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IGNORED

Bowling for Columbine- die Entgegnung


Cato

Empfohlene Beiträge

Geschrieben
Agitation von Minderbemittelten für Minderbemittelte.
Und zumindest bei einem hier scheint diese Agitation auch gewirkt zu haben. Und während er diese AgitProp-Methoden mit nicht minder billiger Polemik verteidigt, fordert er von anderen sachliche Argumente... :fool:
Und nicht jeder, der in irgendeinem Zusammenhang Bedenken gegen Waffenbesitz angemeldet hat, ist der Feind.
Und nicht jeder, der sich als Sportschütze bezeichnet, ist der Freund. Vor allem nicht, wenn er mit stolz geschwellter Brust die Fahne der Waffengegner hochhält. Da kann er noch so vollmundig von "unserer Sache" reden... :angry2:
Geschrieben

ach laßt uns doch aus dem alten moore hier kein thema machen. das langweilt mich zu tode.

der typ ist für intelligente menschen abgehakt.-leider gibts nicht genug davon.

laßt uns lieber darüber nachdenken wie wir die "doku" von dem anderen ins zdf bekommen.

Geschrieben

Erinnert sich noch jemand an die "swift boat people for truth", die ploetzlich aus dem nichts auftauchten, um John Kerry zu verunglimpfen? Ihr einziges Ziel war es, Kerrys Verdienste in Vietnam runterzuziehen,

Vietnam war doch für alle Gutmenschen immer soetwas wie ein "Schandfleck" gewesen - plötzlich auf einmal hat einer, nur weil er gegen Präsident Bush aufgetreten ist, sich darin verdient gemacht...? :confused: Wie geht soetwas?

Confuser gehts eigentlich nicht mehr.

Zu Moore braucht man wirklich nur zu sagen, dass er ein einfallsreicher Lügner und Heuchler ist, sonst nix. Vor einigen Jahren wollte er angeblich wegen Bush aus den "bösen" USA nach Europa auswandern...was war draus geworden?: Die Steuern in der EU waren ihm zu hoch - er hätte ja dann tatsächlich die Hälfte der Einnahmen seiner Filme an den Fiskus abgeben müssen. Dann lieber doch beim bösen Bush residieren... :peinlich:

Der Typ ist so durchsichtig wie ein Spinnennetz. (nur die doofen Fliegen bleiben öfter mal dran kleben)

Geschrieben
laßt uns lieber darüber nachdenken wie wir die "doku" von dem anderen ins zdf bekommen.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Ich bewundere Deinen Optimismus, teilen kann ich ihn leider nicht. :mellow:

Geschrieben
Tolle Sache, wie die US Medienmaschine sogar die bundesdeutsche Meinung manipuliert...

Aus diesem Munde ist so ein Kommentar aber ganz schön witzig... :rotfl2:

Geschrieben

ach laßt uns doch aus dem alten moore hier kein thema machen. das langweilt mich zu tode.

der typ ist für intelligente menschen abgehakt.-leider gibts nicht genug davon.

laßt uns lieber darüber nachdenken wie wir die "doku" von dem anderen ins zdf bekommen.

Ist doch ganz einfach :

Einfach mit dem Programmchef schlafen :rotfl2:

Geschrieben

Inwiefern beleuchtet er die Hintergründe? Was sind seine Thesen- neben "ach Gott, ist das fürchterlich" und "ist die Waffenlobby böse"?

Gewisse Themen (Gewalt in den Nachrichten, Angstmache, Armut etc.) mögen in eine richtige Richtung gehen, aber der Stil.... der Zeichentrickteil war schon mehr als polemisch. Die NRA mit dem KKK gleichzusetzen ist eine ziemliche Frechheit, denn die NRA hat immer gegen alle Waffengesetze gekämpft- auch gegen jene, die dazu gedacht waren Minderheiten zu diskriminieren.

Klar ist die NRA eine männlich-WASP dominierte Organisation, aber das heißt noch lange nicht, daß sie rassistisch wäre.

Zudem unterstellt er den Weißen latente Paranoia- als ob "einfach Türe offen lassen" helfen würde beim Verbrechen reduzieren. Zu Beginn der 90er war die Rate der Gewaltverbrechen in den USA noch astronomisch. Und die Rodney King Riots- mit den 30min. Warteschleifen beim Notruf-

hats wohl auch net gegeben...

