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Großer B Tresor, wieviel Kurz und Langwaffen dürfen rein?


Jochen.

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Hallo,

ich habe nen großen B Tresor in Aussicht (2m hoch und 1m breit).

Da bietet sich natürlich an, Kurz und Langwaffen in dem selben Schrank zu lagern.

Jetzt ist es so, dass max 10 Kurzwaffen in einen B Tresor dürfen (Tresor hat über 200kg).

Bei Stufe B dürfen zudem mehr als 10 Langwaffen in den Tresor.

Meine Frage ist nun, ob ich beispielsweise 10 Kurzwaffen und 12 Langwaffen in ein und demselben B Tresor lagern darf?

Ich gehe schon davon aus, oder?

Jedenfalls konnt ich keine feste Anzahl pro Tresor ausmachen (wenn gemischt).

Kann mir das jemand bestätige (oder auch nicht)?

Gruß Jochen

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Das Beste wird sein, der TE nimmt einfach einen B-Schrank der schwerer ist als 200 KG. Da kann er dann 10 KWs und soviele LWs wie reinpassen drin aufbewahren. Er kann aber auch einen nehmen, der leichter als 200 KG ist und mit einer Wand oder dem Boden mit einer Abreisskraft entsprechend 200 KG verschrauben. :P

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Das Beste wird sein, der TE nimmt einfach einen B-Schrank der schwerer ist als 200 KG. Da kann er dann 10 KWs und soviele LWs wie reinpassen drin aufbewahren. Er kann aber auch einen nehmen, der leichter als 200 KG ist und mit einer Wand oder dem Boden mit einer Abreisskraft entsprechend 200 KG verschrauben. :P

Er kann aber auch einen nehmen, der leichter als 200 kg ist und das Gewicht durch eine entsprechende Anzahl von Waffen anheben

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Er kann aber auch einen nehmen, der leichter als 200 kg ist und das Gewicht durch eine entsprechende Anzahl von Waffen anheben

Er könnte sich natürlich auch eine 150 Kg schwere Freundin aufreissen und diese auf den 52 Kg Schrank setzen. Hat zusätzlich noch den Vorteil, je länger sie da sitzt, desto schwerer (sicherer) wird die Schrank-Freundin Kombination :gutidee:

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oder er muss mit 200 kg abreissgewicht verankert sein

Hierzu mal eine Frage an die technisch bewanderten Zeitgenossen unter uns, die ich mir schon länger stelle. Wie kann das ein Heimwerker eigentlich sicher bewerkstelligen bzw. wie kann er das berechnen oder messen ? :huh:

In der Regel wird wohl irgendwie je nach Untergrund, Möglichkeiten vor Ort und vorhandenem Material verdübelt und nach menschlichem Ermessen geschätzt wie stark das Abreißgewicht nun ungefähr sein mag. Ich stell mir dazu gerade einen frei an der Wand verankerten 30KG-B-Würfel vor, auf den eine Person steigt und drauf rumhüpft. Hält der das aus oder bricht er aus der Verankerung ???

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Hierzu mal eine Frage an die technisch bewanderten Zeitgenossen unter uns, die ich mir schon länger stelle. Wie kann das ein Heimwerker eigentlich sicher bewerkstelligen bzw. wie kann er das berechnen oder messen ? :huh:

Normalerweise sollte eine Anleitung beiliegen, wo man welche Löcher bohren und welche Anker man verwenden soll. Hält man sich an diese Anleitung, kann man davon ausgehen, daß es ausreichend ist.

Testen kann man das nicht. Denn wenn die Verankerung die 200kg nicht hält, hat man nach dem test ein großes Loch in der Wand, und wenn es hält weiß man nicht ob man die Wand vorgeschädigt hat, und ob es in Zukunft nochmal halten wird.

Das wäre ja nicht nur das Abreißgewicht, sondern die Scherkraft... das müsste dann sogar ein Vilefaches aushalten!

Scherkraft?

Bei Schrauben?

Dann sind sie nicht korrekt angezogen.

Schrauben werden bei korrekter Montage nur auf Zug belastet, die Scherkräft werden durch die Reibung abgefangen.

