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IGNORED

Keine Chance für Nachwuchs


Barnakey

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Hier ein Posting aus dem Gunboard.

"Das Großkaliberschießen in Deutschland ist vom Außsterben bedroht.

Wenn man zusammenrechnet was mittlerweile auf nen Jungschützen zusammenkommt.

Vereinsaufnahmegebühr ca 150Euro

MPU ca 128-400 Euro

Verbandausaufnahmegebühr ca 150 Euro

Gebühr für Waffensachkunde ca 150 Euro

Sonstige Gebühren Verein/Verband ca 100 Euro

Da ist man innerhalb von 6 Monaten bei 700-1000 Euros und hat nochnichtmal Munition dafür bekommen...

Und da wundert man sich wenn kein Nachwuchs kommt und Schießsport nur noch was für Besserverdienende über 50, die ihre fetten Schlitten vor dem Schießstand parken zu sein scheint.

Ob es das ganze Wert ist?"

Was ist eure Meinung dazu?

Wird es den Schießsport in 20 Jahren in Deutschland überhaupt noch geben?

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hallo

da hast du echt recht, das schiessen kommt langsam in

dimensionen,wo man echt überlegen muss.

es trifft nicht nur die jugend und den nachwuchs,sondern auch die schützen selbst, die gebühren, die du gerade aufgezählt hast,sind ja nur der anfang, sachkundekurs,

wiederladekurs,pulverschein,pulver,geschosse, die grundausstattung zum wiederladen, grundausstattung zum

giessen,preise der tresore,preise der waffen ...... ich will mich echt nicht hinsetzen und überlegen,was das alles zusammen mal gekostet hat, ich denke für das geld könnte man sich ein schönes auto kaufen. aber ich schiesse trotz allem gern,es ist wie

immer, man muss prioritäten setzen.

viele grüsse

peter

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Barnakey ich glaube das,das der Sinn und Zweck ist von der

Politik. mad1.gifWenn man es nur teuer und schwer genug macht,dann

kann man den oberen zehntausend das schießen noch lassen.Die kleinen brauchen keine Waffen.Denn so stirbt auf die nächsten 2-3 Jahrzehnte der Waffensport.Ohne Nachwuchs kommt das Zwangsläufig und das ohne das man sich mit den jetzigen Schützen anlegen muss.Denn man hat es ja gar nicht verboten(was können wir denn dafür das keiner mehr Spass am schießen hat? grin.gif)Es wird auf Dauer ein privileg der Reichen werden wie Golf.Die Aufnahmengebühren werden dann so hoch sein das sich der einfache Arbeiter das nicht mehr leisten kann.Und man bleibt unter sich.Es

kann ja schließlich nicht sein das der Mop Waffen hat.So hat man doch erreicht was man eigentlich schon immer wollte(so wenig Waffen wie möglich ins Volk) pissed.gif

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Also die 150 Euro Vereinsaufnahmegebühr sind aber recht niedrig angesetzt. Ich musste dafür € 460 löhnen. Die MPU hab ich dafür fasst umsonst bekommen, weil ich die beim Herrn Neuser in D'dorf als Proband gemacht habe. Alles in allem nicht gerade billig. Wenn ich dann mal jemanden finde, der Interesse am schießen hat, wird der aber spätestens dann vergrault, wenn ich ihm sage, was das alles kostet.

MfG

Sonet

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In Antwort auf:

Hier ein Posting aus dem Gunboard.

"Das Großkaliberschießen in Deutschland ist vom Außsterben bedroht.

Wenn man zusammenrechnet was mittlerweile auf nen Jungschützen zusammenkommt.

Vereinsaufnahmegebühr ca 150Euro

MPU ca 128-400 Euro

Verbandausaufnahmegebühr ca 150 Euro

Gebühr für Waffensachkunde ca 150 Euro

Sonstige Gebühren Verein/Verband ca 100 Euro

Da ist man innerhalb von 6 Monaten bei 700-1000 Euros und hat nochnichtmal Munition dafür bekommen...

Und da wundert man sich wenn kein Nachwuchs kommt und Schießsport nur noch was für Besserverdienende über 50, die ihre fetten Schlitten vor dem Schießstand parken zu sein scheint.

Ob es das ganze Wert ist?"