Heute ist die US Gesellschaft- so man die gesamte Gewaltkriminalität betrachtet- friedlicher als die meisten europäischen. Und das obwohl (weil?) weit mehr Waffen bessessen und getragen werden als noch in den frühen 90ern.

Ist ja überhaupt spannend- fast nur mehr tiefenpsychologisch zu erklären, daß er jenen Anteil der Bevölkerung, die aufgerechnet auf ihren Anteil an der Gesamtbevölkerung die meisten Opfer durch- wie Täter mit Schußwaffen stellt, überhaupt nicht zu Wort kommen läßt: die Afroamerikaner.

Spektakuläre Amokläufe begehen Weiße, doch die alltägliche Gewalt ist leider schwarz- wobei man da nicht irgendwelche dämlich-rassistischen Theorien zur Erklärung braucht, sondern einfach nur die soziale Situation betrachten muß.

Menschen sterben auch nicht "an Schußwaffen"- die sind kein Virus. Sondern sie sterben an Selbstmord, Mord und Unfällen- das bedarf der Aufschlüsselung. Japan hat eine enorme Selbstmordquote- ohne Schußwaffenbesitz, Nordirland und Mexico eine höhere Mordrate als die USA- auch ohne großen Schußwaffenbesitz.

Was aber letztlich zählt, ist die gesamte Gewaltkriminalität, nicht der

winzige Ausschnitt der Mordkriminalität bzw. der Morde mit Schußwaffen. Die Wahrscheinlichkeit Opfer Gewaltkrimineller zu werden ist laut dem

"International Crime Victims Survey" der renommierten Universität Leiden

jedenfalls in solch vorbildlich "entwaffneten" Staaten wie Großbritannien

(Nordirland wird dabei herausgerechnet), Frankreich, Finnland, Australien

weit höher als in den USA, die erst an 8. Stelle rangieren.

Hätt ihn vermutlich auch verstört, daß eine Afroamerikanerin wie der Condolezza Rice, deren Vater in Alabama anläßlich der Wahlen in den 60ern eine Art Bürgerwehr gegen den KKK aufgestellt hat, oder eine, die das Leben ihrer Kinder gegen ihren Crack süchtigen Mann verteidigt hat, ihm da vermutlich gsund den Kopf waschen täten, wenn er "nette Menschen rufen die Polizei" bei denen deponieren würde.

Fakt ist, Moores einziges Anliegen ist es Organisationen wie die Republikaner oder die NRA oder die Pharmaindustrie abgrundtief böse darzustellen um sich selbst als Heros zu präsentieren.

Glücklicherweise spricht sich das rum:

ORF On 26.08.

Falsche Zahlen, falsche Szenen, falsches Image

An Michael Moore und seinem Werk ist einiges "fiktiv", meinen seine Kritiker.

Michael Moores Bestseller "Stupid White Men" begeisterte die Kritiker mit seiner "guten Recherche" - dabei sei das Gegenteil der Fall, meint etwa Ben Fritz in seinem

Spinsanity-Weblog.

"Leider versteht Moore die Fakten immer und immer wieder falsch. Eine einfache Überprüfung

der von ihm zitierten Quellen zeigt, dass daran oft schlampige Recherche schuld ist."

Aus einem Jahr werden viele

Beispielsweise behauptet Moore, das Pentagon habe im Jahr 2001 250 Milliarden US-Dollar ausgegeben, um 2.800 Joint-Strike-Fighter-Flugzeuge zu bauen. Die vom Autor angegebene Quelle, die Budgetanalyse einer Gruppe von Friedensaktivisten, spricht aber eindeutig von einer Summe, die sich über die Dauer des gesamten Strike-Fighter-Programms zieht.

"Satire sollte auf Fakten basieren"

Kleine Fehler wie diese ziehen sich laut Fritz durch das ganze Buch und verzerren in der Summe das Gesamtbild. Die Ausrede, dass es sich um ein satirisches Werk handle, lässt er nicht gelten: "Gute Satire sollte auf Fakten basieren."

Schuld an den Fehlern sei höchstwahrscheinlich "faules Abschreiben von Medien und dem Internet" - etwa eine Liste von 48 Vorwürfen an US-Präsident George W. Bush, die vor der Veröffentlichung von "Stupid White Men" in derselben Reihenfolge und ähnlich formuliert in

liberalen Kreisen via E-Mail kursiert sei.

