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Neue Bürgernummer heute im Bundestag beschlossen, auch für WBK und NWR?
Sindbad antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Die Fingerabdrücke (beide Zeigefinger) werden ab 02. August 2021 verpflichtend (!) beim Beantragen eines Personalausweises erfasst - bei allen ! Und im Chip im Personalausweis gespeichert. (Beschluss Bundestag vom 05.11.2020: Gesetz zur Stärkung der Sicherheit im Pass-, Ausweis- und ausländerrechtlichen Dokumentenwesen ) -
Neue Bürgernummer heute im Bundestag beschlossen, auch für WBK und NWR?
Sindbad antwortete auf Schwarzwälder's Thema in Allgemein
Totalitäre Staaten wären begeistert, wenn sie diese Datenvernetzung bei ihren Bürgern haben würden. Kann mir mal jemand sagen, wohin wir gerade fahren ? -
Bei hochbelasteten Stahlteilen, insbesondere wenn sie gehärtet oder wärmebehandelt sind, würde ich das Schweißen definitiv ablehnen. Denn die Werkstoffeigenschaften werden durch schnelle Abkühlung eingestellt. Im Bereich der Schweißung hast du stark unterschiedliche Abkühlungsgeschwindigkeiten. Im Bereich der "Wärmeeinflusszone" (WEZ) erfolgt die Abkühlung mit geringerer Abkühlgeschwindigkeit. Damit hast Du rund um die Schweißung (z.B. auf 2-3 mm) immer Härteunterschiede im Stahl. Natürlich kannst Du danach das ganze Bauteil erneut wärmebehandeln - aber die Inhomogenitäten an der Schweißung bekommst du nicht völlig weg. Bei wiederholter Belastung im elastischen Bereich bricht es irgendwann am Härteübergang. Hier der Härteverlauf bei einem Schweißpunkt: Quelle: Prof. Flügge, Salzgitter Mannesmann Forschung
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Es gibt einige Arbeiten über die Bleibelastung auf Schießständen (Dissertationen 2009-2016, z.B.: Dissertation Fr. Grabmann, 2016). Abhängig von Lüftung und Benutzungsintensität sind die gesundheitlichen Belastungen durchaus bedenklich. Fazit war, dass es dringend indiziert ist, die Blei-Belastung zu reduzieren: Primär durch Verwendung von bleifreier bzw. Nontox-Munition und durch moderne Lüftungsanlagen. Vermeiden von trockenem Kehren des Bodens (besser nass wischen). Als persönliche Schutzmaßnahme reduziert eine FFP2-Maske die inhalative Bleiaufnahme deutlich (3,9 µg/l statt 66 µg/l Blei im Blut nach dem Schießen)! Andere Schadstoffe außer Blei wurden dabei nicht betrachtet. Ich könnte mir vorstellen, dass bei Nitrocellulose-Pulver (Stickstoffgehalt: > 13%) z.B. auch gewisse Mengen nitroser Gase auftreten dürften. Die riechen stechend und sind auch ungesund... (VBG, Gefährdung durch nitrose Gase...) Pflegemittel mit Teflon: Ob da soviel Teflon in den Lauf kommt und zu Flusssäure verbrannt wird, dass das zu toxikologisch relevanten Effekten führt, bezweifele ich etwas... (nur meine Meinung) P.S.: Das einzige, was stört, ist, dass mit einer Maske die Schießbrille nicht mehr richtig sitzt.
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Eine Bagatellgrenze ist ein sehr subjektiver Begriff. Genauso wie die "Peanuts" von Hilmar Kopper (das waren 50 Millionen Mark!). Eigentum und Besitz sind für mich grundsätzliche Rechte, da gibt es keine Frage von Grenzen. Und wenn dieser Staat mein Recht auf Eigentum (hier Altbesitz) nicht mehr anerkennt, weiß ich, was die Stunde geschlagen hat !
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Welche Signalpistole Kaliber 4 könnt ihr empfehlen.
