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Geschrieben

Unabhängig von Sinn oder Unsinn der neuen Regeln beim WSV: Der LV wird einiges an Überzeugungsarbeit und Erklärung leisten müssen, denn mit der Ankündigung dieser Neuregelung zu Beginn des Jahres in der Verbandszeitung ohne weitere Einordnung oder Informationen hat man massiv Unmut bei den Vereinen hier in der Umgebung erzeugt. Die Reaktionen darauf bewegten sich meistens zwischen "schallendem Gelächter" und "lautem Fluchen auf den LV". Ich vermute mal, dass das in anderen Teilen des Landes ähnlich war. Ich hab auch schon das eine oder andere "Dann manchen wir den Laden halt zu und machen nur noch $anderer_verband" gehört. Das ist leider kommunikativ nicht gut gelaufen und hat viele Ehrenamtliche in den Vereinen verärgert.

Geschrieben
vor 22 Stunden schrieb ASE:

 

@Vroma

Da musste ich jetzt schon etwas lachen. Dein letzter Antrag beim LV7 ist schon eine Weile her und du machst das auch nicht als Vorstand für andere, nicht wahr?

 

Was wird denn beim LV7 verlangt und zwar 2-3 Jahre vor dem WSV?

 

 - keine Schießbücher mehr einsenden, sondern brav  Anlage C ausfüllen, Nachweise vorhalten.

 -  Anlage A und B schonmal gehört? Da muss man alle Kurz(A) oder Langewaffen(B) auflisten und trotzdem noch Kopien der WBKs einschicken. 

 - Vollkommen unsinnige Forderung bei Erstantrag das Sachkundezeugnis einzuschicken. Geht den BDS nichts an sondern nur die Behörde. Und geht auf jemand zurück, der fehlerhafte Zeugnisse ("gilt nur für DSB-Waffen"?!?) ausgestellt hat und mittlerweile keine
   Sachkundeprüfungen mehr machen darf...

 

Das ist wesentlich bürokratischer als bei WSV und ich erwische mich regelmäßig dabei, wie ich lieber über den  WSV einreiche als bei BDS. Macht mir nämlich beim LV7 gefühlt doppelt so viel arbeit.

 

 

 

 Die Bürokratie wurde seitens des Gesetzgebers aufgebaut, da können die Verbände nichts machen.

Ich muss mich auch mal zu Wort melden, weil mich dieses Thema doch sehr beschäftigt. Ich möchte hier auch ein paar Kleinigkeiten anmerken. 

Beim LV7 kann man (zimindest ich bisher) problemlos Schießbücher einreichen. Zumindest mache ich das immer. Ich kopiere mein Schießbuch und suche mir X Beliebige Termine davon aus und trage sie in die Liste ein, die im Antrag enthalten ist. Jedoch kann man auch nur die Liste einschicken oder nur das Schießbuch. Zumindest bei mir ging das bisher immer, würde meine Hand aber nicht dafür ins Feuer legen, ob sich da in den letzten Wochen was geändert hat. 

Im Gegensatz zum WSV unterschreibt mir nur der Vorstand diese Termine. Beim WSV muss in der Liste jeder Termin von der jeweiligen Aufsicht gegengezeichnet werden und anschließend der Vorstand die Seite unterschreiben. Das ist mMn doppelt gemoppelt und mega umständlich. 

Zugegeben, ich habe die Schulung die jetzt bei euch verpflichtend ist um Anträge abzeichnen zu dürfen noch nicht absolviert, meine Aussagen beziehen sich rein auf den Antrag und was da drin steht. Ich bin übrigends der Meinung, dass man auch keine Schulung braucht um Name, Adresse, Disziplin und Waffenart in ein Formular korrekt einzutragen, wenn das Formular gut gemacht ist. Wer das nicht schafft, sollte vielleicht auch keine Waffen beantragen.

 

Ganz praktisch: Ich möchte ein neues Sportgerät erwerben. Habe im Jahr 250 Termine im Schießbuch. Jetzt muss ich mir in eurem Fall für 12 oder 18 dieser Termine einen Termin mit der jeweiligen Aufischt machen, dass sie mir den Termin im Antrag nachträglich unterschreiben (Denn , damit mir anschließend der Vorstand das nochmal gegenzeichnet? Das ist doch nur unnötiger Aufwand.