Gewehr erst nach sechs Wochen

Kritik hagelt es auch für Moores Erfolgsfilm "Bowling for Columbine". Eine Schlüsselszene am Beginn zeigt, wie Moore bei einer Bank ein Konto eröffnet und als Zugabe ein Gewehr

überreicht bekommt. Das Problem: Diese Szene ist gestellt.

"Man kann hier nicht einfach reinkommen und eine Waffe bekommen", bestätigt Helen Steinman, eine Kundenberaterin der Bank, die auch im Film zu sehen ist. Geplant sei nur gewesen, dass Moore vor laufender Kamera ein Girokonto eröffnet. Die Bank prüfe innerhalb einer sechswöchigen Frist den Hintergrund eines Neukunden, erst dann

erhalte er die Waffe, so Steinman in der Universitätszeitung "Daily Vidette".

Massenvernichtungssatelliten?

In einer anderen Szene in "Bowling for Columbine" interviewt Moore einen Lockheed-Martin-Manager in einer Fabrik des Unternehmens in Littleton - vor einer Rakete,

die im Gespräch als "Massenvernichtungswaffe" dargestellt wird. Doch Lockheed produziert in Littleton Wetter- und Kommunikationssatelliten. Raketen wie

die im Film gezeigten brächten diese Satelliten in ihre Umlaufbahn, schreibt Fritz.

Der Freund des kleinen Arbeiters

"Eine Nonstop-Rock-'n'-Roll-Party für das Proletariat" - so bezeichnet Moore selbst sein Büro. Ganz anders sieht das ein ehemaliger Mitarbeiter: "Würden sich alle Menschen

versammeln, für welche die Tätigkeit für Michael das unangenehmste Arbeitserlebnis ihres Lebens war, wäre es wohl notwendig, ein großes Stadion zu mieten." Den Autoren, die an seiner TV-Serie "TV Nation" mitgewirkt haben, habe er untersagen wollen, der Autorengewerkschaft Writer's Guild beizutreten.

Eine fiktive Figur

In der Öffentlichkeit zeigt sich Moore gern im heruntergekommenen Slacker-Look mit

Baseball-Kappe und Baggy-Jeans und präsentiert sich als Arbeiterklasse-Kind aus Flint.

Alles nur Show, meinen seine Kritiker. Er besitze ein 1,27 Millionen US-Dollar teures Apartment mitten in Manhattan. "Moores Adresse liegt in einem guten Schulbezirk, aber das ist egal: Er schickt seine Tochter auf eine Privatschule", ätzte das Online-Magazin Salon.com schon vor Jahren.

Moore selbst hat mit der Kritik kein Problem: "Ich glaube, dass manche Menschen der Linken eifersüchtig sind, weil sie nicht diese Art von Erfolg genießen."

Geniug Facts?

Geschrieben

Bei der letzten Wahl kam unangenehm deutlich das Thema auf, wie er sich vor der Pflicht des Wehrdienstes in Vietnam gedrückt hat. Im gleichen Atemzug wurde nachgewiesen, das Kerry ein verdienter und ausgezeichneter Kriegsheld in Vietnam war.

Doch Bush konnte dagegen nicht angehen, also hat er eine Gruppe professioneller Agitatoren und Lügner beauftragt, Kerrys Verdienste im Krieg häßlichzureden - erfolgreich.

Ich würd sagen die Sache lief genau umgekehrt ab. Als man versucht hat, Bush wegen seiner Nichtbeteiligung am Vietnamkrieg zu diskreditieren (warum muss man den damals unbedingt dabei gewesen sein?) ist dieser plumpe Versuch für Kerry zum Boomerang geworden. Pech gehabt - die anderen hatten dann halt die besseren Argumente.

Überhaupt, was wäre denn anders gelaufen, wenn die Sache umgekehrte Vorzeichen gehabt hätte ( Bush der verdiente Vietnam-Held und Kerry der Reservist in der NG). Dann wäre Bush wohl als "blutgeiler Vietnam-Killer" verhöhnt worden und trotzdem der Blödmann gewesen.

Im Übrigen kann Bush garnicht so feige gewesen sein: Das Flugzeug, was er damals geflogen hatte, galt unter US Piloten wegen der hohen Absturzraten als Wittwenmacher - er war also ziemlich wagemutig und bereit zum Risiko. Das widerspricht sich dann nämlich nicht mehr mit dem, was er nun als Präsident gemacht hat.

