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Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
J.D. antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Die Kurzfassung der Empfehlung der Ausschüsse an den Bundesrates zur geplanten Änderung der EU-Waffenrechtlinie ist: Nein. Langfassung: Deutsches WaffG geht in den meisten Teilen weit über die bestehenden Mindestanforderungen hinaus; Sicherheitsgewinn durch Verschärfung der Richtlinie nicht zu erwarten; Befristung von Erlaubnissen, medizinische Untersuchungen und Registrierung von kaputten Waffen ist Unsinn ("erhebliche Bedenken"); Änderungen würden einen nicht vertretbaren verwaltungstechnischen Aufwand bedeuten; Unbrauchbarmachung von verbotenen Sammlerwaffen wird abgelehnt; Verschiebung von zivilen Halbautomaten in Kat. A nicht nachvollziehbar, wird abgelehnt. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
J.D. antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Nicht die legalen Waffen stellen ein Sicherheitsproblem für unsere Gesellschaft dar, sondern die illegalen Waffen. Seufz. Und schnelle Autos sind das Sicherheitsproblem bei Unfällen, zu großes Eßbesteck dasjenige bei Fettleibigkeit... Man fragt sich, ob irgendeiner von denen eines Tages von selbst darauf kommt, daß das Problem Nr. 1 Täter sind. -
Bundesverwaltungsgericht und Halbautomaten für Jäger
J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
Ein Glück, daß die Leipziger Urteile wenigstens nur die Halbautomaten auf's Korn genommen haben. Sonst hätten wir bei uns im Revier jetzt überall auf den Kanzeln die MG3 ablafettieren und heim in die Tresore schleppen müssen. Und sowas macht keinen Spaß. -
Bundesverwaltungsgericht und Halbautomaten für Jäger
J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
@Hasan: Nein, da endete die Übergangsperiode für nichtzertifizierte Munition, so dieser Müll denn drinbliebe. Das novellierte BJagdG tritt wohl dieses Jahr noch in Kraft. -
Bundesverwaltungsgericht und Halbautomaten für Jäger
J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
Ja, das ist unbestritten. -
Bundesverwaltungsgericht und Halbautomaten für Jäger
J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
In den 70ern haben Wilderer in Afrika Elefanten, Nashörner usw. mit der Kalaschnikow gekeult. Berner Konvention. Deutsches Strebertum. THE END. -
Bundesverwaltungsgericht und Halbautomaten für Jäger
J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
Dann wiederum gibt es Angelegenheiten, bei denen man sich wünschen würde, die Generäle des DJV hätte keine Soldaten an den richtigen Stellen gehabt. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
J.D. antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Es könnte aber auch zeigen, daß man dort zunehmend frustrierter und kopfloser agiert. Ich denke nicht, daß man dort mit wahrnehmbarem Widerstand von unten gerechnet hat. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
J.D. antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Multitasking ist das Geheimnis. Vereinfachend sollte Brüssel doch einfach vorschlagen, alle Gegenstände und technischen Vorrichtungen, die Krach machen, zu verbieten. Denn nur dann wird der totale Frieden auf Erden endlich ausbrechen können. Da kann man dann auch sicher sein, nichts übersehen zu haben. -
Bundesverwaltungsgericht und Halbautomaten für Jäger
J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
Einige Beiträge dazu sind ein paar Seiten weiter vorne. Ich arbeite an einem Übersichtsthread dazu, der hier im Bereich aufgemacht werden soll. Mehr dazu heute abend, wenn ich mit meinem Broterwerb fertig bin. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
J.D. antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Alles größer 12.7mm kassieren, das ist prima. Geht alle schnell noch mal auf den Tontaubenstand, denn eure 12-gauge-Bockflinte ist schon über 18mm... Können wir die Vereinsmeisterschaft im Vorderladerschießen dann auch gleich absagen? Da messe ich Sonntag doch glatt nochmal deren Kugeln nach. Ich gründe unterdessen einen Jagdwaffenverleih in Namibia. Dann mache ich richtig viel Kohle. Sachen wie die .600 Nitro Express sind für Big Game Hunter dann schließlich auch passé. -
