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IGNORED

Hövelmann kritisiert geplante Erleichterungen im Waffenrecht


MichaelDa

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Wie der Pressemitteilung zu entnehmen ist, kritisiert Herr Hövelmann den folgenden Satz der Koalitionsvereinbarung zwischen FDP und CDU:

"Im Rahmen der bis Ende 2011 zu evaluierenden Wirksamkeit der getroffenen Regelungen zu sicheren Aufbewahrung und zum Schutz vor unberechtigtem Zugriff soll besonders darauf geachtet werden, ob es im praktischen Vollzug unzumutbare Belastungen für die Waffenbesitzer gegeben hat

Hierbei lässt Herr Hövelmann völlig außer acht, dass zuerst eine Evaluierung über die Wirksamkeit der getroffenen Regelungen stattfinden soll, bevor möglicherweise Veränderungen anstehen.

http://www.asp.sachsen-anhalt.de/presseapp...577fc9f81ba.htm

Bemerkung: Herr Hövelmann war 13 Monate lange Mitglied in der SED und hat ein Studium an der Offiziershochschule der Landstreitkräfte der NVA in Zittau (Politoffiziersschüler) absolviert. Holger Hövelmann hatte seine frühere SED-Mitgliedschaft zunächst innerparteilich nicht eingeräumt, was 2004 im Vorfeld des Landesparteitages der SPD für Diskussionen sorgte. Das galt auch für die Angabe des Studiums der Politikwissenschaften ohne Hinweis darauf, dass er sich vor 1989 in der Ausbildung zum Politoffizier befunden hatte (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Holger_H%C3%B6velmann) .

Was ist ein Politoffizier: Ihm obliegt es im Sinne der marxistisch-lenistischen Parteidoktrin die politische Erziehung der Soldaten zu gewährleisten. Dabei stellt er sicher, dass die Offiziere und Soldaten stets als „Sozialistische Persönlichkeit“ agieren und einen „klaren Klassenstandpunkt“ vertreten. Neben dem regelmäßigen und obligatorischen Politunterricht der Soldaten, sorgen Politoffiziere in turnusmäßigen Leitungssitzungen dafür, dass auch im Offizierskorps sozialistischer Armeen, die Parteilinie vergegenwärtigt und entsprechend auch umgesetzt wird (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Politoffizier )

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Dass der Hövelmann irgendwann etwas dazu sagen wird, war nur eine Frage der Zeit.

Auf die anderen Verdächtigen warte ich auch schon.

Wirklich interessieren tut mich die Meinung des Ex-SEDlers aber nicht mehr.

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Herr Hövelmann hat noch gar keine Ahnung, ja, er KANN nach (fehlender Beschluss-)Lage der Dinge

noch gar keine Ahnung haben, was waffenrechtlich kommt und nicht kommt.

Und die Rede ist ja - wie gesagt - lediglich von einer EVALUIERUNG.

Trotzdem muss er jetzt den Mund aufmachen und irgendwelche Parolen unters Volk streuen.

Hauptsache, der neuen Regierungskoalition IRGENDWIE am Zeug flicken.

Was interessiert da inhaltliche Richtigkeit?

Dieter Nuhr hat schon recht: Wenn man keine Ahnung hat (s.o.), besser einfach mal die Fresse halten.

Gruß,

karlyman

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Das war ein Schreibfehler.

Richtig hiess der Satz:

Von der Sowjetunion lernen heisst siechen lernen.

Ansonsten hat es nach dem Dritten Reich wenigstens die Entnazifizierung gegeben. Nach der DDR ist der fast der gesamte öffentliche Dienst 1:1 übernommen worden.

Wer wählt denn in Brandenburg die SED oder wie sie jetzt heisst - die Leute, die früher dort auch schon die SED gewählt haben, wenn sie nicht sowieso selbst dabei waren ....

:peinlich:

Ich würde mir mal eine Ent-SED-isierung wünschen.

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Ich würde mir mal eine Ent-SED-isierung wünschen.

Besser wäre es, sich das Bundesland mit der höchsten "LINKS" Quote herauszupicken. Drumherum bauen wir die Mauer wieder auf und alle LINKEN dürfen rein. Das Gebiet bekommt dann zuerst exterritorialen Status. Die können dann in Ruhe ihr Politbüro wieder aufbauen und ihre Stasizentrale. Die zugehörigen Geräte bekommen sie aus dem Museum. Wenn das Politbüro dann steht, dann beglückwünschen wir sie zur Gründung der sogenannten "Neuen DDR" und lassen sie alleine rumwurschteln.

Raus mit den ewig GESTRIGEN

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...

Ansonsten hat es nach dem Dritten Reich wenigstens die Entnazifizierung gegeben. ...

Aua !

nicht wirklich, oder ???