Zudem muss diese Aufsicht laut eurem Antragsformular im Verein als Aufsicht gemeldet sein. Also bleiben wir mal ganz praktisch in meinem Fall: Ich möchte ein Sportgerät bantragen, für welches mein Verein keine geeignete eigene Anlage hat. Also gehe ich zu anderen Vereinen als Gast oder auf komerzielle Stände und trainiere diese Disziplin. All diese Termine darf mir mein Vorstand jedoch nicht unterschreiben laut eurem Formular, weil die Aufsicht von dort ja nicht im eigenen Verein gemeldet ist. Gehe ich hingegen im Heimverein mit meiner Spopi auf den Stand und rotze 50 Schuss raus, dann darf das unterschrieben werden und ich kann eine SLB oder SLF beantragen? Das mag rechlich konform sein, ist aber doch nicht Sinn der Sache. 

Auch ist im Formular immer die Rede von Trainingsterminen. Was ist mit Wettkampfterminen? Vor 1-2 Jahren wurden diese meinem Kollegen abgelehnt beim Antrag, weil es keine Trainingstermine waren. Das ist auch so ein Punkt, den ich absolut nicht nachvollziehen kann. Ich dachte, ihr hättet das inzwischen geregelt, jetzt steht aber immernoch "Trainingstermine" im Antrag. Das ist aber Verbandssache, denn der Gesetzgeber spricht nur von Terminen mit erlaubnispflichtigen Waffen. 

 

Anlage A und B hat auch ganz praktische Gründe. Und zwar kann man beim BDS viel unkomplizierter kalibergleiche Waffen beantragen. Das ist beim WSV äusserst kompliziert, da diese dort direkt als Ersatzwaffen gewertet werden, wodurch die Anforderungen enorm steigen. Beim BDS müssen die Waffen aufgelistet werden um sie korrekt einzuordnen und sie von Disziplinen ausschließen zu können. Aus einer reinen Kopie der WBK ist nicht ersichtlich, ob die Waffe einen Kompensator, eine optische Visierung oder sonstiges hat. Das spielt beim WSV keine Rolle, weil das ohnehin alles nicht erlaubt ist nach SpO, beim BDS gibt es hier aber einfach viel mehr Möglichkeiten, weshalb hier einfach mehr Informationen übermittelt werden müssen. Das ist ein klares Plus für das Mitglied. 

Beim WSV wird es schon kompliziert, wenn man eine Waffe nach BDS SpO hat und eine kalibergleiche nach DSB SpO beantragen will. Dann fehlen dem Verband nämlich genau diese Informationen, dass die Waffe garnicht DSB konform ist, weil sie eine optische Visierung und einen Comp hat. 

 

Die Sache mit dem Einsenden des Sachkundezeugnis beim BDS LV7 hat ganz praktische Gründe und die liegen nicht beim BDS, sondern beim WSV. Es ist schön, dass ihr diese Problematik inzwischen erkannt habt, nachdem ich euch bzw dich darauf aufmerksam gemacht habe. Ja, wir kennen uns ;-)

 

Fehlerhafte Zeugnisse... Naja, dass diese Beschränkung völlig dämlich ist, ist ja klar. Warum derjenige das gemacht hat, ist mir schleierhaft und auch du hast mir damals gesagt, dass das nicht im Sinn des WSV ist und du das nicht gut findest. Da sind wir voll auf einer Wellenlänge. Dennoch würde ich behaupten, dass er das theoretisch machen kann. Denn in den DSB Sachkunderichtlinien steht, dass die Sachkunde auf die beantragte Waffen und Munitionsart beschränkt werden kann. Das macht die Sache nicht besser, aber grundsätzlich könnte man das so auslegen. 

Aber zum Thema fehlerhafte Zeugnisse.... Auf eurem Zeugnis steht immernoch der falsche Paragraph als Grundlage aufgedruckt. Zumindest ich habe noch keine aktualisierte Version erhalten. 