Sindbad antwortete auf Racebike998's Thema in Survival
@Racebike998 Coole Idee ! Viel Spaß damit ! -
... den Wohnsitz abzumelden hat nur einen kleinen Nachteil: Es funktioniert nicht in steuerlicher Hinsicht. Aus Steuerpflicht in Deutschland auch bei Aufenthalt im Ausland.: "Behalten Sie hingegen Ihre Wohnung in Deutschland – sei es weil die Familie hier bleibt oder Sie wissen, dass eine vergleichbare Immobilie bei Ihrer Rückkehr nur schwer zu finden ist – dann haben Sie definitiv einen Ort in Deutschland, an den Sie jederzeit zurückkehren können und in dem vielleicht noch persönliche Sachen stehen. Über diesen Ort können Sie im Juristendeutsch „verfügen“, das heißt: Sie haben den Schlüssel und können entscheiden, wen Sie durch die Tür lassen und wen eben nicht. Die steuerrechtliche Konsequenz: Somit haben Sie einen Wohnsitz und sind daher auch unbeschränkt steuerpflichtig. Es ist im Übrigen aus steuerrechtlicher Sicht völlig unerheblich, ob Sie sich bei der Gemeinde abgemeldet haben oder nicht." Der Bundesfinanzhof (BFH) hat wiederholt geurteilt, dass es für die Begründung eines steuerlichen Wohnsitzes nicht auf die tatsächliche (zeitliche) Nutzung im Jahr ankommt. Du könntest Deinen Lebensmittelpunkt in einen Staat verlagern (>183 Tage), der ein Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland hat, in dem Deutschland auf alle Steuern verzichtet. Aber irgendein Staat rupft Dich immer. Wenn Du Aufwand, Spesen, Risiko und Nutzen abwägst, kommst Du möglicherweise zu dem Ergebnis, dass es sich für 3 Jahre nicht lohnt... _____ P.S.: Wenn Du einen Weg findest, sag Bescheid. Ich komme nach. 😃
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KW in der Bank: Gute Variante! "Bankschließfach" - da gibt es verschiedene: Ein Blechschrank in einem Vorraum mit 24/7-Zutritt für alle (siehe Ausgangsfrage) ist ein Briefkasten, aber kein "Bankschließfach". Schließfächer in einem separat geschützten Bank-Tresorraum im Keller (ohne 24/7-Zutritt) bieten eine bestmögliche Sicherheit. Viel sicherer jedenfalls als ein privater Tresor in einer Wohnung. Waffenrechtlich darf ich die Waffe jederzeit zu einem sicheren Aufbewahrungsort transportieren (ungeladen, nicht zugriffsbereit). Was im Schließfach-Mietvertrag der Bank steht, ist waffenrechtlich nicht relevant. Die Bank hat zwar das Hausrecht, aber zu den Öffnungszeiten steht es der Allgemeinheit generell offen, d.h. generelle Zutrittserlaubnis. Fazit: Ich habe die Verantwortung für eine sichere Lagerung und dafür ist ein vernünftiges Bankschließfach durchaus geeignet.
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Es gibt auch Ecken auf dieser Welt, wo Du keinen anrufen kannst. Oder nur über Satellitentelefon. Da könnte die Antwort lauten: "Sie befinden sich außerhalb unseres Zuständigkeitsbereiches." Und dann ?
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Ich habe mal eine Vollmaske aus Silikon mit P3 Staubfilter ausprobiert (Dräger X-plore ® 6570 in blau). Trägt sich ganz gut. Das Silikon fühlt sich genauso wie meine Tauchmaske an. Passt perfekt, beschlägt nicht und ist ganz schnell auf-/abgesetzt. Wäre aus meiner Sicht eigentlich der perfekte (Eigen-)Schutz. Das Partikelfilter hält ohne Staub vermutlich „ewig“.
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Vollmasken gibt es aus EPDM und aus Silikon. Welche Vorteile/Nachteile hat das Silikon ? (Bei den Tauchmasken gibt es nur noch Si.)
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Rückwirkende Gesetzesänderungen mit enteignungsgleicher Wirkung wegen ein paar frei erhältlicher, harmloser Plastikteile ohne nennenswerten Grund ... ? Kein Bestandsschutz ? Keine Rechtssicherheit ? - War das nicht ein fundamentaler Wert unseres Rechtsstaates ? Quo vadis ? (Wohin gehen wir ?)
