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IGNORED

Fußbodenheizung und Munitionsschrank


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Geschrieben

Ich werde bald eine Fußbodenheizung haben.
Die Fußbodenheizung hat eine Oberflächentemperatur von 24G, wenn der Munitionsschrank darauf steht, dann kann die wärme nicht abgeleitet werden, was wiederum zu Feuchtigkeitsbildung innerhalb des Munitionsschrankes führt. Soweit korrekt? :)
Ich habe oftmals gelesen, dass es Platten gibt, welche man unter den Schrank stellen kann, damit die Wärme nicht an den Schrank weitergegeben wird. Ergibt das wirklich Sinn und wenn ja, wo kann man sowas kaufen und wie nennt man diese Platten?

Des Weiteren ergibt es Sinn eine Lastverteilerplatte unter den Waffenschrank zu stellen? Leergewicht 115KG.

Geschrieben

O.k., darüber hätte ich mir keine Gedanken gemacht, aber wenn ich mir diesbezüglich Sorgen machen würde, dann könnte man ja aus Stahlrohren einen kleinen Aufsatz zusammenschweißen (lassen), so dass der Schrank keinen direkten Kontakt mehr zum Boden hat.

 

Kann sich aufgrund der Fußbodenheizung tatsächlich Feuchtigkeit im Schrank bilden? Again what learned.

Geschrieben

Die Tragfähigkeit der Fußbodenheizung würde mir mehr Sorgen als die Feuchtigkeit machen. Ist das bei dir Wohneigentum? Wenn ja, wäre wahrscheinlich sogar sinnvoller den Bereich des tresors aus der Fußbodenheizung auszusparen und dort vielleicht sogar statt Estrich einen Betonsockel für den Tresor zu gießen, falls man eh schon den Estrich fräsen muss

Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb rapante:

Die Tragfähigkeit der Fußbodenheizung würde mir mehr Sorgen als die Feuchtigkeit machen. Ist das bei dir Wohneigentum? Wenn ja, wäre wahrscheinlich sogar sinnvoller den Bereich des tresors aus der Fußbodenheizung auszusparen und dort vielleicht sogar statt Estrich einen Betonsockel für den Tresor zu gießen, falls man eh schon den Estrich fräsen muss

hallo,

tragfähigkeit des estrichs ... ?

wenn auf einem normalen estrick ein normaler ( stahlrohr ) stuhl steht, auf dem ein normaler mann / frau sitzt, welche belastung haben dann die 4  "stuhlbeinchen" auf dem estrich ?

für einen normalen möbeltresor den heiz - estrich durch beton zu ersetzten ist wirklich etwas weit hergeholt........

see you on stage !

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Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Handgunner:

hallo,

tragfähigkeit des estrichs ... ?

wenn auf einem normalen estrick ein normaler ( stahlrohr ) stuhl steht, auf dem ein normaler mann / frau sitzt, welche belastung haben dann die 4  "stuhlbeinchen" auf dem estrich ?

für einen normalen möbeltresor den heiz - estrich durch beton zu ersetzten ist wirklich etwas weit hergeholt........

see you on stage !

Hab Grad gesehen dass das nur ein 115kg Tresor ist, das hatte ich vorhin übersehen, da wird das tatsächlich völlig egal sei

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Max Musculo:

Weder von der Last noch von der Temperatur her würde ich mir da einen Kopf machen.

Expertise: Meister im SHK Handwerk

 

Ach was, die Woche ist noch lang und wir sind in Deutschland. Bitte entäuscht mich nicht...

Geschrieben
vor 1 Minute schrieb Bulldog:

Bitte entäuscht mich nicht...

Okay, ich werde mich umgehend mit einem mir bekannten Statiker in Verbindung setzen.

Natürlich bräuchte ich auch noch den U-Wert, sprich den Wärmedurchgangskoeffizienten, vom Schrank. Könnte man evtl. mittels Datenlogger über eine Woche die RLF aufzeichnen? 

Geschrieben
vor 58 Minuten schrieb Max Musculo:

Okay, ich werde mich umgehend mit einem mir bekannten Statiker in Verbindung setzen.

Natürlich bräuchte ich auch noch den U-Wert, sprich den Wärmedurchgangskoeffizienten, vom Schrank. Könnte man evtl. mittels Datenlogger über eine Woche die RLF aufzeichnen? 