 

Also ich persönlich fülle viel lieber die BDS Formulare aus, anhand der Checkliste sind diese mMn relativ idiotensicher. Ich hatte letztes Jahr auch eines vom WSV ausgefüllt und fand den Schritt toll, dass ihr das Formular per PDF interkativ gemacht habt. Das reduziert die Fehlerquellen. Jedoch war das auch nur halbherzig umgesetzt, denn wenn ich meine Disziplin ausgewählt habe und anschließend auswählen musste ob ich Revolver oder Pistole beantrage (das waren die einzigen Auswahlmöglichkeiten), ist es immer auf Flinte umgesprungen, was garnicht zur Auswahl stand und ich habe die Fehlermeldung bekommen, ich solle die Flinte auf WBK Gelb eintragen. Hä? Also musste ich das Ding irgendwie mit Flinte ausdrucken, dann mit tippex übermalen und von Hand wieder Pistole eintragen. Natürlich habe ich diesen Fehler dokumentiert und euch darauf aufmerksam gemacht. 4 Monate später war das Formular immernoch mit dem selben Fehler unverändert. 

Ein anderer Punkt, der mich immerwieder zum BDS zieht, ist einfach die Bearbeitungszeit. Das ist so unkompliziert. Antrag ausfüllen, Geldschein ranheften, abschicken, 2 Tage später ist es befürwortet zurück. Beim WSV vergehen da gerne mal Wochen. 

 

Rein aus meiner Sicht als "Endkunde" ist das beim WSV einfach viel umständlicher oder vielleicht auch einfach nur falsch Formuliert auf eurem Formular. Keine Ahnung. Wie gesagt, den Kurs habe ich noch nicht gemacht, werde ich auch nicht. Dafür ist es mir beim BDS viel zu unkompliziert. 

 

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Geschrieben

Woher kommt die irrsinnige Annahme, dass mir die Standaufsicht die Nachweise für den WSV unterschreiben muss?

Die Standaufsicht unterschreibt im Schießbuch, den Nachweis für den WSV unterschreibt der Schießleiter=Sportleiter, wenn er es richtig macht nach Kontrolle des Schießbuches für die Einzeltermine

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb Spacemarine:

Ich muss mich auch mal zu Wort melden, weil mich dieses Thema doch sehr beschäftigt. Ich möchte hier auch ein paar Kleinigkeiten anmerken. 

Beim LV7 kann man (zimindest ich bisher) problemlos Schießbücher einreichen. Zumindest mache ich das immer.

 

Und weil du es falsch machst und auf gnädige Bescheiniger getroffen bist, die ihre Freizeit für deine Bequemlichkeit geopfert haben ist es richtig..?

Was steht denn da in den Hinweisen zum Bedürfnisantag...genau; Anlage C.

 

vor 4 Stunden schrieb Spacemarine:

 Jedoch kann man auch nur die Liste einschicken oder nur das Schießbuch. Zumindest bei mir ging das bisher immer, würde meine Hand aber nicht dafür ins Feuer legen, ob sich da in den letzten Wochen was geändert hat. 

 

Eher so vor ~2 Jahren....

 

vor 4 Stunden schrieb Spacemarine:

Im Gegensatz zum WSV unterschreibt mir nur der Vorstand diese Termine. Beim WSV muss in der Liste jeder Termin von der jeweiligen Aufsicht gegengezeichnet werden und anschließend der Vorstand die Seite unterschreiben. Das ist mMn doppelt gemoppelt und mega umständlich. 

 

Quatsch, was steht da unten auf dem Formular? Läsa sodd mer kenna...

 

Zitat

Hinweis: Dieser Nachweis kann auch nachträglich aus den Schießbüchern / Schießkladden / EDV Aufzeichnungen des Vereins zusammengestellt werden

 

 

vor 4 Stunden schrieb Spacemarine:

Zugegeben, ich habe die Schulung die jetzt bei euch verpflichtend ist um Anträge abzeichnen zu dürfen noch nicht absolviert, meine Aussagen beziehen sich rein auf den Antrag und was da drin steht. Ich bin übrigends der Meinung, dass man auch keine Schulung braucht um Name, Adresse, Disziplin und Waffenart in ein Formular korrekt einzutragen, wenn das Formular gut gemacht ist. Wer das nicht schafft, sollte vielleicht auch keine Waffen beantragen.

