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IGNORED

Dominantes Auge


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Geschrieben

Sers,

gestern waren unter anderem auch KK Sportschützen am Schießstand anwesend die auf Wettkämpfen teilnehmen.

Die hatten alle so eine Augenklappe an der Brille.

Habe heute ein bissl im I-Net gestöbert und das hier gefunden.

 

Techniken für das Training beider Augen.

Die Umstellung auf das Schießen mit offenen Augen kann eine Herausforderung sein, besonders für diejenigen, die es gewohnt sind, ein Auge zu schließen. Hier sind einige Techniken, die bei diesem Übergang helfen:

Beginnen Sie mit Trockenfeuerübungen: Üben Sie zunächst mit einer ungeladenen Waffe, um sich daran zu gewöhnen, beide Augen offen zu haben. Konzentrieren Sie sich darauf, Ihr Visier mit Ihrem dominanten Auge auf das Ziel auszurichten, während Sie das andere Auge offenhalten.
Verwenden Sie vorübergehend eine Augenklappe: Wenn es Ihnen schwerfällt, mit beiden Augen zu fokussieren, versuchen Sie es mit einer Augenklappe auf dem nicht-dominanten Auge. Dies kann Ihr Gehirn darauf trainieren, sich beim Zielen mehr auf das dominante Auge zu verlassen, während Sie weiterhin von der peripheren Sicht des anderen Auges profitieren.
Allmählicher Übergang: Gehen Sie allmählich von der Verwendung einer Augenklappe dazu über, beide Augen vollständig offen zu halten. Dies kann über mehrere Übungseinheiten erfolgen.
Konsequentes Üben: Wie bei jeder Fertigkeit ist Beständigkeit der Schlüssel. Regelmäßiges Üben hilft Ihrem Gehirn und Ihren Augen, sich auf diese neue Art des Schießens einzustellen.
    
    
Wie Sie Ihr dominantes Auge finden: 
https://www.allaboutvision.com/de/augentests/dominantes-auge-test/

 

werde das bei Gelegenheit mal ausprobieren denn ein Spezl ist Bogenschütze und hat mir das damals mal erzählt.

 

Grüße

 

Geschrieben

wenn man rein statisch Präzision schiesst braucht man sich nichts antrainieren, das nichtzielende Auge wird abgedeckt und nicht zugekniffen,.......

anders sieht es bei dynamischem Schiessen aus,...... hier ist es hilfreich mit beiden Augen offen zu schiessen um die Ziele schneller erfassen zu können,.....

einzig bei weiter entfernten Zielen kneife ich da mal ein Auge zu,......

Geschrieben

In der Regel:

Offene Visierung: Nicht zielendes Auge abdecken wenn möglich, sonst zukneifen, Fokus aufs Korn

Rotpunkt: Beide Augen offen, Fokus aufs Ziel

 

Schießen mit beiden Augen offen führt sportlich in den meisten Fällen zu schlechteren Ergebnissen. Nur, wenn es um mehrere Ziele geht und das periphäre Sehen unverzichtbar ist, nimmt man den Präzisionsnachteil eventuell in Kauf.

 

Warum wilst du denn unbedingt mit beiden Augen offen schießen?

Das dominante Auge ist beim Flintenschießen wichtig. Bei Kugeldisziplinen spielt es keine Rolle, wenn ein Auge abgedeckt/zu ist.

Geschrieben

Noch eine Anmerkung zu dem verlinkten Test, welches Auge denn nun dominant ist: Der taugt dummerweise nichts :pilot:

 

Prinzipiell gibt es nämlich nicht nur links oder rechtsdominant, sondern auch

- Zyklopische Dominanz (Die Bilder beide Augen werden automagisch in ein Bild gewandelt, der Ursprung liegt dann mittig zwischen beiden Augen), trifft auf ~11% der Bevölkerung zu

- gemischte Dominanz, ist eine Abart des ersteren, der Ursprung liegt dann eher im Augenwinkel eines Auges auf der Nasenseite, trifft auf 13-14% der Bevölkerung zu

 

Um die Augendominanz korrekt selbst zu bestimmen, braucht man eine Kamera (Webcam, Smartphone o.ä.)

Entweder man benutzt eine Pistole (echte, Airsoft, Blue Gun etc.) oder einfach einen Stift.

Mit der Pistole auf die Kameralinse zielen (dabei aufnehmen ;-)) oder mit dem Stift: die Stiftspitze so Richtung Kamera halten, dass die Spitze das Kameraobjektiv mittig "aufspießt".

 

Danach schaut man sich die Aufnahme an und schaut welche Position der Stift/die Pistolenvisierung (Mit einem Red Dot geht es übrigens nicht!) auf den Augen hat.

1. Mittig linkes Auge

2. Augenrand zwischen linkem Auge und Nase

3. Mittig zwischen den Augen

4. Augenrand zwischen Nase und rechtem Auge

5. Mittig rechtes Auge

 

 

1 + 5: links bzw. rechtsdominant

3 Zyklopisch

2+4 gemischte Dominanz

 

Macht man es bei anderen, kann man sie einfach auf eins seiner eigenen Augen zielen lassen (Auge statt Kamera)

 

Wenn man mit beiden Augen offen schießen will, ist 2,3,4 übrigens "suboptimal" und sollte korrigiert werden. Ansonsten kann man sich über "interessante" Trefferbilder freuen ;-)

 

Geschrieben
vor 29 Minuten schrieb fs_2810:

Um die Augendominanz korrekt selbst zu bestimmen, braucht man eine Kamera (Webcam, Smartphone o.ä.)

