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IGNORED

Hausdurchsuchung bei Lars Winkelsdorf


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Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb MarkF:

Ich weiß nicht ... das klingt doch alles ziemlich verworren. Von einem Journalisten sollte man mehr erwarten können ... 

 

Nachdem man ihm die Bude auf den Kopf gestellt hat und er schlaflose Nächte hatte......

Man kann es dem Winkelsdorf regelrecht ansehen, wie mies es ihm geht.

Geschrieben

Also ich kann jetzt keine großen Unterschiede im Äußeren erkennen und das Video ist 6 Jahre alt. 

 

 

Warum musste Herr Winkelhof seine Waffen eigentlich abgeben und wie passt das zu der Aussage im vorherigen Video "Ich verlasse Deutschland" zu seiner Tätigkeit als Sachverständiger (für Gerichte)?

Vielleicht hab ich ja was falsch verstanden? 

Herr Winkelhof musste -  warum auch immer so -  seine WBK abgeben und war dann weiter als SV, öffentlich bestellt, tätig?? 

Kann ich mir nicht vorstellen?  

 

 

 

 

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb BlackFly:

Das siehst Du vollkommen falsch

Das ist ja richtig böse.

 

Was wäre, wenn Herr Niebel ein anderes Leben bekäme, würde er dann immer noch diesen Zynismus öffentlich zur Schau stellen?

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb MarkF:

Ich weiß nicht ...

Bezüglich Waffen- oder Sprengstoffverdacht habe ich noch nie eine Ablehnung eines DB erlebt, auch nicht bei anonymen Anzeigen.

Hatte ich schon mehrfach beschrieben.

Man versteckt sich hinter der "Entlastung aus dem Verdacht".

Damals konnte ich mit dem DB noch "spielen", wie haben geklingelt oder Treffen auf der Straße, wir waren erfinderisch wie man jemandem nicht weh tut wenn man erkennt dass das eine einfache Anscheißerarie ist.

Auch Anwälte haben bis zu einem gewissen Grad mitgespielt.

Die Bereitschaftspolizei als BFE bekam den Namen Mini-SEK. Aber dann hieß es die nehmen dem SEK die Einsätze weg.

Dumm nur wenn aus Verdacht Ernst wurde. Auch das bekamen wir hin.

Irgendwann hiess es bei Verdacht auf Waffen nur noch SEK.

Macht Euch selbst ein Bild.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Tatonka:

Warum musste Herr Winkelhof seine Waffen eigentlich abgeben

https://de.wikipedia.org/wiki/Lars_Winkelsdorf

Im April 2012 wurde Lars Winkelsdorf vom Landgericht Hamburg wegen Verstoß gegen das Waffengesetz verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Winkelsdorf einen Mann zum Führen von Schusswaffen angestiftet hatte. In Folge des Urteils musste Winkelsdorf seine Waffenbesitzkarte abgeben und besitzt seit 2014[6] keine Schusswaffen mehr.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Sal-Peter:

Das ist ja richtig böse.

Richtig böse wird es erst wenn man sich daran erinnert das es um eine 18 jährige ging die von 5 Jugendlichen im Alter von 12 und 14 jahren vergewaltigt worden sein soll (im Prozess wurden glaub die 3 14 jährigen verurteilt, die zwei 12 jährigen waren zu jung)...

Geschrieben

Was mich wundert:

LW im Video zu der Frage nach einem Umzug in ein anderes Bundesland: "Das ist eine Frage der finanziellen Möglichkeiten..."
https://taz.de/Staatsanwaltschaft-auf-Abwegen/!6025951/
"Auf drei bis vier Millionen schätzt Winkelsdorf die Ausfälle, die er wegen des Verfahrens hatte, bis heute, sagt er, sei er noch nicht auf dem Vor-Prozess-Niveau angekommen, auch wenn es schon wieder besser laufe."

 

Also wenn er vor 2012 so gut verdient hat, müsste er auch heute noch, bei wirtschaftlich vernünftigen Umgang mit Geld, über ein üppig gefülltes Bankkonto verfügen.