 

Teilweise Zustimmung wenn die  Praxis nicht wäre: Es wurde zeitweise 60% Falsche / unzulässig Anträge eingereicht. (Formerfordernisse, unzureichende Angaben, nachweise etc etc.) Das bedeutet einen idiotischen Mehraufwand zu lasten aller. Aber es gab in der Vergangenheit auch teilweise willkürliche Entscheidungen, die nicht zuletzt auf WO lautstark beklagt wurden. Nicht alle waren tatsächlich willkürlich, denn bei manchen trafen gesetzlich Realität und Wunschdenken aufeinander. Bei manchen der verbleibenden "willkürlich" auch nur deswegen, weil eben keine klaren Regeln definiert wurden.

 

Daher hat der WSV folgendes gemacht:

 

Per Beschluss des Landesausschuss (=Alle KOSM, Präsidium etc)

1. Richtlinie, die recht minutiös regelt, was die Voraussetzungen für eine Bescheinigungen sind und wer welche Mitwirkungspflicht hat. Diese ist seid 1.1.2025, also bald 1.5 Jahre in Kraft. Und gilt für alle, Schützen, Bedürfnisbeauftragte,Verband

2. Bedürfnisbeauftragte müssen nicht mehr automatisch die Vorstände sein, die Aufgabe kann delegiert werden

3. Die Bedürnisbeauftragten müssen sich in einer Onlineschulung zum Selbststudium in die Richtlinie einarbeiten. 

 

 

 

vor 4 Stunden schrieb Spacemarine:

 

Ganz praktisch: Ich möchte ein neues Sportgerät erwerben. Habe im Jahr 250 Termine im Schießbuch. Jetzt muss ich mir in eurem Fall für 12 oder 18 dieser Termine einen Termin mit der jeweiligen Aufischt machen, dass sie mir den Termin im Antrag nachträglich unterschreiben (Denn , damit mir anschließend der Vorstand das nochmal gegenzeichnet? Das ist doch nur unnötiger Aufwand.

Nein.... siehe oben.

 

vor 4 Stunden schrieb Spacemarine:

Zudem muss diese Aufsicht laut eurem Antragsformular im Verein als Aufsicht gemeldet sein.......

Auch ist im Formular immer die Rede von Trainingsterminen. Was ist mit Wettkampfterminen? Vor 1-2 Jahren wurden diese meinem Kollegen abgelehnt beim Antrag, weil es keine Trainingstermine waren

 

Guten morgen, es ist 2026. Die Richtlinie ist seit 1.5 Jahren in Kraft. War wohl eher vor 3-4 Jahren.....

 

vor 4 Stunden schrieb Spacemarine:

 Das ist auch so ein Punkt, den ich absolut nicht nachvollziehen kann. Ich dachte, ihr hättet das inzwischen geregelt, jetzt steht aber immernoch "Trainingstermine" im Antrag. 

 

Es gilt die Richtlinie, und da lautet das "schießsportliche Aktivität". Wettkämpfe zählen für beides, einmal als schießsportlichle  Aktivität und einmal als Wettkampfnachweis.

 

vor 4 Stunden schrieb Spacemarine:

Das ist beim WSV äusserst kompliziert, da diese dort direkt als Ersatzwaffen gewertet werden, wodurch die Anforderungen enorm steigen

 

 

Das hat nichts mit Kalibergleich zu tun, sondern mit der Erforderlichkeit der Waffe, die der Verband gegenüber dem Gesetz begründen muss. Und das ändert nichts daran, das es beim BDS anders als behauptet, bürokratischer zugeht. 

Bearbeitet von ASE
Geschrieben
Am 20.5.2026 um 13:51 schrieb ASE:

Teilweise Zustimmung wenn die  Praxis nicht wäre: Es wurde zeitweise 60% Falsche / unzulässig Anträge eingereicht.

Wenn es über die Hälfte nicht euren Ansprüchen entsprechend ausfüllen können, liegt es dann an den Leuten oder an der " Anträgen " ? 

Geschrieben

@PetMan Ich würde sagen, dass das an beiden Seiten liegt. 

 

Erfahrungsgemäß kommen die aktiveren Schützen, mit dem laut @ASE viel zu komplexen Antrag des LV7, wunderbar zurecht.

 

Nachdem die neue Praxis des WSV verkündet wurde, ist mir im Verein schon die erste Traube an Mitgliedern bzgl. BDS-Mitgliedsanträgen entgegengekommen.

