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Alle Inhalte von Schwarzwälder
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14-Jähriger und Kleinkaliber, Eltern statt Jugendtrainer
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzseher's Thema in Waffenrecht
Großkaliber, also alles jenseits von .22 lfB und jenseits von Einzelladerflinten ist normalerweise erst ab 18 möglich, egal, ob eine Aufsicht mit Jugendbasislizenz/BDS-Jugendschiessleiterlizenz o. dgl. auf dem Platz anwesend ist oder nicht. Ausnahmen: Im Rahmen der Jungjägerausbildung oder im Rahmen einer besonderen Ausnahmegenehmigung vom Alterserfordernis für junge Sportschützen, die rechtlich - anderslautenden Gerüchten zum Trotz - sehr wohl immer noch möglich ist, aber sehr aufwändig ist. Hatte das dieses Jahr bei meinem Sohn durch und zum Dank hat er 12 Medaillen auf dem Deutschen Meisterschaft BDS geholt. Aber einfach so mit einem Teenie < 18 in D Gewehr im Kaliber .308 schiessen wollen (egal ob EL oder HA), das geht in D *leider* nicht mehr. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Schwarzwälder antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Charanzova hofft auf einen Kompromiss. Eine Reihe der Kommissionsvorschläge findet sie gut, eine Reihe anderer nicht. Natürlich ist sie für uns, aber viel zu diplomatisch. So gewinnt der EU-Kommissar auf jeden Fall! Den Alexis J. müsste man verbal ganz anders attackieren. Donald Trump style. So provozieren, dass er selber ausfällig wird. Dass ihn der ganze Job anko... und er nie mehr Lust hat, das Thema überhaupt anzufassen. -
Man könnte aber eine "thirty year rule" oder so ähnlich einführen. Das hieße, dass alle full-autos die > 30 Jahre sind, automatisch zivil erwerbbar werden. Das würde den Wert bisheriger FA-Waffen nicht zusammenbrechen lassen, aber weitere astronomische Preissteigerungen unterbinden. Außerdem würden so die Behörden ältere Vollautomaten zu sehr guten Konditionen verkaufen können - bessert deren öffentliche Kassen etwas auf. Für kontinuierlichen- aber maßvollen - Nachschub wäre gesorgt, also einer leicht steigenden Interessentenzahl könnte der Markt so begegnen.
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Deutscher Schiessverband holt 37% Mitgliederrabatt raus (bei Waffenschränken)!
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Hallo Urlich Eichstädt, klar Vereine/Verbände dürfen und sollen ja auch nicht selber als Verkäufer auftreten. Wenn einzelne Firmen einfach aus sich heraus bestimmten Gruppen Rabatte einräumen, ist das zwar nett, aber ich meine jetzt wirklich ein eng verzahntes Gruppenangebot, so wie der BDMP das bei den Waffenschränken macht: 2 Seiten gratis Werbung und dafür satte Rabatte (37%+versandkostenfreie Lieferung ist schon ein Wort!). Und mir ist bei Waffen da noch nichts zu Ohren gekommen, dass da ähnliche Aktionen gelaufen wären... Grüße Schwarzwälder -
In der Anlage gibt es Mitgliederrabatte für neue Waffenschränke. Der BDMP hat mit Fa. Burg Wächter super Preise ausgehandelt, z.B. Langwaffenschränke ab 209,00 EUR (inkl. MwSt. und Anlieferung Bordsteinkante !), Nur mal als Beispiel: Ein Ranger R S1/5 mit Elektronikschloss (Secutronic+Fingerscanmodul), nach neuer Sicherheitsstufe S1 EN 14450 für bis 125 cm lange Langwaffen inkl. abschließbarem Innenfach kostet nur 375,00 EUR statt 595,00 EUR zzgl. Lieferkosten auf der Herstellerseite. Mit einer Schrankbestellung sind also 3 Jahre Mitgliedsgebühr gedeckt... M.E. zeigt das, dass in der Branche sehr wohl noch viel Luft ist. Uns werden ja auch regelmäßig die weitaus günstigeren US-Preise deutscher Waffenhersteller damit begründet, dass dort eben "ein großer Markt" sei. Daher wäre das BDMP-Konzept eigentlich sinnvoll auch für andere Verbände (DSB, BDS, DSU etc.). Warum