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Ja. Suche mal nach Nordic Components hier im Forum. Da steht alles, was man wissen muß.
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Dann nennen wir es lieber Grundkontingent. Nicht, daß einer meint, danach wäre das Sportschützenleben zu Ende. Da beginnt es erst. Der Gesetzgeber spricht außerdem von dem Erwerb von 2 Waffen pro Halbjahr. Das ist keine Gnade, sondern eine Ehrenpflicht.
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Was ist denn das Sportschützenkontingent (so deute ich "SpoSchü Kontingent")?
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Ich nehme Öl für den Schlitten der Kurzwaffe, und zwar nur innen auf den Gleitflächen aufgetragen mittels Feinöler. Außen ist das doch eine Riesensauerei in der Transporttasche, im Holster, an den Klamotten - und am Ende kleben noch Sand, Schmauch und Fusseln dran.
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@WinDoof Andere Nebenprodukte sind Flußsäure und Trifluoressigsäure. Zur Ursprungsfrage: Fette können Probleme machen bei Waffen mit engen Passungen bei niedrigen Temperaturen. Ich kenne so Fälle, wo die X-Six mit dem Originalfett geschmiert am Wintermorgen plötzlich anfängt zu stören. Man könnte ja stattdessen auf die Idee kommen, etwas zu nehmen, was Miltärstandards erfüllt und billig ist, wie z.B. Addinol W18. Wäre aber zu einfach.
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Ach ja, ich habe in meinem Leben schon zwei BDS-Vereine gegründet, beide existieren nach > 20 Jahren noch und keiner davon hat einen eigenen Schießstand. Sie mieten sich bei Bedarf ein, bei Vereinen oder üblicherweise bei kommerziellen Betreibern. Es sind halt kleine Interessengemeinschaften von Schießsportinteressierten, mit limitiertem Fokus. Aber den Mitgliedern steht es ohne hohe Fixkosten oder Arbeitseinsätze offen, alleine oder in Kleingruppen die für sie interessanten Sportarten zu trainieren. Jeder zahlt neben den allgemeinen Verwaltungskosten nur das, was er "verbraucht". Den Schießstandbetreibern garantieren feste Buchungszeiten sichere Einnahmen. Und gerade die kommerziellen Betreiber, die oft ja auch noch Waffen- und Munitionshändler sind, erschliessen sich einen festen Kundenkreis. Win-win. Die Situation ist letztendlich nicht anders als in anderen Sportbereichen: Der Sportstättenbetrieb wird zunehmend professionalisiert und kommerzialisiert (siehe Fitnessstudios vs. Sportvereine). Das mag man bedauern, es steigen die Kosten, aber die Flexibilität nimmt zu, was viele sich eben auch wünschen. Auch für den Sport insgesamt bringt es etwas: Während viele Vereine vor allem die Kosten der Anlage niedrig halten wollen, sich gegen Veränderung stemmen, hat ein kommerzieller Anlagenbetreiber Interesse, Neues anzubieten, zu erweitern, attraktiv zu sein.
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Die wenigen Trainingsmöglichkeiten machen es halt schwierig. Für richtigen Parcoursaufbau brauchst Du einen 50m Stand, vollbegehbar, am besten mit Kugelfängen auch seitlich, mit Zulassung für .223 Rem. PCC (1500 J) hat das Problem etwas entschärft; da kann man auch gut vorhandene 25m-Kurzwaffenstände nutzen. MiniRifle (.22 lfB) ist wenig verbreitet. Für Sonderthemen wie 300 m und darüber, Stahlziele auf 200m, etc. macht man halt mal einen Urlaubstag in Philippsburg. Die meisten, die ich kenne, trainieren IPSC Rifle individuell, nur Sequenzen, und schießen das Komplettprogramm nur in Matches. So habe ich auch angefangen. Die wesentlichen Elemente, (sicheres) Waffenhandling auch in wenig gemütlichen Positionen, sicheres Bewegen mit der Waffe, Störungsbeseitigung, schnelle Schußsequenzen, Transition zwischen Zielen ... kann man z.T. trocken, z.T. auf normalen Ständen üben. Oder man besucht einen kommerziellen Kurs. Das Bewegen durch den Parcours wirst Du lernen, wenn Du IPSC Kurzwaffe trainierst und Dich auf den SuRT Kurzwaffe vorbereitest. Bei uns brauchen selbst die, die ihre Waffe beherrschen, mindestens 1/2 Jahr Training bis sie prüfungsbereit sind. In der Regel dauert es aber länger. Und danach sollte man halt mal ein paar Kurzwaffenmatches geschossen haben bevor man sich intensiver dem Rifle-Thema widmet. Zuguterletzt: Ich muß gestehen, daß Deine Äußerung zu Paint Ball alle Alarmglocken bei mir klingeln lassen. Deine Kollegen sind nicht gerade für sicheres Waffenhandling bekannt. Insoweit ist zu befürchten, daß man das ein oder andere wegtrainieren muß.
