Zum Inhalt springen

Proud NRA Member

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    30.416
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Alle Inhalte von Proud NRA Member

  1. Hmm. Wie nennt man wohl jemanden, der nicht so recht an die Wirksamkeit und Richtigkeit von verdachts- und verhaltensunabhängigen Amokerdiagnosen glauben will? Amokkritiker? Queramoker?
  2. Das braucht gar kein grünroter Ideologe zu sein, das Problem ist viel grundsätzlicher: Eine diagnostische Begutachtung einer Person, die nicht vorher auffällig war, die selber von keinen Problemen berichtet und bei andere nicht über Probleme berichten, ist schon vom Ansatz her unseriös. Worüber soll man denn da eigentlich sprechen? Diese Unseriosität und Themenlosigkeit unterscheidet eine MPU ohne jeden Anhaltspunkt grundsätzlich von einer wegen eines bekannten und unbestrittenen Problems. Wenn einer mit 2,3‰ noch mehr oder minder autofahren konnte, dann hat mein ein offensichtliches Gesprächsthema zu Alkoholgewöhnung, Sucht, Selbst- und Fremdgefährdung. Wenn einer noch nicht einmal falschparkt und lediglich einem Sport nachgehen möchte, worüber soll man da denn sprechen? Die Unseriosität hat außer fachlichen und thematischen auch prinzipielle mathematische Gründe. Wenn eine Tatsache -- z.B. eine Infektion oder eben eine in massive Gewalt mit Schusswaffen ausartende psychische Instabilität -- sehr selten ist, dann führt ein blindes Testen ohne Anhaltspunkte auch dann vorwiegend zu falsch positiven Ergebnissen, wenn der Test eigentlich ziemlich gut ist, was psychologische Einschätzungen aber gar nicht sind. Würde man z.B. zufällig ausgewählte Leute auf eine seltene Tropenkrankheit testen, dann wären praktisch alle positiven Testresultate falsch, selbst mit einem nicht so schlechten Test. Deswegen testet man auf seltenen Tropenkrankheiten nur wenn andere Informationen vorliegen, z.B. dass der Patient in den Tropen war und krank ist, was die Aussagekraft des gleichen Tests massiv erhöht. Prävalenzfehler heißt dieses Problem in der Statistik, und es führt die anlasslose und ungerichtete Suche nach Nadeln im Heuhaufen wie z.B. die Suche nach Amokern in der Population der Waffenbesitzer grundsätzlich und prinzipiell ad absurdum. Wenn ein angeblich irgendwie von Fachwissen fundiertes Vorgehen schon im Ansatz unseriös ist und sein muss, wer wird das dann machen? Doch nur die Unseriösen, die finanziell Verzweifelten, bestenfalls noch die rein Geldgeilen, denen nichts Besseres einfällt. Man hätte also einen Test, der schon aus rein mathematischen Gründen nicht funktionieren kann, durchgeführt, von Psychologen, die so verzweifelt sind, dass sie trotz monatelanger Wartelisten bei anderen Psychologen keine sinnvolle Tätigkeit finden können, vermutlich aus Gründen.
  3. "Beware of the man with one gun – he may know how to use it." -- Jeff Cooper Wenn auch die mögliche Folgerung in diesem Fall wohl glücklicherweise nicht zutraf.
  4. So richtig gut waren die aber auch nicht. Wenn ich an meinen Schießkünsten zweifle, dann denke ich daran, dass man beim Attentat auf Rohwedder von einer Beteiligung ausländischer Geheimdienste ausging, weil es jemandem gelungen war, auf 60 Meter aufgelegt ein Mannziel zu treffen. Und ich rege mich auf, wenn ich es nach einem Dauerlauf mit Ausrüstung über Hindernisse vermassle, auf 600 Meter mit einer kleineren Waffe als damals verwendet bei Puls 150 von einer rutschigen Dachkante aus auf 600 Meter mit dem ersten Schuss ein Mannziel zu erwischen -- das ist 1% der Fläche eines 60-Meter Ziels. Ballistische Berechnungen haben die Kameraden eher nicht angestellt. Würde eine Straftat begangen, bei der der Schütze nicht nur den Wind, sondern gar noch die aktuelle Luftdichte und die Corioliskraft abgeschätzt hat, dann würden sie vermutlich von einem Zusammenwirken von KGB und CIA ausgehen... Würden solche Straftaten überhaupt, egal wie selten, von Leuten begangen, die es können, dann würde man davon hören.
