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Proud NRA Member

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  1. Wollten Sie nicht die Bismarckstraße in Mannheim nach ihm umbenennen?
  2. Eigentlich traurig, wenn man Leute sieht, die alle Möglichkeiten gehabt hätten, und dann das aus ihrem Leben machen. Ich unterstelle jetzt einmal, dass jemand, der regelmäßig in derartige Vorfälle verwickelt ist, normal auch mit seinem Leben nicht recht glücklich ist. Er könnte sich mit so viel oder wenig Aufwand wie er möchte für allerlei soziale Projekte einsetzen (idealerweise in königlicher Neutralität für solche, die von AfD bis Linke zustimmungsfähig sind), er könnte z.B. einen Sport täglich intensiv betreiben, womit man im Vergleich zu denen, die das nicht können, schon ganz gut werden kann, er könnte jeden Tag eine Wanderung mit den Hunden machen, er könnte als unabhängiger Privatgelehrter alte Handschriften in Sanskrit bearbeiten oder verwitterte Runensteine mit radiologischen Methoden wieder lesbar machen, was auch immer ihn glücklich macht.
  3. Trotzdem hat der Apfel angeblich den Issac die Gravitation gelehrt und nicht umgekehrt. 😄
  4. Es ergibt sich halt mit der Zeit ein Bild einer Persönlichkeit. Es kann natürlich sein, dass ein Vorwurf nicht zutrifft und alles ganz anders war. Aber wenn ähnliche Vorwürfe sich gegen eine bestimmte Person über eine lange Zeit und von Leuten, die nichts miteinander zu tun und keine gemeinsamen Interessen haben, kommen, dann wird es zunehmend unwahrscheinlich, dass da an allem nichts dran ist.
  5. Im Extremfall, die Steinpilz angedacht hat, einer enganliegenden "Schlagstockschatulle" in der Form des Schlagstocks, könnte man sich natürlich auf die Position stellen, dass die, mit entsprechender Füllung zwecks Masse und Steifheit, selber ein Schlagstock sei. Bei einer Sporttasche oder dergleichen ist das aber offenbar nicht gegeben. Ich verwende bei mir auch für die Erfordernis des verschlossenen Behältnisses für den Transport von Waffen zwischen Bundesstaaten - um so von der Befreiung von lokalen Vorschriften auf dem Weg profitieren zu können - Schlösser, die eigentlich für aufgegebenes Gepäck gedacht sind und sowohl mit einfachem Werkzeug wie auch mit den TSA-Schlüsseln leicht geöffnet werden können. Die gibt's im Fünferpack hinterhergeschmissen. Es ist aber trotzdem ein Schloss, und es ist auch objektiv eine Verzögerung des Zugriffs gegeben. Das verlangt das Gesetz, das mache ich, und gut. Mehr wäre auch sinnlos, weil jemand genausogut den verschlossenen Reißverschluss einfach aufreißen, mit dem Feuerzeug aufschmelzen, oder schlicht die Tasche aufschneiden könnte. Es ist trotzdem nicht nur die Befolgung des Wortlauts des Gesetzes gegeben, sondern ein normal intelligenter Polizist wird auch einfach den Unterschied zwischen der mit einem Vorhangschloss gesicherten Tasche hinten im Auto und z.B. einem offenen Gewehr im Beifahrerfußraum leicht erkennen können. Dürfte mit dem Schlagstockbehältnis nicht anders sein.
  6. Ich würde es allgemein nach Möglichkeit vermeiden, aber besonders bei jemandem, der für sein Handeln nicht schuldhaft verantwortlich ist. "Nachts" wäre bei mir mit einiger Chance eine ziemlich solide Tür zum Schlafzimmer im Weg, die erstmal Zeit kauft. Es gibt z.B. auch beeindruckende Videos von Polizisten, die Typen den Wunsch nach Suicide by Cop gerade nicht erfüllen, sondern es schaffen, auch ohne Vernachlässigung der Eigensicherung, die Typen zum Aufgeben zu bewegen und sie in die Klapse zu verfrachten.
