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Schießstände in Amerika?


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Hallo

Habe mal eine Frage? Ich habe schon etliche mal das Schiessen in den Staaten bei Youtube

angeschaut.

Da ballert eine Frau mit einer .50 Desert Eagle im Park herum.Im Hintergrund ein Springbrunnen.

Dann wieder wird mit einer 50BMG in die weite Ferne das Geschoss gepustet. :gaga:

Geht es bei denen so einfach;oder sieht man das rote Fähnchen oder das Absperrband nicht.

Wenn ich nur die BW-Stände sehe,alles auf Sicherheit bedacht. :rtfm:

Ist Amerika anders wie wir?

Gruß

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Da können wir nur von träumen. :traurig_16:

Freiere Schießmöglichkeiten - prima.

Mehr Stände und größere Entfernungen - auch klasse.

Aber wenn das zu Lasten der Sicherheit geht, bin ich froh, wenn ich nur (schlecht) davon Träume und nicht in die Schußlinie komme. SAFETY FIRST!

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Wie ist dein Englisch?
Not too bad...
Und im übrigen ist Amerika "etwas" größer und menschenleerer als Deutschland.

Das ist allerdings ein Argument. Als ich eben drüber nachgedacht habe schwankte ich etwas zwischen "Kein Problem" beim Gedanken an riesige menschenleere Landschaft und "Naja-weiß nicht" beim Gedanken an die zitierte .50 BMG im Park...

Im Zweifelsfall für die Freiheit und Menschen die verantwortungsvoll damit umgehen! (Das zweite Beispiel gehört wohl eher nicht zu denen...)

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Also als mein Cousin (oder wie auch immer man das schreibt), geschäfftlich dort war,

war er auch mal schiessen,

da wo er war, haben alle eben entweder mit kleinerm sach (bis 50m) bzw an waffen alles bis auf sharps,psg etc

im garten geschossen (brett an baum genagelt, geschaut ob keiner dahinter ist, und Feuer frei

er war auch bei so nem weitreichenden schiessen (also so sachen wo man nach dme schuss mal 3 sekunden warten kann bis man den treffer hörrt

dort hat er gesagt, sind die eben mit dem jeep zum ziel gefahren,

haben dabei sich etwas umgeschaut, vor dem schiessen noch alles mit dem fernglas abgesucht/überflogen

Das war aber auch in der Pampa wo EIGENTLICH keiner ist

dort rennen nunmal nicht pro quadratkilometer mindestens ein pilzsucher,wanderer, spaziergänger rum

das ist der vorteil daran, das die meisten amerikaner alles mit dem auto machen

In deutschland wäre das unmöglich,

da müsstest du zig quadratkilometer absperren, was wiederrum probleme mit forstamt etc geben würde

einfach unmöglich

ich finde sicherheit ist wichtig, aber man kann es auch übertreiben,

Wir hier in Deutschland sind betreff sicherheit auf dem Stand, denke ich fast so hoch wie irgendwie möglich

es sind ja aber auch nicht die sicherheitsvorschriften die wir uns selber machen, die probleme bereiten, sondern die die uns vom gesetzgeber auferlegt werden, betreff der schiesstätten

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Die Regeln sind etwas einfacher als bei uns:

Auf dem eigenen Grund oder außerhalb der Städte darfst Du tun, was Du magst. Wenn Du schießt, denk an den Backstop. Wenn was passiert, bist Du dran. In der Wüste Nevadas wo richtig LongRange auf 1km+ geschossen wird, da ist erst mal keiner. Meistens geht's bergab, um den Kugelfang zu haben.

Schießstände werden meist in irgendeinen Hügel hineingebaggert, die einzelnen Bahnen dann mit Schwellen oder Erdwälllen getrennt.

Idioten gibt's aber überall. Und die machen sich halt besonders gut auf YouTube.

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Hi

@bangbang

Bin mit dem Comp.noch auf Kriegsfuss.

Weiss leider nicht wie das mit dem Link funzt.

Aber gib mal das ein:

my wife-vs-the desert eagle .50

Die BMG wurde nicht im Park geschossen!

Auch gut mit einer Gattling holzmachen--Wie weit fliegt eine 45/70???

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Ich war letztes Jahr mit ein paar Kollegen zu Besuch auf der Los Altos Range in Kalifornien. Von mangelhafter Sicherheit kann absolut keine Rede sein. Die haben drei Meter hinter der Feuerlinie eine weisse Linie auf den Boden gemalt. Wenn über die Lautsprecheranlage das Kommando zum Feuer einstellen gegeben wird, werden die Kanonen entladen und mit dem offene Verschluss nach oben abgelegt. Dann treten alle Schützen hinter die erwähnte Linie. Die Standaufsicht kontrolliert jetzt alle Waffen. Erst danach kann vorgegangen werden um die Ziele (vorzugweise wassergefüllte Kanister) auszutauschen. Das war sowohl auf dem Plinkingstand als auch auf der 100 Yards Bahn so.