Und hydraulische Abgleich der Fußbodenheizung, wenn du das nicht direkt mitmachst "löst sich mit höchster anzunehmender Wahrscheinlichkeit ein Schuss".

Geschrieben

@scharik 

 

a) Wie soll denn durch eine Beheizung und einen fiktiven Wärmestau (wenn das Stahlgehäuse tatsächlich sehr schlecht leiten sollte und nicht zu vermehrter Wärmeabgabe über Schrankwände führt) die Feuchtigkeit im Schrank ansteigen? 

 

b) Was ist denn das zu erwartende maximale Gesamtgewicht des Munitionsschrankes und was hat er für eine Grundfläche? 

 

Nur zur gedanklichen Anregung und als Größenvergleich:

- Ein Ikea Pax mit Außenabmessungen 100x58x201 hat ein Innenvolumen von 1060 l.

- Hat eine 1000er Packung 9 mm Luger ein Volumen von 5 l und 13 kg, würden in diesen Schrank platztechnisch um die 2.7 t Munition auf knapp über einen halben Quadratmeter Grundfläche passen. Das hielte ich für wahrscheinlich ungünstig und außerhalb der zulässigen Belastung für Fußbodenaufbauten und Rohdecken im Wohnungsbau.

 

(ungeachtet, dass 212.000 Schuss 9 mm Luger wohl bei weitem nicht mehr dem üblichen Munitionsvorrat privater LWB entsprechen und mit >50k€ auch schon ein kleines Vermögen darstellen)

 

Kurz gesagt: Das Leergewicht kann bei Munition auch vernachlässigbar werden. Du musst das Gesamtgewicht mit der Bodenfläche ermitteln und dann mit den geeigneten Traglasten deiner konkreten Rohdecke und dem Heizestrich vergleichen. Bei Waffenschränken, Aquarien und Wasserbetten gibt es hierzu viele Erfahrungswerte.

Geschrieben (bearbeitet)

Moin!

Die Luftfeuchtigkeit kann im Stahlschrank nur dann kondensieren, wenn der Taupunkt erreicht wird.

Tatsächlich wird der komplette Schrank, solange Du keinen Kühlkompressor betreibst, den Taupunkt nicht erreichen.

Der Schrank samt Inhalt wird die durchschnittliche Raumtemperatur annehmen. Es fängt erst dann an zu gammeln, Wenn die Raumluft- relative Luftfeuchtigkeit >70% liegt

Normal sollte man allerdings zusehen, dass man im Bereich 50-60% bleibt.

 

Kritisch ist immer der Kellerbereich, wo man immer für eine ausreichende Belüftung sorgen sollte.

 

Kauf Dir ein Luftfeuchtigkeitsmessgerät

 

https://www.adolphs-bautenschutz.de/luftfeuchtigkeit-und-schimmel/

 

Gruß,

 

frogger

 

 

Bearbeitet von frosch
Geschrieben

Vorsicht: bei übermäßigen Bratwurst- und Bierkonsum kann die amtlich zugelassene Fußbodenheizungskleinflächenlast von 115kg überschritten werden. Zuwiderhandlungen sind als Ordnungswidrigkeit bußgeldbewehrt.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Delta:

Siebdruckplatte zur Gewichtsverteilung. Fertig. Habe ich seit Jahren. 

Kann man machen.
Habe ich, da der Tresor auf Fliesen steht, zum Schutz der Fliesen seit Jahren ohne Probleme so stehen.

Aber nötig ist das bei diesen Gewichten auf nacktem Estrich nicht.
Das Beispiel „Stuhl“ wurde ja schon genannt, bei dem man sich mal überlegen muss, auf wie viel Fläche da das Gewicht nur ruht.
Da könnte man zwar noch argumentieren, dass das immer nur eine Kurzzeitbelastung ist und nicht 24/7/365 dieselbe Stelle.