gibt es keine Mitgliederrabatte bei Helmut Hoffmann, Schmeisser, Oberlandarms, Hera, SIG Sauer, HK, Haenel, div. Muni-Lieferanten usw? Wenn unsere Verbände unsere gebündelte Marktmacht nutzen würden, wären ggf. auch bei uns US-Preise bald möglich! WIN-WIN für alle: Umsatzsteigerung bei den kooperierenden Industriepartnern der Verbände. Wäre auch für kleinere Hersteller interessant, weil sie dann eine kostenlose Werbeplattform (z.B. mehrseitig in den Verbandszeitschriften, wie hier im Falle BDMP) geboten bekämen. Die Verbände selber würden attraktiver (auch Zweit- und Drittmitgliedschaften oder Jäger etc.), weil sie hochattraktive Rabattmöglichkeiten für ihre Mitglieder bieten. Waffenschrankpreise-BDMP-2016.pdf
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Bundesverwaltungsgericht und Halbautomaten für Jäger
Schwarzwälder antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
Schon klar. -
Bundesverwaltungsgericht und Halbautomaten für Jäger
Schwarzwälder antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
40 Seiten stark soll die Ausgabe am Freitag sein. Da müsste dann doch reichlich Platz für unser Anliegen sein... -
Habe heute bei einem Händler wegen einer SL-Flinte angefragt. Ganz klassische Flinte mit Röhrenmagazin im Kal. 12/89. Nach Veröffentlichung im Bundesanzeiger würde der Händler mir diese auf Jagdschein verkaufen, ohne (2-Schuss-)Begrenzer. Ist das so ok? D.h. kann ich dann eine SL-Flinte mit (nicht wechselbarem) Röhrenmagazin, welches in dem Fall 8 Schuss fasst, kaufen und nutzen? Ginge das (theoretisch) auch mit Wechselmagazinen (mit z.B. 10-Schuss)? Dass nicht mehr als jeweils 3 Schuss in der Waffe sein dürfen, ist klar. Aber entfällt dann die Pflicht, extra 2-Schuss-Mags vorzuhalten (für Kauf UND Besitz? Auch Altbesitz? )?
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Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Schwarzwälder antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
@karlyman Nur ein höchstmöglichen Ergebnis für die AfD wird in die Unionsparteien Bewegung rein bringen. Aktuell liegt die AfD lt. Tagesschau Sonntagsfrage bundesweit bei 16%. Kommt sie auf deutlich über 20 oder gar >25%, besteht die Chance, dass Merkel geht und/oder die CSU sich absetzt. Ein Abgang Merkels samt ihrer Bettvorleger würde der innerparteilichen Demokratie enorm gut tun - und es ergeben sich dann ganz neue Koalitionsoptionen. Also wer taktisch denkt, sollte auch dies berücksichtigen. -
Guntalker war es wohl.
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Hallo Gunny Highway, doppelt sorry. Aber irgendein WO-ler war es, der die 293 Ringe abgeliefert hatte. Muss mal suchen...
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Ganz ohne rechnen: Die Geco Hexagon schafft 22 mm Streukreis auf 50m. Auch die Geco 115 gr Hohlspitz läuft aus der HERA m.E. hervorragend. Gunny Highway hat letztes Jahr in der Zeitserie 293 Ringe erzielt. Das ist schon ziemlich genial. Man schießt die Disziplinen nämlich liegend frei OHNE Riemen. Ansonsten: Die HERA ist erfreulich zuverlässig, das stimmt. Eigentlich stören mich nur 2 Dinge: 1. Es gibt keine Bedienungsanleitung für die 9mm Version (es liegt nur das Poster für -.223 Versionen bei) 2. Die Mündung war auf den Prototypen (mit denen bei Youtube IPSC-Filmchen gemacht wurden) noch schön hinterdreht. Warwohl beim Serienprodukt dem Rotstift zum Opfer gefallen. Schade. Grüße Schwarzwälder
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Verwahren von deutschen Waffen in Frankreich
Schwarzwälder antwortete auf Kai's Thema in Waffenrecht