Was ist eure Meinung dazu?

Wird es den Schießsport in 20 Jahren in Deutschland überhaupt noch geben?


Also für die Sparsamen unter Euch wäre vielleicht der VdRBw was. cool3.gif

Bei den Reservisten ist man(n) oder frau für €24,00 p.a. dabei. laugh.gif Dafür ist aber auch das "Loyal" monatlich zu ertragen. 016.gif

Für die Sachkunde war zwar auch richtig was zu lernen, blush.gif hat aber keine €uros gekostet. smirk.gif

Problematisch kann die Quote von maximal 15% ungedienten Mitgliedern je Reservistenkameratschaft (RK) sein. crazy.gif Auch sind die RKs recht unterschiedlich. Die gibt's vom schießsportlichen Hochleistungskader eek2.gif bis zur jodelnden Trachtengruppe. crying.gif

Euer

Mausebaer smile.gif

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@fr8

au weia,dass ist ein heisses eisen, in unserer abteilung,sind ständig 3 - 5 zivis beschäftigt und die

wissen,dass ich sportschütze bin, wir haben über diesen

punkt auch schon oft gefachsimpelt. sie meinen einfach

es ist ja wohl ein unterschied,wenn man als sportschütze

auf pappscheiben schiesst oder als soldat auf menschen schiessen muss.

viele grüsse

peter

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Ich hab nicht wegen der Waffen verweigert. Die BW ist mir als ganzes Suspekt (was natürlich leicht verallgemeinernd ist). Mir grauts einfach davor. Ich bin von meinen Eltern zur Selbstständigkeit und freiheitlichem Denken erzogen worden. Die BW (und auch jede andere Wehrpflichtigen Armee) sehe ich als Negierung dieser Erziehung an.

Sonet

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Uups, cool3.gif

Vorsich! shocked.gif Das ist kein Verweigerungsgrund. eek2.gif

ps: Wißt Ihr, warum man bei der Bundeswehr nicht bis fünf zählen kann? wink.gif

=> Weil nach vier "links" kommt. chrisgrinst.gif

"...zwoh, drei, vier, links!, ... " AZZANGEL.gif

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Stimmt.Aber wenn man als KDV´ler angegeben hat das man keine Waffe anrührt,da man nicht auf Menschen schießen kann(und deshalbb auch anerkannt wurde)

darf man später im privaten auch keine Waffe benutzen.Oder?

Denn dann war es eine Lüge die früher(wenn es rauskam) mit einem erneuten Einzug zur BW bestraft wurde und die Anerkennung als KDV´ler nichtig wurde.

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Abgesehen von Deinen finanziellen Aufzählungen kommt noch der Frust bem Antragsverfahren und die argwöhnische Beobachtung im Verein dazu wenn jemand GK schiessen will.

Dazu kommt das ständige "Wohlverhalten" dass Du als Waffenbesitzer an den Tag legen musst. Die Grundrechtseinschränkungen, dass Dir praktisch jeder Depp das SEK ins Haus schicken kann usw. usw.

Ja, das GK schiessen ist vom Aussterben bedroht.

Sogar ich als 3mal wöchentlicher Sportschütze würde mir ein anderes Hobby suchen wenn ich nochmal 20 wäre 016.gif

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In Antwort auf:

Stimmt.Aber wenn man als KDV´ler angegeben hat das man keine Waffe anrührt,da man nicht auf Menschen schießen kann(und deshalbb auch anerkannt wurde)

darf man später im privaten auch keine Waffe benutzen.Oder?

Denn dann war es eine Lüge die früher(wenn es rauskam) mit einem erneuten Einzug zur BW bestraft wurde und die Anerkennung als KDV´ler nichtig wurde.


Das ist aber ein himmelweiter unterschied !

Wenn ich keine Waffe anrühren will, um Menschen zu erschießen oder dieses zu üben, dann ist das was ganz anderes, als wenn ich die Waffe anrühre, um mich sportlich zu betätigen !

Ich darf z.B. als Sportschütze nicht auf Mannscheiben schießen oder mit meiner Waffe durch den Wald rennen und "PENG" rufen !

