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Mausebaer

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  1. Naja, in G'stan herrscht bei vielen Menschen nicht die geringste Fehlertoleranz - selbst bei völlig entschuldbaren Fehlern nicht. Ein "aus Fehlern lernen" ist praktisch genauso unmöglich wie Fehler einzugestehen. Darum werden ja so viele tote Pferde geritten und auch objektiv selbst völlig falsche, rechtliche Vorschriften nicht aufgehoben. Eher werden sie noch strikter und restriktiver gestaltet. Wenn sich der versprochene Erfolg nicht einstellt, dann kann das nie daran liegen, dass die Vorschrift falsch ist, sie ist stets immer nur immer noch zu lasch. Das ist schon Kognitive Dissonanz á la Leon Festinger in Anschauungsqualität. Da ist auch das Waffenrecht in G'stan leider keine Ausnahme. Euer Mausebaer
  2. Als ob Speiseröhrchen MR a.D. Brennecke persönlich wäre, gell? Alleine schon "Dass der Staat trotz unserer Geschichte und der eigentlichen Funktion von Waffen dennoch das Besitzrecht für Privatpersonen gestattet ... " ist doch schon toll. Jeder verantwortungsbewusste, kritischer Bürger dächte im Kontext mit "unserer Geschichte" eher an absolute Waffenbesitzverbote für den administrativen Staat sowie para- und quasistaatliche Organisationen und die Pflicht zu einem privat-bürgerlich organisierten Milizsystem. Aber hier lässt eher die Reichsverordnung über den Waffenbesitz der Juden schön aus den tiefbraunen Abgründen unserer Geschichte grüssen. Dass "der Staat" Privatpersonen das Besitzrecht "gestattet", kommt aus tiefster obrigkeitsstaatlicher Überzeugung. Der Staat hat nichts seinen Bürgern zu gestatten. In seltenen, bewiesenen Ausnahmen darf er einigen, bestimmten Bürgern mal etwas verbieten, solange das gleichfalls bewiesenermassen notwendig ist. Ein absolutistischer Fürst oder Diktator jedoch, kann seinen Untertanen, schon etwas gestatten oder eben auch nicht, wenn sie z.B. nicht das richtige Parteibuch oder die falsche Religion und Abstammung haben. ... und mit "Waffen haben per se einen offensiven Charakter, können ..." kommt auch schon wieder an das andere Credo Siegfried Schillers heran. Waffen sind in Wahrheit per se völlig unbelebte Gegenstände. Sie haben auch keinen "Charakter". Auch ob sie überhaupt als "Waffe" in Stil der gezeigten Denkweise benutzt werden, liegt alleine an deren Verwendung und nicht an irgendwelchen Eigenschaften der "Waffe" - der Mensch entscheidet, nicht der Gegenstand. Euer Mausebaer