Also erstmal: Eine deutsche WBK muss nicht eingezogen werden, wenn Du für dieselbe Waffe eine nationale Besitzerlaubnis/WBK in einem anderen EU/EWR-Land hast. Was es nur nicht geben wird, sind 2 Europ. Feuerwaffenpässe von 2 EU-Ländern für ein und dieselbe Waffe. In meinem Fall hatte ich eine deutsche WBK und mehrere norweg. WBKs (dort sind es immer 1 Scheckkarten pro Waffe) für dieselben Waffen. Die Ausfuhr bei der BAFA enthält die Option "2 Jahre wiederholte Ein- und Ausfuhr" - damit darf man die Waffe dann regelmäßig ein- und ausführen. Ein Zwang zur Abgabe der dt. WBK ergab sich auch daraus natürlich nicht (habe die Waffen ja immer wieder auch noch in D für Wettkampf und Training genutzt). Ansonsten würde ich den deutschen Wohnsitz behalten, die Mitgliedschaft im dt. Verein beibehalten und halt versuchen, die 12-18 Termine/Jahr in den Ferien zu arrangieren und schon dürfte so ziemlich alles im grünen Bereich liegen. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Schwarzwälder antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Es kommt auf den Bezugspunkt an, ob sinkend oder steigend. Legt man die Bezugspunkte auf den Zeitpunkt der jeweiligen nationalen WaffG-Änderung, so überzeugt da nichts. Dann kommt es auf die Kriminalität mit Schusswaffen speziell an, z.B. wieviele Morde erfolgten durch Schusswaffen. Dann wird es gleichfalls nicht überzeugend, dass da irgendein WaffG relevant "gegriffen" hätte. Ein bisschen Statistiktricks dürften auch noch mitspielen (Mord/Totschlag - Definitionsverschiebungen usw.). Last not least kann es schon sein, dass übergeordnet bestimmte Überwachungsmassnahmen greifen: Kameras überall, Freiheitseingriffe wie mehr Durchsuchungen etc. - das klingt zwar schön, aber die strukturelle Anlage totalitärer Kontrollinstrumente schafft längerfristig ganz andere Gefahren bis hin zu ... -
Nach Amoklauf in München: Verschärfung des Waffenrechts wird geprüft
Schwarzwälder antwortete auf J.A.K's Thema in Waffenlobby
Von Deinen sehr eindimensionalen Ratschlägen bin ich auch immer wieder sehr beeindruckt. Ansonsten als CDU-/Merkel-/Maiziere-Versteher hätte ich jetzt eine Frage an Dich: Hier steht (HEUTE-Nachrichten) http://www.heute.de/nach-amoklauf-muenchen-setzt-politische-debatte-ueber-konsequenzen-ein-44525608.html: Man weiß also, dass es sich bei der Waffe um eine illegale Waffe handelt. Ein Sportschütze oder Jäger feilt nicht die Seriennummer aus seiner legal eingetragenen Waffe raus. WO er sich die illegale Waffe besorgt hat, ob z.B. aus dem Rockermillieu oder doch aus terroristischen Kreisen, spielt für neue Verbotsvorschläge im WaffG, die sich auf legale Waffen beziehen, keine Rolle, oder? Wieso wird also wieder reflexhaft nach neuen Verboten für Legalwaffenbesitzer geschrien, wenn es sich um Illegalwaffenbesitzer handelt? Wieso kommen diese neuerlichen Rufe nach weiteren Verboten just aus Deiner Meinung nach uns wohlgesonnenen konservativen Regierungskreisen? Geht man so mit seinem Wählerpotential von 4-5 Mio. (LWB+Angehörige) um?? Diese Verbotsreflexe sind politisch höchst unklug, ab Du kannst uns das sicher gleich gut erklären... -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Schwarzwälder antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Nur mal so: "Rot-Rot-Grün" ist in allen bundesweiten Umfragen der letzten Monate nie auch nur annähernd an 50% herangekommen. Meist liegen die bei knapp über 40%. Schwarz-Rot hingegen lag in letzter Zeit gerade bei INSA (FORSA ist eh Meinungsmache ) öfter mal unter 50%. Wenn die Einladungspolitik von 2015 in den nächsten Monaten zunehmend "wirkt", sprich Würzburg überall kommt und auch die Kosten nicht mehr versteckt werden können, wird RRG sicher nicht profitieren. Und bei der Union wird die CDU ab- und die CSU zunehmen, v.a. aber wird die AFD dann rasant zulegen. Insofern ist eher spannend, wen die Große Koalition dann 2017 mit ins Bett holt: die Grünen oder die FDP? Oder beide? Wenn dann in nicht so