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Katja Triebel

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  1. Das mit dem Teilen klappt doch auch so. Es gibt ja zum Glück immer wieder Leute, die beides machen: social media lesen und in Foren posten. Bei der Aktion ist der LWB eigentlich nicht der Ansprechpartner, sondern die Normalos - deswegen ja auch Schwerpunkt in den Sozialen Medien. Es geht darum, jedermann die Vorteile des Waffenbesitzes aufzuzeigen. Dies muss man nicht innerhalb eine waffenfreundlichen Forums machen, da ihr ja alle die Vorteile schon kennt. Aber vielleicht übernehmt ihr ein paar Fakten aus der Carry Now Seite, wenn ihr mit Normalos diskutiert. Und nein, keiner verlangt, dass aktuelle Waffenbesitzerverbände in DE auf den CCW-Zug aufspringen. Die machen gerade hochaktiv Gesetzesarbeit - und wir spielen halt die "Bösen". Und nochmal: das ist keine deutsche Aktion.
  2. Wer alles durch die deutsche Brille sieht, hat nicht verstanden, um was es geht. Das ist keine Aktion der GRA - wir würden in DE erstmal mit Home Defense an den Start gehen. Das ist eine EU-weite Aktion der Firearms United - damit die Debatte über "Vorteile des Waffenbesitzs" eröffnet wird. Wir lesen in den Medien immer nur die negativen Seiten des Waffenbesitzes, nie die positiven. Wir glauben übrigens nicht, dass ein buntes Video das deutsche Waffenrecht ändern wird. Und wir sehen aktuell auch keine Chance in Deutschland dafür. Aber irgendwann muss man mal anfangen, die Vorteile zu promoten, damit vielleicht in 10 oder 20 Jahren eine differenzierte Einstellung zu Waffen möglich ist. Es war vor einigen Jahren völlig undenkbar, dass in DE, UK oder FR überhaupt das Thema SV diskutiert wurde. Und jetzt gibt es sogar Philosophen und Ex-Interpol-Chefs, die sich dafür einsetzen. Es gibt libertäre Stiftungen, die das tun; es gibt mittlerweile auch deutsche Medien, die darüber nachdenken und über den eigenen nationalen Tellerrand schauen. Und nein, wir sehen, was seit 1991 auf EU-Ebene und in DE seit 1956 in Bezug auf Waffenrecht passiert ist. Es geht in Richtung DDR 2.0 (oder UdSSR). Weil die meisten ex-Ostblockstaaten sich jedoch noch gut an die Zeit vor 1989 erinnern können, sind die in Punkto Waffenrecht wesentlich freiheitlicher und selbstbestimmter aufgestellt als die alten EU-Länder und sie machen auch viel mehr Rabatz national. Übrigens bekommen wir auch Schelte aus CZ, PL und EE - die sagen, wir würden ihr Recht, Waffen tragen zu dürfen, gefährden...... Wir schauen aber über den Atlantik und sehen, wie dort Staat für Staat CCW seit den 80er Jahren wieder eingeführt hat. Jedesmal wurde vorab heiß darüber debattiert. Jedesmal hatten die Bürger Angst vor bewaffneten Bürgern und jedesmal wurde 10 Jahre später - auch von den Gegner - gesagt, es hätte sich nichts für sie verändert. Wir wissen sogar, dass bewaffnete SV nicht unbedingt die Kriminalitätsrate beeinflusst, aber mit SV als gutem Grund kann das potentielle Opfer sich selber engagieren, kein Opfer zu sein. 40% der US-Waffenbesitzer sind mittlerweile Frauen und die meisten Frauen sind über SV an ihre erste Waffe gekommen - und dann erst danach Schützin oder Jägerin geworden. Weil eben nicht mehr der Rednick die Mehrheit der US-Waffenbesitzer darstellt, sondern die sonst so beschützten Minderheiten (Frauen, Homos, Schwarze, Alte) immer häufiger Waffenbesitzer werden, hat sich in den USA die Einstellung geändert. Und genau aus diesem Grund machen wir Newbie-Schießen - weil wir auch die Frauen begeistern wollen.