Ich habe es mir allerdings einfacher gemacht, ich war beim THW und hatte mit der BW nix am Hut

Was die Kosten betrifft, so kann man sich zumindest die MPU sparen, einfach etwas später eine eigene Waffe beantragen !

Meine erste Waffe wurde zwar von mir gekauft und bezahlt, stand aber erst mal ein halbes Jahr auf der Vereins WBK, nachdem ich die Sachkunde abgelegt hatte und meine WBK in der Hand hielt, brauchte ich nur noch das Umtragen bezahlen !

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Nochmal zum Thema KDV und Sportschießen: Ich habe vor inzwischen rund 15 Jahren verweigert und bin heute Sportschütze - und das auch noch GK ... und IPSC chrisgrinst.gif. Und habe damit kein Problem. Denn neben den bereits angeführten Punkten (Sportschießen vs. "Kampfausbildung") gibt es noch etwas: Menschen verändern sich. Und ich halte es da mit George Orwell, der einmal sagte: "Wer mit 16 kein Sozialist ist, ist ein Schuft. Wer mit 30 noch Sozialist ist, ist ein Dummkopf!"

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Ich sehe das Problem des Nachwuchses eher auf einer anderen Ebene:

Bei uns im Verein gibt es zur Zeit !! wieder einige Jugendliche mit großem Interesse am Schießsport. Sie werden mit alten Federspannern unterrichtet, die sie kaum heben können. Auch das restliche Material verdient nicht gerade die Bezeichnung modern. Sollte dann bei den div. Meisterschaften keine guten Plazierungen herausspringen, heißt es dann seitens des Sportwartes, die Jugend hätte für alles andere einen Sinn, nur nicht für´s Schießen. Es hagelt mehr Schelte als Ansporn und Motivation.

Auch bei Kandidaten über 25 hat man sich seitens des Vorstandes, unter Federführung des Sportwartes, etwas ganz schönes einfallen lassen:

Jeder!!! der seine erste Waffe beantragen will, bekommt nur ein Bedürfnis für eine KK Pistole ausgestellt. Er wird dazu gezwungen!!! eine solche Waffe zu kaufen obwohl er diese vielleicht nicht möchte. Ich bin selbst in diesem Vorstand und habe schon vielmals versucht diesen Schwachsinn abzuschaffen. Bei 16!! Vorstandsmitgliedern incl. 2 stimmberechtigten "Ehrenoberschützenmeistern" kein leichtes Unterfangen, wenn die meisten alles was über Luftdruck und KK liegt als "Mist mit dem man nichts anfangen kann" abtun.

Wichtiger ist der Mehrheit unseres Vorstandes, sich bei jeder passender Gelegenheit in der Vereinstracht zu präsentieren und irgendwelche Lobhudeleien zu verbreiten. kotz.gifkotz.gif

Ich hatte mich nicht nur mit dem Gedanken, für den Verein etwas tun zu können, sondern auch um eventuell andere für die Vereinsmitarbeit motivieren zu können , in den Vorstand wählen lassen. (Frommer Wunsch, was bin ich blöd chrisgrinst.gifchrisgrinst.gif

Wenn ich mich jetzt auch noch, trotz meines vielleicht nicht mehr ganz so jugendlichen Alters zum Nachwuchs in unserem Verein zähle, dann stimmt die Aussage des chancenloses Nachwuchses absolut. 016.gif016.gif

Jedenfalls ich hier nicht alles schreiben, was hier neuen, jungen und älteren Mitgliedern so alles widerfährt; das würde den Rahmen sprengen. Man brauch sich sicherlich nicht zu wundern, wenn bei solcher Vereinsmeierei immer mehr Menschen dem Schießsport den Rücken kehren.

Ich denke, daß in diesen Bereichen in anderen Vereinen ein nicht zu unterschätzendes "Frustpotenzial" besteht.

Keine Chance für den Nachwuchs als alleinige Ursache in der (ausufernden)Gebührenpraxis zu suchen halte ich für falsch. Ander Sportarten sind auch nicht billig sie leben auch und ein Hobby zum Nulltarif gibt´s eben nicht.