ferner Zukunft die AFD sich doch den 40% nähern sollte, wird auch die Linke in die GroKo mit reingeholt werden, dann haben wir wieder die Blockparteien zusammen. Allerdings vermute ich spätestens dann, dass die Wahlberechtigung auf alle Flüchtlinge (auch die illegal eingereisten) ausgedehnt werden wird, damit der Machterhalt noch eine Weile weitergeht. Am Ende kommt dann aber doch der große Abfall (von GG und Demokratie). Man könnte natürlich auch mal spekulieren, dass die CSU nicht ewig mitmacht, irgendwann, bevor sie mit GRÜN und LINKS ins Boot steigt, lieber aussteigt, bundesweit antritt und mit AFD und ggf. FDP das Ruder an sich reißt. Das wäre eine Machtoption in Zukunft. Ob Seehofer das packt? -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Schwarzwälder antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Tja, wir sind ihr alle etwas auf den Leim gegangen - als das kleinere Übel und mangels Alternativen. Jetzt bin ich aber dafür, auf Vicky Ford keine Rücksicht mehr zu nehmen. Zum einen ist ihr Land aus der EU ausgetreten - ihre Aussichten auf Wiederwahl oder bestimmte EU-Pöstchen sind also sehr begrenzt. Zum anderen MÜSSEN wir klarmachen, dass wir NICHT zufrieden mit dem IMCO-Beschluss sind. Denn die Gegenseite (EU-Kommission) wird ebenfalls überklar machen, dass sie NICHT mit IMCO zufrieden sind. Wenn IMCO der Endkompromiss sein soll (ein schlechter, mit viel waffenrechtlichen Verlusten), dann müssen wir genauso vehement gegen IMCO anarbeiten, wie es Avramopoulos auf der anderen Seite tun wird. Akzeptieren wir IMCO weitgehend, wird es am Ende ein Zwischending zwischen IMCO und Avramopoulos geben - ein subtotales HA-Verbot... -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Schwarzwälder antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Also da kauft man sich im Vertrauen auf die Aussage der deutschen Politik "Das Waffengesetz ist streng genug!" einen 0er oder Ier Schrank ohne abschliessbares Innenteil (ist unflexibel, kostet extra Platz, wozu), die liegen dann inkl. Anlieferung und vernünftiger Schließlösung meist satt im vierstelligen Bereich. Dafür sind Waffen UND Munition vor Gelegenheitseinbrechern gut geschützt. Und jetzt kommt die EU und will, dass ich meine Muni aus den sicheren 0er und 1er Schränken nehme (habe beides) und sie wieder in ein dünnes Blechschränkchen /Aktenschrank packe?? Klar, diese gebraucht 5 EURO Dinger hat dann JEDER in weit weniger als 5 min aufgehebelt und kann dann 1000ende Schuss scharfe Muni mitnehmen. Das ist Schwachsinn und den braucht man auch nicht schönreden. Diese Regelung ist sicherheitsfeindlich. Sie dient ganz bestimmt nicht einem Mehr an Sicherheit, sondern bedient die Paranoia mancher Regierungskreise vor einem evtl. wehrhaften Bürger... -
Bundesverwaltungsgericht und Halbautomaten für Jäger
Schwarzwälder antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
Ich weiß nichts von Änderungen im KWKG und dessen Vorschriften (10-Schussregel für Sportwaffen), Änderungen bei den zugelassenen SpO des BVA oder Änderungen bei den im Bundesanzeiger veröffentlichen BKA-Bescheiden, die alle auf die Verwendung von 10-Schuss bei sportlichen Langwaffen fußen. Auch weiß ich nichts, dass der zitierte §6 AWaffV Abs. 1 Nr. 3 plötzlich auf Kurzwaffen erweitert worden ist (IPSC Schützen nutzen gerne mal legal 26 Schuss in KW). Und so blöd es klingt,, aber ich habe auch tatsächlich noch nirgendwo gehört, dass das Berner Artenschutzabkommen jetzt auf Sportschützen ausgedehnt worden wäre, wobei solch ein Schutz für die Spezies "Sportschützen" ja vielleicht gar nicht schlecht wäre... -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Schwarzwälder antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Ich darf mal aus dem neuesten FWR-Rundbrief zitieren, weil