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Auswanderung nach Österreich
Sindbad antwortete auf Kerzenständer88's Thema in Waffenrecht Österreich
@ Swiss-Shooter An die Schweiz hatte ich auch schon gedacht. Ist ein wirklich schönes und vielfältiges Land ! Es gibt nur einen ganz kleinen Nachteil: Mit einem deutschen Einkommen/Rente kann ich mir die Schweiz nicht leisten. Da ist der Euro nur noch 60 Cent wert. -
Geiler Gedanke: Jeder (auch Hinz und Kunz) kann den Magazin-Altbesitz kostenfrei bei der Behörde anmelden. Und 1 Jahr später wird die Aufbewahrung geprüft.... ? P.S.: Ich denke schon, dass in diesem Fall die erforderliche Aufbewahrung abweichend geregelt werden sollte. Ein 0er-Tresor ist für einen Flohmarktartikel unverhältnismäßig.
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Bevor ihr da noch mehr zum Bedürfnis zusammenspinnt, sollte man vielleicht mal in den Gesetzesentwurf sehen (Hervorhebungen durch mich): § 14 wird wie folgt geändert: b) Nach Absatz 2 werden die folgenden Absätze 3 und 4 eingefügt: „(3) Für das Bedürfnis zum Erwerb von Schusswaffen und der dafür bestimmten Munition ist durch eine Bescheinigung des Schießsportverbandes oder eines ihm angegliederten Teilverbandes glaubhaft zu machen, dass 1. das Mitglied seit mindestens zwölf Monaten den Schießsport in einem Verein regelmäßig als Sportschütze betreibt und 2. die zu erwerbende Waffe für eine Sportdisziplin nach der Sportordnung des Schießsportverbandes zugelassen und erforderlich ist. Innerhalb von sechs Monaten dürfen in der Regel nicht mehr als zwei Schusswaffen erworben werden. (4) Für das Bedürfnis zum Besitz von Schusswaffen und der dafür bestimmten Munition ist durch eine Bescheinigung des Schießsportverbandes oder eines ihm angegliederten Teilverbandes glaubhaft zu machen, dass 1. das Mitglied in den letzten zwölf Monaten vor Prüfung des Bedürfnisses den Schießsport in einem Verein regelmäßig als Sportschütze betrieben hat und 2. die Waffe, die das Mitglied besitzt, für eine Sportdisziplin nach der Sportordnung des Schießsportverbandes zugelassen und erforderlich ist. Sind seit der Eintragung einer Schusswaffe in die Waffenbesitzkarte oder der Ausstellung einer Munitionserwerbserlaubnis zehn Jahre vergangen, genügt für das Fortbestehen des Bedürfnisses die Mitgliedschaft in einem Schießsportverein nach Absatz 2; die Mitgliedschaft ist im Rahmen der Folgeprüfungen nach § 4 Absatz 4 Satz 2 durch eine Bescheinigung des Schießsportvereins nachzuweisen.“ Im Klartext: Das Bedürfnis zum Besitz wird genau wie bisher das Bedürfnis zum Erwerb geprüft: Der Verband bescheinigt, dass ein regelmäßiges Schießtraining stattfindet. 10 Jahre nach Erteilung einer Waffenbesitzkarte wird das Bedürfnis nicht mehr in Frage gestellt, solange ich in einem Schießsportverein Mitglied bin. Fazit: Aktiver Sportschütze => Bedürfnis für Besitz aller erworbenen Waffen ist gegeben. Langjähriger Sportschütze => Bedürfnis für Besitz durch Vereinsmitgliedschaft bereits gegeben.
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Das Waffengesetz ist gar nicht das Hauptproblem. Unsere regierenden Politiker haben in den letzten 12-14 Jahren einen langfristig katastrophalen Kurs gesteuert. Insbesondere in wirtschaftlicher Hinsicht: siehe Daniel Stelter, BTO : Dirigismus statt sozialer Marktwirtschaft. Dass in der Europawahl unsere Mitbürger dem links-grünen Mainstream ein "Weiter so !" bestätigen, hat mich daher ziemlich negativ überrascht. Als Optimist gehe ich davon aus, dass auch hier das Pendel wieder zurückkommt. Das nächste Unwetter in der Weltwirtschaft könnte reinigend wirken und die Prioritäten der Mitbürger neu sortieren. P.S.: “Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz.” (Gustav Heinemann) Vielleicht merken wir deshalb früher als andere, dass unsere Politik vom rechten Kurs abgekommen ist.
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06/2017 rückwirkend festzulegen macht nur Probleme: 1. Wer weiß heute noch, wann genau er mal etwas gekauft hat. Es war nicht wichtig. 2. Die Kunststoffmagazine sehen alle exakt gleich aus. Das Herstellungsdatum ist z.T. in einem Buchstabencode verschlüsselt. Man kann ältere und neuere Magazine so gar nicht mehr unterscheiden ! Ein Stichtag zeitnah zur Verkündigung ist bewährte Praxis und vernünftig umsetzbar !
