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IGNORED

Kaliber toleranz bei Mündungsbremsen und Mündungsfeuerdämpfer für .308


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Geschrieben

Hallo,

 

ich habe hier sowohl einen Mündungsfeuerdämpfer als auch eine Mündungsbremsen die nach Hersteller für das Kaliber .308 zugelassen sind.

 

Bei dem Mündungsfeuerdämpfer habe ich bestimmt gut 5mm mehr innendurchmesser als bei der Mündungsbremse, wo das .308 Geschoss zwar durchpasst, aber nur 1 bis maximal 2 mm spielraum zwischen Geschoss und Mündungsbremsen Innenrand ist. Das erscheint mir etwas wenig Tolleranz zu sein.

 

Ist das normal? Ich mache mir sorgen, dass es bei der Mündungsbremse bei den engen Tolleranzen das Geschoss am Rand der Mündungsbremse hängen bleibt und mir die Mündungsbremsen samt Gewinde mitreißt.   

 

Hat jemand mal ein abgeschossenes Projektil aus einem .308 Lauf gemessen? Wieviel Durchmesser hat das Projektil denn wenn aus dem Lauf herausgeschossen wurde? Laut Internet sollen die Geschosse etwa 7,8mm durchmesser vor dem Schuss haben, und werden dann beim Schuss auf 7,62mm zusammengepresst und sollten mit diesem Druchmesser aus dem Lauf herauskommen.

 

Hat hier jemand Erfahrung hierzu?

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb ToniPistole:

....und sollten mit diesem Druchmesser aus dem Lauf herauskommen.

 

Das ist auch so! Und ja 1mm bis 2mm reichen da vollkommen aus! Kompensatoren bei Kurzwaffen haben teilweise nur 0,3mm oder wenig mehr. 

 

Geschrieben

Zugdurchmesser ist 7,82mm, daher ist das mal grob der maximale Durchmesser des Geschosses nach dem Verfeuern.

 

Ansonsten siehe Ausführungen oben.

5mm Toleranz sprechen für ein anderes (Maximal-) Kaliber. 

 

Funktionieren wirds trotzdem. Wenn auch sicherlich nicht 100% effizient.  

Geschrieben (bearbeitet)

Vorraus gesetzt die Bremse ist richtig montiert, sprich genau zentrisch zur Laufbohrung und absolut parallel zur Laufachse, dann ist die übliche 9mm Bohrung für ein .308 Geschoß,

das den Lauf mit max. 7,82mm im Durchmesser verlassen sollte (und selbst wenn der Lauf absolut Schrott ist werden das  niemals 8mm sein..) mehr als ausreichend dimensionert.

 

Bei einer angenommenen Länge der Bremse von 70mm und den typischen Mündungsgeschwindigkeiten von 800-900m/s ist das Geschoß in ca. 77-87µs, das sind grob 0,00008 Sekunden, da durch.

Da kannst noch so wackeln, da streift nichts...

 

Wenn die Bremse allerdings grob drauf gepfuscht ist, dann gibt es nach dem ersten Knall unter Umständen mächtig AUA bei den Kameraden neben dir, das ist dann auch kein Spass (alles schon erlebt)...

Bearbeitet von silverstar
Geschrieben
37 minutes ago, ZPW said:

Kompensatoren bei Kurzwaffen haben teilweise nur 0,3mm oder wenig mehr. 

Reicht das denn als Tolleranz aus oder Schleifen die Kugeln bei jedem Schuss mit den Rändern auch and die Kompensatoren? Ist das so gewollt um das Geschoss zu stabiliseren oder den Hochschlag zu reduzieren?

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb silverstar:

Vorraus gesetzt die Bremse ist richtig montiert.....

Ich habe schon einen Schalldämpfer etwa 40 Meter weit fliegen gesehen......:ph34r2:

 

War nicht lustig......:unknw:

 

Gruß Habakuk

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Kugelfang78:

Ich habe mal gelesen, dass der freie Durchmesser der Mündungsbremse als Geschossdurchmesser x 1,1 berechnet wird. Da wären 9 mm bei .308 ja ungefähr angemessen. 

 

Da kannst das Mündungsgewinde dann auch mit der Schneidkluppe machen und es reicht noch.

Mein AseUtra Dämpfer hat für 308 einen Durchmesser von 8,1mm. Bei lockerem SD gibt das Blendenkontakt. Dafür ist aber die Dämpfung höher 

Geschrieben (bearbeitet)

 

 

3 hours ago, Kugelfang78 said:

Ich habe mal gelesen, dass der freie Durchmesser der Mündungsbremse als Geschossdurchmesser x 1,1 berechnet wird. Da wären 9 mm bei .308 ja ungefähr angemessen. 

 

 

Das wären 8,646 mm und nur 0,786 mm Tolleranz zwischen Geschoss durchmesser und Rand der Mündungsbremse. Das scheint bei meiner Mündungsbremse Fall zu sein. Ein 9MM Geschoss kommt bei meiner Mündungsbremse nicht durch aber das 7,62mm Geschoss soll da wohl durch kommen. Unter 1mm Tolleranz scheint mir sehr wenig. Etwas mehr Tolleranz würde ich mir wünschen! 

Bearbeitet von ToniPistole
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb ToniPistole:

Reicht das denn als Tolleranz aus oder Schleifen die Kugeln bei jedem Schuss mit den Rändern auch and die Kompensatoren? Ist das so gewollt um das Geschoss zu stabiliseren oder den Hochschlag zu reduzieren?

 

Je geringer der Spalt desto niedriger der Gasschlupf am Geschoss vorbei und damit ist die Effektivität höher.

 

Das kann man aber nur machen wenn der Büchsenmacher sein Handwerk versteht. 

Geschrieben

Mein lieber Toni, schraub das ding drauf oder auch ned, das mußt Du ganz alleine entscheiden. Worüber Du Dir keinen Kopp machen mußt, ist, daß das funktioniert. Ich hab zwei Mündungsbremsen an meinen Rep verbaut, keine zeigt iwie Schleifspuren der Geschosse geschweige denn ist mir eine um die Ohren geflogen. Die Hersteller, so sie denn ned grad eine Hinterhofwerkstatt betreiben, wissen da schon, was sie machen. 

Ich bin da ganz bei ZPW.

Daß Mündungsfeuerdämpfer und Mündungsbremsen jeweils eigene Funktionen haben, sollte klar sein. Die zu vergleichen wäre in etwa so, wie Äpfel als Birnen zu bezeichnen......

Geschrieben

@ToniPistole deine Fragen lesen sich recht theoretisch.

Magst du uns mitteilen, um was für eine Waffe es sich handelt, und wer der Hersteller der Bremse ist?

Generell sage ich mal so: Wenn das Mündungsgewinde vom Hersteller oder von einem guten Büchsenmacher nachträglich geschnitten wurde,

und der Bremsenhersteller auch für eine solide Qualität bekannt ist, brauchst du dir keine realistischen Sorgen machen.

Und wenn die Bremse dann montiert ist, kannst du immer noch von hinten durch den Lauf schauen, ob was im Weg wäre.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Thomas St.:

Und wenn die Bremse dann montiert ist, kannst du immer noch von hinten durch den Lauf schauen, ob was im Weg wäre.

Das ist generell immer zu empfehlen.

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