  5. Als Zeuge Jehovas hat man vermutlich eher weniger Kontakte im Bahnhofsviertel.
  6. Vorprogrammiert ist das sicher nicht. Aber die Interventionen, die etwas bringen könnten, sind kaum Gesetze, Verbote, Vorschriften, Gängelung. So ziemlich allen derartigen Tätern, jedenfalls Einzeltätern, ist wohl ein Mangel an sozialen Bindungen gemein. Vereinsamung und damit auch eine Verringerung "weicher", nicht auf Vorschriften sondern auf Freundschaften gestützter, sozialer Kontrolle, die jemanden wieder auf den richtigen Weg schicken könnte, wenn er sich in etwas verrennt, sind ein echtes Problem ist den westlichen Gesellschaften. Ein Patentrezept gibt es dafür nicht, wenn man auch sicher einzelne Elemente benennen kann. Man kann einer Sekte nicht verbieten, Aussteiger auszugrenzen, aber man kann sie darauf hinweisen, dass das ein doch sehr seltsames Verständnis des Evangeliums ist. Man kann sich sicher fragen, ob es sinnvoll ist, dass zwischen der Suche nach einer psychologischen Beratung (z.B. Frage an Arzt oder Kasse) und der ersten Sitzung anscheinend in Deutschland im Schnitt 20 Wochen liegen. Nicht jeder Einsame kann durch irgendwelche planerischen Eingriffe weniger einsam gemacht werden, aber man kann einen Beitrag leisten, indem man einfach jemanden im Kollegen- oder Bekanntenkreis, der unerklärt trübselig daherschaut, mal fragt, ob der darüber reden möchte, was ihn bedrückt.
  7. Bei mir können Gastschützen gerne .50 BMG schießen. Einschränkungen des Vereins für Gäste (wenn es sich nicht um eine beaufsichtigte Veranstaltung wie einen Wettbewerb oder Lehrgang handelt): Kein Holster, kein Schießen aus der Bewegung, nicht mehr als 200 Meter, keine Artillerie. Für Holster, mehr als 200 Meter und Artillerie brauchen Mitglieder ebenfalls ein entsprechendes Indossament nach einer kurzen Demonstration, dass man es im Griff hat.
  8. Au contraire. Possessorische Straftaten lassen sich auf triviale Weise verhindern, indem man den Besitz einfach nicht strafbar macht, sondern sich auf Delikte zum Schaden Dritter konzentriert.
  9. Es gibt da zunächst einmal die Unterscheidung von Fragen nach dem was ist und Fragen nach dem was sein soll. Insofern Gesetze etwas anordnen oder es anzuordnen versuchen muss man da mit einem Werturteil anfangen, nicht mit "Sach- und Fach"-Fragen. Erst mit diesem Werturteil kann man sich dann überlegen, ob ein konkretes Gesetz bei gegebenen Sachverhalten zur Erreichung des mit dem Werturteil Gewünschten sinnvoll ist. Wenn das Werturteil ist, dass es wünschenswert sei, eine Gesellschaft zu haben, die dem Bürger seine Machtlosigkeit vor der Obrigkeit tatsächlich und symbolisch jeden Tag vor Augen führt, dann kommt man zu unterschiedlichen Wünschen bezüglich des Waffenrechts als wenn das Werturteil ist, dass der Bürger zunächst einmal sein Leben so gestalten soll, wie er es wünscht, dass der Schutz von Leben und Freiheit jedem Bürger als Recht und vielleicht sogar (wenn auch normal nicht einklagbare) Pflicht zukommt, usw. Das ist nicht die Frage nach Sachen und Fächern, das ist die Frage nach dem Menschenbild, das jemand hat.
  10. Man kann sich das ja leicht ausrechnen. Unter der vereinfachenden aber genügenden Annahme einer gerade Geschossflugbahn einfach mit dem Strahlensatz, oder wenn man eh schon einen ballistischen Rechner für die langen Distanzen hat, kann man sich das ja für die kurzen ansehen. Einen nennenswerten Unterschied macht es bei kurzen Distanzen, in vertikaler Richtung kleinen Zielen, und großen Höhen der Visierachse über der Laufachse. Der Augenschlitz beim USPSA-Ziel ist 5 cm hoch. Hat man dann ein Stoner-PCC und ein MRO drauf mit einer Montagehöhe von rund sechs Zentimetern über der Laufachse auf 25 oder 50 Meter eingeschossen, dann kommt man bei einem Ziel auf 5 Meter definitiv zu tief an. Muss man sich halt merken und üben.