Was anders ist als bei uns, sind die Geschichten mit dem Kugelfang. Der bestand hier nur aus einem ca. 15 Meter hohen Hügel. Aber was da bei uns für ein Akt drum gemacht wird versuch mal einem unserer Schweizer Forumsteilnehmer zu erklären. Du erntest nur ungläubiges Kopfschütteln.

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Ich war letztes Jahr mit ein paar Kollegen zu Besuch auf der Los Altos Range in Kalifornien. Von mangelhafter Sicherheit kann absolut keine Rede sein. Die haben drei Meter hinter der Feuerlinie eine weisse Linie auf den Boden gemalt. Wenn über die Lautsprecheranlage das Kommando zum Feuer einstellen gegeben wird, werden die Kanonen entladen und mit dem offene Verschluss nach oben abgelegt. Dann treten alle Schützen hinter die erwähnte Linie. Die Standaufsicht kontrolliert jetzt alle Waffen. Erst danach kann vorgegangen werden um die Ziele (vorzugweise wassergefüllte Kanister) auszutauschen. Das war sowohl auf dem Plinkingstand als auch auf der 100 Yards Bahn so.

Was anders ist als bei uns, sind die Geschichten mit dem Kugelfang. Der bestand hier nur aus einem ca. 15 Meter hohen Hügel. Aber was da bei uns für ein Akt drum gemacht wird versuch mal einem unserer Schweizer Forumsteilnehmer zu erklären. Du erntest nur ungläubiges Kopfschütteln.

Ich glaub ich muss mal ein paar von den deutschen Paragraphenreitern zum militär Schiessstand in Villeneuve einladen.

Auf die Frage eines F Teilnehmers was den passieren würde wenn man über den 3 m Kugelfang schiessen würde und Wahlweise auf die Arbeiter des nächtsgelegenden Bergwerk oder die Autos auf der Autobahn, kam die Antwort wir schiessen in den Kugelfang.

Joker

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Seht euch einmal Schießen in DK an. Heidelandschaft, der Kugelfang ist die See. Und wenn eine rote Fahne oben ist, weiß jeder, daß etwas durch die Luft fliegt. Es geht überall einfacher als in dem überregulierten Deutschland. Wobei, man fühlt sich schon etwas wohler in einem zumindest optisch sicher erscheinenden Stand.

Und die Unfallzahlen aus dem "Schießsport" zeigen ja auch deutlich, daß die meisten Schießunfälle bei :) "Behörden" :P vorkommen.

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In Chatham bei London habe ich schon in der Kaserne im Wohngebiet MG geschossen. Die Stellung war leicht überhöht. Kugelfang war ein Sandwall vor der Mauer - Blenden? Fehlanzeige. Hinter der Mauer waren direkt die Häuser. Es war also theoretisch möglich über die Mauer in die Fenster der Nachbarschaft zu schießen.

Selbstverantwortung ist hier der entscheidende Punkt. In Deutschland muss die Sicherheit baulich garantiert werden. Der Staat nimmt dem (un)mündigen Bürger diese "Last". In so ziemlich allen anderen Ländern liegt die Sicherheit in der Verantwortung jedes einzelnen.

Ein Sicherheitshinweis beim Schießen in den USA: "Don't shoot the cows in the back!"

Gruß

Stefan

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Wie ist dein Englisch?

http://www.nra.org/Article.aspx?id=10033

Und im übrigen ist Amerika "etwas" größer und menschenleerer als Deutschland.

Rückfrage:

Was meinen die mit : " illegal dumping " ???

Alles andere würde mich auch befremden ..... also, mich als deutschen Bub' .....

Wenn man halt dort aufwächst - und nichts anderes kennt ..... joooh' ....

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Zu Illegal Dumping

das heisst einfach müllentsorgung,,

damit wird aber nicht munition/hüllsen gemeint sein,da das schon gesondert aufgeführt ist.

sondern das eben einfach, wenn man schon ins gelände fährt um auf 2 km zu schiessen, irgendwo in der wildnis

das man dann auch gleich sperrmüll und so mitnimmt und ihn dort liegenlässt (zum Beispiel)

im artikel wird ja auch nicht direkt gesagt, das die schützen all das machen

sondern es heisst sinngemäss

" Dinge die das Recht auf Bundesland zu schiessen einschränken bzw in gefahr bringen sind..."

Die Nra will jetzt nicht direkt sagen das ihre Mitglieder da den schrott abladen,

aber sie sagen eben hintenrum das es vorkommt,

was die Mitglieder nun aus dem Artikel machen ist ihre Sache

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Was mir hier fehlt, ist die Differenzierung zwischen dem Westen und Osten der USA. In manchen Staaten an der Ostküste darf nicht mal mit Langwaffen gejagt werden. Ebenfalls gibt es jede Menge anderer Restriktionen, je nach Bundesstaat.

Das es auch einfacher geht als hier zeigt z.B. Schweden: Schneise gesägt, Erdwall auf geschütten, Schilder aufgestellt, fertig ist der 300 m Stand.