Bundesverwaltungsgericht und Halbautomaten für Jäger
J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
Quelle. -
Die Eu will ein Verbot von halbautomatischen Gewehren
J.D. antwortete auf Balu der Bär's Thema in Waffenlobby
Korrekt. Das "Weißbuch" der Kommission zum Thema ist deutlich älter. -
Bundesverwaltungsgericht und Halbautomaten für Jäger
J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
Siehe hier, hier und hier. Also: Zuständige Abgeordnete anschreiben, Leute im Ministerium anschreiben (hier: BMLE) und versuchen, die lokalen Körperschaften dazu zu bewegen, das gleiche zu tun. Was die zu erreichenden Leute im Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft angeht: Der OrgPlan des BMEL befindet sich zunächst einmal hier. Daraus geht hervor, daß a) es eine für die Öffentlichkeit bestimmte Mailadresse poststelle(at)bmel.bund.de gibt und b) die verantwortliche Ministerialreferentin (Referatsleiterin) für das Referat 321 -Tierschutz- Frau Dr. Kluge sowie ihre direkte Vorgesetzte (also die Leiterin der gesamten Unterabteilung 32) Ministerialdirigentin Frau Dr. Schwabenbauer ist. Man könnte jetzt also an diese Adresse für die beiden genannten Personen bestimmte Mails verfassen, in denen in -wie immer- höflichen, wohlgesetzten und vor allem knapp und prägnant formulierten Sentenzen darauf aufmerksam gemacht wird, daß es gerade für den Tierschutz bei der Jagd keinen Fortschritt bedeutet, wenn man das Stück bei einem schiefgegangenen ersten Schuß (Zweiglein, Gräser im Weg, Projektil abgefälscht, Gebrech- oder Weidwundschuß) nicht aus einem der heutzutage zu hunderttausenden besessenen halbautomatischen Gewehre schnell mit einem zweiten Schuß erlösen kann. Zeitgemäßer Tierschutz ist die Parole - für eine verantwortungsvolle Jagdausübung. Das gleiche gilt für die Nachsuche im Dickicht mit der Pistole und bei verunfalltem Wild analog. Novelle BJagdG, notwendige Präzisierung §19, Abs. 1, Ziff. 2, Lit. c anmahnen. Leipzig bedeutet für den Tierschutz einen Rückschritt. Nur so als Denkansatz. -
Bundesverwaltungsgericht und Halbautomaten für Jäger
J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
"Nur"! Üben wir am Stand dann alle mit Murmeln im Kaliber 5,00 €, weil die RUAG es mit Staatsgewalt gepanzert endlich geschafft hat, ihre lästigen Mitbewerber auf dem Sektor Jagdmunition vom deutschen Markt zu verdrängen? Es ist schließlich nicht so, daß RWS und Rottweil zu den günstigeren Fabrikaten zu zählen wären - schon heute nicht, und nach der Novelle gleich zweimal nicht! -
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J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
In WuH habe ich noch eine Account, ich übernehme meinen Vorschlag von gerade eben dorthin. Bei Landlive/Pirsch bin ich hingegen nicht. -
Bundesverwaltungsgericht und Halbautomaten für Jäger
J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
Ab dem 01.04.2018 (das Datum ist kein Witz) ist "der Schuß auf Schalenwald" in der neuen Fassung des §18 BJagdG nur noch mit "zertifizierter" Munition zulässig. Soweit ich als blutiger juristischer Laie den gegenwärtig zirkulierenden Entwurf verstehe, kann ein Gericht daraus unter Hinzuziehung der anderen relevanten Bestimmungen des neuen §18 BJagdG ein generelles Besitz- und Erwerbsverbot für alle anderen Munitionsarten für Jäger stricken - quasi analog zu den Geschehnissen mit den zweischüssigen Magazinen jetzt in Leipzig. Und: Auch ein privater Wiederlader "stellt" gemäß diesem Entwurf Munition "her", muß seine Rehwildpatrone, so er nicht vor dem Kadi enden will, vor dem Schuß auf Wild also "zertifizieren" lassen (für teuer Geld). Man korrigiere mich hier bitte von fachlich versierterer Seite, falls ich Unsinn geschrieben habe. -
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J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