  3. Was ja vielleicht auch nicht so unerwünscht wäre.
  4. Nope, aber da die, wie Du wissen solltest, auch 12" gut stabilisieren können, dürfte es auch mit 10" keine Probleme geben. Wie ist denn das Angebot an 8" Waffen für Unterschallladungen u.ä.? Dein Mausebaer
  5. @tar Ernsthaft?! Ein offensichtlich nicht einmal kurrekturgelesener Internet-Artikel des Deutschlandradios? Dein Mausebaer
  6. Ich verfolge die These, dass gar nicht einmal die effektiven Zahlen zur effektiven Verfügbarkeit von Feuerwaffen relevant sind. Sondern es um Image und somit auch um Berichterstattung geht. Zum berühmten Waffenrecht in Kennesaw, Georgia, wurde immer wieder ausgeführt, dass praktisch sich niemand deswegen eine Feuerwaffe kaufen musste. Die Verpflichtung, eine Feuerwaffe zu besitzen, war ja auch ursprünglich nur als eine Form politischen Protests gedacht und entsprechend "großzügig" ging man von Anfang an mit den Ausnahmen um. So dass aus der Pflicht materiell eigentlich eine Empfehlung geworden ist. Jedoch griffen die Massenmedien das Gesetz auf und empörten sich sogar häufig über die angeblich so abscheuliche Pflicht zum Waffenbesitz. Infolge dieser Medienkampagne stürzte die Verbrechensrate in Kennesaw ins Bodenlose. Immer wieder wird berichtet, dass es organisierte Banden aus Ost- und Südost-Europa bzw. West- und Südwest-Asien seien, die für die hohe Zahl an Einbrüchen aber auch an gewerblicher Straßenkriminalität schuld seien. Nur wenn dieses Gruppen die Kriminalität aus Profitstreben betreiben, warum treiben sie dann ihre Kosten in die Höhe, dass sie bis nach Deutschland reisen. Alles was man hier stehlen, rauben und ergaunern kann, kann man mindestens genauso gut bereits in Polen, der Tschechei, in Österreich, der Schweiz oder auf dem Balkan bekommen. Vermutlich wäre dort z.T. der technische Einbruchschutz sogar noch niedriger als in den gebeutelten Regionen Deutschlands. Auch der effektive private Besitz von Feuerwaffen ist nicht stets in Deutschland deutlich geringer. Das Small Arms Survey, das nun wirklich nicht gerade als pro gun gelten kann, kam in seinem Jahrbuch von 2007 auf 30,3 Feuerwaffen in privaten Besitz je 100 Einwohner für Deutschland 30,4 für Österreich 21,7 für Kroatien 17,3 für Bosnien-Herzegowina 16,3 für die Tschechische Republik 13,5 für Slowenien und 1,3 für Polen ... und trotzdem kommen die Einbrecherbanden zu uns ( Schweiz 45,7/100 und Serbien 37,8/100 ) obwohl Deutschland für die weiter und damit auch teurer weg liegt. Der Unterschied ist jedoch, dass in keinem der anderen Länder die Politiker seit 1928 stets und immer wieder damit angeben, eins der strengsten und verbotsintensivsten Waffenrechte der Welt zu haben. Daher komme ich zu dem Schluss, dass es bezüglich der Kriminalität gar nicht so sehr auf die tatsächliche Quantität der besessenen und geführten Feuerwaffen in einer Gesellschaft ankommt. Entscheidend ist die Vorstellung, die sich die Kriminellen über den Umgang und die Verfügbarkeit von effizienten Verteidigungsmitteln in einer Gesellschaft machen, für deren Risikoeinschätzung. Entscheidend für deren Vorstellung werden die Informationen sein, die sie erhalten und diese dürften vor allem auch von der Medienberichterstattung in ihrer Heimat abhängen. Euer Mausebaer .
  7. Nö, so stereotyp wie das gezeigte Verhalten ist, kann auch Proud NRA Member gut richtig liegen. MCSler und EMSler sind oft noch extremer. Dein Mausebaer
