück lässt sich dieser Unsinn in YouTube mit einem Klick ausblenden.
  4. Bei einem Squib stoppt Dich in den allermeisten Fällen die Waffe. Wenn Du dann tacticool mit Tap-Rack einen drauf setzt bist Du komplett selbst schuld. Ich habe schon einige Squibs miterlebt, als Schütze nur einmal, seit ich meine Munition selbst mache nicht mehr. Als RO schon ein paar Mal. Ich bin großteils in der Revolverwelt unterwegs, da ist das nochmal etwas gefährlicher, weil die Waffe immer manuell repetiert wird. Zum Glück sind 90% der Squibs ganz ohne Pulver, das Geschoss steckt dann praktisch immer im Übergangskegel, und die Trommel dreht sich nicht.
  5. Nein. Ich habe gesagt bei meinen Patronen. Ich schieße kein 9mm. Bei großvolumigen Patronen mit Rollcrimp geht das.
  6. Das nicht. Sondern man spürt die Bewegung des Geschosses. Und beim Entladen sieht man ob es noch auf der Hülse steckt oder nicht. Deshalb crimpe ich meine eigenen Patronen so, dass das Zündhütchen allein nicht ausreicht um das Geschoss aus der Hülse zu drücken. So wird aus einem Squib ein Dud, und ich kann gefahrlos weiterschießen.
  7. Ich würde ja vorschlagen frag jemanden mit Fachwissen. Aber denen die das in der Realität nachweisen konnten hörst Du nicht zu, und auf dem Papier hast Du es selbst.
  8. Beim raus repetieren kommt: Ganze Patrone: Dud Nur Hülse: Squib Solange man weiß was ein Geschoss ist, kann man das sehr leicht unterscheiden.
  9. Nö.
  10. Wie groß war der Rufschaden durch den Rückruf der .223 vor einem halben Jahr? Hat gar niemand von Euch mitbekommen... also, genau so wird es hier auch laufen. Ein paar "Beeinflusser" machen etwas Sturm im Wasserglas, ein paar Heinis springen darauf an. Bisschen Selbstbeweihräucherung wie toll und investigativ man doch ist. Und fertig. CBC ist ein großer Munitionshersteller. Dort ist bereits alles automatisiert und es gibt auch Prozessüberwachung. Aber überall passieren Fehler. Wer etwas anderes behauptet lügt.
  11. Niemand hier sagt dass sowas passieren darf. Aber die Realisten wissen dass sowas immer wieder passieren wird, weil es in der realen Welt nicht vermeidbar ist.
  12. Erstmal hat Frankonia schnell gehandelt. Aber ein Rückruf ist das noch nicht. Der Händler empfiehlt, die Munition nicht zu verwenden. Zurückgeben und Geld zurück wird nicht angeboten. Trotzdem der erste richtige Schritt.
  13. Der letzte Rückruf von Magtech war vor einem halben Jahr. Für .223 Munition mit "inkorrekter Pulvermenge" https://magtechammunition.com/product-safety-warning-and-recall-notice/ Sowas passiert, und wenn es stimmt und kein Clickbait ist, gibt es auch einen Rückruf.