  3. Nun ja, die Debatte ist eröffnet - zumindest in UK und FR Carry Now ist "unser Baby". Das Video haben wir - von Firearms United - schon vor einigen Monaten gedreht (und klar - das gefällt auch nicht jedem). In FB und Twitter geht es rund. UK: http://www.vocativ.com/435513/after-london-attack-british-gun-activists-call-for-right-to-bear-arms/ und hier: https://milo.yiannopoulos.net/2017/06/britain-gun-rights-terror/ David von Firearms-UK ist mein Freund (sogar schon persönlich getroffen) und Firearms-UK ist partner von FU. Und sogar in Frankreich wird über Selbstverteidigung im seriösen Le Echo debattiert: https://www.lesechos.fr/idees-debats/editos-analyses/030368883287-faire-face-a-luberisation-du-terrorisme-2092344.php
  4. Sorry, aber ich habe gemerkt, dass ich mehr Menschen über die Sozialen Medien erreiche als über Foren - wo wir unter uns bleiben. Auf FB habe ich 2400 Freundschaftsanfragen angenommen, davon sind über 700 Menschen, die nichts mit Waffen zu tun haben, aber freiheitlich denken. Darunter auch viele Politiker (die meisten auf Kreistagsebene, aber manche auch auf Landtags- und gar Bundestags- oder EU-Level). Und du liest ja nicht NICHTS, sondern eben - wie immer, wenn jemand was tut - Kritik!
  5. Na klar - die Forumsleute, die Facebook und Twitter und andere Social Media hassen. Carry Now ist "unser Baby". Das Video haben wir - von Firearms United - schon vor einigen Monaten gedreht (und klar - das gefällt auch nicht jedem). In FB und Twitter geht es rund. Z.B. hier: https://milo.yiannopoulos.net/2017/06/britain-gun-rights-terror/ Oder auch hier: http://www.vocativ.com/435513/after-london-attack-british-gun-activists-call-for-right-to-bear-arms/ David von Firearms-UK ist mein Freund (sogar schon persönlich getroffen) und Firearms-UK ist partner von FU. Und sogar in Frankreich wird über Selbstverteidigung im seriösen Le Echo debattiert: https://www.lesechos.fr/idees-debats/editos-analyses/030368883287-faire-face-a-luberisation-du-terrorisme-2092344.php SERIÖS - geht anders, Ansgar? FU hat nun mal eine polnische Adresse (seit 2013). Und seit Dezember 2016 ist FU als Verein Firearms United Global dort auch eingetragen.
  6. Burkhard Müller-Ullrich ist ein deutscher und Schweizer Journalist und Schriftsteller. Er ist Mitglied der Achse des Guten, eines publizistischen Netzwerks sowie des PEN-Zentrums Deutschland (wiki).... und fiel mir schon wegen eines grandiosen Radio-Interviews kurz nach Winnenden auf. Eigentlich wollte er zu dem Thema auch ein Buch schreiben und hatte sich damals bei mir nach Quellen erkundigt.
  7. Der Flyer besteht bis auf die Überschrift nur aus Worten/Zitaten des BMI 2010.... Bitte dem Link unten folgen und die Stellungnahme des BMI lesen.
  8. Auf die offene Email des Münchner Schützenmeisteramts hat die GRA eine offene Antwort geschrieben Offene Antwort der GRA
  9. P.S. Ich stehe immer noch hinter dem Lexdejure Projekt, wenn ich auch die Langsamkeit bedauere....
  10. Es ging weiter - diesmal im Bayerischen Rundfunk Meine Antwort seht ihr hier: https://german-rifle-association.de/kriegsbeil-ausgegraben-dsb-vs-ipsc/ Am 20. April lief im Bayerischen Fernsehen ein Beitrag zum Thema “Schützentradition vs. IPSC-Schießen” im satirischen TV-Magazin “quer mit Christoph Süß”. Ein bayerischer DSB-Verein wird mit Bildern des IPSC-Schießens konfrontiert und die Reaktionen wie “Häuserkampf”, “Munitionsvernichtung” oder “würde meinen Freunden nie raten, in so einen Verein einzutreten” wurden mit der Kamera eingefangen. Es kam zu einem Aufschrei bei den IPSC-Sportschützen, der sich in Massenmails beim interviewten DSB-Verein entlud – wie auch beim DSB. Dieser Beitrag grub wieder das Kriegsbeil zwischen Traditions- und Parcoursschützen aus, von dem wir dachten, es sei in der Debatte 2009/2010 tief vergraben worden. Entweder