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OPEN - RaceGun ... Erfahrungen/Empfehlungen


tougemike

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Nö, noch nie.

Ich sehe bei Open-Waffen nur regelmäßig Störungen, die in anderen Divisions weniger häufig vorkommen.

Ursachen scheinen zu knapp kalkulierte Ladungen als auch Schmutzempfindlichkeit (Philippsburg!) in Kombination mit engen Toleranzen zu sein.

Bearbeitet von weyland
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vor 2 Stunden schrieb tougemike:

Habt ihr schonmal mitbekommen dass da jemandem was um die ohren geflogen ist? Meine Vereinskollegen sprechen da sehr deutliche warnungen aus ^^

Von den .38 SA habe ich das noch nicht gehört.

Bei der 9mm Para kam es zu Waffensprengungen 

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Die BB-Läufe von üblichen 2011ern sind schon sehr stabil. Meine Modi hat ca. 30k durch, alle mit .40S&W Major-Ladungen. Nix zu sehen, kein Verlust von Präzision.

 

Die Läufe mit 9mm haben noch mal mehr Wandstärke. Sprengungen bei solchen Waffen würde ich auf Fehler beim Laden zurückführen. Aber, es gibt alles.

 

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vor 2 Stunden schrieb lopo:

Von den .38 SA habe ich das noch nicht gehört.

Bei der 9mm Para kam es zu Waffensprengungen 

gesehen oder hörensagen? Weisst du auch zufällig worans jelegen hat? Also materialermüdung oder falsch geladen?

Bearbeitet von tougemike
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vor 17 Stunden schrieb tougemike:

Ok alles klar ... was sagt ihr denn grundsätzlich zu den 2011er bull barrels? Wie ist da die lebensdauer? Ja ich weiss ist vermutlich stark von der ladung abhängig. Was meint ihr wann lässt da die präzi merkbar ab? 

Kommt darauf an, wer den Lauf hergestellt hat, zusätzlich was für Geschosse man schießt, Billiggeschosse aus Osteuropa haben eine schlechtere Kupferlegierung, als hochwertige Mantelgeschosse. In früheren Zeiten habe ich mit einem Schuman Lauf und Faktor 175+ über 150.000 Schuß rausgejagt, ohne Faktorveränderung

 

LG Werner

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Am 2.10.2020 um 15:36 schrieb tougemike:

Ok alles klar ... was sagt ihr denn grundsätzlich zu den 2011er bull barrels? Wie ist da die lebensdauer? Ja ich weiss ist vermutlich stark von der ladung abhängig. 

Wenn Du das Ding nicht in die Luft jagst: Wenn es Dir gelingt, einen 9mm-Lauf auszuschießen, dann hast Du Dir einen neuen redlich verdient. Eine Waffe, die für Supermaximalladungen für Open gebaut ist, wird vermutlich auch nicht als Freipistole zum Einsatz kommen.

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vor 14 Stunden schrieb tougemike:

ok ... super danke euch für die vielen antworten. Ich versuche mal ein paar open-sportgeräte in die finger zu kriege. und probiere die mal aus. Muss mir halt einfach die Frage stellen: major standart / major open .... 

Standard ist Minor eine Überlegung wert den Major Faktor braucht es nicht unbedingt.

In der Open hast du bei guter Comp Fütterung ja automatisch Major ( fast)

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Ich schiesse ja aktuell standart minor ... gestern hatte ich ne ältere 40er infinity 5“ in der hand - lag super beinahe genauso perfekt wie der large frame von cz ... auch wenn viele behaupten alle 2011swien gleich vom griffstück aber wir haben 5verschiedene und alle lasen sich unterschiedlich greifen. STI DVC ist mir vorne rum zu eckig ... dann 2x infinity ... eine drückt am beavertail die andere ist hinten zu kantig 😅 ... dann noch die beiden bul‘s ... die liegen ziemlich gut

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Waffensprengungen sind mir überhaupt nicht bekannt. Nicht einmal als der PF noch bei 175 lag. Ich vermute sehr stark, dass ich das irgendwie mitgekriegt hätte. Und über die Major Ladungen zur alten PF Zeit vor 2000 könnte ich wohl ein Buch schreiben. Sie ging vorüber, ohne dass wir Schwerverletzte oder schlimmeres hatten. Ein Beweis, dass die 1911 insbesondere im Kaliber 9mm/38 SA mit Rampenlauf eine wirklich extrem robuste und stabile Konstruktion ist.