  7. Das würdest Du sicher anders sehen, wenn z.B. Dein Kind schizophren wäre. Es sehen zum Glück auch die meisten Cops anders. Diejenigen, die ich kenne, und von denen einige in weniger attraktiven Stadtteilen Dienst tun, haben da so ihre Geschichten mit Leuten, bei denen die Kombination von vermutlich irgendwie biologisch beeinflusster Störung, total verkorkstem Elternhaus und total verkorkster weiterer Umgebung so richtig zuschlägt. Die sind auch keine Weicheier und keine Linksliberalen. Aber wenn die jedesmal schießen würden, wenn man es dürfte, ohne Mörder zu sein, dann wäre der Bestattungsunternehmer ausgelastet. Der Polizist ist kein Besatzungssoldat. Im Grunde ist er näher am Sozialarbeiter dran. Das sehen auch die so, die am Wochenende ihr AR und ihre Flinte, manchmal sogar die dienstlichen, auf Tempo schießen. Es ist gut, es zu können, aber wenn daraus der Kern der Polizeiarbeit wird, dann kann man zumachen.
  8. Ein spezifisches Problem im Polizeiberuf ist halt, dass man im Voraus nicht weiß, in welche Situation man kommt. Wenn sie einen Schizophrenen abknallen, auch wenn es ohne Frage eine erlaubte Notwehrsituation war, dann beschweren sich die Leute, und auch zu Recht - schon deshalb, weil dann Eltern oder Pfleger oder entsprechende Kliniken nie die Polizei rufen werden, auch wenn sie dringend gebraucht würde. Wenn der Typ im vorliegenden Fall ein Tötungsdelikt begehen sollte, was aber so wahrscheinlich auch wieder nicht scheint, dann beschweren sich die Leute, dass der nicht aus dem Verkehr gezogen wurde. Wenn Du aber wohin gerufen wirst, dass liegt die Information, ob man eine Situation besser als Sozialarbeiter oder besser als Neutralisierungskommando bearbeiten soll, oder dazwischen, in der Regel gerade nicht vor. Eine stage description gibt es im echten Leben nicht.
  9. Oder auch Nichtpolizisten. Ist, glaube ich, ein allgemeineres Problem. Auf dem sehr amüsanten Kanal Lockpickinglawyer auf YouTube werden regelmäßig auch Waffensicherungen für die Langwaffen in amerikanischen Polizeiautos vorgeführt, die derartig inkompetent sind, dass sie bestenfalls eine Kindersicherung sind, bisweilen kaum das. Ich bin jetzt eigentlich gar niemand, der für eine übliche Schusswaffe einen fies dicken Tresor oder dergleichen für nötig hält, aber eine minimale Sicherung gegen unbefugten und insbesondere gegen böswilligen Zugriff halte ich eigentlich schon für sinnvoll, und praktiziere das auch. Das gilt natürlich insbesondere, wenn z.B. ein Polizeiauto als solches markiert ist und regelmäßig in problematischen Gegenden abgestellt wird. Insofern ist der vorliegende Fall als ein seltener Extremfall vielleicht nicht das beste Beispiel für die Einstellung gegenüber abhandenkommenden Waffen bei manchen Behörden.
  10. Mein erster Google Treffer für 9mm barrel length velocity war eine Tabelle für Geschossgeschwindigkeiten für Läufe zwischen 2 und 18 Zoll mit verschiedenen Ladungen.
  11. Kann sein, ist aber ein sehr unwahrscheinlicher Fall. Wesentlich wahrscheinlicher ist, jedenfalls wenn Du auf dem Land lebst, dass die freundliche Streife eine Dreiviertelstunde später kommt und dann die Sache mit diesem oder jenem Ausgang aufnimmt. Das war jedenfalls mein Messwert als ich auf Heimatbesuch mal die Polizei gerufen hatte, als aus einer Gruppe, in deren Auseinandersetzungen ich mich nicht einmischen wollte, jemand um Hilfe und nach der Polizei gerufen hat.
  12. Wäre das so einfach, dann wären die Wiedereintrittskörper strategischer Raketen leichter abzufangen. Die sind mit ähnlichen Tempi unterwegs, aber außer einer Atomexplosion (bei den frühen Abfangraketen) oder einem direkten Treffer scheint nichts so recht zu wirken.