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Gründet doch mal eine Abteilung "Sportschützen" und tretet dem BDS bei. Dann sollste mal sehen, wie schnell sich GK-Schützen tummeln.

hemo

hats so gemacht (oder so ähnlich) wink.gif

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Ich als Vorsitzender eines kleines BDS Vereines ( 15 Mitglieder ) im Bereich GK KW und GK LW sowie ein wenig LW KK beschäftige mich schon seit über 2 Jahren mit diesem Thema; bis dato leider ohne Erfolg. Für jedes ausgeschiedene Mitglied konnte bis dato nur mit größtem Aufwand ( Anzeigen in Zeitungen etc. ) wieder " Ersatz " gefunden werden, da es bei der Unterschreitung einer gewissen Mitgliederzahl keinen Sinn mehr macht den Verein weiter am Leben zu erhalten oder die Beiträge müssten in unendliche ansteigen, um weiterhin ein regelmässiges Training bieten zu können.

Aus diesem Grunde wird seit gut zwei Jahren versucht " richtigen " Nachwuchs zu finden; d.h. Jugendliche ab

16 Jahre. Wir schalteten und schalten in regelmässigen Abständen Anzeigen in der lokalen Presse, inserieren in Kleinanzeigen im Internet und sprechen vermeitliche " Interessenten " im Bekanntenkreis an; Resultat aus der

gewünschten Zielgruppe leider bei Null !!!

Was können und wollen wir dem Nachwuchs bieten?

- Keine Aufnahmegebühren

- Keine Verbandsgebühren dank BDS bis 21 Jahre

- Keine Gebühr für Waffensachkunde, da wir als Verein diese abnehmen dürfen

- Mitgliedsbeiträge von max. EURO 5,00 / Monat

- Munition nach Aufwand zu Vereins EK Preisen

Trotzdem Null Erfolg beim Nachwuchs, obwohl wir Schießsport zu recht günstigen Konditionen für den Einsteiger ab 16 Jahren anbieten könnten. Die MPU unter 25 Jahren wird dann wohl bei Interessenten noch evtl. etwas dazu beitragen sich ein anderes Hobby wie den Schießsport zu suchen. Jeder Verein braucht jugendlichen Nachwuchs. Ohne diesen ist für die weitere Zukunft der Bestand eines Vereines gefährdet. Es müssen neue und junge Leute mit neuen und frischen Ideen in den Vereinen sein um evtl. vorhandene alte und verkrustete Strukturen aufzulockern und zu ändern.

Evtl. und wahrscheinlich bestehen aber in der heutigen Zeit bei den jugendlichen andere Interessen als der Schießsport.

Fußball, Basketball etc. sind auf den ersten Blick um einiges spannender und bewegungsreicher wie die meisten Disziplinen des Schießsportes. Beim Fußball treffe ich als

" Einsteiger " schnell das Tor aber im Schießsport dauert der persönliche Erfolg etwas länger. Schießsport ist in der Regel Einzelsport und das ganze findet, je nach Verein und Stand, noch in feuchten, kalten und nicht ganz hellen Kellern statt.

Ich bin überzeugt, zumindestens für uns, dass wir dem Nachwuchs ab 16 Jahren im Bereich GK Schießen über eine gewisse Zeit erträglichen Konditionen anbieten können und das von daher die Einstiegskosten nicht ausufern. Später ist es jedem selber überlassen wieviel Geld per Anno für das Hobby investiert wird.

Wir werden weiterhin, auch wenn es zur Zeit wie der Kampf von Don Quichote gegen die Windmühlen wirkt, für uns und als wichtige Bestandssicherung unseres Vereines für die Zukunft, Nachwuchs zu finden.

Simonov der weiter darüber denkt wie das funktionieren kann

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Hallo,

wo kommen diese Preise her? confused.gif

Erkundigt euch mal beim BDMP in Paderborn!

05252 37457

Jugendliche zahlen bis zum 18. keinen Beitrag und die Aufnahme ist beim Vollpreis 52,- €. chrisgrinst.gif

Die dazukommende SLG Kosten sind unterschiedlich, aber von so hohen Preisen habe ich noch nicht gehört.

Ist doch auch eine Alternative, oder? chrisgrinst.gifgrin.gif

Gruss Spa smile.gif

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zugegeben...unser sport gehört nicht zu den billigsten freizeitbeschäftigungen. aber soo negativ würde ich das ganze nicht sehen.

die vorabinvestitionen können auch anders aussehen...

hier ein beispiel aus unserem verein.