Geschrieben

Unsere BDMP SLG innerhalb des Vereins (somit zusätzlich BDMP-Mitgliedschaften von Mitgliedern, die teils langjährig im WSV sind) wächst ebenfalls stetig.

Nur so als Feststellung. Es wird seine Gründe haben.    

Geschrieben (bearbeitet)
vor 4 Stunden schrieb Vroma:

Erfahrungsgemäß kommen die aktiveren Schützen, mit dem laut @ASE viel zu komplexen Antrag des LV7, wunderbar zurecht.

 

Junge, es ging hier darum das der WSV-Antrag ja so bürokratisch sei während beim BDS....

Da habe ich eben den Spies umgedreht. Es ist nämlich dummes Zeug zu behaupten, beim BDS sei es weniger bürokratisch, wenn es de facto mehr Formulare gibt und die Anträge schnell das doppelte an Din-A4 seiten umfassen.

Und man bei der gelben WBK auch noch rumlügen muss, welche Waffe man kaufen wolle....

Und man bei Erstantrag das Sachkundezeugnis mitschicken muss (Was dummes Zeug ist)...

 

vor 4 Stunden schrieb Vroma:

Nachdem die neue Praxis des WSV verkündet wurde, ist mir im Verein schon die erste Traube an Mitgliedern bzgl. BDS-Mitgliedsanträgen entgegengekommen.

 

Welche Praxis denn? Es abzüglich Anlage A und B und abzüglich Sachkundezeugnis genau so wie der BDS zu machen?

 

Das Verbandsbashing nimmt manchmal sonderbare Formen an. 

 

Bearbeitet von ASE
Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Stunden schrieb PetMan:

Wenn es über die Hälfte nicht euren Ansprüchen entsprechend ausfüllen können, liegt es dann an den Leuten oder an der " Anträgen " ? 

 

Musteranträge, Hinterlegte Disziplinen...

 

Und dennoch kommen Anträge mit:

 

- kein Schießnachweis

- zu wenig Schießnachweise

- die falschen Schießnachweise

- die Schießnachweise alle kurz vor ende der 12 Monate ( wird bei Besitz sogar anerkannt)

- Antrag auf Waffen, für die es schlicht keine Disziplin gibt (Mein Favorit: Desert Eagle in .50 AE auf Ordonanzpistole. Da hat man dann energische Debatten, weil die ja in Israel... NEIN! In .357 Mag. übrigens schon aber nicht in Israel sondern polnische und protugisische Spezialeinheiten..)

- Keine Wettkampfnachweise für ÜK

- Zu wenig Wettkampfnachweise für ÜK

- Die falschen Wettkampfnachweise für ÜK

- "Wir haben dem Karle das mal unterschrieben, der ist zwar vor 5 Jahren ausgetreten aber des passt schon so".

 

 

Und jetzt tun wir mal nicht so, das der BDS einfach alles unterschreibt. Ist ebenfalls dummes Zeug. Der Prüft auch sehr genau.

 

Und da ist es doch gut, wenn man als Vorstand:

 

- Die Arbeit delegieren Kann

- Hier einen Kurs hat, wo man das wesentliche im Selbststudium / Multiple-Choice lernen kann.

 

Bearbeitet von ASE
Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb ASE:

Junge, es ging hier darum das der WSV-Antrag ja so bürokratisch sei während beim BDS....

Da habe ich eben den Spies umgedreht. Es ist nämlich dummes Zeug zu behaupten, beim BDS sei es weniger bürokratisch, wenn es de facto mehr Formulare gibt und die Anträge schnell das doppelte an Din-A4 seiten umfassen.

Und man bei der gelben WBK auch noch rumlügen muss, welche Waffe man kaufen wolle....

Und man bei Erstantrag das Sachkundezeugnis mitschicken muss (Was dummes Zeug ist)...

 

Alter, beim BDS kann ich alle nachgefragten Informationen die angefordert werden nachvollziehen. Dies ergibt sich aus den Disziplinen und der Sportordnung. Da baut niemand mehr Aufwand rein als nötig.

 

Rumlügen muss bei einem Antrag auf Gelb niemand.

 

Sachkundezeugnis geschenkt.

 

Aber sei es drum, jeder Verband darf seine eigene Burg bauen und königlich Winken. Man darf dann nur nicht traurig sein, wenn niemand da ist der zurückwinkt.