  13. Wobei die internationale Vernetzung ja eher für die Notwendigkeit der Gegenmaßnahmen gesprochen hätte, wäre sie bekannt gewesen. Andererseits: Es gab ja nicht nur die Stasi. Über Figuren wie Peter Urbach war ja wohl der Verfassungsschutz mindestens in der Weise beteiligt, dann man die Verteilung von Schusswaffen und Bomben toleriert hat und die Entsprechenden nicht bei erster Gelegenheit hopsgenommen hat. Das muss gar keine absichtliche Förderung sein, aber wenn der Staat die Terroristen machen lässt, in der Hoffnung, dann ein spektakuläreres Delikt öffentlichkeitswirksam verhindern zu können, dann kann auch das schon den Charakter einer staatlichen Förderung annehmen. Aber die Art und Weise, wie sich der Staat von ein paar gewaltgeilen Pseudointellektuellen hat zum Narren halten lassen, zeigt auch, dass Gesetzesverschärfungen nicht das Problem waren. In Bezug auf das Thema dieses Forums: Zu einem restriktiven Waffenrecht ist wirklich alles gesagt, wenn die gefürchtetsten Kriminellen Deutschlands in einem speziell für sie eingerichteten Hochsicherheitsknast Schusswaffen besitzen können.
  14. Der ist doch seit 1912 olympisch. George Patton (ja, der) wurde damals Fünfter.
  15. Doch: Flieger oder Heli mit Agent Orange Tank... Dauert allerdings etwas bis zur Wirkung und bekommt keinen Preis für nachhaltige, umwelt- und sozialverträgliche Waldwirtschaft...
  16. Du würdest auch eine Leber von einem Alki transplantieren...
  17. Dass sie nicht 1933 um fünfzehn Jahre vorverlegt hat? Es gab eine Zeit, so zwischen der Machtmöglichkeit 1918 und Helmut Schmidt, wo die SPD in Teilen ganz vernünftig war, wenn auch immer noch nicht mein Verein.
  18. Hmm. Nur so interessehalber: Was zahlt denn der deutsche Schütze für Arbeit und Verwaltungskosten bei einem AR-Lauftausch? Wenn ich mal 100€ einsetze und sage, dass alle 10000 ein neuer reinkommt, dann wäre das ja schon eine "Steuer" für Verwaltungskram von 1 Cent pro Schuss. (Bei mir wird so etwas glücklicherweise ohne Nachweis als freies Teil bestellt und dann an einem Abend nach der Arbeit eingesetzt.)
  19. Das stimmt so einfach nicht. Unfälle mit Schusswaffen gehen, genauso wie mit Autos, überall massiv zurück - und zwar selbst da, wie bei den Amis oder in Osteuropa, wo die Anzahl der im Umlauf befindlichen Schusswaffen massiv ansteigt, das Tragen in der Öffentlichkeit eingeführt wird, usw. Es gab einmal eine Zeit vor den vier Regeln, auch eine Zeit, in der deutlich mehr als ein "Zielwasser" sozial völlig akzeptabel war*, in der auch nicht die üblichsten Pistolen redundante Fallsicherungen hatten, usw. Nicht alles wird schlechter. * Selbst bei den Uniformierten. Ich habe ein altes Handbuch zum Pistolenschießen der amerikanischen Armee, in dem geraten wird, dass es wohl stimme, dass manche sehr guten Schützen immer völlig voll seien, man aber vermutlich nüchtern langfristig besser wird.
  20. Womit der von den Richtlinien selber angegebene Zweck, dass durch das Verbot von manchen Waffen der freie Verkehr mit den verbleibenden ermöglicht werde, natürlich konterkariert wird. Wenn das Ziel, welches die Zuständigkeit der EU begründen soll, weder erreicht noch auch nur angestrebt wird, dann ist die ganze Sache eher schlecht zu rechtfertigen. Wenn man tatsächlich von Lissabon mit dem vollgeladenen Auto zum Mitternachtssonnen-Schießen in Hammerfest fahren könnte, ohne das Recht in den Transitstaaten prüfen zu müssen, dann könnte man über den Quark immerhin noch reden.
  21. Unwahrscheinlich. Schon deshalb weil die Gerichte sich das zwanzigste Jahrhundert durch regelmäßig geweigert haben, den zweiten Zusatz zur Bundesverfassung durchzusetzen. An dem liegt es also nicht. Es gibt auch entsprechende Garantien in vielen Staatsverfassungen. Ich denke, ohne den zweiten Verfassungszusatz wären die ohnehin schon extremen Unterschiede im Waffenrecht zwischen Orten wie Kalifornien und Arizona noch extremer.