Vereinsaufnahmegebühr max 179Euro (bis zum vollendeten 18. lebensjahr keine aufnahmegebühr)

MPU ca 128-400 Euro (sollte jeder sehen wo es am billigsten ist)

Verbandsaufnahmegebühr ca ... Euro (kenn ich nicht. bssb?. ist ggf. in der vereinsgebühr mit drin)

Gebühr für Waffensachkunde ca ... Euro (die prüfung wird bei uns im verein abgenommen. kostet für mitglieder nichts)

Sonstige Gebühren Verein/Verband ca ...Euro (in unserem fall 80 euro jahresgebühr inkl. versicherung, scheiben etc; bis zum vollendeten 18. lebensjahr 19 euro !!!)

das sind 326-659 euro um bei der anfänglichen rechnung zu bleiben.

aber...wozu braucht man innerhalb der ersten 6 monate die mpu? wie ich das verstanden habe wird das frühestens nach 12 monaten zum erwerb einer eigenen waffe nötig.

also nur um zu schiessen braucht es anfangs nicht soo viel geld.

das nachwuchsproblem sehe ich an ganz anderen stellen...

kinder...jugendliche...junge erwachsene sind heute doch nach der schule...ausbildung...job mit freizeitbeschäftigungsmöglichkeiten geradezu überflutet. die relativ wenige freitzeit wird neben bewegungssportarten dann oftmals in weniger anstrengende aktivitäten investiert.

dass der schießsport in der öffentlichkeit heutzutage nicht gerade der angesehenste ist kommt noch hinzu.

in unserem verein gibt es eine bogenabteilung die sich vor neubewerbern nicht mehr retten kann. momentan gibt es sogar einen aufnahmestopp. shocked.gif

die gründe für den regen zulauf sehe ich zum einen in der tatsache dass man im sommer draussen ist, was die sache für viele sehr reizvoll macht und zum anderen bei der permanenten "werbung". unser bogenplatz ist in der nähe einer gut befahrenen strasse und man sieht dort im sommer fast täglich dass da leute am schiessen sind. somit "verirren" sich relativ viele zu uns und fragen einfach mal nach.

dass bei uns auch lp/lg und scharf geschossen wird, wissen hingegen sogar viele einheimische nicht.

ob unser nachwuchs (am schießsport interessierte personen) chancen hat oder nicht, hängt wie ich denke zum grössten teil an der leistungs und aufnahmebereitschaft der vereine. stichwort...werbung, präsenz in der öffentlichkeit, nachwuchsbetreuung, abschottung gegen neue gk-schützen etc.

für mich war anfangs auch der traditionelle teil des vereins sehr abschreckend.

ich wollte und will eigentlich nur schiessen und auf keinen fall in lodenstrapsen an irgendwelchen umzügen teilnehmen. nach anfänglichem murren wurde das dann auch akzeptiert. ich denke aber hier sollten EINIGE vereine ihre althergebrachte einstellung überdenken. (verpflichtung zum erwerb der vereinstracht etc. gaga.gif )

abschliessend kann ich zumindest für unseren verein sagen dass das finanzielle für einen !interessierten! jungschützen ganz sicher kein problem sein wird und man ggf. gemeinsam eine lösung findet.

beste grüsse

walter

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Um was geht es denn hier. Wehrdienstverweigerung ist eine Gewissenssache, die nicht unbedingt etwas mit Sport zu tun hat. Dafür allerdings zahlt der Steuerzahler für viele Sportler, die nichts mit Wehrdienst zu tun haben (z.B. Hackelschorsch gr1.gif)

Natürlich ist jede Sportart teuer, die in irgendeiner Verbindung mit einem technischen Sportgerät zu tun hat, z.B. Motorsport, Rennradfahren.