Weder in Ost NOCH West. Wenn man die Vierziger in Deutschland mit den Fünfzigern und Sechzigern in der BRD und DDR vergleicht, wird man verblüffend viele gleiche Namen finden.

Gehängt (wirklich oder nur im übertragenen Sinne) wurden damals nur die ganz Großen, und, wie üblich, die ganz Kleinen.

Alle Anderen haben mal schnell die Farbe gewechselt und weitergemacht ...

mfg

Harry

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Aua !

nicht wirklich, oder ???

Weder in Ost NOCH West. Wenn man die Vierziger in Deutschland mit den Fünfzigern und Sechzigern in der BRD und DDR vergleicht, wird man verblüffend viele gleiche Namen finden.

Gehängt (wirklich oder nur im übertragenen Sinne) wurden damals nur die ganz Großen, und, wie üblich, die ganz Kleinen.

Alle Anderen haben mal schnell die Farbe gewechselt und weitergemacht ...

Eben. Und deshalb müssen wir den gleichen Fehler nicht noch einmal machen.

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Zum Glück haben diese SED Politschranzen zumindest die nächsten vier Jahre nix zu melden. Und wenn die SPD bei ihrem "Projekt 18" bleibt auch in Zukunft nicht.

Und ja, ich finde auch, daß viel zu viele ehem. Stasispitzel im öffentlichen Dienst gelandet sind und nun ggf. über ihre damaligen Opfer erneut Unglück bringen können.

Zuletzt natürlich die Frage: Was können wir tun? Zumindest in unserem persönlichen Umfeld auf derartige Zusammenhänge hinweisen.

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Eben. Und deshalb müssen wir den gleichen Fehler nicht noch einmal machen.

Haben wir auch nicht gemacht.

Von den Großen der SED ist in Gegensatz zu den Nürnberger Prozessen keiner "gehängt" worden.

Einer sitzt übrigens unter der Obhut der bayrischen Landsregierung am Tegernsee, die anderen sind längst in Aufsichträte und Vorstände integriert.

Lediglich Egon Krenz mußte zum Anschein bissel büßen.

Ich frage mich aber warum die damalige schwarzgelbe Koalition unter Helmut Kohl, die immerhin 8 Jahre Zeit dazu hatte nicht "entnazifiziert " hat ?

Hätten sie doch machen können

Hövelmann ist ein typischer Antiwaffenfanatiker, bei dem brach die Angst durch es könnte wieder liberaler werden, davon gibt es in jeder Partei welche. Öttinger war ja auch nicht so ganz ohne wenn ich mir die "Vorschläge " des Landes BaWü angucke ( in dem übrigens auch eine FDP mitregiert )

Ich frage mich dennoch warum offensichtlicher Unsinn erst mal zwei Jahre ausprobiert werden muß, mit all den finanziellen Folgen, der Behinderung und Demontage des Schießsportes,den stillen Enteignungen....den Ärger und die Prozesse die da kommen werden ?

Warum sagt man nicht einfach " das Gesetzt ist Mist- wir ändern es ".. Man könnte auch elegant sagen " es war mit heißer Nadel zu schnell gemacht, wir müssen korrigieren,nachjustieren"

Ein teures Sicherungssystem für eine Waffe die im Tresor liegt IST Unsinn, das Verbot von Flinten kurzer Lauflängen, Patronen unter 40 mm.... und viele hunderte nicht nachvollziehbare Verbote, Gebote ohne Nutzen kann man SOFORT kippen wen man will.

warum muß man erst noch testen um dann festzustellen daß sich alle daran gewöhnt haben ?

Weil BOSBACH sein Gesicht wahren will weil er das Gesetzt mit geschaffen hat und dieser bei den Koalitionsverhandlungen darauf bestanden hat daß alles so bleibt wie es ist ?

Ich mache wenig Hoffnung daß da in zwei Jahren was passiert und beim nächsten Amoklauf knickt auch die FDP weiter ein.

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Guest We are Borg
Besser wäre es, sich das Bundesland mit der höchsten "LINKS" Quote herauszupicken.

Ganz klar: das ist Berlin mitsamt seiner angeschlossenen landwirtschaftlichen Nutzfläche "Brandenburg".

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Oh Oh, da haben wir ja ein Wunder-Menschen. Der "gute" Mensch kann 2 Jahre in die Zukunft schauen. :rolleyes:

Ich glaube ich muss ihm mal ne Mail schreiben, mir würden die Lottozahlen von nächstem Samstag erst mal reichen. :gutidee:

Oder .... vielleicht weiss er ja ganz genau, was mit dem aktuellen WaffGes. für ein Schindluder mit den Bürger/Grundrechten der SpoSchüs, Jäger und Sammler getrieben wurde

und was eine Evaluierung bedeutet.

Ein Böser, wer arges dabei denkt.