  22. Also wenn wir jährlich (außer dieses Jahr) in der Staatshauptstadt für den Waffenbesitz und das Waffentragen demonstrieren gehen, dann reden wir natürlich mit Abgeordneten. Von denen sagen viele, dass Petitionen (bzw. in Amerika eher schriftliche "Zeugenaussagen" vor Ausschüssen, die aber heute zutage meistens aus einem elektronisch angekreuzten "dafür" oder "dagegen" bestehen, also effektiv eine Petition) durchaus beachtet werden, insbesondere die Zahlenverhältnisse. Das führt logischerweise nicht, wie sich das manche Leute vorstellen, dazu, dass man mal unterschreibt, und deswegen ein weit fortgeschrittenes Gesetzesprojekt fallengelassen wird. Es gibt aber den Abgeordneten einen Einblick darüber, wie ein Gesetzesvorschlag, den sie selber in den Details nicht unbedingt überblicken können, aufgenommen wird, und das kann dann schon einen Einfluss darauf haben, ob der bei erster Gelegenheit im Ausschuss versandet oder überhaupt ernstgenommen wird. Wenn es fünftausend "dagegen" gibt, davon einige mit ausführlichen und soliden Begründungen, und fünfzig "Dafür" ohne Begründung oder mit "Waffenbesitzer sind verrückt" als Begründung, dann fragt sich ein gemäßigt linker Abgeordneter aus einem wechselwählenden Bezirk schon, ob er zur Abstimmung nicht besser einfach in seinem Büro bleibt. Demonstrationen und Petitionen sind kein entweder/oder sondern ein sowohl-als-auch.
  23. Die Zar-Bombe mit 50 MT soll wohl einen Radius des Gebiets totaler Zerstörung von rund 35 km gehabt haben, mit abgehobenen Dächern und dergleichen in größeren Entfernungen. Bei 200 MT sollte man rund doppelt so weit erwarten. Das setzt allerdings eine Explosion recht hoch in der Atmosphäre voraus. Bei einer Explosion am Boden ist dieser Radius viel geringer, und dafür direkt am Einschlagspunkt ein neuer See geschaffen. In Island kann kann man das in Askja besichtigen. Die dortigen vulkanischen Explosionen, eine berühmte davon 1875, hatten eine Energie, an die keine Atombome herankommt, und dementsprechend beeindruckend ist das Loch. In einem der kleineren Löcher ist das Wasser warm genug, dass man angenehm darin baden kann (nach dem etwas haarigen Herunterklettern), was ich auch gemacht habe. Oben ist ein Warnschild, dann man für Abstürze selber verantworlich sei, und vorsichtig sein solle, weil die Wassertemperatur irgendwo zwischen 0 und 100 Grad liegen könne...
  24. Was da beschrieben wird ist ein Wuchtgeschoss. Dabei ist der Witz ja gerade, dass der Energiegehalt im Vergleich zur nuklearen Keule sehr klein sein kann, weil diese Energie sich auf ein paar Quadratzentimeter konzentriert. Diese Energie kann man sich aus den Zahlen im Artikel auch ausrechnen. Sagen wir Kaliber 10 cm, 6 m lang, wäre ein Volumen von rund 50.000 cm^2, bei der Dichte von Wolfram also eine Tonne schwer. Bei den angegebenen Mach 6 wäre das eine kinetische Energie von 2 Gigajoule, oder rund einer halben Tonne TNT. (Das kommt auch bei überschlägiger Betrachtung hin, denn mit zehn Zentnersächken TNT eine Tonne auf dieses Tempo zu bringen, scheint realistisch.)
  25. Eher nicht. Der Energieerhaltungssatz gilt. Für 200 Megatonnen, und angenommen, das Wuchtgeschoss solle nicht mit nuklearen Ladungen in den Weltraum gehoben oder da mittels nuklearer Ladungen beschleunigt werden, brauchst Du 200 Megatonnen Treibstoff (einmal den Energiegehalt von chemischen Treibstoffen als gleich gesetzt), bei dem Umweg über ein ineffizientes elektrisches System entsprechend mehr. Wenn die Energie im Weltraum freigesetzt werden sollte, dann müsstest Du 200 Megatonnen Treibstoff in den Weltraum heben, war noch viel mehr Treibstoff bräuchte. Eine Waffe mit 200 Megatonnen wäre, abgesehen davon, dass von ihr bis zum Ziel nicht mehr viel übrig bliebe, auch absolut unpraktisch. Damit kann man auf Nowaja Semlja eine Fläche von der Größe eines deutschen Bundeslandes roden, aber das war's. Wegen der Abnahme der Wirkung mit dem Quadrat der Entfernung wäre man mit einer Vielzahl von präzise gesteuerten viel kleineren Geschossen deutlich besser dran.
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