er "pathognomonisch" ist für die Verhandlungsmethodik, die so offenbar fortgesetzt werden soll: DAS ist das Riesenproblem des FWR und damit unserer Vertretung! Wir schaffen es nicht, auch mal Liberalisierungen punktuell einzufordern, sondern haben eine Taktik der reinen Rechteverteidigung, d.h. wir bauen unsere Strategie nur allein darauf, es möglichst "nicht schlimmer kommen" zu lassen. Wo sind denn von unserer FWR Lobby in den letzten Monaten auch mal Liberalisierungsvorschläge gemacht worden, wo? Da kommt eine EU-Kommission will einfach mal eben (ohne adäquate Begründung) fast ein Totalverbot und die ganze Zeit wird nur verhandelt, dass aus dem subtotalen Verbot nur ein halbes Verbot wird... Keusgen saß über 2 Jahre lang in engen, vertraulichen Gesprächen mit den EU-Leuten/Kommissionsleuten zusammen und will von dem EU-Kommissionsvorschlag im November 2015 nichts gewusst haben. 1. Er hätte die 2 Jahre Geheimlobbyarbeit zuallererst mal dazu nutzen können und sollen, der EU-Kommission möglichst von vorneherein so viele Regelungsrechte wegzunehmen, sprich heimische Politiker und Lobbyorganisationen flott machen müssen, dass möglichst wenig RegulierungsMÖGLICHKEITEN überhaupt auf dem Tisch der EU-Kommission verbleiben. Das hätte uns den Riesenschlamassel vom November schon mal großteils erspart. 2. Und simultan hätte er an moderaten, aber entschieden vorgetragenen Liberalisierungsvorschlägen arbeiten müssen, die er dann quasi als sofortiger Gegenentwurf hätte auftischen können, wenn die EU-Kommission dann doch mit ihren Vorschlägen rausgerückt wäre. Dann wäre eine fruchtbare Diskussion "das will die EU-Kommission" vs. "das wollen Europas Schützen, Jäger und Sammler" entstanden, bei der für uns vielleicht sogar was rausgesprungen wäre. SO aber wir der IMCO-Vorschlag - mit dem uns schon viele Rechte genommen werden - noch weiter in Richtung Verbote verschoben werden (weil liberaler als IMCO will FWR ja anscheinend nicht mehr, während die Kommission weiter furchtbar in Richtung Totalverbot zerren wird). -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Schwarzwälder antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Naja, wenn es keine Waffen für diese Kategorie gibt, warum dann extra so eine Kategorie schaffen und warum dann extra(!) diese Kategorie für Sportschützenausnahmeerlaubnisse wieder rausnehmen? Dem Verkehrsminister ist es auch noch nicht eingefallen, besondere Kategorien/Verbote/Ausnahmegesetze für PKW > 10.000 PS zu schaffen, weil es solche PKW nicht gibt. Wenn es solche Waffen nicht gibt (mir fällt nur die Remington 870 MCS mit ausklinkbarem -per Knopfdruck - Hinterschaft ein, die ist aber nicht halbautomatisch), dann gehört auch die Kategorie A8 weg. Sonst gibt es am Ende doch noch "redaktionelle Überarbeitungen" und urplötzlich werden alle Schub-/Klapp-und Ausklinkschäfte für alle Waffen mitverboten... -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Schwarzwälder antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Auch, aber nicht nur. Ein anderes Problem sind die umgebauten Waffen. Bisher war das so: Ein G3 oder ein Schweizer Stgw. 57 (als Beispiele) wurden genommen, Kriegswaffenlauf raus, Kriegswaffenverschluss raus und beides durch zivile Neukomponenten ersetzt, fertig war die "Neufertigung" als BWT 3 oder M57 oder ... In Kombination mit den neuen EU-Definitionen von "wesentlichen Teilen" könnten ggf. viele "Neufertigungen" eben doch wieder als Umbauten von vollautomatischen Kriegswaffen gelten und damit verboten werden, wenn sie z.B. nur das Gehäuse der ehem. Kriegswaffe beinhalten. Die neue EU-Waffengesetzgebung definiert ja in Artikel 1: ==> Damit rutschen dann viele zivile G3-Klone, Uzi-Klone, Stgw57-Klone, M16 oder M14-Klone wieder in die verbotene