Aber spätestens, wenn man sich dann ansieht, dass in vielen Schlafzimmern Betten mit vier, maximal sechs kleinen Stützen stehen, auf die sich tagsüber das Gewicht des Bettes und jede Nacht zusätzlich noch das Gewicht von ein oder zwei Personen verteilt. Und das nicht stillstehend, sondern immer mit etwas Bewegung, zeitweise auch mal sehr viel mehr Bewegung ;-), dann sollten die Sorgen zumindest bei den kleineren Tresoren der 100- bis 200-kg-Klasse verflogen sein.

vor 5 Stunden schrieb scharik:

Die Fußbodenheizung hat eine Oberflächentemperatur von 24G, wenn der Munitionsschrank darauf steht, dann kann die wärme nicht abgeleitet werden, was wiederum zu Feuchtigkeitsbildung innerhalb des Munitionsschrankes führt. Soweit korrekt? :)

Kondensation tritt, sofern überhaupt die Bedingungen dafür vorliegen, die hier im Thread schon erwähnt wurden, immer zuerst an den kältesten Stellen im Raum auf.
Nicht an den wärmsten. Daher würde eine Dauertemperatur oberhalb der Raumlufttemperatur diese eher verhindern.
 

Was bei der Beeinflussung eines Tresors/Stahlschranks durch eine Heizung tatsächlich im Auge behalten werden sollte, ist die zyklische Erwärmung und Abkühlung.
Dadurch kommt es immer zu einer gewissen Luftzirkulation, und bei einem Tresor, der dann gerade nicht durchgehend auf Temperatur ist, tritt durch diese zusätzlich zu den normalen Türöffnungen durch den Benutzer immer wieder mit der neuen Luft nachgeschobene Feuchtigkeit dann Kondensation an den kalten Stellen auf. Ob das in einem konkreten Fall aber überhaupt eine Relevanz hat steht wieder auf einem anderen Blatt. Bei einem Tresor der sowieso mehrmals die Woche geöffnet wird eher nicht, bei einem Tresor der vielleicht sechsmal im Sommerhalbjahr und nie im Herbst und Winter geöffnet wird vermutlich schon. Vorrausgesetzt der Taupunkt wird überhaupt im inneren unterschritten.

Aber gerade bei einer Fußbodenheizung hat man, anders als bei Flächenheizkörpern, diese Zyklen kaum, sondern eher eine Dauertemperatur.
Und wenn es doch Zyklen gibt, dann ist das Delta der Temperatur ja erheblich kleiner als z. B. bei einem Tresor, der mit einer Kante direkt an einem Flächenheizkörper mit 60 °C Vorlauftemperatur anstößt.

Da dürfte diese Effekt im Vergleich zum Luftaustausch durch das übliche Öffnen marginal sein. 
 

 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb JFry:

Kann man machen.
Habe ich, da der Tresor auf Fliesen steht, zum Schutz der Fliesen seit Jahren ohne Probleme so stehen.

Aber nötig ist das bei diesen Gewichten auf nacktem Estrich nicht.
Das Beispiel „Stuhl“ wurde ja schon genannt, bei dem man sich mal überlegen muss, auf wie viel Fläche da das Gewicht nur ruht.
Da könnte man zwar noch argumentieren, dass das immer nur eine Kurzzeitbelastung ist und nicht 24/7/365 dieselbe Stelle.


Aber spätestens, wenn man sich dann ansieht, dass in vielen Schlafzimmern Betten mit vier, maximal sechs kleinen Stützen stehen, auf die sich tagsüber das Gewicht des Bettes und jede Nacht zusätzlich noch das Gewicht von ein oder zwei Personen verteilt. Und das nicht stillstehend, sondern immer mit etwas Bewegung, zeitweise auch mal sehr viel mehr Bewegung ;-), dann sollten die Sorgen zumindest bei den kleineren Tresoren der 100- bis 200-kg-Klasse verflogen sein.

Kondensation tritt, sofern überhaupt die Bedingungen dafür vorliegen, die hier im Thread schon erwähnt wurden, immer zuerst an den kältesten Stellen im Raum auf.
Nicht an den wärmsten. Daher würde eine Dauertemperatur oberhalb der Raumlufttemperatur diese eher verhindern.
 