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Keine Ahnung, woher das "noch" kommt. Das internationale Regelwerk erlaubt Pistol Conversion Kits. IPSC COMPETITION RULES JANUARY 2019 INTERPRETATIONS Pistol Caliber Carbine Competition Rules Appendix D : Pistol Caliber Carbine Division. Conversion Kits Kits that convert a handgun or rifle into a pistol caliber carbine are permitted.
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Pressemitteilung zum Speed Steel® -Jahresendmatch
weyland antwortete auf webnotar's Thema in Waffenlobby
@highlower https://steelmatch.de/index.pl -
Yep, Production Optics ist live und erfreut sich steigender Beliebtheit. Und die vorderen Plätze halten die Leute, die schon vorher vorne waren (womit @BBF Recht hatte). Ansonsten: Finde ich beachtlich, was Du da leistest. "würde noch einige zum IPSC bringen" ist aber im Moment eher nicht das, was die Community noch verkraftet: Geeignete Stände sind voll ausgelastet, viele (die meisten?) IPSC-Vereine mußten Aufnahmestops einführen und attraktive Matches sind binnen Minuten überbucht.
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Als Schütze macht man sich mit sowas keine Freunde, weder unter den Veranstaltern, den ROs noch den Mitschützen. Also mutwillig so etwas zu produzieren ist ein No Go. Wenn Du als Schütze durch eine Absperrung brichst oder eine Wand umreißt, hast Du 100% gegeben - und das waren dann halt 5% zuviel für Dich. Der Sport heißt nicht Rugby - und Körperbeherrschung ist wesentlicher Teil davon. Inwieweit die "Durchbruchssituation" dann sicher war, wäre auch noch zu diskutieren. Aber: Es kann halt jedem mal passieren, daß er stolpert, wegrutscht, sich verschätzt, sich überschätzt. Wenn das erkennbar ein Unfall ist, der Schütze sicher mit der Situation umgeht, einsichtig ist - wer sollte ihm da einen Klotz duch den Weg legen. Eigenkritik der Veranstalter ist aber auch immer notwendig: Wenn da so Material zu Bruch geht, ist etwas schief gelaufen. Aus der Ferne schwierig zu beurteilen, klingt es erstmal sehr nach Standversagen, welches beim Aufbau, beim Prematch und bei der Übernahme der Stage durch den CRO hätte auffallen sollen. Allerdings kann man nicht mit allem rechnen. Ich hatte mal einen russischen Wrestler als Teilnehmer auf meiner Stage, sehr groß, kräftig und sehr schnell - der aber aufgrund seiner Körpermaße und -masse einfach Probleme an bestimmten Stellen der Stage hatte und touchierte. Als Aufbaucrew kann man solche Extreme nicht immer vorausahnen.
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Ich denke, die meisten "Auserwählten" buckeln halt mindestens zwei Tage zum Nutzen der anderen. Das Angebot an Range Officer und Helfer war fair und lukrativ - und lange im voraus öffentlich bekannt gemacht worden. Da haben wohl einige zugegriffen.
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Von mir für mich: HK SFP 9 L OR mit Holosun HS507C Die liebe Gattin hat mich u.a. mit farblich passenden Magazinhaltern beglückt.
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Es ist aus deutscher Sicht schwer zu beurteilen weil ich die Schweizer Stages nicht kenne. Hier hat das Ganze sportlich keine Relevanz weil die MPX (und ähnlich kurze "Dienstwaffen") vom Schießsport ausgeschlossen sind und Vordergriffe bei gängigen PCC regelmäßig dazu führen, daß sie auch vom Schießsport ausgeschlossen sind. Ich selbst möchte einen möglichst langen, nicht zu dicken Vorderschaft, den ich vorne auflegen kann, ohne Anbauten, die in schwierigen Griffpositionen stören könnten, die es nicht erlauben, den Vorderschaft aufzulegen oder durch enge Fenster zu kommen (siehe VTAC-Barrikade). Wenn Du einen Vordergriff dran machst, wäre seitlich ein zusätzlicher Barricade Rest oder Lampe (dürft ihr soweit ich weiß) nützlich, weil Du dann an der Barricade eine Stütze hast und Laufkontakt vermeidest. Am Anschlagschaft habe ich derzeit noch einen Angled Foregrip, aber er begeistert mich nicht und behebt dort eben nur ein selbstgeschaffenes Problem, die (sportlich) zu kurze Lauflänge. Ich werde ihn wohl gegen einen kleinen vertikalen stummeligen Griff von Daniel Defense o.ä. austauschen wenn der mir mal über den Weg läuft. Er paßt besser zu meiner Handhaltung (nur drei Finger am Griff).
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Bei Euroshot in Steinenbronn gibt es ein junges IPSC-Team. Anfang 2019 hatten sie aber auch Aufnahmestopp weil maximale Kapazität erreicht. https://www.ipsc-vds.de/ Aber nachfragen schadet ja nicht.