  14. Sag ich doch. Keine Erfahrung auf dem Schießstand, erst Recht nicht dynamisch. Ja, grundsätzlich schon. Aber da gehört eben dazu dass man dort Störung auch korrekt identifiziert. Das hat er nicht getan, obwohl es ein Bilderbuchfall war, der kaum deutlicher hätte sein können. "In a gunfight, take your time in a hurry". Einem Squib hinterherzuschießen ist bei weitem weniger gefährlich als TD sagt. Aber es macht die Waffe unbrauchbar und den Schützen wehrlos. Genau deshalb gehört zum Training auch das Erkennen und zielgerichtete beheben von Störungen. Ein Squib heißt für einen Schützen im Kampf, Waffe wechseln. Nicht weiter schießen. Das kostet Zeit, die das Leben bedeuten kann. Nein, das ist kein statistisch auswertbares Zeichen. Sowohl Hülse als auch Geschoss haben Gewichtstoleranzen. Diese zusammen sind (zumindest bei den schwachen Minipatronen um die es hier geht) größer als das Gewicht der Treibladung. Eine Patrone mit Pulver, aber Hülse und Geschoss an unteren Ende der Toleranz ist leichter als eine Patrone ohne Pulver aber mit Hülse und Geschoss am oberen Ende der Toleranz. Man kann so Patronen sammeln bei denen es wahrscheinlich ist. Aber es gehen auch genug durch die Lappen. Nein, das ist dann ein Chargenproblem. Und wenn seine Aussage richtig ist, dann wird es zu einem Rückruf kommen. Kommt es zu keinem Rückruf, ist diese Aussage möglicherweise "aus dramaturgischen Gründen für die Zielgruppe optimiert".
  15. Sein Argument: Fehler müssen in Sekunden behoben werden. Schnelligkeit vor Sicherheit. Schlimm dass er eine so große Reichweite hat.
  16. Weil ich es kann. Übung. Können die meisten dynamischen Schützen. Müssen sie können, wenn sie Waffe, Finger und Augen behalten wollen. Und im Zweifel immer den schlimmeren der möglichen Fehler annehmen. Zumal Squib und Dud extrem einfach zu unterscheiden sind. Selbst wenn man die Hülse/Patrone beim auswerfen nicht sieht, an Flugbahn und Geräusch kann man das zu 90% unterscheiden. Ein Squib ist eine leere Hülse, ein Dud eine volle Patrone. Aber um das zu wissen muss man halt Experte sein, und kein "Experte". Für einen Berufswaffenträger im Feuergefecht um Leben und Tod ist es noch wichtiger diese Fälle sicher zu unterscheiden. Was Du, mit Null Erfahrung auf dem Schießstand, nochmal woher genau weißt? Zumindest bei dynamischen Schützen ist dieses Wissen Standard, weil notwendig. Viele trainieren das sogar gezielt mit präparierten Dummies. Weder noch. Es geht nur um Clickzahlen. Er schießt mit einer Sportwaffe und Sportmunition unter Sportbedingungen. Berufswaffenträger holen sich ihr Wissen dich hoffentlich nicht von YouTube. Jein. Statisch ja, dynamisch geht es nicht wirklich ohne. Außerdem wie gesagt, das ist ein Standard-Fehler, mit dem erfahrene Sportschützen umgehen können. Nein, nicht wenn es nur bei einer Charge passiert. Und die Fehler innerhalb der Charge sind auch weit gestreut. Stimmt. Aber wer behauptet ohne Fehler zu sein, lügt. Es ist schon bei mehreren Marken vorgekommen. Und genau deshalb wird nichts passieren. Schaue nächstes Jahr mal auf die Absatzzahlen von CBC und suche die Delle. Du wirst keine finden. @Doggenrotti Das sind nunmal die etablierten Begriffe dafür. Und jetzt beende ich diese Runde Taubenschach ebenfalls. Ich brauche weder Clicks noch Reichweite um mich gut zu fühlen, und ich bin auch kein "Experte" mit roter Pappe. Aber ich kann sicher Squib von Dud unterscheiden, und zwar innerhalb von Sekundenbruchteilen. Mir reichen meine Meistertitel, und ich freue mich über die Pokale und Buckles in der Vitrine bei mir zu Hause im Büro. Mein Ego erfordert nicht dass ich meinen YouTube Kanal umbenenne um das jedem zu zeigen. Die richtigen Leute hören mir zu. Ich habe schon einigen Anfängern die Steigbügel gehalten, viele davon sind schon viel besser als ich. Und auch die haben noch alle Finger, und mancher davon ruft mich immernoch für Rat und Tat an. Wenn Leute von ganz oben in den Ranglisten zu mir kommen und wir Techniken und Tricks austauschen, dann muss ich wohl ein Experte sein. Aber eben kein "Experte". Die "Experten" verdienen damit viel Geld. Aber ich könnte das nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.
