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Stefan Klein

WO Silber
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  1. Für die Bearbeitungsdauer der Verwaltung kann man ja erst mal nichts. Dennoch müsste doch das Gebührenrecht zum Zeitpunkt der Meldung gelten. Grüße Stefan
  2. Du hast also 2021 aufgrund eines Gesetzes einen Sachverhalt gemeldet. So weit so gut. Dann hat man in 2023 eine Kostenverordnung geschaffen, die deine Meldung im Nachhinein mit Kosten belegt. Ist das rechtens? Müsste nicht das Recht und die Gebührenordnung zum Stichtag der Meldung herangezogen werden? Gruß Stefan
  3. @Markus13 Was natürlich Quatsch ist. Gruß Stefan
  4. Es gibt dazu - by the way - kein Gesetzgebungsverfahren. Die einfache Aufnahme von Blei als Gefahrstoff in die Anhänge der Verordnung genügt. Gruß Stefan
  5. Genau. Herausfordernd bleibt jedoch, dass es einen Dissens zwischen Faktenbasierter Argumentation und Glauben/Überzeugung gibt, der gerade im politischen Raum manchmal schwer aufzulösen ist. Gruß Stefan
  6. Das Bleiverbot mag nicht in erster Linie auf die Zerstörung des Schießsports und der Jagd ausgerichtet gewesen sein. Diese Wirkung ist aber mindestens willkommener Beifang. Wir sprechen hier von der Zerstörung der gesamten Grundlage. Das beginnt beim Diabolo, KK, geht über VL Geschosse und endet bei Büchsen- und KW-Geschossen. Der Schießsport wäre tot. Gruß Stefab
  7. Hättest du gelesen, was der DSB in diesem Zusammenhang unternimmt, dann würdest du nicht so unqualifiziert antworten. Wir werden in Bezug auf die VDB Kampagne nicht zusammenkommen. Du hast deine Meinung, ich habe eine andere. Gruß Stefan
  8. Blei ist giftig und deshalb böse. Es geht um die generelle Exposition der Menschen gegenüber Blei, den Eintrag von Blei in die Umwelt usw. Bei Geschossen wird es wohl in erster Linie um Schrot und den Geschosseintrag in die Umwelt gehen. Nicht jeder Mitgliedsstaat interessiert sich dafür, was damit auf Schießstätten passiert. Darüber hinaus noch die Exposition aus den Zündern usw. Ist aber egal. Bleiverbot bei Munition ist nur ein Beifang im großen Verbotsreigen mit positivem Nebeneffekt für die Waffenverbotsbefürworter. Gruß Stefan
  9. https://www.autobild.de/artikel/blei-verbot-der-echa-betrifft-oldtimer-youngtimer-und-gebrauchtwagen-23496045.html https://www.blinker.de/angelmethoden/angeln-allgemein/news/plant-die-eu-ein-bleiverbot-beim-angeln/ https://www.all4shooters.com/de/shooting/munition/essf-versucht-finale-entscheidung-fuer-bleiverbot-seitens-eu-zu-verhindern/ https://www.pirsch.de/news/eu-bleiverbot-forderungen-der-verbaende-veroeffentlicht-36198 https://www.dsb.de/recht/news/artikel/news/dsb-professionelles-blei-management-statt-pauschaler-verbote https://www.all4shooters.com/de/shooting/munition/dsb-startet-internetportal-gegen-geplantes-bleiverbot-in-munition/ Vorneweg. Ich habe nichts irgendwelchen Kampagnen in diesem Bereich zu tun. Aber ich veröffentliche sachlich zum Thema, mache es damit breiter bekannt. Und wie man oben sieht, muss man eben auch andere Betroffene mobilisieren. Das klappt beim Thema Blei ganz gut. Der VDB sollte sich besser dieser Sache annehmen. Da ist im Moment größeres Ungemach im Anmarsch. Deadline ist Februar 2024. An den letzten drei Links, sieht man übrigens, was die Verbände gerade machen. Mein Eindruck: Ist gerade deutlich wichtiger als das WaffG. Gruß Stefan