hatten DSB und der bayerische Dachverband BSSB es versäumt, ihre Mitgliedsvereine zu informieren oder manche Vereinssvorstände haben immer noch nicht verstanden, dass sie – egal, wie stark sie sich vom IPSC Schießen oder Großkaliber im Allgemeinen abgrenzen – mit uns im gleichen Boot sitzen. Der letzte Satz im TV-Beitrag lautet: Ob Spielzeug zum Rumballern oder Sportgerät. Eine Waffe bleibt eine Waffe. Das perfide Spiel “Divide et impera” (teile und herrsche) der öffentlichen Medien dürfen wir nicht mitmachen, ansonsten verlieren wir alle. Der DSB wird bei der Umsetzung der EU-Waffenrichtlinie einen Großteil seiner Vorderladerschützen verlieren, da deren Waffen erwerbsscheinpflichtig werden. Die GRA hatte zusammen mit Firearms United vergeblich versucht, dies abzuwenden. In Schottland vernichtet die Regierung gerade Hunderttausende von Luftdruckwaffen, weil diese dort ebenfalls erwerbsscheinpflichtig wurden. Nur 20.000 hatten dort eine Petition dagegen unterschrieben – nicht genug. Wir müssen uns gegenseitig unterstützen und nicht abgrenzen! Daher empfehlen wir allen Vereinen mit rein statischen Disziplinen, sich erst zu informieren, mit welchen Auflagen IPSC in Deutschland stattfinden darf, bevor sie zu diesem Thema vor der Kamera Stellung nehmen. Der BSSB hatte dazu 2010 seine Mitglieder auf seiner Webseite informiert, dies aber eventuell ohne Hervorhebung der wichtigen Informationen der Evaluation: Zur bessern Übersicht haben wir die Evaluation des BMI graphisch dargestellt:
  11. @Kappa Habe ich gemacht - als Kommentar unter diesem FB-Beitrag mit Link zum Forum hier, da ja öffentlich
  12. P.S. @Kappa - du fragtest nach den neuen nationalen Verschärfungsplänen. Neben dem Zwang, die EU-Richtlinie umsetzen zu müssen, kommen noch die neuen Pläne der Bundesregierung und des Bundesrats hinzu: Neue (und alte) Schikanen der Regierung – Teil 1 https://german-rifle-association.de/neue-und-alte-schikanen-der-regierung-teil-2/ https://german-rifle-association.de/bt-gruene-initiative/
  13. Hallo Kappa, ich sehe das ähnlich und würde mich freuen, wenn ich deine Einschätzung anonymisiert als GRA-News kopieren und verteilen dürfte. Bitte gib mir dein Okay an katja@triebel.de LG Katja
  14. Es gibt noch bis 31.01.17 den I am the gun lobby - Shop. Bis auf die Patches wird alles "on demand" produziert und dann ab Mitte Februar aus Österreich versendet. Wegen der hohen Versandkosten (DE ist halt Ausland für AT), empfiehlt es sich, Sammelbestellungen zu machen, um Porto zu sparen. http://iamthegunlobby.eu/store/
  15. Danke für den Aufruf. Wir werden eine sehr große Summe für professionelle Hilfe ausgeben, weil wir mit den bekannten demokratischen Mitteln (Emails und Briefe und Konferenz und Pressemitteilungen) kein Gehör finden, sondern als böse Waffenlobby diskreditiert werden. Und nein, obwohl ANARMA in Spanien ein Waffenrechts-Verein ist, der auch ausbildet, sogar Polizisten, haben die keine Gemeinnützigkeit erhalten. Stattdessen werden die Vorstandsmitglieder vom Staatsschutz beobachtet.... ANARMA ist im Transparenzregister der EU als Waffenlobby eingetragen und Daniel, unser Verbindungsmann, bezahlt auch immer die von den Gründungsmitgliedern (u.a. von mir) bestätigten Ausgaben. Die meisten Ausgaben sind bisher Reisekosten nach Brüssel gewesen (nur die Kosten, nicht die Zeit, die unsere Aktiven dafür aufwendeten), sowie einige sehr teure Presseaussendungen und bisher zwei Briefe an alle MEPs. Die Kosten für die Konferenz in Brüssel müssen wir noch zahlen und zudem investieren wir auch in nationale Konferenzen und TV-Debatten. Ich kann euch versichern, dass wir das Geld sinnvoll einsetzen. Es ist nur sehr schwer, wenn Medien das Thema fast immer nur aus einer Sicht aufbereiten, dagegen anzukommen. Apropos Waffenlobby, auf FB und Twitter läuft eine Kampagne von uns, sich dazu zu outen. Overlay gibt es hier zum download:http://bit.ly/2hvl4wPGRA-Logo gibt es hier: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=1604820626200384&set=a.249830655032728.82673.100000173858462&type=3&theaterHintergründe zum Profilbild hier:https://katjatriebel.com/2016/12/11/iamthegunlobby/