  11. Und der Förderalismus, wie @JDHarris schon angesprochen hat. Wenn man Staaten, Kreise und Gemeinden erstmal machen lässt, unter den Einschränkungen von Verfassungsrecht und diesbezüglicher Möglichkeit, sich an die Gerichte zu wenden, dann kommen natürlich auch Kuriositäten dabei heraus, die es dann -- schaut's wie blöde der Ami ist! -- in die deutschen Zeitungen schaffen. Trotzdem scheint mir ein wirklich gelebter Föderalismus, in dem zig unterschiedliche Gegenden unterschiedliche Dinge ausprobieren und wo man die Ergebnisse vergleichen und schlimmstenfalls umziehen kann, dem Einheitsbrei überlegen. Eigentlich steht das ja auch sogar mit Ewigkeitsgarantie im Grundgesetz, genauso in der EU-Verfassung. Autoritätsgeile Leute haben natürlich immer ein Problem mit den Subsidiaritätsprinzip, sei es, dass man kleinere Gebietskörperschaften machen lässt, sei es, dass man den einzelnen Bürger machen lässt. "Dann würde ja jeder machen, was er will!" Eben, und das ist in Abwesenheit sehr starker Gegenargumente für ein bestimmtes Themenfeld exakt der erstrebenswerte Zustand!
  12. Wenn das keine Stützmasse nach hinten auswirft, was auf den meisten Ständen nicht gerne gesehen würde, dann kann auch das den Impulserhaltungssatz nicht austricksen. (Wohl kann es möglicherweise Rückstoßenergie in Wärme umsetzen, aber Energie ist nicht Impuls.) Die einzige bei unseren Waffen brauchbare Möglichkeit des Auswurfs von Masse nach hinten oder jedenfalls nicht nach vorne sind Bremse oder Kompensator. Das rückstoßfreie Gewehr, dass einfach irgendwelches Material hinter der Schulter des Schützen rausschmeißt bringt es in unseren Größenordnungen von Waffen nicht so.
  13. Wenn man es sich leisten kann und einen geeigneten Stand hat, dann ist es eine durchaus didaktisch sinnvolle Übung, auf einen nahen Kugelfang ein Magazin so schnell wie möglich leerzumachen und dabei lediglich das Visier zu beobachten und die Waffe so zu halten, dass sich das dabei möglichst wenig bewegt. Jedes Kind kann ohne Angst vor Rückschlag, ohne Mucken, z.B. einen Wasserschlauch oder die Lanze eines Hochdruckreinigers halten, muckt dabei nicht, ist nicht nervös. Wenn man sich angewöhnt, eine Schusswaffe einfach genauso zu halten, dann kann das sinnvolles Training sein. Aus der Sicht eines Unbeteiligten ist es vielleicht "ohne Sinn und Verstand", auch aus der Sicht eines unbeteiligten Trainers, zumal eines, der normal eher die Luftpistolen-Präzisionsgruppe betreut. Natürlich hängen auch solche nichtklassischen Trainingsmethoden daran, dass man sie bewusst, mit einem konkreten Ziel, mit Beobachtung des Erfolgs und Nachdenken über das Gelernte betreibt. Darin unterscheidet sich das nicht vom Training von einem Präzisionsschuss alle dreißig Sekunden. Trotzdem ist das "ohne Sinn und Verstand" des einen möglicherweise durchaus das intensiv und ernsthaft betriebene Training des anderen. Und es gibt im Breitensport natürlich keine Verpflichtung, dass man auf Teufel komm raus Leistung optimiert, Literatur und Trainer befragt, Buch führt, usw. Wenn die Dorfjugend auf dem Bolzplatz kickt und man das durchaus besser machen könnte, dann meckert doch auch keiner.
  14. Das Geschoss ist da raus. Der mögliche Vorteil liegt im ruhigerem Visier, damit bessere Beobachtung wie der Schuss war, und in der größeren Ruhe für den nächsten Schuss. Wenn es funktioniert, dann ist es möglicherweise für die Sorte Schnellschützen interessant, die schon jetzt mit ungewöhnlichen Buffersystemen experimentieren. (Max Leograndis z.B. versichtet auf den Buffer Retention Pin weil er derartig oft am Buffer auswechselt, dass er es bequemer findet, den jedesmal mit dem Finger reinzudrücken.) Klar ist bei all diesen Sachen, dass man den Impulserhaltungssatz nicht austricksen kann. Der Rückstoß bleibt derselbe. Er wird nur möglicherweise günstiger über die Zeit verteilt.