Ich glaube die Österreicher, insbesondere der Topschütze Roland Barasits und sein Umfeld waren die ungekrönten Druckweltmeister. Die luden damals nämlich schon 9m Major. Bei der USPSA wurde 1990 die 9mm Luger Major durch entsprechende Geschoss- und Gesamtlängenauflagen ausgeschlossen, was bei der Weltkonferenz in Adelaide 1990 zu einem Riesenkrach geführt hat.

Die sehr preisgünstige .38 SA Patrone, die ich seit Jahren exklusiv verkaufe (ich habe noch ein paar) hat ein 129gr Geschoss und schafft die 160 PF nur aus längeren Läufen. Sicher nicht aus Hybridwaffen. Sie ist mit ca. € 245 / 1000 so günstig, dass man die Patronen gut im Training verwenden kann und die Hülsen lassen sich dann sehr gut wiederladen. Die Geco mit 123gr Geschoss, die weit über € 300 /1000 liegt, schafft aus viel mehr Waffen den 160 PF. Die Hülsen reißen aber extrem schnell. Es ist klar, dass viele wegen den nahezu kostenlosen 9mm Lugerhülsen, 9mm laden. Mir erscheint sie aber ein wenig ruppiger als die .38 SA.

In Zeiten, in denen in der Open Division – insbesondere bei Matchen, bei denen alle Divisionen vertreten sind, nicht mehr so viele Starter antreten, fällt der enorme Lärmunterschied zu den anderen Divisionen auf. Vor allem natürlich in Indooranlagen. Das kann ganz schön nerven. Die Production Optics ist wirklich eine sehr gute Alternative.

Ich will die Fiocchi 123gr 9mm VM, die deutlich härter als andere Patronen sein soll (habe ich bisher nur vom Hörensagen) mal in meinen diversen 9mm Major Waffen probieren (ich habe aber mehr in .38 SA). Mit schwachen Fabrikpatronen macht eine richtige IPSC Open Kanone in 9mm Luger nicht wirklich Sinn.

Ich habe eine Springfield 1911 mit Para Griffstück, die einmal Jens Tigges gehörte. Sie ist in 9x23 mit einem 9mm Luger Wechsellauf. Natürlich mit unterschiedlichen Comps. Mit 9x23, mit einem Dreikammercomp und ca. 180 PF steht wie ein Brett (und macht barbarisch Krach). Praktisch ohne jeden Hochschlag. Mit dem 9mm Luger Wechsellauf, auch mit einem Zweikammer Comp und Fabrikmunition und PF so um die 140-145 nuckt sie deutlich nach oben.

Was ich damit sagen will ist, Compwaffen brauchen passende Laborierungen. Sonst wirkt der Comp sehr suboptimal. Eric Grauffel hat nach 2000 immer noch mit fast PF 170 geschossen als Major bei 160 PF war. Vermutlich wusste der wirklich, warum.

Friedrich Gepperth

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Ich kann da Friederich Gepperth nur zustimmen, da ich Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre viel in England geschossen habe, kannte ich Angus und Jeremy White sehr gut, das ganze UK Team schoss 9mm Major, ich habe mir dann einen Major Lauf für meine CZ75 mit einem 4 Kammer Comp gekauft und die Laborierung des UK Teams geladen, Faktor 178. Jens Tigges kann sich gut daran erinnern, da er sie in Mellrichstadt messen ließ, nach rund 10.000 Schuss hat sich der Lauf verabschiedet, Riss vor der ersten Verriegelungswarze. für die WM 1993 wurde 9mm Major verboten und habe ich mit PO Griffstück mein .45 System geschossen, danach Open nur noch in .38 SA, alte .38 SA Munition mit Faktor 170 verschieße ich immer noch in einer normalen 1911 mit 5 Inch Lauf, knallt schön ist aber sehr präzise.

 

LG Werner

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