  16. Generelles Es ist noch nichts in "trockenen" Tüchern. Die Kommission will etwas verbieten. Der Rat möchte etwas verbieten. Die Anti-Gunner im Europäischen Parlament möchten etwas verbieten. Die vernünftigen Leute wollen nur die Waffen, die nicht zu Kategorie A bis D zählen, stärker regulieren mit technischen Richtlinien. Es steht eine kleine Anti-Gun und kleinen Pro-Gun Gruppe sich gegenüber im Parlament. Die meisten Abgeordneten haben von dem Thema keine Ahnung. Es ist weiterhin Eure Pflicht, die Unwissenden aufzuklären! Während dieser Konferenz habe wir euch dafür genügend Fakten an die Hand gegeben! Es gab auch schon neutrale Presseartikel, die müssen aber mehr werden. So ein Bericht wie im Tagesspiegel, wo mir das Recht zugesprochen wurde, Waffenbesitz für Privatleute einzufordern, ohne in die rechte Ecke oder Spinnerecke geschoben zu werden, ist ein Anfang. Hier brauchen wir aber mehr. Ihr müsst die lokalen Journalisten einladen und ihnen erklären, dass die EU euer Hobby kaputt macht.
  17. Ich empfehle jedem, unseren Youtube Channel aufzusuchen. Dort dann auf automatische englische Untertitel klicken und dann auf automatische Übersetzung ins Deutsche. https://www.youtube.com/channel/UCmJU5tbdkv5Rf-fmmTFZooA Das letzte Video von Stephen hat der Franzose von UNPACT aufwändig mit der PPP verknüpft, so dass ihr diese bei der Rede sehen könnt. Viel Arbeit, die sich lohnt, wenn Ihr TEILT! Peu a peu kommen weitere Beiträge. Ich kann auch den Beitrag von Fritz Gepperth aus der Playlist sehr empfehlen
  18. Dita Charaznova haut in die gleiche Kerbe +++ Jeder Gesetzesvorschlag muss auf einer Folgenabschätzung und einer breiten öffentlichen Debatte basieren +++ Ich bin im EU-Geschäft seit mehr als 12 Jahren. Ich habe gehofft, dass die Kommission unter dem Präsidenten Herrn Juncker dem Prinzip der "Intelligenten Regulierung" folgen wird. Leider ist dieser Gesetzesvorschlag nicht das, was ich unter intelligenter Regulierung verstehe. Jeder Gesetzesvorschlag muss auf einer Folgenabschätzung und einer breiten öffentlichen Debatte basieren. Das war hier nicht der Fall. Ich freue mich, dass das Europäische Parlament viele Bedenken - alles, was Sie (Gäste) erwähnt haben - teilen. Und wir sind bereit, auch weiterhin mit Ihnen zu arbeiten. Denn am Ende - was ich erreichen will - soll etwas Sinnvolles stehen, das umsetzbar ist und auch in den Mitgliedstaaten durchgesetzt werden kann. Es ist sehr bedauerlich, dass wir erst kürzlich die Daten der Mitgliedstaaten und der Kommission erhalten haben. Und sie zeigen deutlich, dass die Bedenken, die Sie (Gäste) erhoben haben Tatsache basiert. Herr Alexis, ich bin einverstanden mit dem Hauptzweck der Gesetzgebung. Ich sage ja zu einheitlichen Regeln für die Deaktivierung von Schusswaffen. Und es ist Ihre Aufgabe, so schnell wie möglich das Endergebnis der Deaktivierungsregeln aufzustellen. Ich sage Ja zu einem besseren Informationsaustausch zwischen den Mitgliedstaaten. Und ja, gegen den illegalen Handel zu kämpfen. Ich sage auch Ja, die Kennzeichnungsregeln zu verbessern, was die Rückverfolgbarkeit von Schusswaffen erleichtert. Wo ich nein sage: Ich sage definitiv nein zu einem breiten Schusswaffenverbot, das derzeit legal besessen werden und keinerlei Sicherheitsbedenken aufweisen. Ich hoffe aufrichtig, dass wir gemeinsam mit unserer Berichterstatterin Vicky Ford einen Kompromiss finden und eine vernünftige, intelligente Gesetzgebung liefern. In English: Intelligente Regulierung - Anpassung an die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Unternehmen : http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=COM:2013:0122:FIN:DE:PDF