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In dem Gesetzesentwurf steht nichts davon, dass ein Nachweis geführt werden muss, wann ein Magazin erworben wurde (siehe § 58 (17) )! D.h. ich habe nach Verkündigung 12 Monate Zeit anzuzeigen, welche Magazine ich vor diesem Stichtag besessen habe (siehe § 58 (17) und § 37f). Ich bekomme eine amtliche Bescheinigung über die Anzeige (§ 37h) und fertig. Fazit: Alle Magazine, die ich vor Juni 2017 besessen habe, kann ich anmelden und behalten. Ohne Einzelnachweis des Erwerbs, der in den allermeisten Fällen doch gar nicht mehr zu führen ist. (Beim Waffenkauf wurden immer 2 Magazine mitgeliefert, aber oft nicht in der Rechnung separat aufgeführt) P.S.: Seite 68: Abschätzung: 1.000.000 große Magazine in D, sämtliche Anzeigen sollen auf dem Postweg abgewickelt werden, 5 min/Anzeige. Da ist wohl keine Detail-Prüfung geplant.
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Ob das heute noch aktuell ist ? Der verlinkte Text ist von 1998... das sind inzwischen 20 Jahre.
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Waffentransport in den Urlaub, um für einen Jagdtag viele km zu sparen?
Sindbad antwortete auf LTB's Thema in Waffenrecht
Alternativ könntest Du auch in einem Waffengeschäft Deine Waffe für jeweils 2 Tage deponieren. Oder bei dem, von dem Du die Jagdeinladung hast, die Waffe auf der Hinfahrt in den Tresor stellen. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Sindbad antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Identische Mail bekommen - inclusive Tippfehler (oder freudscher Versprecher: "Verschärfung bestehender Standards mit Außenmaß" ) .... schmeckt wie "Opium fürs Volk" -
Nachdem der ursprüngliche Link zu einer Fehlermeldung führte, hier der Weg zum Video: Unter diesem Link: https://video.uni-frankfurt.de/Mediasite/Catalog/catalogs/events dort unter "Nights of Science", dann "2016" und dort das 5. Video. Aktueller Direktlink: http://video.uni-frankfurt.de/Mediasite/Play/8237d81512ca4a62b5d739665c0816fb1d?catalog=e0ede282-c733-4e50-b8f1-8ac5b4a9cd31
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@ keks: Politik funktioniert ganz anders als "ingenieurmäßig": Wenn jemand vorschlägt, Blattläuse mit Atombomben zu bekämpfen, sollte man daran zweifeln, dass derjenige wirklich etwas gegen Blattläuse unternehmen will. Der will alles ausrotten, verpackt es aber "zustimmungsfähig".
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Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Sindbad antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Die EU-Politiker haben gemeinsam gewisse Restriktionen als wichtig für die Sicherheit verabschiedet. Und andere Restriktionen bewusst verworfen, wie z.B. das Aussehen. Es ist jetzt Aufgabe unserer Sportverbände im kommenden nationalen Gesetzgebungsverfahren den Entfall von überflüssig gewordenen Regelungen zu fordern. Eben z.B. Aussehen und Hülsenlänge, die absurderweise gerade die KK-Selbstlader betreffen. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
Sindbad antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Noch ein ganz anderer Gedanke: Der ganze Mist wurde doch mit dem offiziellen Ziel veranstaltet, die EU-Waffengesetze zu vereinheitlichen. Zwecks einfacherem Handel, Transport etc. Dann sollten aber im Gegenzug jetzt auch etwas schrullige nationale Sonderregelungen kritisch diskutiert und abgeschafft werden. Da fallen mir z.B. ein: in Deutschland das Anscheinsthema (KK-Halbautomaten im AR-15 Aussehen), in Österreich die Repetierflinten, in Italien die Kaliberthematik (9 mm), in Spanien die Halbautomaten etc. Wenn die EU schon ihre Befugnisse überschreitet und wir deren Quatsch übernehmen müssen, dann bitte als "komplettes Konzept eines EU-bestimmten Waffengesetzes" und nicht als Ideensammlung, um in jedem Land noch möglichst viel draufzupacken.