Ich habe mich persönlich mit dafür eingesetzt, dass Junioren im BDS-LV4 beitragsfrei sind, Junioren zahlen (nicht nur) in meinem Verein halben Beitrag, GK Sportwaffen hat der Verein oder die Eltern. Der BDS hatte noch nie so viele gute und erfolgreiche Junioren, wie in den letzten Jahren. Und wie gut diese sind, konnte man auf der (nicht gerade kostengünstigen) WM in Südafrika sehen, 1.Platz Junioren-Mannschaftswertung. Fast jeder Verband hat sehr hohe Zuwachszahlen, der BDS rund 100% in den letzten 10 Jahren, das gleiche gilt auch für die Beführwortungen. Ich sehe die zurzeitigen Entwicklungen (ausser der MTU tongue.gif) gar nicht so negativ für den Schießsport, es liegt an den Verbänden und den Vereinen, wie sie Jugendliche animieren und intrigieren. Mir sind viele Vereine bekannt, die Jugendliche über LP, KK bis zum GK führen. Viele von mir in meinen Sport eingeführte junge Menschen sind heute sehr bekannte Schützen und (oder) beliebte Ratgeber für andere Schützen. Der dreifache Deutsche Juniorenmeister IPSC hat übrigends auch den Wehrdienst verweigert cool.gif

DVC Werner

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Ist dein Verein zufällig im DSB?Dann kein Wunder(vorauseilender Gehorsam)Kenne einige DSB Vereine in denen es so ähnlich zugeht. gaga.gifEntweder abwählen oder die unzufriedenen abwerben und selbst einen neuen Verein gründen.Am besten BDS.Da braucht man sich auch nicht

mit den leidigen EL-Langwaffen(gelbe WBK)rumzuärgern,

für deren verkorksten Umbau man auch noch zahlen musste. pissed.gif

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@simonov:

Reiner Männerverein? Das kann nicht gutgehen. Männers gehen sonntags stundenlang schießen, Frauen allein zu Haus. Laßt mal die kompletten Familien am Schießen teilnehmen und bringt den Damen das Schießen bei. Dann kommen auch die Kinder mit. Und die erzählen in der Schule, daß die ganze Familie am Wochenende mit richtigen Pistolen geschossen hat.

Dann kommen auch andere mal mit.

hemo

Mundpropaganda ist die beste Werbung wink.gif

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@simonov:

Mein Kompliment zu Euren humanen Vereinsbedingungen!

Auch zur gewollten Mitgliederzahl- bei meinem Verein ist es umgekehrt: Wir haben bald 100 Mitglieder und jeder "Hinz und Kunz" kann beitreten, wenn er sich nur als Bekannter eines Mitglieds outet.

Ergebnis: Da kein eigener Stand vorhanden, kommen monatlich

zu den angesetzten Disziplinen, die der Verein dann zahlt,

soviel Schützen zusammen (die man sonst, wenn aus eigener Tasche bezahlt werden muß, am Mietstand nie sieht-), daß

oft in den angesetzten 2 Stunden pro Disziplin, nicht alle Schützen ihre Scheibe beschießen können.

Da ich aber nun schon 15 Jahre bei diesem Verein bin, und ich an Waffen habe, was ich mir gewünscht habe, trifft mich

der verteuerte Verwaltungskram nicht- aber als Neumitglied

würde ich es mir sicher zweimal überlegen, ob ich die ganze Prozedur, die erforderlich ist, um eine eigene Waffe endlich in Händen zu halten, über mich ergehen lassen würde.

Es ist richtig, daß (seitens der Regierung) dahinter Absicht steckt, den Schießsport abzuwürgen, wenn aber noch die Vereine selber ihr Scherflein dazu beitragen, mit überzogenen Aufnahme- und Stand- und Verwaltungsgebühren,

und, wie auch von mir erlebt, bezüglich GK einem Frischling

arrogant erstmal vorschreiben, 1 Jahr LP (oder LG) zu schießen, ja dann darf sich so ein Verein nicht über Mitgliederschwund beklagen;

deshalb ist es schön, mal von einem (Deinem) Verein zu lesen, der die Sache auch anders angeht.

Nur- denke ich, daß die Mitgliederwerbung nicht über Medien

funktionieren kann- warum macht ihr denn nicht sowas über die "Mundpropaganda"?

Will sagen- ich habe bisher nie ein Hehl rausgemacht, daß ich ein Knallfrosch bin, und so konnte ich durch Einladungen

schon Einige zum Schießsport "bekehren", die dann in unseren Verein eingetreten sind. (Allerdings noch zu Zeiten, wo ein Mitgliederzuwachs sinnvoll war).

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