  19. Bern Kölmel hat die Konferenz auf FB treffend zusammengefasst: +++ Ergebnis der Konferenz zum EU-Waffenrecht +++ Bei der gestrigen Konferenz im Europäischen Parlament zum Thema „Verschärfung des europäischen Waffenrechts“ kamen rund 200 Gäste aus Nah und Fern. Die Redner, u. a. mein #ECR Fraktionskollege Jussi Halla-aho, Katja #Triebel – laut Tagesspiegel ist sie der Mensch, der in Deutschland am meisten über Waffengesetze und Waffenrechtshistorie Bescheid weiß – und auch ich lieferten dem Publikum verschiedene Sichtwinkel und Aspekte, warum eine Verschärfung des Waffenrechts unsinnig und daher abzulehnen ist. Der Vertreter der Kommission, Alain Alexis übernahm die Rolle der Gegenseite und sprach über die Position der Kommission zur Verschärfung des Waffenrechts. Es ist eine große Bereicherung, bei solch einer Veranstaltung nicht bloß einseitige Meinungen zu hören, auch wenn sich niemand so recht von den Ansichten der Kommission hat überzeugen lassen. Es kristallisierte sich klar heraus, dass jegliche Art von Schussfeuerwaffe, egal ob Vollautomatik, Halbautomatik, mit 10 oder bis zu 50 Schuss im Magazin oder auch ein funktionierendes Sammlerstück, gleich gefährlich ist. Entscheidend ist doch, dass von Waffen, die von Jägern, Sportschützen oder auch Hobbybetreibenden gehandhabt werden, keine Gefahr für die Allgemeinheit ausgeht. Die Gefahr geht glasklar von Kriminellen aus, welche illegale Waffen benutzen – aber die kümmert auch kein Gesetz. Daher ist eine Verschärfung des europäischen Waffenrechts eindeutig abzulehnen. Die Kommission muss davon überzeugt werden, dass ihre vorgelegten Fakten nicht der Realität entsprechen!
  20. Ich empfehle euch, insbesondere die letzten 10 Minuten. Tomasz zeigt auf, wie unzufrieden die Bevölkerung mittlerweile mit der EU ist und Jussi Halla-Aho bekräfigt dies noch einmal - und das aus dem Mund eines MdEP. SAGENHAFT!
  21. Wer es verpasst hat, kann sich Katja Triebels Rede (vorher auf Deutsch umstellen) hier ab 37:30 anschauen: http://web.events.streamovations.be/index.php/event/stream/ecr-16112016 Ihre Power-Point-Präsentation findet man hier: https://legalwaffenbesitzer.files.wordpress.com/2016/11/ppp.ppsx Ihr Impact-Assessment findet man hier: http://firearms-united.com/wp-content/uploads/2016/06/Impact-Assessment.pdf Eine kurze Zusammenfassung auf 2 Seiten hier: http://firearms-united.com/wp-content/uploads/2016/06/Impact-Assessment-short.pdf Firearms United und German Rifle Association bedanken sich bei Herrn Bernd Kölmel für diese tolle Veranstaltung. Eine sehr gute Zusammenfassung hat Oliver Huber hier auf Deutsch verfasst: Sein Wortlaut - falls man den Link nicht öffnen kann: Zurück aus Brüssel. eine Menge Stoff zu lesen und das ohne Bilder! Bei allem was ich dort erlebt und gehört habe rollen sich mir auf der einen Seite die Fußnägel auf und auf der anderen Seite sehe ich einen Schimmer von erfreulicher Hoffnung am Horizont. Die von United Firearms, der ECR (European Conservatives and Reformists Group), Der Alliance and Democrats for Europe Group und der EPP Group in the european parliarment organisierte Konferenz war eine Informationsveranstaltung zur Firearms Direktive. Auf dem Podium anwesend waren: Alian Alexis für die Kommission, die für den unsäglichen Vorschlag zur Waffenrechtsverschärfung verantwortlich zeichnet, Bernd Kölmel facebook.com/BerndKoelmelMdEP/?fref=ts für die Alfa und als Vertreter der ECR (European Conservatives and Reformists Group), Dita Charanzová (Mitglied des europäischen Parlaments), Eric Lakomaa (Wissenschaftler), Katja Triebel (United Firearms/German-Rifle-Association), Stephan Petroni (Vertreter der Sammler), Mikko Personen (Verterter der Reservisten), Stefano