  8. Nebelkerze. Sicherlich nicht nur Dir und denjenigen. Aber gelebte Empathie ist üblicherweise gerade nicht das beherrschende Thema bei tatsächlich Suizidalen. ... wobei der Ge(miss)brauch von Feuerwaffen zum Suizid auch nicht wirklich sicher ist. Aber in unserer feuerwaffenentwöhnten Gesellschaft herrscht auch hier leider der falsche Mythos von der Omnipotenz des Feuerwaffenbesitzes über das reale Wissen über misslungene und schlecht erfolgte Suizide mit Feuerwaffen. Dein Mausebaer
  9. @stefan17 Eben. Nichts Genaues wissen wir nicht und werden es wohl auch nie erfahren, da den Medien es zu teuer ist, Fakten selbst vernünftig zu recherchieren, und nicht ertragreich genug, um geprüfte aber dann alte Fakten zu verbreiten. Dein Mausebaer
  10. Eigentlich ist das für den Thread völlig gleich - ob echt oder imitiert. Wie meinte einst ein kürzlich verstorbener Politiker: „Entscheidend ist, was hinten rauskommt“ Dein Mausebaer
  11. Speiseröhrchen kann hier schon gut aus eigenen Antrieb aktiv sein. Das Verhalten würde auch passen, wobei dessen weitere Entwicklung durchaus interessant werden könnte, insbesondere falls die Behauptung LWB zu sein, stimmt. Wobei auch eine gewisse enthemmende Wirkung der oft gefühlten aber effektiv nur scheinbar bestehenden Anonymität in Internet mit in Betracht kommen kann. Fakten, die nicht in die vorgefasste eigene Weltsicht passen, werden ignoriert. Dafür werden die eigenen Argumente, unabhängig von deren Validi- oder Falschifizierung, ständig wiederholt (hier die klassischen Credi wie sie auch schon Siegfried Schiller verbreitete). Darüber hinaus wird auch noch laufend versucht mit der Wahl von Suizid-Methoden vom eigentlichen Thema abzulenken. Insgesamt ist der Thread sehr interessant geworden für Personen, die sich über das Pro und Kontra der legalen Verfügbarkeit von Feuerwaffen zum Selbstschutz informieren möchten. Egal wo man einsteigt, durch Speiseröhrchens Hartnäckigkeit und weil hier nicht aufgegeben wurde, die vorgebrachten Anscheinsfakten zu widerlegen noch nachhaltig auf die Ablenkung mit der Wahl der Suizidmethode einstieg, wird man überall optimal informiert. Weiter so! Euer Mausebaer
  12. Trotzdem ein wunderbarer, weiterer Beleg dafür, wie akribisch und genau die Recherche bei Medienkonzernen Heute funktioniert. Inkompetenter Schwachsinn wird einfach ungeprüft weiter verbreitet. Solche Journalisten braucht keiner. Dein Mausebaer
  13. Von den damals auch tatsächlich eingeführten Dienstpistolen der deutschen Polizeien ist es m.W. nur um die Walther P5 ruhig geblieben mit Unfällen bzw. "so eigentlich nicht beabsichtigten Schussabgaben". Euer Mausebaer
  14. Eigentlich bietet eine P7 da nur eine Möglichkeit etwas falsch zu machen - den Abzugsfinger dort zu haben, wo er (noch gar) nicht sein sollte. Dein Mausebaer, der von den P7 etwas enttäuscht ist, weil seine Pfote viel zu groß ist, um die P7 wirklich bequem zu finden.
  15. Nein, gerade DAS sollte die damalige Generation der polizeilichen Dienstpistolen nicht mehr sein. Dein Mausebaer
  16. Eben. Bei der natürlichen Anzahl der Disziplinen reichen die zwei Kurzen aus dem Regelbedürfnis hinten und vorne nicht - auch nicht mit zig WS. Zwei KW pro genehmigter Disziplin wäre da schon deutlich sinniger. Euer Mausebaer