Wenn jemand auf dem Tresor rumhüpft, werden die untere Kante des Tresors auf Druck, und die oberen Schrauben auf Zug belastet. Aber Scherkräfte dürfen dabei nicht auftreten.

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Hier sind ja lustige Ideen dabei. ^_^

Also der Tresor ist nun meins, muss nur mal schauen, wie ich den jetzt abhole und in den Keller bekomme. :beach:

Wie schon gesagt, hat der Tresor deutlich über 200kg.

@Fyodor:

Doch, ist ne Scherkraft.

Wenn du die Schraube auf reinen Zug belastest, dann musst du genau in Richtung der Schraubenachse ziehen.

Wenn man auf dem Tresor rumhüpft, ist das eine Scherkraft, die Kraft wirkt im 90° Winkel auf die Schraube, dementsprechend keine Zugkraft.

200kg ist für eine richtige Wand mit ein paar ordentlichen Dübeln garnicht so viel.

Gruß Jochen

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Normalerweise sollte eine Anleitung beiliegen, wo man welche Löcher bohren und welche Anker man verwenden soll. Hält man sich an diese Anleitung, kann man davon ausgehen, daß es ausreichend ist.

Normalerweise sollten die Bohrlöcher zur Befestigung doch eigentlich vorhanden sein, oder nicht ?

Irgendwann wurde hier im Forum sogar mal die Theorie durchs Dorf gejagt, ein Tresor verliere seine Zulassung, wenn man da

einfach ein Loch reinbohre.

Dies dürften nur Spezialfirmen mit Zertifizierung und was weiß ich noch alles.

Keine Ahnung, was da stimmt, aber bei den von mir gekauften Tresoren waren im Boden und/oder in der Rückseite Bohrungen zur Befestigung

vorgebohrt.

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Tresore kann man nicht einfach irgendwo anbohren, genau da gegen sind sie ja geschützt! Die Löcher sind aber, soweit ich weiß, nicht schon drin, sondern nur vorbereitet... soll heißen, daß an der Stelle in der Tresorwandung kein Füllstoff ist (sofern der Tresor sowas hat), sondern ein Hohlraum. Man kann ihn also anbohren, aber eben nur an dieser Stelle.

@ Jochen.:

Nein, auf Schrauben sollten keine Scherkräfte liegen.

Schrauben pressen die beiden verschraubten Werkstücke aneinander (in diesem Fall Tresorrückwand und Mauerwerk). Da die maximal aufzunehmende Reibkraft zwischen zwei Gegenständen vom Anpreßdruck abhängig ist, erhöht sich diese Reibkraft durch die Verschraubung. Und zwar so weit, daß die Reibkraft alleine (!) den Tresor an der Wand "in der Schwebe" festhält. Alle Querkräfte werden durch diese Reibkraft abgefangen, die Schraube wird nur auf Zug belastet.

Nachzulesen unter anderem hier: http://www.bs-wiki.de/mediawiki/index.php/...benverbindungen

Kraftverhältnisse bei statischer oder dynamischer Querkraft

Von einer Querkraft FQ ist dann die Rede, wenn die Betriebskraft (Wirkkraft) senkrecht zur Schraubenachse wirkt. Bei einer Querbelasteten Schraubenverbindung sollen die Schrauben ein Verschieben der Teile verhindern. Dafür muss die Querkraft FQ von einer Reibungskraft FR aufgenommen werden. Die Reibungskraft FR entsteht durch eine entsprechend hohe Vorspannkraft der Schrauben, zwischen den Berührungsflächen der verspannten Teile. Die Reibungskraft muss FR > FQ sein, damit die Schrauben dann nur noch statisch auf Zug beansprucht werden.

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BTT:

Da ich zur Zeit meine Jägerprüfung mache, stelle ich zur Zeit Überlegungen an, welchen Tresor ich mir kaufen soll. Mein Problem: Dachgeschoßwohnung mit vierseitiger Dachschräge. Daher fallen typische "Jägerschränke", also A-Schrank mit großem B-Innenfach aus, da zu hoch. Zumindest dann, wenn mehr als eine Kurzwaffe plus Langwaffenmunition in den B-Schrank passen sollen.

