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IGNORED

BDK / Polizistenmord durch Rocker


Profire01

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Hier eine Meldung aus der Website "Cop2Cop.de":

Waffenbesitzkarte des Rockers nicht aus NRW

30. März 2010 | Themenbereich: Aktuell | Drucken

Der SPD-Abgeordnete Rudolph glänzt erneut durch Inkompetenz und Unwissenheit. Das Mitglied der Hells Angels, das am 17. März in Rheinland-Pfalz einen Polizisten erschossen hat, besaß keine Waffenbesitzkarte in Nordrhein-Westfalen. Die Waffenbesitzkarte wurde vielmehr im rheinland-pfälzischen Neuwied ausgestellt, weil der Schütze dort wohnte. Das erklärte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (30. März) in Düsseldorf. Die Behörden in Rheinland-Pfalz wussten, dass der Rocker eine Waffe besitzt. Das ergibt sich auch aus der Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Koblenz vom 17. März. Aus diesem Grund wurden SEK-Beamte eingesetzt.

Auch die Behauptung von Rudolph, dass Innenminister Wolf der Polizei die Überprüfung des Waffenbesitzes von Rockerbanden untersagt hat, ist falsch. Landeskriminalamt und Innenministerium verfolgen gemeinsam das Ziel, Daten von Rockern zu erheben und auszuwerten, um festzustellen, welcher Rocker eine legale Waffe besitzt. Inzwischen sind die polizeilichen Erkenntnisse zum Rockermilieu für diesen speziellen Datenabgleich aufbereitet, damit nicht Unbeteiligte ins Visier geraten. Das ist nun abgeschlossen. Jetzt werden die so aufbereiten Daten mit den Daten in den Waffenregistern abgeglichen.

Pressemitteilung des Innenministeriums

Da sollten sich die Herren Jansen und Carstensen vom BDK mal besser informieren, bevor diese wieder den Legalwaffenbesitz angreifen! Oder will man das vielleicht gar nicht....? Ein Schelm der Böses dabei denkt.

Andererseits sieht man hier, wie Tatsachen, da Laien nicht über das Fachwissen verfügen, über die Medien dann "desinformiert" werden!

Wer die Meldung des BDK auf deren Homepage und einschlägigen Medien nach dem Polizistenmord gelesen hatte (Waffen und Munition in Privatbesitz ist ein Risiko), musste den Eindruck bekommen, das sich die Rocker in den Schützenvereinen legal bewaffnen.

Jetzt sieht die Welt doch ein bisschen anders aus: Das SEK kam genau deshalb weil es von der Waffe wusste!

Lieber Herr Jansen und Herr Carstensen - ganz ehrlich - von Kriminalisten Ihres Schlages fühle ich mich nicht gut beschützt!!! Da bekomme ich schon eher Angst!

Freiheit ist kein Geschenk - sondern ein Recht von Geburt an!

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Da sollten sich die Herren Jansen und Carstensen vom BDK mal besser informieren, bevor diese wieder den Legalwaffenbesitz angreifen! Oder will man das vielleicht gar nicht....? Ein Schelm der Böses dabei denkt.

Hier drängt sich der Verdacht auf, dass man dies zwar weiß, aber es passt halt nicht zur eigenen "Weltanschauung". Dann macht man es passend.

Gruß

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Es geht nicht um "Weltanschauung", und schon garnicht um Fakten oder die realen Verhältnisse - es geht den Herren Carstensen und Konsorten nur um eins, um "Politik" (und da wird bekanntlich mehr gelogen als beim Angeln).

Carstensen und sein kleiner BDK versuchen seit Jahren gegen die anderen Polizeigewerkschaften anzustinken, mit dem WaffG glaubt er endlich etwas gefunden zu haben, wo der der GdP et al Paroli bieten kann und - was noch wichtiger ist: Wo er mal in die Medien kommt.

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Er glaubt es nicht nur, er hat ein Thema gefunden, bei dem Politik (siehe Anfragen der Grünen + SPD) und Medien ihn hofieren. Wie lächerlich man sich mit diesem "Kronzeugen" macht, spielt keine Rolle, der Bürger hat keine Ahnung und frisst es. Seine lächerliche Kleinst-Gewerkschaft wertet er damit zwar nicht auf, es kostet diese höchstens noch Mitglieder. Das wird ihm aber auch egal sein, denn es würde mich nicht wundern, wenn man Herrn Castensen demnächst als Kandidat für ein politisches Amt wieder findet.