Gruß

George

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In den Staaten kannst Du Deine Überraschungen erleben. Es ist nicht überall so menschenleer, wie man immer sagt. Es gibt auch ziemlich dicht bevölkerte Gegenden. Und trotzdem wollen die Leute schießen bzw. jagen.

Vor längerer Zeit war ich mal in Ohio und bin mit einem Verwandten auf die Jagd gegangen. Der Wald begann hinterm Haus. Im näheren und weiteren Umkreis wohnten etwa 100.000 Menschen. Wir sind erst mal ein bisschen in den Wald und dann ein paar Probeschüsse auf Bierdosen. Leere, versteht sich.

Plötzlich kommen da zwei ebenfalls bewaffnete Nachbarn aus dem Gebüsch (war nicht in unserer Schußrichtung) und sagen, daß da in unserer Schußrichtung ein paar Freunde von ihnen rumlaufen. Ob wir in eine andere Richtung schießen könnten? Kein Problem, Stellungswechsel und weiter ging die Schlacht gegen die Bierdosen.

Seit der Zeit weiß ich, warum grell-rote Jacken beim Überleben helfen. Und seit der Zeit habe ich auch einiges dazu gelernt und würde ein derartiges Bierdosenspiel nicht mehr mitmachen. Aber nach meinem Kenntnisstand mußt Du auch heute noch in freier Wildbahn auf herumfliegendes Blei gefaßt sein. Nicht jeder macht sich die Mühe, einen richtigen Schießstand aufzusuchen. Und in etlichen Gegenden gibt es wohl auch keine, so daß Du wirklich auf eine freie Gegend ausweichen mußt, falls Du Deine Waffe mal durchlüften willst.

Klaas

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servus zusammen,

trotz überregulierung und maßloser besserwisserei nicht weniger stammtischexperten auf bundesdeutschen schiessständen, laufen hier bei uns in deutschesland unglaublich viele leute reichlich unbekümmert vor den läufen teilweise geladener waffen herum. in ketschapland macht man das nicht. da geht man grundsätzlich davon aus, dass eine waffe geladen ist und man selbst sowie andere vor dem lauf einer waffe nix verloren haben. nochmal: egal ob das eisen gefüllt oder leer ist. sowohl im training als auch bei wettkämpfen habe ich hier bei einem match oft mehr sicherheitsverstöße erlebt, als jemals drüben zusammen.

und dass drüben immer und überall hinterm haus rumgeballert werden darf, ist realitätsfremdes wunschdenken.

übrigens: auch den amerikanischen sportschützen bläst die dortige gutmenschenfraktion mächtig gegenwind ins sicherheitsbewusste schiess-sport-hobby. so dürfen in california pro monat und person nur noch 1 (in worten: eine) waffe gekauft werden.

buugie

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Hallo miteinander

Ja Ja die Amis die sind schon :aug: aber die brauchen sich auch nicht zu wundern wenn alle paar Sekunden einer übern haufen geschossen wird da gibts ja in jedem 2 Haushalt ne Kanone. Leider gibts eben auch viele Bekloppte und in Ami Land ne Kanone zu kriegen ist glaub ich so leicht wie bei uns in Fluit in der Bäckerei zu kaufen.

Bin halt der Meinung das man sich schon bewusst machen sollte das so eine Waffe im schlimmsten Fall absolut tödlich ist und aus ein bisschen Spaß schießen hinterm Haus schnell tödlicher Ernst werden kann.

Sicher ist unser Waffengesetz nicht das gelbe vom Ei und könnte an mancher Stelle gelockert werden aber das man sich in Deutschland schon en bisschen den Wolf machen muss um an ne Kanone zu kommen find ich nicht schlecht.

Naja die Amis sind eben Cowboys :bb1:

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Sicher ist unser Waffengesetz nicht das gelbe vom Ei und könnte an mancher Stelle gelockert werden aber das man sich in Deutschland schon en bisschen den Wolf machen muss um an ne Kanone zu kommen find ich nicht schlecht.

Naja die Amis sind eben Cowboys

Ja, aber nun stell dir mal vor, die würden jetzt urplötzlich (in allen Staaten) ein strenges Waffengesetz erlassen. Glaubst du, dass die Kriminellen ihre Kanonen dann abgeben??? Mit Sicherheit nicht!! Die Kriminalitätsrate würde drastisch steigen! Guck dir doch New York City oder Washington D.C. an. Trotz Waffenverbot ist die Kriminalitätsrate nicht gesunken. Sie wird mit Sicherheit sogar noch steigen, wenn erstmal alle braven Bürger entwaffnet wurden.

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oder Washington D.C. an. Trotz Waffenverbot ist die Kriminalitätsrate nicht gesunken. Sie wird mit Sicherheit sogar noch steigen, wenn erstmal alle braven Bürger entwaffnet wurden.

Das behauptet nicht mal die NRA, aber wenn Du es sagst wird es schon richtig sein.

Karl

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