 

Die Resonanz der bisher nicht im BDS schießenden Mitglieder hat meine Erwartungen sogar übertroffen. Die Lorbeeren überlasse ich aber dem WSV.

 

Als nächstes wird die Vereinsverwaltung umgestellt. Dann hat auch die Zwangsmitgliedschaft ein Ende und die Mitglieder sind in ihrer Wahl frei.

Bearbeitet von Vroma
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb ASE:

Antrag auf Waffen, für die es schlicht keine Disziplin gibt (Mein Favorit: Desert Eagle in .50 AE auf Ordonanzpistole. Da hat man dann energische Debatten, weil die ja in Israel... NEIN! In .357 Mag. übrigens schon aber nicht in Israel sondern polnische und protugisische Spezialeinheiten..)

 

Achso, die Desert Eagle ist also doch eine passende Ordonanzpistole? Nur der dumme Schütze weiß nicht genau in welcher Einheit die nun genau im Einsatz war? 

 

Komische Idee von mir: Fördert doch mal den Schießsport. Wie wäre es mit einer Positivliste für die Mitglieder in dieser Disziplin. Oder eine passende Disziplin für die Desert Eagle?

 

vor einer Stunde schrieb ASE:

Keine Wettkampfnachweise für ÜK

- Zu wenig Wettkampfnachweise für ÜK

- Die falschen Wettkampfnachweise für ÜK

....

 

Echt? Diese bürokratischen Gesetzesvorgaben nerven? Da könnte sich der größte Schützenverband als Interessenvertretung der Schützen für die Abschaffung von sinnlosen Bürokratievorgaben einsetzen. 

 

CRAZY SHIT!

Geschrieben
vor 28 Minuten schrieb Vroma:

 

Alter, beim BDS kann ich alle nachgefragten Informationen die angefordert werden nachvollziehen. Dies ergibt sich aus den Disziplinen und der Sportordnung. Da baut niemand mehr Aufwand rein als nötig.

 

Und wo liegt da der Unterschied zum WSV?

 

vor 28 Minuten schrieb Vroma:

Rumlügen muss bei einem Antrag auf Gelb niemand.

Doch, weil man dort unsinniger weise Waffe angeben muss

 

vor 28 Minuten schrieb Vroma:

Aber sei es drum, jeder Verband darf seine eigene Burg bauen und königlich Winken. Man darf dann nur nicht traurig sein, wenn niemand da ist der zurückwinkt.

 

Kannst  ruhig zugeben, das die Mär vom "bürokatischen WSV" halt reines substanzloses Verbandsbashing ist.

 

vor 28 Minuten schrieb Vroma:

Als nächstes wird die Vereinsverwaltung umgestellt. Dann hat auch die Zwangsmitgliedschaft ein Ende und die Mitglieder sind in ihrer Wahl frei.

 

Japp am besten alle austreten und dann merken, das der Betrieb der Schießstätte ohne Versicherung, welche die Mitgliedschaft im WSV so mit sich bringt, nicht mehr zulässig ist...:rolleyes:

Da werden die Ausgetretenen bestimmt Zusammenlagen für eine Einzelvericherung....

Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Minuten schrieb Vroma:

 

Achso, die Desert Eagle ist also doch eine passende Ordonanzpistole? Nur der dumme Schütze weiß nicht genau in welcher Einheit die nun genau im Einsatz war? 

 

Nicht in 50AE und das kommt halt regelmäßig vor und dann gibt es dicke Backen. Also sollte wenigstens der vor Ort (= Bedürfnisbeauftragte)r bescheid wissen und wenn in solchen technischen Spezialfällen dann nur die Kenntnis vorhanden ist: "Muss ich VOR Antragstellung mal abklären"

Aber ich merke schon, du gleitest an dieser Stelle ins Penälörhafte ab.

 

Wegen mir hätte man das auch sein lassen können und einfach meine Vorschlag umsetzen: Antrag geht ein, Bearbeitungsgebühr wird beim Verein eingezogen und ohne Nachfrage genau so bearbeitet und dann eben abgelehnt.

 

 

vor 9 Minuten schrieb Vroma:

Komische Idee von mir: Fördert doch mal den Schießsport. Wie wäre es mit einer Positivliste für die Mitglieder in dieser Disziplin. Oder eine passende Disziplin für die Desert Eagle?