Ein konkretes Beispiel aus der realen Welt für all diejenigen von uns, welche keinen direkten Zugang zu den mit der Novellierung befaßten Ministerialbeamten haben: Der Vorsitzende des Bundestagsausschusses Landwirtschaft & Ernährung (also desjenigen Ausschusses, den im Parlament das aktuell zu novellierende BJagdG zuerst passieren wird) ist Landwirtschaftsmeister Alois Gerig (CDU). Wenn Ihr an ihn (besser gesagt: sein Sekretariat) nun in wohlgesetzten, höflichen Worten ein Schreiben aufsetzen würdet, in dem ihr knapp und prägnant auf das Irrsinnsurteil sowie die Malaise mit §19, Abs. 1, Ziff 2, Lit. c BJagdG hinweisen würdet - und auch darauf, daß man den ganzen Spuk aus der Welt schaffen könnte, wenn der entsprechende Satz z.B. durch ein "...mehr als zwei Patronen in das Magazin zu laden..." (es gibt, wie mehrfach angesprochen, noch viele andere klarstellende Formulierungen) präzisiert würde. Klar ist, daß Herr Gerig oder andere Mitglieder des Ausschusses den Gesetzestext nicht selbst verfassen werden. Aber es kommt jetzt darauf an, diese Leute frühzeitig darauf zu sensibilisieren: "Hey, hier liegt was im Argen!" Besser wäre es natürlich noch, wenn nicht nur lauter einzelne Betroffene Mails schickten, sondern sich ganze KJVen (idealerweise alle KJVen des Wahlkreises eines direktgewählten Ausschußmitgliedes) aufraffen könnten, gemeinsam bei dem jeweiligen Kandidaten vorstellig zu werden. Übrigens: Auch nichtdirektgewählte Ausschußmitglieder wie die Veterinärin Frau Dr. Karin Thissen (SPD) dürfen auf den Mißstand aufmerksam gemacht werden. Nochmal: Wer aus einem Wahlkreis eines der Ausschußmitglieder stammt und irgendeine Möglichkeit sieht, die in dem betreffenden Wahlkreis vorhandenen KJVen a) auf das Problem aufmerksam zu machen und b) diese zum gemeinsamen, geschlossenen Vorstelligwerden vor dem infragestehenden Abgeordneten zu bewegen, sollte jetzt alle Hebel in Bewegung setzen. Quasi-offizielle Körperschaften wie die KJVen machen mehr Eindruck als Vorsprecher als lauter vereinzelte, unkoordiniert vorgehende Individuen. (Wiewohl das deutlich besser als stillhalten ist!) Alois Gerig ist übrigens der direktgewählte Kandidat für den Wahlkreis Odenwald-Tauber. Wer hier auf WO noch betroffener Jäger aus besagtem Wahlkreis ist, darf sich gern bei mir via PN melden zwecks Kollaboration und Multiplikatoreffekt. Es ist bereits etwas in Vorbereitung. Wenn bei diesem Herrn nämlich genügend Leute aus seinem eigenen Wahlkreis klagen kommen, dürfte das ein Gewicht größer null haben. Erst recht, wenn alle fünf KJVen aus O-T sich bei ihm melden. -
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J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
Die 50k werden nicht nächste Woche gebraucht. Das ist der Kostenvoranschlag für den gesamten hypothetischen Klageweg bis hin zum EuGH. -
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J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
https://legalwaffenbesitzer.wordpress.com/2016/04/13/wir-sammeln-geld-fuer-karlsruhe/#more-4145 Es häufen sich Anzeichen dafür, daß das ergangene Urteil kein "Betriebsunfall" oder "Schlamperei" (gerade auch im Hinblick auf die Pistolen) gewesen ist. -
Bundesverwaltungsgericht und Halbautomaten für Jäger
J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
Nö, das ist von Beginn an der ursprüngliche Kommissionsplan gewesen. B7 streichen, alles was darin vormals war, nach A verschieben, Geschäft erledigt. -
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J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
Nochmal - das hier ist primär eine team building exercise. Relevante Akteure vernetzen sich und kooperieren hier zum ersten Mal miteinander. Die Szene wächst an dieser Nahtstelle ein Stück weit zusammen. Jeder einzelne hier weiß, wie es um Beschwerden vor dem BVerfG üblicherweise bestellt ist. -
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J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
Der Nichtanwendungserlaß soll am Ende eben von besonders hoher Qualität sein! -
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J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
So ein Pech aber auch. -
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J.D. antwortete auf EkelAlfred's Thema in Waffenrecht
Dafür wären z.B. der DJV und die GRA (insbesondere, da Marc das Spendenkonto führt) geradezu prädestiniert. Beides seriös genug.