 

Ich habe nicht schlecht, aber doch deutlich weniger verdient, habe heute ein gutes passives Einkommen (genau das, wovon die vielen Youtube Videos erzählen) und ein bisschen was habe ich auch noch auf der Bank.

 

So what?

 

 

Geschrieben
vor 9 Stunden schrieb Sal-Peter:

 

Das sehe ich anders. Ja, die durchführenden Beamten haben den kleinsten Anteil der Schuld, den haben die, die das angeordnet haben. 

"kein irreparabler Schaden"? So eine Hausdurchsuchung "als Bestrafung" hat schon etwas von Vergewaltigung an sich. Das ist irreparabel.

Du hast mich falsch verstanden. Es geht nicht um die Bewertung der HD als solcher. Natürlich belastet eine HD - erst recht wenn sie letztlich unrechtmäßig erfolgt.

Es geht nur um den deutlichen Nazi- und Stasi-Vorwurf der "Selbstverteidigung" der Polizisten mit "Ich befolge nur meine Anweisungen.". Und da ist halt ein gewaltiger Unterschied zwischen der Anweisung, jemanden zu foltern oder zu töten und der formal einwandfreien Anweisung, eine HD durchzuführen. Für ersteres ist kaum eine Rechtfertigung vorstellbar, solche Anweisungen tragen sozusagen den Stempel der Rechtswidrigkeit auf der Stirn. Bei einem Hausdurchsuchungsbeschluß ist das Gegenteil der Fall und auch wenn sich mancher Hausdurchsuchungsbeschluß bei richterlicher Überprüfung als für einen Juristen evident rechtswidrig erweist, so müßte dies auch aus dem Beschluß selbst, seiner Formulierung, für die Vollzugsbeamten selbst offensichtlich sein, sofern sie den Beschluß überhaupt kennen. Für alle anderen bleibt letztlich nur die angeordnete Vorgehensweise als Kriterium und da hängt die Latte für offensichtlich und recht zweifelsfrei rechtswidrig ziemlich hoch.

 

Das alles muß auch Herrn W. bekannt sein, er ist ja kein unbeschriebenes Blatt, und daher wirkt sein Lamento auf mich letztlich nur wie eine Stimmungsmache. Irgendetwas Belastbares, Substantielles ergibt sich für mich daraus nicht - das ist alles ebenso unscharf und unklar wie das Lamento über seine damalige Verurteilung wegen Anstiftung zum rechtswidrigen Führen einer Schußwaffe.

Auch wenn - auch das ist sogar in der zu seinen Gunsten erfolgten Darstellung ziemlich verworren und unklar - er damals nur als Berater tätig gewesen wäre - wenn er hierbei den (angeblichen) Dealer zum rechtswidrigen Führen veranlaßt hat, dann ist es eben so.

Aber da gewinnt man mehr Klarheit, wenn man die regulär nicht mehr auffindbaren, bei archive.org aber noch gespeicherten (https://web.archive.org/web/20131005024319/http://www.lars-winkelsdorf.de/pdf/040113071428.pdf, aber auch https://www.yumpu.com/de/document/view/13752357/stephan-rix-lars-winkelsdorf) "Akten" seines Anwalts liest - tatsächlich handelt es sich nur um eine Revisionsbegründung oder deren Entwurf - da nicht unterzeichnet könnte es auch nur ein Entwurf und das Revisionsverfahren nicht durchgeführt worden sein. Aber soweit aus dem Papier ersichtlich scheint Herr W. den tatsächlichen oder angeblichen dealer zum Transport diverser Waffen in seine eigene Garage (als bloßer Berater !) veranlaßt (also angestiftet) zu haben. Und daß der Transport sowohl illegal als auch legal besessener Waffen zu einem solchen Zweck, Filmaufnahmen wegen eines angeblich illegalen Waffendeals, keinen erlaubten Transport sondern ein unzulässiges Führen darstellt, da es in keinem Zusammenhang mit einem Bedürfnis (das ja ohnehin nur hinsichtlich legal besessener Waffen möglich ist) steht und erfolgt, ist doch recht evident und der diesbezügliche Revisionsangriff des Papier nicht begründet.