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Ich kenne einige Polizisten. Ein Schützenkamerad ist sogar Schießausbilder bei der Bundespolizei. Er meinte mal das es bei der Polizei nur entweder totale Befürworter oder totale Gegner des privaten Waffenbesitzes gibt. Etwas zwischen drin gibt es eigentlich nicht.

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Was sollte es denn z.B. bei der derzeit aktuellen Mißbrauchsdiskussion im Bereich der katholischen Kirche

für eine Meinung "zwischen drin" geben :confused:

In Missbrauchsfällen wie auch beim Waffenmissbrauch kann es keine "Zwischenmeinung" geben.

D`accord.

Sehr wohl aber beim Legalwaffenbesitz b.z.w. der Kirche im Allgemeinen.

In beiden Fällen können zwischen Befürwortung und Ablehnung zahllose Abstufungen existieren.

Ich halte allerdings jegliche Verquickung dieser Themen für bestenfalls "ünglücklich"

Das hat für mich einfach was von einer Schlammschlacht.

Einige Kirchenvertreter haben sich bei den Anti-Waffenlobbyisten eingereiht,

ihr gutes Recht, wie ich meine.

Dafür müssen und sollen sie Gegenwind spüren, meinetwegen auch heftig.

Jetzt aber den Zeigefinger zu heben und zu rufen "Schaut, wer über uns richten will" ist falsch.

Damit begebe ich mich auf deren Niveau und das tue ich mir nicht an.

Pickett

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Es geht nicht um "Weltanschauung", und schon garnicht um Fakten oder die realen Verhältnisse - es geht den Herren Carstensen und Konsorten nur um eins, um "Politik" (und da wird bekanntlich mehr gelogen als beim Angeln).

Carstensen und sein kleiner BDK versuchen seit Jahren gegen die anderen Polizeigewerkschaften anzustinken, mit dem WaffG glaubt er endlich etwas gefunden zu haben, wo der der GdP et al Paroli bieten kann und - was noch wichtiger ist: Wo er mal in die Medien kommt.

Ja, das ist es natürlich. Gefährlich wird die Sache natürlich noch dadurch das es bereits Kooperationen mit Landesverbänden der GdP gibt (s. Website des BDK bzw. Inhalt).

Wenn diese "Mischung" stattfindet, kann das auch für die LWB gefährlich werden. Bis dato kam vom GdP, zwar nicht immer, zumindest aber von Wolfgang Dicke, immer eine vernünftige Sichtweise zum Thema LWB an den Tag.

Das könnte sich ändern wenn hier "Kooperationen" stattfinden.

Wir müssen dranbleiben und weiter aufklären! Vor allem den "freien und denkenden Bürger"!

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Ich kenne einige Polizisten. Ein Schützenkamerad ist sogar Schießausbilder bei der Bundespolizei. Er meinte mal das es bei der Polizei nur entweder totale Befürworter oder totale Gegner des privaten Waffenbesitzes gibt. Etwas zwischen drin gibt es eigentlich nicht.

Ich kenne bestimmt einige mehr, habe auch welche in der Verwandtschaft. Deine Aussage halte ich daher für absolut unrichtig. Sehr viele können sehr wohl differenzieren und dies auch sehr gut begründen. Aber sie werden den Teufel tun, alles öffentlich zu machen.

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Die größten Gefährder der Freiheit sind oft Jene,

deren Auftrag es wäre sie zu beschützen.

Überhaupt die Frage ob es zu einer Anklage wegen Mord kommt, die Anwälte des Beklagten werden versuchen dies abzuwehren.

Mord setzt eine Planung vorraus, der Täter behauptet zudem hundertpro Bandidos erwartet zu haben, er wird abstreiten bewusst

einen Polizeibeamten töten zu wollen, daß gegenteil muss man ihm erst beweisen.