GKBubi

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Ich frage mich dennoch warum offensichtlicher Unsinn erst mal zwei Jahre ausprobiert werden muß, mit all den finanziellen Folgen, der Behinderung und Demontage des Schießsportes,den stillen Enteignungen....den Ärger und die Prozesse die da kommen werden ?

Warum sagt man nicht einfach " das Gesetzt ist Mist- wir ändern es ".. Man könnte auch elegant sagen " es war mit heißer Nadel zu schnell gemacht, wir müssen korrigieren,nachjustieren"

Ein teures Sicherungssystem für eine Waffe die im Tresor liegt IST Unsinn....

Wahre Worte. Auch ich frage mich, was es da großartig zu "evaluieren" gibt.

Selbst diese Evaluierung ist aber manchen (s.o. H. Hövelmann) schon zu weitgehend.

Die wollen verschärfen um des Verschärfens willen.

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Zum Glück haben diese SED Politschranzen zumindest die nächsten vier Jahre nix zu melden. Und wenn die SPD bei ihrem "Projekt 18" bleibt auch in Zukunft nicht.

Ich vertrete ja immer die Auffassung, dass wir mit der SPD bezüglich Waffenrecht unbedingt "im Gespräch bleiben" müssen,

um auch dort wieder vernünftige, halbwegs für uns akzeptable Positionen zu erreichen.

Wenn ich mir allerdings den gegenwärtigen Links-Kuschel-Kurs der Bundes-SPD so anschaue, habe ich für die nächste Zeit

wenig Hoffnung, dass es zu einer Änderung der Position der Partei (GK-Verbot, Verbot dynamischer Disziplinen etc.) kommt...

Was gefährlich für uns ist, denn die Mehrheitsverhältnisse können sich in wenigen Jahren (stark abhängig von der wirtschaftlichen

und sozialen Entwicklung im Land) wieder völlig ändern.

Gruß,

karlyman

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.........

Was gefährlich für uns ist, denn die Mehrheitsverhältnisse können sich in wenigen Jahren (stark abhängig von der wirtschaftlichen

und sozialen Entwicklung im Land) wieder völlig ändern.

Gruß,

karlyman

:rolleyes: Wir können davon ausgehen das Schwarz/Gelb in vier Jahren schon Geschichte ist.. ich vermute Rot/Rot/Grün und vier Jahre später wieder der gemischte Schwarz/Rot-Salat wird die Zukunft sein .. Gruß Hunter

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Guest 275-mezger@fvlw.de
Tja Herr Hövelmann, das nennt sich Wählerwille was da in den Koalitionsvertrag kam... :rolleyes:

Soll passieren in einer Demokratie.

Das böse D-Wort wird Hr. Hövelmann stören.

Das die Bevölkerung nicht tut wie ihr befohlen bereitet ihm schlaflose Nächte.

So einer hat natürlich auch die Vorstellung das eine bewaffnete Bevölkerung ihm mal auf den Pelz rücken könte, egal ob diese Vorstellung nun realistisch ist oder nicht.

Die Angst kannte die totalitäre Führungsriege in der DDR ja schon.

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Ich vertrete ja immer die Auffassung, dass wir mit der SPD bezüglich Waffenrecht unbedingt "im Gespräch bleiben" müssen,

um auch dort wieder vernünftige, halbwegs für uns akzeptable Positionen zu erreichen.

Diese Auffassung sollte von allen hier zu 100% geteilt werden, denn die CDU/CSU und FDP bleiben nicht ewig an der Regierung. Bei der SPD ist Aufklärungsarbeit zu leisten. Bei den Abgeordneten, wie auch in der Basis.

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Ganz klar: das ist Berlin mitsamt seiner angeschlossenen landwirtschaftlichen Nutzfläche "Brandenburg".

Nicht wieder alle in einen Topf werfen.

Diskriminierung bin ich ja schon gewöhnt. Aber ich lasse mich nicht nochmal einmauern.

Ekki

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Guest We are Borg

Keine Angst!

Die guten Brandenburger und Berliner (hauptsächlich die WBK-Inhaber und FDP/CDU-Wähler) werden vorher selbstverständlich evakuiert!

;):chrisgrinst:

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:rolleyes: Wir können davon ausgehen das Schwarz/Gelb in vier Jahren schon Geschichte ist.. ich vermute Rot/Rot/Grün und vier Jahre später wieder der gemischte Schwarz/Rot-Salat wird die Zukunft sein .. Gruß Hunter

Das haben sie auch gesagt, als Kohl zum ersten Mal Kanzler wurde.

Und dann war er das für fast zwei Dekaden ...... :heuldoch:

Schauen wir einfach mal.

Die guten Brandenburger und Berliner (hauptsächlich die WBK-Inhaber und FDP/CDU-Wähler) werden vorher selbstverständlich evakuiert!

Ich befürchte eher, dass sie exekutiert werden, sobald gewisse Leute eine Chance dazu bekommen ...

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