Tja, leider finde ich - wie auch zuvor - keinerlei Auseinandersetzung mit der Sache, nur persönliche Haßtiraden.

Tut mir leid, das Beispiel mit den "dummen Fliegen" war nicht persönlich gemeint. :s75:

Viel Argumentieren tust du aber auch nicht gerade...das meisste, was du hier zum Besten gegeben hast, ist nachgeplappertes Zeug und Stereotypen, die man schon tausendfach irgendwo im Netz stehen gesehen hat.

Ich hoffe du hast darüber hinaus noch ne eigene Meinung? :o

Geschrieben

Im Übrigen kann Bush garnicht so feige gewesen sein: Das Flugzeug, was er damals geflogen hatte, galt unter US Piloten wegen der hohen Absturzraten als Wittwenmacher - er war also ziemlich wagemutig und bereit zum Risiko. Das widerspricht sich dann nämlich nicht mehr mit dem, was er nun als Präsident gemacht hat.

George W. Bush der Kriegsheld, Verteidiger des hart umkämpften, amerikanischen Luftraums.

Geschrieben
Gewehr erst nach sechs Wochen

Kritik hagelt es auch für Moores Erfolgsfilm "Bowling for Columbine". Eine Schlüsselszene am Beginn zeigt, wie Moore bei einer Bank ein Konto eröffnet und als Zugabe ein Gewehr

überreicht bekommt. Das Problem: Diese Szene ist gestellt.

"Man kann hier nicht einfach reinkommen und eine Waffe bekommen", bestätigt Helen Steinman, eine Kundenberaterin der Bank, die auch im Film zu sehen ist. Geplant sei nur gewesen, dass Moore vor laufender Kamera ein Girokonto eröffnet. Die Bank prüfe innerhalb einer sechswöchigen Frist den Hintergrund eines Neukunden, erst dann

erhalte er die Waffe, so Steinman in der Universitätszeitung "Daily Vidette".

Die Übergabe erfolgt natürlich auch nicht in der Bank, sondern man kann sich die Waffe beim Händler abholen IIRC. Aber alle diese -nennen wir es mal Ungereimtheiten lassen sich im Netz nachlesen. Auf Seiten die Sich mit der Sache beschäftigt haben. Ein Link findet sich IMHO in diesem Thread.

Geschrieben

Ist das Thema hier politischer Art?

Ja! Solche Diskussionen sind immer irgenwie politisch, da es Politiker sind, die über die Zukunft - besonders beim Waffenbesitz - entscheiden.

Der Tag, an dem Präsident Bush Bolton bei der UN installiert hat, den können sich alle legalen Waffenbesitzer drei Mal Rot im Kalender anstreichen - ansonsten hätte uns allen die weltweite Ächtung des legalen Besitzes von Feuerwaffen gedroht. Dafür könnt ihr dem bösen G.W. Bush, wegen dem MR Möre aus den USA auswandern wollte, auf ewig den Ar... küssen. Deshalb verstehe ich nicht, warum hier immer wieder Leute mit diesem dämlichen Bush-Bashing anfangen müssen. Ich persönlich bin jedenfalls froh darüber, dass der zzt mächtigste Mann der Welt auf unserer Seite steht und nicht, wie viele europäische Politiker, gegen uns.

Aber nun von mir aus wieder zurück zum eigentlichen Thema

Geschrieben

Zu fragen, ob das hier politisch wird, find ich schon komisch. Der ganze Thread war doch nur als Comeback gegen Moores Film gedacht und somit politisch. Oder?

Nix komisch, solange der Film und das Video DAS Hauptthema bleiben, ist es OK, aber wenn nun die amerikanische Innen- und Aussenpolitik das Thema beherrscht, muss ich zu machen... Comprende?

Sollte jetzt aber (wie gewohnt) eine Diskussion über den Sinn (oder Unsinn) des Threadschließens oder über die Arbeit der Admin und Mods ausbrechen, dann ist gleich dicht. Also überlegt Euch, was ihr wollt.

Geschrieben

.......................

Naja ich denke langsam, daß das hier symptomatisch ist. Schade eigentlich, daß die Ansichten und vor allem die Fähigkeit zur sachlichen und rationalen Auseinandersetzung insgesamt so dünn gesät ist (und damit meine ich nicht nur diesen Beitrag, sondern alle, die einfach nur wiederholt mehr oder weniger schwachsinnige Stammtischparolen und Beleidigungen absondern, ohne die geringste sachliche Argumentation zu bringen)....................