Mir sind Fälle bekannt da haben 20 Hooligans eine Strassenbahn verwüstet alle bewaffnet mit Latten und Knüppeln viele Unbeteiligte

wurden verletzt einer schwer selbst hier wurde nicht auf versuchten Totschlag oder gar Mordes plädiert sondern nur Körperverletzung.

Wenn 20 Leute eine Strassenbahn überfallen und sich dazu auch noch mit Knüppeln,Latten bewaffnet haben ist das ja auch nicht geplant :ninja:

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An diesem tragischen Fall kann man wieder gut sehen, dass das hinzuziehen eines SEK nur wegen vorliegen von legalem Waffenbesitz nicht immer eine gute Vorgehensweise ist. Hier hat wahrscheinlich genau dies zu der Eskalation geführt!

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Hier hat wahrscheinlich genau dies zu der Eskalation geführt!

Tragisch ist der Tod des Beamten allemal,

aber jetzt mal unter uns Pastorentöchtern:

Wieviele LWB halten ihre Geräte schuss- und zugriffsbereit um beim ersten Anzeichen

eines vermeintlichen Angriffs dann gleich durch die geschlossene Tür draufzuhalten ?

Wir reden hier von wenigen Sekunden, wohlgemerkt !

An der Sportschützeneigenschaft dieses Mannes kommen mir doch leichte Zweifel.

Pickett

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An diesem tragischen Fall kann man wieder gut sehen, dass das hinzuziehen eines SEK nur wegen vorliegen von legalem Waffenbesitz nicht immer eine gute Vorgehensweise ist. Hier hat wahrscheinlich genau dies zu der Eskalation geführt!

Diese Äußerung ist deplatziert, falsch, ignorant und hätte besser nicht geschrieben werden sollen, aber wahrscheinlich verstehtst du etwas von dem Fach!

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Überhaupt die Frage ob es zu einer Anklage wegen Mord kommt, die Anwälte des Beklagten werden versuchen dies abzuwehren.

Mord setzt eine Planung vorraus, der Täter behauptet zudem hundertpro Bandidos erwartet zu haben, er wird abstreiten bewusst

Ja und ?

Unter Strafe steht die Tötung eines anderen Menschen, das Gesetz stuft nicht zwischen "SEK-Beamten" und "Bandidos" ab. Und Mord setzt auch keine Planung voraus, sondern die objektive und subjektive Erfüllung der Mordmerkmale.

Dieter Nuhr ...

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Ja und ?

Unter Strafe steht die Tötung eines anderen Menschen, das Gesetz stuft nicht zwischen "SEK-Beamten" und "Bandidos" ab. Und Mord setzt auch keine Planung voraus, sondern die objektive und subjektive Erfüllung der Mordmerkmale.

Dass nebend der Erfüllung des Tatbestandes aber noch so etwas wie Rechtswidrigkeit und Schuld dazu kommen müssen, ist hoffentlich bekannt. Niemand kennt die Umstände der Tat und wenn der Anwalt des Beklagten nicht blöd ist, wird er auf Putativnotwehr plädieren.

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Woraus ich diese Zweifel ableite steht unmittelbar darüber.

Pickett

Wenn Du als Sportschütze durch wen und warum auch immer mit dem Tode bedroht werden würdest, wie würdest du zu Hause Deinen Knallstock verwahren wenn Du zu Hause bist und vor allem, was würdest du tun, wenn dann jemand an deiner Tür rüttelt ohne sich zu erkennen zu geben?

Was hat das ganze mit Deinen sportlichen Qualitäten zu tun?

Mein Beileid den Angehörigen des leider getöteten Polizisten.

P.S.: Auch bei Putativnotwehr ist die Tötung eines Menschen straffrei. Es dürfte ziemlich schwer werden, diese putative Notwehr dem Angeklagten abzustreiten.

P.P.S ich bin weder Anhänger der HA noch der Bandidos noch sonst irgendeiner Vereinigung, die sich durch kriminelle Taten hervortut.

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Na dann bin ich froh, dass du in Sachen WaffG nix zu sagen hast. :peinlich:

Aus einem Satz, noch dazu als persönliche Meinung geäussert,

einen solchen Schluss zu ziehen ist eine Ebene

auf die ich nicht bereit bin mich herunterziehen zu lassen.

Pickett

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