Maulu, (Mitglied des europäischen Parlaments), Pia Certé (IPSC-Schützin), Tomasz Stepie´n (United Firearms), Jussi Halla-aho (Mitglied des europäischen Parlaments) Die Konferenz war gegliedert in zwei Teile Teil 1 1. Proposal (Vorschlag der Kommission) 2. Trilogue (Info zum Trilog) 3. Impact (Einflußfaktoren) Teil 2 Emotional Impact (Darstellung der einzelnen betroffenen Gruppen) zu Teil 1 Alain Alexis stellte die Position der Kommission vor. Herr Alexis stelle eine in meinen Augen vollkommen ideologische Sichtweise dar, in der er betonte und im Besonderen unterstrich, dass eine Gesetzesinitiative immer ein Gleichgewicht zwischen der Sicherheit der Bevölkerung und einer Freiheit des Einzelnen zu berücksichtigen habe. Er stellte plakative in den Raum, das die Anschläge von Paris mit halbautomatischen Waffen begangen worden sein und das aus diesem Grund halbautomatische Waffen ein großes Gefahrenpotential für die Bevölkerung darstellen. Insbesondere führte er den Anschlag in Norwegen ins Feld, hierbei scheint ihm entgangen zu sein, dass Norwegen nicht zur europäischen Gemeinschaft gehört. Weiterhin verteidigte er die „medizinische“ Untersuchungsplicht als ein wertvolles Mittel zur Kontrolle der Eignung zum Waffenbesitz. Auf Fragen zu den Waffengesetzen und der nicht nennenswerten Deliktrelevanz in der Schweiz, Österreich und Tschechien, ebenso wie den steigenden Kriminalitätsraten in England und Australien äußerte er sich nicht und überging die Fragen geflissentlich. Er beschwerte sich in hohem Maße darüber, das Waffenbesitzer der Meinung seien, sie würden pauschal mit Terroristen gleich gesetzt. Wir erinnern uns, die Direktive wurde als Vorschlag zur Terroismusprävetion und zur Eindämmung des illegalen Waffenhandels vorgestellt und der ursprüngliche sollte sich mit der einheitlichen Deaktivierung von Schußwaffen und dem Umbau von Kriegs- und Waffen zu Deko- und Salutwaffen und der Verhinderung vom Umbau von Schreckschusswaffen zu schussfähigen „scharfen“ Waffen und der Verhinderung des Handels von illegalen Waffen befassen! Die andauernden Beschwerden von Waffenbesitzern mit dem Gejammer der Diskriminierung (meine Interpretation seiner Aussagen) seinen nicht zielführend und sollten doch in einer sachlichen Diskussion, die nur zum Schutz der Bevölkerung diene nicht verwendet werden. Waffenbesitzer sollten sich darüber im Klaren sein, Dass Schusswaffen nun mal zum Töten gemacht sein und es damit legitim sei, die davon ausgehende Gefahr zu minimieren. Weiterhin führte Herr Alexis aus, die Änderung der Gesetze jede Nutzung und den Besitz von Schusswaffen unter dem Aspekt einer Gleichwertigkeit zu behandeln habe, halb- und oder vollautomatische Schusswaffen, ob im Besitz eines Sammler oder eines Museums oder eines legalen Waffenbesitzers stellten die gleiche Gefahr dar auf Grund ihres ihnen innewohnenden Tötungspotetiales. Wir erinnern uns, die Direktive wurde als Vorschlag zur Terroismusprävetion und zur Eindämmung des illegalen Waffenhandels vorgestellt. Die Kommission betreibt aus meiner Sicht einen ideologischen Feldzug gegen jede Form von Waffen die nicht in staatlicher Hand sind. Eric Lakomaa der als Wissenschaftler an einer Untersuchung zum Missbrauch entwendeter Waffen gearbeitet hat und einen Research zu Untersuchung von Delikten mit solchen entwendeten Waffen für Schweden vorgenommen hat, stellte dar, dass keine nennenswert Gefährdung von solchen Waffen ausgeht. Er berichtete weiterhin, dass es zu diesem Thema ansonsten keine Untersuchungen gibt. Keine Gefahr – kein Problem. Ammerkung:“ bei uns in Deutschland kann das Bundesinnenministerium trotz nationalen Waffenregisters keine Aussage machen wie viele Schusswaffen aus oder mit Sicherungsbehältnissen entwendet wurden machen und das obwohl die dauerhafte Zerstörung, Entwendung oder der Verlust einer Schusswaffe aktenkundig gemacht wird. Die spannende Frage gibt es im nationalen Waffenregister keine Möglichkeit so etwas zu vermerken, was sehr seltsam wäre, da ja die Weg einer solchen Waffe dann nicht nachvollziehbar sind, was ermittlungstechnisch eine schwere Fehler wäre oder sind die Zahlen einfach so gering, dass sie eine Verschärfung der Aufbewahrung nicht rechtfertigen?