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 6 Stunden schrieb Tatonka:

Warum musste Herr Winkelhof seine Waffen eigentlich abgeben und wie passt das zu der Aussage im vorherigen Video "Ich verlasse Deutschland" zu seiner Tätigkeit als Sachverständiger (für Gerichte)? ...

Herr Winkelhof musste -  warum auch immer so -  seine WBK abgeben und war dann weiter als SV, öffentlich bestellt, tätig?? 

Kann ich mir nicht vorstellen?  

Letzteres ist folgerichtig: Verurteilung wegen eines waffenrelevanten Delikts => Verlust der Zuverlässigkeit => Abgeben der WBKen

 

Aber: Soweit ich das erkennen kann war er nicht öffentlich bestellter/vereidigter SV. Sondern er hatte lediglich eine rote WBK als Sachverständiger. Das ist ein Riesenunterschied. Die rote SV-WBK zu erhalten ist nicht allzu schwer. Und Sachverständiger kann sich jeder nennen - und wenn man die fachlichen Diskussionen hier und in anderen Foren verfolgt dann gibt es zahlreiche "einfache" Waffenbesitzer, die sich sogar mit Fug und Recht als "sachverständig" und damit als "Sachverständiger" bezeichnen können. Auch ich könnte mich bezogen auf mein Sammelgebiet mit einiger Berechtigung als "Sachverständiger" bezeichnen und das gilt für viele Sammler.

Aber öffentlich bestellter/vereidigter SV zu werden ist schwer. Ohne entsprechende technische Ausbildung ist das eigentlich nicht möglich.

 

Man kann aber auch ohne SV-WBK als (angeblicher) Waffensachverständiger tätig werden. Sicher, manche Dinge, für die man zwangsläufig selbst bestimmte Waffen besitzen muß, scheiden aus, aber es kann immer noch genügend Tätigkeitsbereiche geben, in denen man auch ohne eigenen Waffenbesitz Weisheiten von sich geben kann, und wenn man ausreichend praktische Erfahrung und Kenntnisse besitzt könnte man auch über andere Konstruktionen Waffen z.B. ausprobieren (bekanntlich darf auf einem zugelassenen Schießstand jeder schießen). Je wichtiger eigene praktische Erfahrungen werden destso weniger überzeugend wird natürlich ein "Sachverständiger" sein, aber wenn eine politische Partei im Innenausschuß bestimmte "sachverständige" Ausführungen hören möchte, dann kann man natürlich auch als Journalist ohne eigene Waffen kluge Sprüche absondern und "sachverständig" sagen, was man sagen soll. Aber auch wirklich waffenbezogen bleibt natürlich das weite Feld der Theorie, gestützt auf die entsprechende Fachliteratur. Für waffentechnische Laien ist vieles gänzlich unverständlich und die allermeisten Waffenbesitzer sind nun wirklich nicht kompetent darin, derartige Literaturstudien, -recherchen und -auswertungen vorzunehmen und Gutachten zu schreiben. Also könnte man auch ohne eigene WBK sog. Gutachten für Waffensammler in spe verfassen.

Übrigens hatte er den Waffenschein nicht als SV sondern als Investigativjournalist wegen glaubhaft gemachter eigener Gefährdung aufgrund Recherchen in "bösen" Kreisen. So steht es jedenfalls in der Revisionsbegründung bzw. deren Entwurf und da möchte ich den Angaben doch Glauben schenken.

Bearbeitet von MarkF
Geschrieben

Dann erinnere ich mal daran daß der BILD- und t-online- und Visier Redakteur in Heft 7.2020 die älteren Schützen aufgefordert hat, die wegen Chinamannhusten so gefährlichen Schießstände zu meiden und vorsorglich dies der zuständigen unteren Verwaltungsbehörde mitzuteilen mit der Bitte um Begnadigung. Moment, muß schon wieder die Tränenvase leeren.

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