  10. Oder Gold... Blöd ist, dass das Periodensystem der Elemente, das die Masse zumindest mal in der Schule gesehen hat, bezüglich der Alternativen zu Blei endlich ist. Und leider sind die bezahlbaren (vermeintlichen) Alternativen auch in vielerlei Hinsicht eben keine Alternativen. Gruß Stefan
  11. Der Trick ist, sich Öffentlichkeit zu verschaffen, gleichzeitig Gespräche zu führen und nicht vorab die Verhandlungspartner mit selbstgebastelten Videos zu vergrämen. Gruß Stefan
  12. Ich zitiere mich mal selbst aus einer Rohfassung (m)eines noch unveröffentlichten Artikels zum Thema Bleiverbot: Die Europäische Kommission hat die Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 (REACH-Verordnung) zum Schutz menschlicher Gesundheit und der Umwelt vor Risiken, die durch Chemikalien entstehen können, erlassen. Als EU-Verordnung besitzt diese Regelung unmittelbare Gültigkeit in allen Mitgliedstaaten und muss nicht mehr in nationales Recht umgesetzt werden. Seit dem Inkrafttreten wird die Verordnung fortlaufend aktualisiert und angepasst. In den Anlagen XIV und XVII finden zulassungspflichtige und beschränkte Stoffe. Nachdem es auf Betreiben der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) bereits zu einer Beschränkung des Bleischrotschusses über Feuchtgebieten gekommen ist, steht mittlerweile über den Annex XVII eine weitere Beschränkung für Blei und Bleiverbindungen in Munition für das Schießen im Freien sowie ein generelles Verbot für die Verwendung von Blei nach Annex XIV im Raum. Ein aktueller Vorschlag zielt u.a. auf ein Verbot von Blei in Geschossen ab. Dies betrifft zunächst alle zivilen Verwendungen. Einzig Munition für militärische Zwecke wäre damit (noch) nicht betroffen. Ein solches Verbot hätte weitreichende Folgen... Faktor 1: Kosten... Faktor 2: Sicherheit... Faktor 3: Präzision und Funktionssicherheit... Faktor 4: Ökosystemverträglichkeit und Lebensmittelqualität... Kugelfänge werden noch unser kleinstes Problem sein. Grüße Stefan
  13. Ist ok. Auch du hast deine Meinung. Gruß Stefan
  14. Der VDB schrieb: “dieses Video [stammt] nicht von uns und spiegelt auch nicht die Haltung des VDB wider.“ Eindeutiger geht eine Distanzierung ja kaum. @heinzaushh Stichwort Meinung. Bei der Aussage verstehe ich gar nicht, warum du mit meiner Meinung so ein Problem hast… Diese Videos schaden der Kampagne. Gruß Stefan
  15. Jäger: Schalldämpfer, Nachtsichttechnik, kurze, moderne Halbautomaten usw.. Sammler: WBK, die thematisch durchaus bis in die Moderne gehen und nicht nur bis 1918… Es war bislang nicht Aufgabe der Verbände, sich um Taschenmesser und (bedingt) um G3-Magazine zu kümmern, da keine satzungsgemäße Aufgabe. Die davon betroffene Bevölkerung lässt es offensichtlich mit sich machen, scheint wohl nicht wichtig genug… Gruß Stefan
  16. Den Gegenbeweis kann man leider nicht führen. Gruß Stefan
  17. Lies meinen Beitrag. Hab aus Versehen „Save“ gedrückt, war aber noch nicht fertig. Gruß Stefan