“ Katja berichtete über einen Research über den Einfluss von Waffendelikten den sie in eigener Regie gemacht hatte und der eigentlich von der Kommission dem Vorschlag zur Verschärfung der Waffengesetze hätte zu Grunde liegen sollen, aber nie gemacht wurde. Stattdessen wurden 40.000.000 Euro (40 Millionen) von der EU ausgegeben um das Track and Trace of Exlosives also die 24stündige Verfolgungsmöglichkeit von Pulver und Zündschnüren sicherzustellen. Ansbach und das Brüsseler Bombenattentat 2015 und 192 getötete und 2000 Verletzte durch islamistische Extremisten wurden nicht verhindert. Merke - Terrorismus kann nicht durch Verbot oder Restriktion legal erworbener oder legal besessener Güter verhindert werden. Die Fragen der Teilnehmer richteten sich nur an Herrn Alexis der sich in eine Schmollecke zurück zog und voller Unverständnis auf kritische Fragen reagierte und einer kaputten Schallplatte gleich, die Wichtigkeit und gesellschaftliche und sicherheitspolitische Relevanz einer Beschneidung der legalen Waffenbesitzer betonte und nicht müde wurde zu proklamieren, dass keine Nachteile entstehen würden, da es ja für Sportschützen Ausnahmegenehmigungen und auch die Möglichkeit geben würde A7 Waffen in den europäischen Feuerwaffenpass einzutragen. Sicher kostenlos? – oder? Zu diesem eigentlich interessiertesten Teil gab es eine Zeit von 8 Minuten für Fragen aus dem Auditorium. Herr Alexis entschwand umgehend! ….und Tschüß! Zu Teil 2. Vicky Ford berichtete vom Trilog. Der europäische Rat und das Parlament rücken näher zusammen und nehmen die Kommission zunehmend unter Beschuss. Wie Michael Thoma schon berichtete: Deaktivierte Waffen: Klares Verständnis der Auswirkungen auf Bürger (1 „praktikabler“ Standard für EU), klarere Definitionen für Deaktivierung, Anhaltspunkte für Beschussämter. Parlament möchte Altbesitz aus nationalen Standards anerkennen, wenn vor April 2016 gekauft. Verkauf dieser älteren Waffen soll möglich bleiben. Halbautomaten: Rat und Parlament sind gegen A7, nach Aussehen. Sind für Einordung nach Magazinkapazität. Erlaubnisse für Sportschützen sollen existieren und sollen für Mitgliedsstaaten verpflichtend werden. Außerdem sollen die Waffen in A weiterhin auf EFP verwendet werden und auch auf Wettbewerbe mitgenommen werden können. Sonderregelungen für Reservisten und Filmemacher etc. Konvertierte Halbautomaten : Muss weiter diskutiert werden, viel Übereinstimmung zwischen Parlament und Rat. Altbesitz soll anerkannt werden. Medizintests: Parlament besteht auf Überwachungssysteme für Nationalstaaten, durchgehend oder nicht durchgehend. Jeder Mitgliedstaat soll System für Überprüfung haben. Nicht jeder einzelne Schütze muss überprüft werden. Bisherige Systeme sollen für alle Legalwaffenbesitzer gelten, keinen Unterschiede zwischen Sportschützen und Jägern etc. Nehmen wir mal die augenscheinlichen Nettigkeit raus so bliebt eine große Unwägbarkeit in den „medizinischen“ Tests es gibt keine Definition die einer Landeswillkür Tür und Tor öffnen wurde. Eine Waffenbesitzerin aus Litauen berichtete über die „demütigenden“ Test die dort alle 5 Jahre durchgeführt werden. Herr Petroni berichtete was es aus Sammlersicht bedeutet, wenn zu Bespiel eine Sammlerwaffe wie ein Prototyp mit nachträglich einer Nummer versehen wird. Es wäre so als würde man auf eine blaue Mauritius nachträglich eine Registrierungsnummer aufbringen, um sie gegen „Schwarzverkauf“ zu sichern! Herr Maullu stellte aus