Daher habe ich mir vorgestellt, einen B-Schrank ohne Innenfach, der nicht zu hoch, dafür aber etwas breiter sein darf, für die Waffen zu verwenden, und zusätzlich einen Blechschrank für die gesamten Munitionsvorräte.

Gestern habe ich mal den Frankonia-Katalog gewälzt, weil die meiner Meinung nach ganz brauchbare Tresore anbieten, zu vernünftigen Preisen. Einen B-Schrank im gewünschten Format habe ich aber nicht gefunden.

Weiß jemand einen anderen Anbieter, der Tresore zu vernünftigen Preisen verkauft, und auch in den 2. Stock liefert (gegen Aufpreis natürlich)?

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Scherkraft

Aha, die müsste im Waffenrecht dann wohl auch noch dringend festgelegt werden. Hilfe, ich habe eine Gesetzeslücke entdeckt !!! :o

:eclipsee_gold_cup: (falls Fyodor nicht recht haben sollte).

Wie ein durchschnittlich begabter Laienhandwerker die 200KG-Belastung ausrechnen soll, ist aber immer noch nicht beantwortet worden. Wird auch schwierig sein, weil er dazu wohl Informationen zum Untergrund, der Qualität der Dübel etc. haben müsste.

Kennt jemand vielleicht doch eine Formel dafür ?

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Ist es nicht so, dass ich, wenn ich einen 190kg schweren Tresor habe über die Verschraubung nur noch 10kg zusätzliche Abreißkraft aufbringen muss?

100kg Tresor, 4 zusätzliche Schwerlastdübel die je 25kg aufnehmen müssen. Dass schafft jede halbwegs massive Wand.

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Aha, die müsste im Waffenrecht dann wohl auch noch dringend festgelegt werden. Hilfe, ich habe eine Gesetzeslücke entdeckt !!! :o

:eclipsee_gold_cup: (falls Fyodor nicht recht haben sollte).

Hihihi... Naja - Fyodor ist Intschenör... und ich bin im Nicht-Technischen Dienst... insofern könnte Fyodor in den Begrifflichkeiten Recht haben.

Aber... ein Tresor, der mit 200 kg Abreißgewicht an der Wand "schwebt", kann von oben (eben 90° zu den Achsen der Dübel) mit Sicherheit nicht weniger Last als die 200 kg aufnehmen.

Egal wie die Kraft nun heißt... und egal ob sie je nach Halterung punktuell auf die Dübel oder flächig gegenseitig auf die Wand- und Tresorfläche wirkt... dabei sind wir uns wohl einig.

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BTT:

Da ich zur Zeit meine Jägerprüfung mache, stelle ich zur Zeit Überlegungen an, welchen Tresor ich mir kaufen soll. Mein Problem: Dachgeschoßwohnung mit vierseitiger Dachschräge. Daher fallen typische "Jägerschränke", also A-Schrank mit großem B-Innenfach aus, da zu hoch. Zumindest dann, wenn mehr als eine Kurzwaffe plus Langwaffenmunition in den B-Schrank passen sollen.

Niedriger A-Schrank. http://cgi.ebay.de/Waffenschrank-Stufe-A-n...=item2a00da7d5c

Für die KW solltest Dir dann nen kleinen 1er Schrank kaufen und für die Muni evtl. nen 60€ Elektronikschlossschrank.

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Aufgrund der beengten Platzverhältnisse wollte ich möglichst wenig einzelne Schränke aufstellen. Daher meine Idee mit dem großen B-Schrank. Für vier Schränke ist definitiv kein Platz (Pulverschrank muß auch noch dazu).

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Nun, die Frage ist ja, welche LW in den Schrank muss.

Wir haben bei uns nen 1er Schrank stehen, der ist zwar eigentlich für Akten, ein kurzer Stutzen, oder ne Kipplaufwaffe passen aber rein:

http://www.dr.heindl-tresore.de/Sonderange...or_Klasse1.html

Musst ihn Dir halt dann selber mit Waffenhaltern ausstatten.

Ich an Deiner Stelle würde nach solchen Schränken Ausschau halten.

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