  15. Ich denke nicht, dass irgendjemand von Mord ausgeht. Fahrlässige Tötung sowohl straf- als auch zivilrechtlich ist eine andere Frage. Im vorliegenden Fall ist das mit dem "auf den entsprechenden Mitarbeiter verlassen" so eine besondere Sache. Es war kein Mitarbeiter sondern eine Mitarbeiterin. Das war auch der einzige Einstellungsgrund. Die war jung und unerfahren und unqualifizert und genoss keine Autorität, konnte sich mit Wünschen bezüglich eines aus ihrer Sicht sicheren Ablaufs nicht durchsetzen, wurde nicht ernstgenommen. Ob das ihre Schuld ist oder die der andere Anwesenden sei mal dahingestellt, aber einer ist für so eine Lage bestimmt mitverantwortlich, nämlich der Produzent als Chef. Der wiederum heißt Baldwin. Er war also gleichzeitig der Chef dieser Dame als auch sozusagen ihr fachliche Untergebener bezüglich Schusswaffen, um deren Sichtweise sich aber keiner gekümmert hat. Gleichzeitig ist er natürlich schon wegen seiner Berühmtheit jemand, dem man, auch unabhängig von Dienststellungen, als junges Mädel mit Träumen von Hollywood nur mit großer Reife und Charakterstärke widersprechen würde. Eine arg ungünstige Konstellation. Wenn man erst als Chef eine unfähige und verängstigte Person aus Gründen der Wokeness einstellt, dann dieser Person die Ausübung ihrer geringen Fähigkeiten auch noch erschwert, und dann als Schauspieler mal außerhalb einer entsprechenden Szene auf jemanden schießt, dann könnte es schon sein, dass man nicht alle Schuld auf diese unfähige und verängstigte Person abwälzen kann. Anders gesehen: Die Machtdifferenz zwischen Baldwin und einer jungen, unerfahrenen, unfähigen Waffenmeisterin mit Träumen von Hollywood ist bestimmt nicht kleiner als wenn Du oder ich etwas potentielle Gefährliches mit Kindern machen würden. Wenn ein Erwachsener als Aufsicht und gleichzeitig Teilnehmer (schon für sich ungünstig) beim Schießen mit Kindern oder Jugendlichen die Sicherheitskontrolle völlig auf ein Kind abwälzen würde und dann dieses Kind auch noch anherrschen würde, schnell zu machen, dann könnte man doch wohl schon sagen, dass dieser Erwachsene eine erhebliche Mitschuld trägt, wenn's schiefgeht.
  16. Was aber nicht unbedingt das Bestehen eines Kurses zum Problem macht. Nimm mal einen anderen Bereich: Man kann auch als Funkamateur unzuverlässig sein. Würde sich aber jemand aufregen, wenn ein noch so unsympathischer Straftäter einen Vorbereitungskurs dazu erfolgreich abgeschlossen hätte? Hat er eben gelernt, wie ein RF-Verstärker funktioniert, so what? Denen, die den Kurs anbieten, ist da nichts anzulasten. Die Versagung der Lizenz trotz bestandener Prüfung ist dann Sache der zuständigen Behörden, wogegen dem Betroffenen selbstverständlich Rechtsmittel zustehen.
  17. Eigentlich nicht. Aber wenn der Gesetzgeber das tut, dann muss die Verwaltung sich gefallen lassen, dass der Bürger sich fragt, ob die bestehenden Gesetze überhaupt und dazu noch sinnvoll umgesetzt werden. Zum Fall der Mörders kann ich nichts sagen. Kann ja sein, dass das wirklich glaubhaft eine Situation war, die sich nicht wiederholen wird, und dass er seitdem einen mustergültigen Lebenswandel führt, der wirklich gar keine Probleme mit Aggressionskontrolle nahelegt. Kann auch sein, dass es offensichtlich ist, dass gerade der Typ besser die Finger von so etwas lassen sollte.
  18. Vielleicht will er auch einfach jagen. Dass Bonzen solchen Beschäftigungen nachgehen, steht auch nicht unbedingt im logischen Widerspruch zum Wunsch, das anderen zu verwehren. Obama schießt gerne Tontauben, und ich würde ihm sogar glauben, wenn er mir erzählen würde, dass er nichts dagegen hätte, wenn auch ich mit einer Edelflinte auf einem Edelgolfclub derselben Tätigkeit nachgehen würde. Erich Honecker war begeisterter Jäger, und gerade bei der Jagd hat es ja Tradition, die von der Wilderei zu unterscheiden, was ja zunächst einmal den Unterschied zwischen Berechtigen und Unberechtigten ausdrückt, der im Extremfall einfach den Unterschied zwischen Hochadel und Rest darstellte--der Rest wurde zum Treiben zwangsverpflichtet. Ein Widerspruch sind solche Dinge nur, wenn man an gleiches Recht für alle glaubt.