 

Warum. Dann heisst es von Leuten wie dir wieder "DA! der böse WSV mach Vorschriften111ELF"

 

 

 

vor 9 Minuten schrieb Vroma:

Echt? Diese bürokratischen Gesetzesvorgaben nerven? Da könnte sich der größte Schützenverband als Interessenvertretung der Schützen für die Abschaffung von sinnlosen Bürokratievorgaben einsetzen. 

CRAZY SHIT!

 

Ja Wow. Da ist ja vor dir keiner draufgekommen....:rolleyes:

 

Gibt halt Verbände und Personen die da mit Ministerialbürokratie und Politik in den Ring steigen, ohne jedesmal 5 Pressemeldungen, und 3 Videos hochzuladen, der Selbstdarstellung wegen.

Darauf beschränken sich nämlich diejenigen, die sich als die die großen Fighter fürs Waffenrecht inszenieren. Clicks über alles, echte Wirkung egal. Und deren Eingaben nicht mal zur Kenntnis genommen werden. 

Bearbeitet von ASE
Geschrieben (bearbeitet)

Ach und bevor ich es vergesse:

 

- Beim BDS war man auch nicht gerade so begeistert, als beim WSV Antragsstopp war, weil die Bedürfniswelle dann über die Ehrenamtlichen dort hereingebrochen war.

- Beim BDS perpetuiert man folgendes:

 

Zitat

-Das Innenministerium Baden-Württemberg verlangt den Nachweis der schießsportlichen Aktivität – analog § 14 Abs. 3 WaffG - mit der Waffenart, bei der ein Überkontingent vorliegt. D.h. hier wird verlangt, dass das Mitglied den Schießsport innerhalb der vergangenen zwölf Monate mindestens einmal in jedem ganzen Monat ausgeübt hat, oder 18 Mal insgesamt innerhalb dieses Zeitraums mit einer Kurzwaffe bzw. halbautomatischen Langwaffe ausgeübt hat. Dies muss der Verein prüfen und auf der jeweiligen Anlage 1 bzw. 2 bestätigen.

 

-Wenn der Einsatz der vorhandenen Waffen nicht überwiegend bei BDS Wettkämpfen erfolgte (mindestens 50 % der Überkontingent-Waffen wurden bei BDS Wettkämpfen eingesetzt) ist die Bestätigung bei dem Verband einzuholen, bei dem der überwiegende Einsatz erfolgte.

 

Das nennt man dann in deiner Lesart wohl "für den Schützen einsetzen".

 

Wenn man

 

 a) rechtswidrige  und verfassungswidrig begründete Sonderauflagen umsetzt, die man zuvor mit dem IM ohne WSV im Tausch gegen andere genauso rechts- und verfassungswidrige Sonderauflagen ausgekungelt hat.

b) Dann obendrein noch Extraauflagen (50% beim BDS eingesetz...) erfindet um die Arbeit an die anderen Verbände abzuschieben.

 

----------------------------------------

Der WSV, der sich ja ganz und gar nicht für den Schützen einsetzt (:rolleyes:)

- Hat sich eine Richtlinie gegeben

- ignoriert den 12/18 Unfug zu Gänze und bescheinigt nach Recht und Gesetz, anstatt sich für dessen Abschwächung (Kategorie statt Waffe) auch noch abzufeiern, wie es der BDS getan hat.

- ignoriert, wo eine Waffe herkommt. Du hast jährlich einen Wettkampfnachweis? Es wird bescheinigt. Es fehlt einer, weil Krank, Beruf, Ausbildung Studium etc? Es gibt
  Ausweichregelungen bis 4 Jahre rückwirkend und im Extremfall wird  nach einer Einzelfallentscheidung   gem § 45 Abs. 3 WaffG gesucht, mitunter indem man die Behörde direkt kontaktiert. 

 

 

 

 Macht natürlich Arbeit. Und wäre schön, wenn man dann nicht in mangehalften Anträgen ersäuft sondern sich auf die Sonderfälle im Sinne einer Lösung pro Schütze konzentrieren könnte.  Aber ja ne ist klar, phöser WSV  und guter BDS(dem ich selber angehöre und fleissig da schiesse)

 

 

 

 

 

Bearbeitet von ASE

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