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karlyman
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In der "Stellungnahme" würde dann zum x-ten Male die jeweilige Ein-Wort-Meldung zu einem der vielen/vielfältigen legalen Gründe stehen, warum die Waffe für 30 Minuten, 2 Stunden, einen Tag oder auch länger "aus dem Schrank" war. Was das, und auch die "Bewegungsprofile", angeht - das muss jemand bei der Behörde, Automatisierung hin oder her, letztlich doch lesen, auswerten, Schlüsse ziehen, rechtlich wasserdichte Verwaltungsvorgänge einleiten. Und das bei einer, wie gesagt, vier- bis fünfstelligen Zahl von Waffenbesitzern in jedem Kreis bzw. Verwaltungsbezirk... Tatsächlich kommen die Behörden bei ganz anderen Pflichtaufgaben weitem nicht nach. Was die genannte "Freigabe" oder "Blockierung" von legal besessenen Waffen angeht.... Zur sog. "Smart Gun"-Technologie wurden schon in den 1990ern, unter der Clinton-Administration in USA, Forschungs-Programme ausgelobt. In den 2000ern wurde bekanntlich, in D und anderswo, mit viel Tamtam eine Pistole mit "SmartGun"-Technologie präsentiert... Die hat im Sinne von Freischaltung/Blockierung mal funktioniert wie sie sollte, mal auch wieder nicht. Und wohlgemerkt, da ist die Rede von einer speziell für die "Smart"-Technologie konstruierten Waffe; noch lange nicht von einer Implementierung in die unzähligen, häufig relativ alten Bestandskonstruktionen. Aber wie auch immer: Vom Gesetzgeber aus wäre natürlich vieles denkbar; vieles an Varianten, den LWB das Leben noch etwas schwerer (teurer, umständlicher, etc.) zu machen, wurde schon überlegt, aber auch wieder verworfen. Ultimativer Schritt wäre, statt dem genannten "Gedöns", einfach nach und nach, bezogen auf Nutzergruppen und Waffenkategorien, alles zu verbieten. Und dann geht der Behördenmann herum und sammelt alles im Privatbereich (LWB) ein.... Der Waffen-Tony sucht sich dann privat ein anderes Hobby, und geschäftlich wird er zum Gartenmöbel-Tony oder Angelzubehör-Tony. Auch ganz nett. Alles kein Grund, sich hineinzusteigern. Am Ende nämlich fällt uns evtl. ohnehin der Himmel auf den Kopf...
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Was wäre eine "Anomalie"?
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Doch. Wer soll die ganzen Auswertungen von -zigtausenden Waffenbesitzern pro Verwaltungsbezirk denn anschließend auch lesen...? Und im Übrigen: Wozu? Ist es so hochinteressant bzw. aussagekräftig, wenn die Waffe aus dem Schrank kommt zum Übungsschießen bzw. sportlichen Schießen, zur Jagd, zur schnellen oder gründlichen Reinigung, zum Trocken- und Handhabungstraining, um eine Optik zu montieren oder zu demontieren, irgendwelche sonstigen Anbauteile an- oder abzubauen, sie zum BüMa mitzunehmen, sie dem Jagdkumpel anzubieten, etc., etc....? Fragen über Fragen.
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Blockier-Hersteller, Schrankproduzenten, Psychologen...
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Umsetzung der Europäischen Feuerwaffenrichtlinie
karlyman antwortete auf OSG_TG's Thema in Waffenrecht
Das ist korrekt. Ein HA-Langwaffenverbot ist zwar ersichtlich der Traum bestimmter politischer "Fraktionen", war aber bei der Novellierung der europäischen FWR bei weitem nicht durchsetzbar. Durchsetzbar war, den LWB mit HA-Langwaffen ein legislatives "blaues Auge" in Form strikter Magazinbeschränkungen - national umzusetzen - zu verpassen. Auch wenn ich nicht zum Berufspessimismus neige, in "Sicherheit" sollte man sich bezüglich eines entsprechenden Totalverbots dennoch nicht wiegen. Das Beispiel NZ (am 10.04. im Parlament verabschiedetes Gesetz mit weitgehendem HA-Verbot) zeigt, wie schnell solche gesetzgeberischen Eingriffe kommen können. -
Wie mehrfach gesagt, wir können letztlich philosophieren wie wir wollen.... SO kommt das ohnehin nicht. Die Psycho-Prüfung kommt entweder gar nicht, oder sie kommt im schlimmsten Fall "obendrauf" auf die bestehenden Anforderungen (inkl. Bedürfnisprinzip).
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"Toll" ist leicht übertrieben - ich fände es eine interessante Variante, wenn dafür das waffenrechtliche Bedürfnisprinzip wegfallen würde. Das ist aber, wie schon gesagt, ohnehin Theorie (bzw. rein akademisch).