  19. Also gegen Armor Piercing bestehen bei uns keine Einwände (außer bei Kurzwaffenmunition, wo die Wirkung aber eh fraglich ist, und man sollte logischerweise keine Stahlziele damit beschießen), auch nicht gegen Armor Piercing Incendiary (außer dass die an praktisch keinem Stand erlaubt sind, wegen Feuergefahr). Kriminelle Nutzung gleich Null.
  20. Doch. Aber nicht um Sicherheit vor Kriminalität, sondern um Sicherheit vor dem Volk und dem Falschdenken.
  21. Das gibt's in allen Preisklassen. Als Lösung, um trotz Verbots des Transports von Flüssigkeiten im Handgepäck den Reibach mit dem zollfreien Alk weiterhin zu machen, gibt es jedenfalls in gewissen Ländern sehr stabile Tüten mit Siegeln dran. Damit ist die böse Flüssigkeit dann sicher. In Bezug auf die Waffen: Will man in den Quark überhaupt einen Sinn reinlesen, dann kann man es vielleicht so sehen, dass wer sich die Mühe macht, eine Waffe zugeklebt einzutüten, sich einerseits für die Regeln interessiert und die andererseits ostentativ einhält, und damit ganz bestimmt nicht zu der Klientel gehört, die sich nicht für Regeln interessiert. So ähnlich wie die Faustregel, dass Leute, die ihre (richtige) Kanone in einem Holster tragen, nahezu sicher keine Straftaten damit begehen, denn wer das Risiko eines Mordes nicht scheut, der hat normal keine Angst davor, dass etwas unbeabsichtigt an den Abzug kommen oder herunterfallen könnte, und steckt das Ding in die Tasche oder den Hosenbund statt hundert Euro für eine Tragelösung mit Holster und Gürtel abzudrücken.
  22. Die Deliktrelevanz von Langwaffen allgemein ist sehr gering und diejenige von Langwaffen mit besonders starken Kalibern ist absolute vernachlässigbar, insbesondere wenn man sinnigerweise opferlose Delikte nicht mitzählt. Die Bedrohung dadurch liegt, wie bei Waffen allgemein, aber in diesem Fall noch viel prononcierter, schlicht darin, dass genau die Sorte Bürger, die nie Streit sucht, weiß, dass sie für den absoluten Notfall (sagen wir Abtransport ins Lager) ein Mittel hätte.
  23. Wobei erwähnenswert ist, dass diese Diskussion ausgerechnet losgeht, wenn der Jud, den der liebe Gott bei der Verteilung fossiler Rohstoffe in der Region eher übergangen hat, bohrt... Ansonsten: Tektonische Spannungen von einer Größe, die zu einem nennenswerten Erdbeben führen, werden sich logischerweise so oder so abbauen. Selbst wenn es, vielleicht eher mit fiesen Kernwaffen als mit ein paar Bohrlöchlein, möglich wäre, den genauen Zeitpunkt zu bestimmen, was mehr als fraglich scheint, müssten dazu Spannungen vorhanden sein, bei denen es im relativ engen zeitlichen Zusammenhang auch so beben würde.
  24. Das Zahlenargument ist einfach falsch. Praktisch jede Veränderung wird von einer ziemlich winzigen Minderheit angestoßen, denn die Mehrheit interessiert sich nicht dafür. Die Frage ist nicht, ob ein paar Hunderttausend etwas bewirken können. Die Frage ist, ob man ein paar Hunderttausend zusammenbekommen kann, die etwas bewirken wollen.
  25. So z.B., laut eigener Erklärung zur Demonstration der Solidarität mit Soldatenfamilien (was in Amerika nicht irgendwie rechts ist--Kanonen in Staatshand sind bei den Linken mehrheitsfähig).
×
×
  • Neu erstellen...

Wichtige Information

Bitte beachten Sie folgende Informationen: Nutzungsbedingungen, Datenschutzerklärung, Community-Regeln.
Wir haben Cookies auf Deinem Gerät platziert. Das hilft uns diese Webseite zu verbessern. Du kannst die Cookie-Einstellungen anpassen, andernfalls gehen wir davon aus, dass Du damit einverstanden bist, weiterzumachen.