italienischer Sicht dar welche wirtschaftlichen Probleme es für kleine Waffenhersteller bedeuten würde Kennzeichnungspflichten und Vorschriften zum Handel um zu setzten und zu erfüllen. Fragen und Antworten wahren hier eher Anregungen für die anwesenden Parlamentarier die gegen jegliche sinnfreie Verschärfung des Waffengesetzes sind. Tomasz Stepie´n stellte zum Abschluss sehr deutlich klar, dass die Kommission sehr willkürlich ihren Auftrag erweitert hat und – ein in meinen Augen sehr wichtiger Punkt – die Menge der Befürworter des europäischen Parlaments um 8% abgenommen hat und die der Gegner des europäischen Parlaments um 8% angestiegen ist. Mein Fazit: Die Kommission – Aufrag verfehlt – setzten 6 und alles faktenbasiert neu erarbeiten mit einer sauberen Evaluation. Ende einer ideologischen Kampagne gegen legale Waffenbesitzer! Focus auf Bekämpfung des illegalen Waffenhandels. Evaluierung von Alternativen zur inneren Sicherheit, wie concealed carry und das Modell von Tschechien, Schweiz und Österreich. Waffenbesitzer sollten keinen Schritt zurückweichen grade die Wahl in Amerika lassen viele Parlamentarier die Furcht um Jobverlust spüren. Weiter aktiv Kontakt via Mail noch besser per Brief zu Parlamentariern aufnehmen, grade zu denen die für eine Verschärfung sind! Grüße Oliver P.S. einen besonderen Dank an Bernd Kölmel und Jussi Halla-aho die sich für eine sinnvolle Änderung des Waffengesetztes stark machen – nämlich KEINE da sie faktisch nicht notwendig ist, eben bis auf eine einheitliche Deaktivierungsvorschrift für Deko- und Salutwaffen und für eine Eindämmung des illegalen Handels und Transfers von Waffen!
  22. Ich habe 1980 meine Prüfung in Berlin gemacht : 120 Kursanten, von denen es nur 40 geschafft hatten. Die ersten 40 fielen schriftlich nach vier Monaten durch, die anderen 40 bei der mündlichen und praktischen Prüfung. Und ja, der Berliner Jagdverband hat damals wie heute schwere Prüfungsbedingungen. Deswegen machen auch viele Leute die Nachholprüfung bei anderen Ausbildungsstätten. Ich war damals in der 10. Klasse und bin in der Schule im Schnitt eine halbe Note zurückgefallen, weil ich so viel lernen musste. Zum Glück konnte ich mir das leisten, da von 1,8 auf 2,3 keine Angst bestand, nicht in die Oberstufe für's Gymnasium zu kommen. Gegen die Jägerprüfung war das Abitur ein Klacks. Liegt aber eventuell daran, dass ich mit 15 Jahren ca. 1% Prozent Vorwissen vom Stoff hatte. Mein jagdliches Wissen beschränkte sich darauf, als Kind als Treiberin durch den Wald zu laufen..... Aber ist schon interessant, dass sich hier alles um EINEN Nebensatz dreht, während der Artikel das Recht auf Waffenbesitz bekräftigt. Und das in einer Tageszeitung, die für ihre links-liberale Haltung bekannt ist. An einem Samstag auf Seite 3 eine ganze Zeitungsseite.....
  23. November 2016 wird genannt im Update von Lexdejur. Und da wird auch beschrieben, warum es so still war ..... https://www.lexdejur.de/infothek/nachrichten/die-usp-und-der-zeithorizont-ihrer-entwicklung-eine-jahresbilanz
  24. Ich habe Herrn Ostgathe eure Bedenken gemailt und eine sehr detailliert Anwort bekommen, von der ich die folgenden Details veröffentlichen darf: Ich selber habe die Datenbank schon benutzt, als ich meinen Artikel zum Waffenverbot geschrieben habe. Ohne Lexdejur wäre mir das nicht möglich gewesen, auch mal vernünftige Urteile zu finden.... und ich weiß, dass mein Artikel zum Waffenverbot wiederum Waffenbesitzer benutzt haben, um den Entzug ihrer WBK zu widersprechen. Da die beiden Herren ein finanzielles Interesse daran haben, die Datenbank zu vermarkten, verläuft nichts im Sand - wenn es auch länger dauert, als geplant, weil die künftigen zahlungspflichtigen Nutzer Mehrwerte haben wollen, die anfangs nicht eingeplant waren.
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