Was bei der Beeinflussung eines Tresors/Stahlschranks durch eine Heizung tatsächlich im Auge behalten werden sollte, ist die zyklische Erwärmung und Abkühlung.
Dadurch kommt es immer zu einer gewissen Luftzirkulation, und bei einem Tresor, der dann gerade nicht durchgehend auf Temperatur ist, tritt durch diese zusätzlich zu den normalen Türöffnungen durch den Benutzer immer wieder mit der neuen Luft nachgeschobene Feuchtigkeit dann Kondensation an den kalten Stellen auf. Ob das in einem konkreten Fall aber überhaupt eine Relevanz hat steht wieder auf einem anderen Blatt. Bei einem Tresor der sowieso mehrmals die Woche geöffnet wird eher nicht, bei einem Tresor der vielleicht sechsmal im Sommerhalbjahr und nie im Herbst und Winter geöffnet wird vermutlich schon. Vorrausgesetzt der Taupunkt wird überhaupt im inneren unterschritten.

Aber gerade bei einer Fußbodenheizung hat man, anders als bei Flächenheizkörpern, diese Zyklen kaum, sondern eher eine Dauertemperatur.
Und wenn es doch Zyklen gibt, dann ist das Delta der Temperatur ja erheblich kleiner als z. B. bei einem Tresor, der mit einer Kante direkt an einem Flächenheizkörper mit 60 °C Vorlauftemperatur anstößt.

Da dürfte diese Effekt im Vergleich zum Luftaustausch durch das übliche Öffnen marginal sein. 
 

 

Das war das Wort zum Montag der KI :D

Geschrieben
4 hours ago, Delta said:

Siebdruckplatte zur Gewichtsverteilung. Fertig. Habe ich seit Jahren. 

Wie groß ist die denn im Vergleich zur Grundfläche und wie dick ist die?

 

4 hours ago, frosch said:

Es fängt erst dann an zu gammeln, Wenn die Raumluft- relative Luftfeuchtigkeit >70% liegt

Normal sollte man allerdings zusehen, dass man im Bereich 50-60% bleibt.

Eine beliebte Grenze sind auch 60%, ab der manche Stahlsorten gern das Rosten anfangen.

 

Außenwände sind auch so potentiell blöde Aufstellorte für Schränke.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb berndfig:

Das war das Wort zum Montag der KI :D

Nö, ausser Rechtschreibkorrektur ist da NULL KI drin...
Wie auch in meinen anderen Beiträgen!

Ich kann dir gerne den Link schicken wenn du das nicht glaubst...
Wenn ich Inhaltlich KI zitiere mache ich das grundsätzlich kenntlich

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb JFry:

Was bei der Beeinflussung eines Tresors/Stahlschranks durch eine Heizung tatsächlich im Auge behalten werden sollte, ist die zyklische Erwärmung und Abkühlung.
Dadurch kommt es immer zu einer gewissen Luftzirkulation, und bei einem Tresor, der dann gerade nicht durchgehend auf Temperatur ist, tritt durch diese zusätzlich zu den normalen Türöffnungen durch den Benutzer immer wieder mit der neuen Luft nachgeschobene Feuchtigkeit dann Kondensation an den kalten Stellen auf. [...] Vorrausgesetzt der Taupunkt wird überhaupt im inneren unterschritten.

 

Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht:

 

amzn.eu/d/07B3GXdq

71+H5g9MpoL._AC_UF894,1000_QL80_.jpg

Zwei von diesen kleinen Kissen habe ich im Tresor. Wenn die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung etwas hoch ist, sagen wir fast 60% rel. Feuchte, ist sie im Tresor um fast 10% niedriger. Wenn die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung normal ist, sagen wir 50%, ist sie im Tresor ganz ähnlich.* Man kann diese Entfeuchter-Kissen in der Mikrowelle reaktivieren. War bei meinen aber bisher noch nicht nötig (im Einsatz seit Oktober 2025). Wobei bei mir der Tresor in einem Schrank steht, so dass die Luft im Tresor ziemlich abgeschlossen ist von der Luft außerhalb des Schrankes. Der Tresor hat aber schon einigermaßen viel Innenvolumen. Es ist ein Waffenschrank, kein Würfel.

 

vor 2 Stunden schrieb JFry:

Nö, ausser Rechtschreibkorrektur ist da NULL KI drin...

 

In den 90er Jahren im Informatik-Studium hörte ich zum ersten Mal vom Turing-Test. 2020 hätte ich noch nicht geglaubt, dass es bald ein KI-System gibt, das ihn besteht und sogar beim Programmieren sehr hilfreich ist, also richtige Probleme lösen kann.

 

____

* Momentan 57% rel. Feuchte in der Wohnung, 52% im Tresor.

Bearbeitet von mwe

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