................... - Populismus, plumpe Parolen (beides auch hier immer wieder gern gesehen, wenn ich so manche der obenstehenden Beitraege lese), tendentioese Statistiken und Fragestellungen. Er tut das in dem Bewusstsein, dass viele seiner Landsleute in politischer Sicht sehr simpel gestrickt sind und von Saetzen mit mehr als sieben Woertern leicht verwirrt werden.............

hallo,

wenn ich deine ausflüsse so auf mich wirken lasse, habe ich auch den eindruck, das offensichtlich dir grundlegende fähigkeiten zur sachlichen auseinandersetzung oder auch nur komunikation fehlen -wie ich leider nicht nur bei diesem thema feststellen mußte-.

das stumpfe verurteilen von menschen und deren meinung zeugt me nicht gerade von hohem niveau deinerseits. beweise und fakten wie sie hierteile GEGEN mm vorgebracht wurden würden helfen, heiße (berliner) luft bringt keinen weiter.

......nicht jeder, der sich als Sportschütze bezeichnet, ist der Freund. Vor allem nicht, wenn er mit stolz geschwellter Brust die Fahne der Waffengegner hochhält. Da kann er noch so vollmundig von "unserer Sache" reden... :angry2:

hier MUSS ich jim absolut recht geben :icon14:

gruß VA

Geschrieben

Ich weiss gar nicht mehr wie BL es auf meine Ignoreliste geschafft hat, aber ich ahne dass es dafür gute Gründe gab.

Habs gefunden :021:

http://foren.waffen-online.de/index.php?s=...st&p=492654

Übrigens müsste man den "Michael and me"-Film gar nicht unbedingt ins Fernsehen bringen... DVD würde reichen, auf das Cover irgendwas mit "Die Antwort des schwarzen Talkmasters Larry soundso auf Bowling for Columbine" und dann im Buchladen an die Kasse stellen. Dann bezahlen die Leute sogar noch dafür :D

Geschrieben

Eines muss man MM ja lassen: Er hat eindrucksvoll bewiesen, dass der amerikanische Traum, vom Nichtskönner zum Millionär zu werden, immer noch möglich ist. :D Eine solche Karriere war aber nur in den USA möglich gewesen - in jedem anderen Land wäre der Mann als Filmemacher gnadenlos abserviert worden.

Ich stelle mir gerade vor wie Moore als Deutscher Newcommer für sein erstes Projekt in gebückter Haltung seinen Antrag auf Filmförderung einreicht und dann vom Komitee gesagt bekommt, dass er besser nochmal etwas an der Tiefsinnigkeit seines Drehbuches arbeiten solle. :rotfl2:

Bei uns hätte er höchstens Tellerwäscher in einer Frittenbude werden können.

Geschrieben

Wenn man sich die Inhalte und Qualität der deutschen Fernsehbeiträge zum Thema Waffenbesitz anschaut (auch im vermeintlich qualitativen, öffentlichen Rundfunk), ist die Idee eines deutschen Michael Moore-Gegenstücks gar nicht so unwahrscheinlich.

Geschrieben

Genau - weil, bekanntlich dreht sich ja alles um den Waffenbesitz und wenn derselbe Typ, der u.U. für zehntausende unbeteiligter und unschuldiger Opfer zufällig ein Freund der Legalwaffenbesitzer ist, dann - puh! - haben wir ja nochmal Glück gehabt!

1. In einem Waffenforum dreht sich der Schwerpunkt der Themen und Interessen naturgemäß um den Waffenbesitz (was nicht heißt, dass man blind für anderes ist; aber das ist das Hauptinteresse hier).

2. Die Aussage mit den zehntausenden unbeteiligten und unschuldigen Opfern durch G.W. Bush ist platt, undifferenziert, besser: es ist drei mal gequirlter Quark; aber leider ein so reinrassig (außen-)politisches Thema, dass es mir hier nicht möglich ist, darauf angemessen - argumentativ - zu reagieren.

Hoffentlich wird's diese Woche in Berlin wieder etwas kühler, und auch dein hitziger Kopf bekommt wieder diesen Zustand.

Gruß,

karlyman

Archiviert

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