Waffenkategorie A6. Und die Systematik/Methodik, mit der das dann vom BKA weiter angewendet werden wird, wird dann ggf. erweitert, d.h. neben Lauf und Verschluss muss es auch für Gehäuse usw. getrennte Fertigungslinien geben, alle diese neu als "wesentlich" deklarierten Waffenteile dürfen nicht mehr austauschbar sein mit Kriegswaffenteilen usw. Was bleibt dann noch?? Und die Kategorie A8 verbietet langwaffenähnliche Kurzwaffen mit z.B. Klappschaft etc. Auch da sind "spannende" Interpretationen denkbar, z.B. dass dann alle Kurzwaffen mit anschlagschaft, ja sogar aöle Kurzwaffen, an die ein Anschlagschaft passen könnte, gleichfalls nach A8 verschoben und damit verboten wären. Besonders "lustig": An A8 Waffen kommt man gar nicht mehr ran, weil just für diese Subkategorie überhaupt ekeine Ausnahmen für Sportschützen etc. vorgesehen sind. Grüße Schwarzwälder -
2/6 Regelung bei gemeinsamen WBKs oder gemeinsamen Berechtigten
Schwarzwälder antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Waffenrecht
@Sachbearbeiter, MarkF und alzi, vielen Dank. Das ist dann aber eine üble Geschichte. Dann werde ich in Zukunft um Vereins-WBKs einen weiten Bogen machen (wurde mir auch schon angeboten, aber wenn das so läuft, würde ich mir da viel verbauen). Dass das Bedürfnis für jede Waffe von jedem Berechtigten nachgewiesen werden muss, ist klar. Also für 1 und dieselbe Waffe haben wir 3 Bedürfnisbescheinigungen vorgelegt. Rosinenpicken ist das eigentlich nicht. Grüße Schwarzwälder -
Also früher hat die deutschsprachige US Firma ETSS einzeln in den USA gekaufte Waffen nach D importiert. Für den Langwaffenservice incl. Versand musste man 250 USD bezahlen. Ob das heute noch so geht, weiß ich nicht. Bei dem von Dir anvisierten Modell käme aber auf jeden Fall ein BKA-Gutachten dazu, 19% EUSt. sowieso+ ein paar Prozent Zoll, + ITAR Einzelgenehmigungen für die US Behörde (etwa 500 USD), sehr hohe Transportkosten, ggf. teure Lagerungsgebühren beim Flughafen in D, Beschuss, Einfuhrgenehmigung D usw. Da ist es sicher günstiger, wenn Du gleich zu einem deutschen Anbieter gehst. Ein AR15 im Kaliber .300 Win Mag gibt es mit BKA-Zulassung von Waffen Albert in Schweinfurt. Wenn es Dir um ein paar Sonderwünsche geht (Lackierung?), kann man Dir dort ggf. auch weiterhelfen...http://www.waffen-albert.de/startseite/albert-arms-produkte/alr-300-wm/ Neuerdings wird von manchem Händler bei Kauf dieser Waffe auch die Schiessmöglichkeit auf 1000m mit angeboten, für BDS Long Range Disziplin (500m) müsste sie ohnehin zugelassen sein.
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Aus aktuellem, konkretem Anlass (Konstellationen liegen exakt so vor): Sportschütze A hat eine Grüne WBK1. Letzter Waffenerwerb darauf erfolgte im März 2016, vorletzter im August 2015. Sportschütze B ist darauf wie folgt eingetragen: "Mitnutzererlaubnis für...(Sportschütze B)" Sportschütze B wiederum besitzt eine Grüne WBK2. Letzter Waffenerwerb darauf erfolgte im Februar 2016, vorletzter >1 Jahr. Sportschütze A ist darauf wie folgt eingetragen: "Mitnutzerberechtigung für...(Sportschütze A)" Last not least gibt es eine Gelbe WBK für Sportschütze C, auf der Sportschütze A+B als Mitberechtigte eingetragen sind. Fragen: Darf Sportschütze A aktuell wieder einkaufen gehen, d.h. eine Waffe auf einen bereits bestehenden Voreintrag erwerben oder würde er selbst sich oder Sportschütze B damit in eine Verletzung der 2/6-Regelung bringen? Und wie ist es, wenn Sportschütze C auch noch einkaufen geht? Spielen Mitnutzererlaubnisse und/oder Mitnutzerberechtigungen und/oder Gemeinsame WBKs jeweils eine Rolle bei der 2/6 Regelung (Erwerb von max. 2 Waffen innerhalb 6 Monaten)? Gibt es juristisch einen Unterschied zwischen Mitnutzererlaubnis und Mitnutzerberechtigung? Grüße Schwarzwälder