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Dann solltest Du mal in einen Trainingstag vorab investieren für 200m und 300 m. Gerade die 200 m Popper machen auch viel Spaß. Vielleicht kannst Du ja herausbekommen, wann das Prematch startet. Ich denke, sie planen, das in 1/2 Tag durchzuziehen.. Meine Vereinskollegen und ich sind derzeit über zig Squads verteilt, auch in der 5. Die Leute werden sich am Matchtag so über die Anlage verteilen, daß man wenig Gelegenheit für einen Plausch hat, eher erst danach.
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Jeder, der bei einem Match einen DQ kassiert, hat irgendwann mal einen SuRT bestanden. Trotzdem gibt's DQs. Menschen machen Fehler. Deshalb das Vier Augen Prinzip.
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Was meinst Du, wie es dem RO geht? Sowas trainiert die Streßresistenz. Bei einem Drill, bei dem zwischen stehendem, knieendem und liegendem Anschlag gewechselt wird und das alle in ihrer Geschwindigkeit tun, liegst Du zwangsläufig mal weiter vorne als Dein Nachbar steht. Mir hat das sehrviel gebracht... Sollte man natürlich nicht mit Leuten machen, bei denen die Gefahr besteht, daß sie permanent sich und andere gefährden.
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Vorab Trainingsplan mit den Drills machen und daran halten. Für jeden gleich zwei bis drei Scheiben aufhängen, groß numerieren. Die können vorne dicht an dicht hängen wenn die Nummer erkennbar ist. Schützennummern vergeben, in 3 Squads einteilen: Die erste schießt, die zweite steht bereit dahinter, die dritte lädt nach. Immer wenn alle drei Squads durch sind wird ausgewertet. Und jemand muß *eindeutig* die Führung übernehmen und das Ganze antreiben.
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Aus meiner leidigen Erfahrung letztes Jahr: Du solltest 60 Schuss am Mann haben, mindestens. Die RP Rifle war anspruchsvoll (positiv gemeint) und wird es, so wie ich die Jungs kenne, wieder sein. Ich habe mir letztes Jahr auf einem Long Course zuletzt ein Miss eingehandelt weil ich nichts mehr am Mann hatte. Ein taktischer Magazinwechsel, eine Störung mit verfrühtem Magazinwechsel, am Schluß noch vorbeigesemmelt - und ich stand vorne "nackt" da. Beim Magazinnachkauf solltest Du schon mal daran denken, daß zu dem Zeitpunkt bereits das neue Waffengesetz gelten wird und die Magazinregelung somit voraussichtlich anders ist. Falls Du einen Start am Sonntag hast, kann ich empfehlen, es zu machen wie die Topschützen: Sie kommen bereits Samstags, schauen sich die Stages an, wie die Leute sie angehen und überlegen sich ihre Strategie und Equipment. Außerdem kannst Du Dich schon mal auf der Anlage orientieren (welche Stages wo etc.). Bei Samstagsstart gilt gleiches für das Prematch. CU on stage
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Ja, bin am 21.12. da ab ca. 9:30 Uhr bis zum frühen Nachmittag. Habe bereits das ein oder andere mit Kollegen geplant, aber da findet sich Zeit. Separate Stände oder Bahn für mich brauchen wir nicht, ist alles vorgebucht & geregelt. Rest dann per PN.
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Ich bin Winters normalerweise jeden Samstag da. Bin aber nicht ambitioniert sondern nur Wettkampfschütze 🤡
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Ich staune etwas. Rothe Waffen hatte mir auf Anfrage mitgeteilt, daß das X5-Carry-Optics WS, welches ich dort erwerben wollte, nicht auf meine LDC II (aus deutscher Fertigung) passe, Zumindest die rechte der beiden LDC Production Optics auf Bettermanns Seite scheint aber auch keine normale LDC II zu sein sondern eine LDC Tacops aus US-Fertigung. Ich habe die Geschichte aber dann auch nicht weiterverfolgt weil ich a) das WS als zu teuer empfinde und b) nur das Romeo montiert werden kann. Das Romeo wiederum glänzt in meinem Schützenkollegenkreis mit hohen Ausfallraten, gerne auch mal im Match.
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Als Zuschauer, Teilnehmer und RO habe ich Gewehrriemen bisher nur in solchen Fällen gesehen, wo jemand zum Spaß mit einer eher historischen Waffe teilgenommen hat wird, also mit G3-Zivilversionen oder noch älterem. Der Riemen diente dann wohl eher dazu, das historische Ensemble zu komplettieren, denn einen sportlichen Nutzen zu haben.
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Soweit so klar. Aber welches: KW, Shotgun, Rifle, Mini Rifle, PCC, ...? Deutsche (BDS/GROI) oder internationale (IROA) Version?