  18. Erster Teil: Ja Zweiter Teil: Nein Für den Rest der „Sachfragen“ antizipiere ich einfach mal… Was haben denn 50 Jahre still halten, Geheimdiplomatie und kuschen gebracht? Ich habe vor über 30 Jahren mit dem Schießsport angefangen. Damals gab es KK und auf EL kastrierte Mehrlader auf Gelbe WBK. Keine Mengenbegrenzung. GK-KW waren hundepfui. Jeder Antrag war Bittstellerei, vom Amt wurde man kritisch beäugt. Für Mehrlader-LW brauchte es einen Voreintrag, die Ordonnanz-Waffen waren nach wirren Vorgaben kastriert. Heute kannst du Dinge kaufen, da hätte man damals nicht mal von träumen können. Ja, es gibt Einschränkungen und partielle Verschärfungen. Im Vergleich zu früher geht es aber heute besser. Oder gehts rein darum die Zeit bis zur letzten Salamischeibe möglichst lange hinaus zu zögern? Nein, die Verbesserungen der letzten 30 Jahre, wurden im Wesentlichen durch „Geheimdiplomatie“ und Hinterzimmergespräche erreicht. Die Verschärfungen 2004 und 2011 wurden zumindest abgemildert. Möglicherweise hätten wir jetzt schon nichts mehr, hätte es nicht vertrauensvolle Gespräche gegeben. Wäre es besser gewesen, sich stur zu stellen und zu fordern? Ich glaube nicht. Ex Post lässt sich das nicht mehr belegen. Ernsthaft zu glauben, man könnte in Zustände vor 1973 zurück… Weitere Fragen? Gruß Stefan
  19. Die da wären? Zitat: Was haben denn 50 Jahre still halten, Geheimdiplomatie und kuschen gebracht? Oder gehts rein darum die Zeit bis zur letzten Salamischeibe möglichst lange hinaus zu zögern? Willst du darauf eine sachliche Antwort? Gruß Stefan
  20. @msk Der VDB hat hier bereits gesagt, dass er sich (mindestens?) von den fragwürdigen Inhalten der Videos distanziert. Gruß Stefan
  21. Gähn… Gemeint war sicherlich das Kampagnen-Logo des VDB (Next-Guneration). Gruß Stefan
  22. Hast du dir die Videos überhaupt angeschaut? Gruß Stefan
  23. Du hast doch den Begriff „Schlachtbank“ hier eben eingeführt. Ich bin gerne bereit, sachlich zu diskutieren. Habe aber im Moment nicht den Eindruck, dass das von @heinzaushh, @msk und @hanspeterdieter gewollt ist. Gruß Stefan
  24. @heinzaushh Wenn man lautstark nach dem Schlachter ruft, freiwillig zur Schlachtbank drängt und den Schlachter auch noch anpisst, muss man sich nicht wundern, wenn man als erstes in der Wurst landet. Gruß Stefan
  25. @hanspeterdieter @heinzaushh Wovor ich gewarnt habe ist, dass man sich nicht die Verhandlungsposition zerstören sollte, wenn man seriös verhandeln will. Da wir mittlerweile wissen, dass der VDB nicht hinter den Videos steht, ist die Sache für mich geklärt. Es liegt jetzt am VDB dafür zu Sorgen, als seriöser Gesprächspartner wahrgenommen zu werden. Zudem finde ich es schwierig, Forderungen aufzustellen, ohne dass es einen konkreten, ausformulierten Lösungsvorschlag (oder zumindest einen konsensfähigen „Knochen“) gibt. Hier besteht Nachbesserungsbedarf. Tatsächlich bin ich auch in der derzeitigen politischen Gemengelage eher kritisch dazu eingestellt, ein „Anpacken“ des WaffG zu fordern. Es liegt ja derzeit ein Referentenentwurf in der Schublade, der politisch blockiert ist. Jetzt kann sich jeder ausmalen, wie ein neues WaffG wohl aussehen würde, wenn man es jetzt angeht. Gibt es einen guten Zeitpunkt? Keine Ahnung, aber jetzt ist eher ein schlechter. Grüße Stefan
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