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Was sollte die Waffenbehörde (schon heute) daran hindern, die Waffen einzusammeln, wenn dein Nachbar und seine Frau zweimal Stein und Bein schworen, du hättest sie in wirrem Zustand damit bedroht?
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Zwischen "mal einen Burn-Out" und "generell psychisch ungeeignet" ist nochmal ein gewaltiger Unterschied.
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Was sich irgendwer irgendwie illegal beschafft, ist bekanntlich nochmal eine andere Sache.
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Wo? Im BMI? Zwischen Verbänden und BMI? Etwas klarer und weniger kryptisch wäre nett.
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Wenn es genau so gemeint ist - keine dumme Idee, wie ich finde. Wegfall des Bedürfnisprinzips, somit grundsätzlich deutliche Erweiterung des LWB-Kreises, und innerhalb dessen dann der Versuch, die "Honks" (Personen, welche besser keine erlaubnispflichtigen Waffen bekommen sollten) auszusondern. Wird natürlich nicht kommen.
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Also, ich für meinen Teil sehe es nicht ganz so "umfassend düster". Man muss da sicherlich (in den politischen Farben in D) differenzieren: Was die politische Zielsetzung von Tiefrot/Grün angeht, da ist alles klar. Das zielt letztlich auf Totalentwaffnung (i.S.v. LWB) ab (auch wenn bei ein paar Grünen mit ÖJV-Nähe noch gewisse Zugeständnisse bezüglich Jagd da sind). Rot und Schwarz (in der Reihenfolge von strikt nach etwas weniger strikt) wollen bestimmten Nutzergruppen unter eng formulierten Bedingungen noch legalen Waffenbesitz zugestehen, also aus ihrer Sicht ausmitteln zwischen von ihnen jeweils gesehenen, gesamtgesellschaftlichen "Sicherheitsinteressen" einerseits, und den Besitz- und Nutzungsinteressen der LWB andererseits. Die Tendenz in Richtung "zunehmend umd umfassend regulieren" ist dabei klar. Gelb will demgegenüber noch mehr in Richtung LWB zugestehen als die anderen; auch besteht dort kein Eifer in Richung zunehmender Regulierung. Bei "Blau" erscheint mir das Ganze noch recht unausgegoren, und ob diese jemals politische Schlagkraft und Relevanz erlangen (so, wie sie in allen anderen Belangen isoliert sind), steht in den Sternen.
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Damit hätte NZ dann mit Australien gleichgezogen.
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Wie schon mal gesagt: Dann sollen sie es doch auch konsequent so behandeln. Und die davon betroffenen LWB einfach mal legislativ in Ruhe lassen.
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Ah, jetzt, ja.... Jeder Waffenbehörde würde damit dann in ihrem Verwaltungsbezirk ständig, in Echtzeit, ein vier- bis fünfstelliger Waffenbestand in den Schränken "durchgemeldet"... Allerdings würde das dort keine S... mehr sichten oder kontrollieren (können). Irgendwie bestehen seltsame Ansichten über die personelle Ausstattung unterer Verwaltungsbheörden.
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Dann müsste mindestens in jedem Waffenschrank eine Kamera installiert sein, die ständig alle aufbewahrten Waffen sowie Teile "im Blick" hat; und die Aufnahmen in Echtzeit in die zuständige Behörde überträgt...
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Man könnte daraus jetzt auch ganz andere Schlüsse ziehen. Aber das wird dann wirklich hochspekulativ.
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Der Protest gegen ganz kleine Details ist in dem Fall vergleichbar mit der Beschwerde des Frosches - weil die Wassertemperatur im Kochtopf gerade von 34 auf 35,5 Grad C angestiegen ist...
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Nicht zu vergessen Repetierbüchsen, die AR15-Mags aufnehmen.
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Dass die Deutschen sämtliche Regularien mal wieder zu "110 %" einhalten, ist keine wirkliche Überraschung... Zumal wo jetzt immer deutlicher wird, dass die dt. Regierung wahrscheinlich maßgeblich hinter diesen Regularien steckt. Da ist an pragmatische, ja halbwegs bürgerfreundliche Umsetzung ja nicht zu denken. Es muss maximal eingegriffen und gegängelt werden.
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Es gibt für alle und alles eine Lösung....
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Das sehe ich, leider, auch so. Die stellen das bewusst so an, dass alles, auch die "Messertrage-Regeln", scheibchenweise kommt. Alle 5 oder 10 Jahre etwas Neues, immer ein Stück, und zu 90% restriktiver. Aber stets so dosiert, dass der waffenbesitzende "Frosch" nicht aus dem sich langsam erhitzenden Topf hüpft.
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Jedenfalls liegt das Revier "Davidswache" in HH mitten auf St.Pauli (und in der dortigen "Waffen"verbotszone).
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Oh, oh, auch so ein böser, sog. "gefährlicher Gegenstand" mit Klinge...