  17. Kommt darauf an, wenn und wen Du fragst - ZJ, Klimaforscher, LWB, Hollywoods Filmindustrie, ...
  18. Wenn Du jetzt noch erklärtest, was den falsch gut geübt und geschult wäre... Das es ohne Ausbildung nicht gehen sollte, ist klar. Aber für ein Äquivalent eines Ersthelfers bei medizinischen Notfällen braucht es auch kein Äquivalent eines Medizinstudium mit Arztausbildung. Dein Mausebaer
  19. Erkannt werden kann auch von Nachteil sein. Daher ja auch das verdeckte Führen vom Schusswaffen. Wenn Täter, auch Terroristen, nicht mehr zwischen wehrlosen Potentialopfern, potentiellen, hilflosen Zeugen und Gründen für das mögliche vorzeitige Ende ihrer beabsichtigten Tat unterscheiden können, dann wirken legal bewaffnete und entsprechend ausgebildete Zivilpersonen erst so richtig. Dein Mausebaer
  20. Auch in einer Situation à la Mumbai oder Westgate Mall darfst Du nicht ohne weiteres auf einen anderen Hotelgast oder Kunden schießen, nur weil er oder sie einen dunklen Teint hat, Burka oder Zottelbart trägt und eine Kaschi in der Hand hat. Sollte diese Person auf wehrlose Personen schießen oder die Kaschi auf Dich richten und dazu so etwas wie "Gott ist groß" oder besser noch "Stirb Du dreckiger ungläubiger Hund!" rufen ... Das gezeigte Verhalten ist eine wichtige, wenn nicht gar die wichtigste Entscheidungsgrundlage. Da das auf Gegenseitigkeit bei den LWT beruht, ist das vermutlich auch der Grund, warum zwar leider hin und wieder unbewaffnete Personen aber m.W. praktisch nie legal bewaffnete Personen in Zivil in Gefahrensituationen versehentlich erschossen werden. Beide wissen um die Situation des anderen und verhalten sich entsprechend umsichtig. Dein Mausebaer
  21. Nö, auch hierzulande werden Polizisten und Feldjäger und Zöllner und Bundesbänker und OA- und LRA-Mitarbeiter und und und wer sonst noch alles in Zivil und Bewaffnet in der Öffentlichkeit unterwegs ist nicht von Kollegen in Uniform beschossen. Selbst von Hörensagen mit dem üblichen Zudichtungen habe nur einmal von einem angeblichen vor Jahrzehnten in Hannover sich gelösten Schuss bei einem ohnehin schon problematischen Zusammentreffen von Landespolizisten und Feldjägern zugetragen bekommen, bei dem alle in Zivil gewesen sein sollen. Kurz um, legale Waffenträger in Zivil werden auch in Deutschland nicht versehentlich von Legalwaffenträgern beschossen, weder von Personen in Uniform, noch in Zivil. Denn weder in Uniform noch in Zivil darf man einfach so auf Personen in Zivil schießen, auch nicht wenn diese bewaffnet sind. Dein Mausebaer
  22. Nein, denn sie ist erst einmal Grundlage für die Meinungsbildung, derer, die hier mitlesen. Der nächste Schritt ist es dann, die möglichst fundierte Meinung immer wieder in kleinen Gesprächen in "die Gesellschaft" zu tragen. Beim Abbau der Hetz-Berichterstattung waren wir - ja leider eigentlich wir und die Kollegen aus Schwesterforen - recht erfolgreich. Es ist notwendig, dass wir hier diskutieren, Schwachpunkte und vermeintliche Schwachpunkte ausmerzen und dann unsere Meinung stetig und auch taktisch geschickt in die Gesellschaft transmittieren. Das wird nicht durch eine große Medienschlacht geschehen, sondern leider Person für Person. Euer Mausebaer
  23. Sehr schön! Die Aufforderung, das zu erfassen, was nicht geschah. Wenn man die dazu verfügbaren Operationalsierungen nimmt, nämlich Fallzahlen vorher vs. Fallzahlen nachher, ist eindeutiger Sieger der bewaffnete Zivilist , auch bei negativen Varianten wie neuen Verboten des Führens und des Besitzens von Feuerwaffen durch Zivilisten als auch als reiner "Propaganda-Effekt", wo sich materiell gar nichts geändert hatte am Führen und Besitzen durch Zivilisten (vgl. hierzu den Klassiker Kennesaw, Georgia). Dein Mausebaer
  24. Wie sieht es denn mit Angriffen mittels Missbrauch von Messern (und von mir aus auch anderen Werkzeugen) auf nicht offensichtlich wirksam bewaffnete Personen aus? Häufiger oder seltener als auf (gut erkennbar wirksam bewaffnete) Sicherheitskräfte? ... und in wie vielen Fällen waren die Polizisten das erste Ziel und wie oft kamen Polizisten durch ihre Aufgabe, die öffentliche Sicherheit und Ordnung zu schützen, nachträglich dazu? Dein Mausebaer
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