  17. "Sachverständiger" sein um zu wissen dass nichts davon stimmt, weil es bei weitem nicht das erste Mal vorkommt, und jede Marke hat das bisher überlebt. Aber natürlich kann man dann kein reißerisches Video für ahnungsloses Clickvieh draus machen.
  18. Interessant. Ich habe geschrieben dass ich bin überrascht dass er als erfahrener Waffenbesitzer nicht zuerst den Lauf geprüft hat. Zurück kann "selten so einen Schwachsinn gelesen. Störungen müssen in Sekunden behoben werden um weiter zu schießen". Was natürlich nicht stimmt. Störungen müssen zügig behoben werden. Diese Störung wurde aber nicht behoben, sie wurde noch nicht einmal festgestellt. Dabei war es bei der Beschreibung offensichtlich.
  19. Genau das ist ja das Problem. Leute ohne Vorwissen und Ahnung finden seine Videos einleuchtend. Wer schon ein paar Mal auf den Schießstand war weiß was für ein Blödsinn das ist. Und "Squib!" ist etwas das jeder RO in Sekundenbruchteilen schreien kann, und auf das jeder Sportschütze ob Sekundenbruchteilen reagieren kann. Eben weil es überhaupt nicht so selten ist wie man es gerne hätte. Nein, nur bei Verdacht auf Squib. Und wenn sich der Schuss komisch anhört, und die Waffe nicht repetiert gar, aber eine leere Hülse raus fällt, ist das ein Bilderbuch-Squib. Jeder Schütze weiß das. Natürlich nur wenn man etwas Ahnung von Waffen und deren Funktion hat. Ist wie überall in Deutschland, sobald jemand einen Titel vor sich her trägt sollte man auf keinem Fall mit ihm arbeiten. Das ist kein Experte, sondern ein "Experte". Großer Unterschied.
  20. Gerade Neulinge sollten bei ihm nicht allzu genau hinhören.
  21. Wenn der Content nicht gesehen wird, dann sind also die Viewer schuld und nicht der schlechte Content.
  22. Nein. Laut seiner eigenen Aussage in den Kommentaren müssen Störungen in Sekunden behoben werden. Zeit diese zu analysieren hat man dabei nicht. Niemals.
  23. Dieser Prophet tut halt immer so erfahren und fortgeschritten, aber keins seiner Videos (zumindest die ich bisher gesehen habe) ist wirklich inhaltlich gut. Und in den Kommentaren merkt man auch dass er sich selbst für unfehlbar hält und mit Widerworten überhaupt nicht umgehen kann.
  24. Das ist ja das total beknackte. Man hatte Angst vor optisch bösen, gefährlichen Waffen. Zwar nur auf den nicht einsehbaren Schießstand, den für jeden sichtbar offen auf der Jagd sind diese Waffen ja völlig OK. Aber wer unbedingt so eine böse aussehende Waffe haben will, der muss sie eben in einem starken Kaliber kaufen. Ein AR15 in .223 darf nicht böse aussehen. Ein AR10 in .308 darf
  25. Gar nicht. Der Anschein ist nicht im Gesetz definiert, nur die Folgen wenn er erfüllt ist. Und Magazine die über den Griff hinaus stehen sind nunmal eins der Merkmale. Wann es mit den Merkmalen zuviel wird, entscheidet das BKA im Zweifelsfall nach Einzelfall.
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Bitte beachten Sie folgende Informationen: Nutzungsbedingungen, Datenschutzerklärung, Community-Regeln.
Wir haben Cookies auf Deinem Gerät platziert. Das hilft uns diese Webseite zu verbessern. Du kannst die Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Du damit einverstanden bist, weiterzumachen.