 

Nimm ne leere Zewa Rolel, schau durch, das ist dann dein dominantes Auge, machen Kinder ebenso, wenn sie sich eine Kaleidoskop ansehen

 

:-)

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb schroeder_1870:

 

Nimm ne leere Zewa Rolel, schau durch, das ist dann dein dominantes Auge, machen Kinder ebenso, wenn sie sich eine Kaleidoskop ansehen

 

:-)

Ja klar. Super Test. Völlig besch….en erklärt.

Geschrieben

Nein, an das gewohnte Auge. Als Rechtshänder ziele ich mit dem rechten Auge. Das ist so eingewöhnt, dass ich das mittlerweile automatisch mache.

Beim Flintenschießen treffe ich so gut wie gar nichts wenn ich beide Augen offen habe, wie es die Lehrmeinung ist. Wenn ich das linke Auge schließe, treffe ich gelegentlich bzw zufällig. Ich vermute bei mir eine Kreuzdominanz

Geschrieben (bearbeitet)
vor 12 Stunden schrieb Schleifalot:

..., treffe ich gelegentlich bzw zufällig. Ich vermute bei mir eine Kreuzdominanz

Ich mache als Trainer bei jedem Neuling/Anfänger aber auch bei Wechselkandidaten ( Interesenten die von einem anderen Verein zu uns wechseln wollen) eine Augen-Dominaztest.

Bei den "Könnern", die schon Jahrelang schiessen, stellt sich ggf ein "AH-HA" Effekt ein wenn sie plötlzlich ein klares Kontrastreiches Visierbild haben wenn wir das zielende Auge auf das Dominate umstellen ....:cool3:

Und plötzlich klappt es nicht nur mit dem Schiessen sondern auch mit dem Treffen :yess:

Bearbeitet von Heimschrauber
Geschrieben

Das "dominate" Auge ist das, welches das Gehirn (insbesondere bei Stress!) bevorzugt.

Liegt daran, dass dieses (durchaus unmerklich) ein klein wenig schneller/besser reagiert (z.B. eine minimal "kürzere" neuronale Verbindung oder eine bessere Erkennung von Bewegung oder auch nur einfach ein "helleres" Bild) als das andere.

 

Wenn man das trainiert, dann kann man bewusst die Augendominanz "wechseln".
Aber bevor das jetzt jemand probiert: Ab einer bestimmten Menge Stress nimmt das Gehirn wieder das Auge, dass es haben will...

Daran ändert sich auch mit mehr Training nichts.

 

Ironischerweise kann die Dominanz auf unterschiedliche Entfernungen auch wechseln, ich kenne einen der ist beim Gewehrschiessen rechts dominant und beim Pistolenschießen links...

Und selbst wenn die Sehkraft im dominanten Auge abgenommen hat, bleibt es immer noch das dominante ;-)

 

Ein Test zu welchem Auge man ein Fernrohr o.ä. führt, lässt genauso wie der verlinkte Hände-Dreieck Test die gemischte Dominanz raus -> Man weiß nicht ob man nicht doch ein Problem hat.

 

Macht den Test mit nem Smartphone und schaut Euch die Aufnahme an...

 

 

image.png.8b536f5106fd5347d00d8d1f29f5c75e.png

 

 

Und falls jemand feststellt, dass er zu den ~ 30% gehört (die beiden in der Mitte), dann kauft Euch eine Brock Schnur (Wird auch Brock String genannt) und googled wie man das benutzt.

Kann man auch aufmalen, Schnürsenkel/Ladekabel mit Knoten drin nehmen und noch zig andere Möglichkeiten sowas zu improvisieren...

 

Das wird die Dominanz auf ein Auge "fixieren" (Normalerweise innerhalb weniger Minuten, kann aber auch dauern und muss auch ab und zu wiederholt werden).
Welches Auge das dann wird ist leider nicht bestimmbar ;-)

 

ACHTUNG: Sollte jemand Monovision haben (meistens nach einer Katarakt OP), dann wird es nicht möglich sein die "Perlen" klar mit beiden Augen zu sehen, da der Fokus des jeweiligen Auges  "festgelegt" ist.

Heisst aber nicht, dass die Benutzung nichts bringt!

 

Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb Schleifalot:

Nein, an das gewohnte Auge. Als Rechtshänder ziele ich mit dem rechten Auge. Das ist so eingewöhnt, dass ich das mittlerweile automatisch mache.

Beim Flintenschießen treffe ich so gut wie gar nichts wenn ich beide Augen offen habe, wie es die Lehrmeinung ist. Wenn ich das linke Auge schließe, treffe ich gelegentlich bzw zufällig. Ich vermute bei mir eine Kreuzdominanz

 

Falls Dich sowas interessiert, schau Dir das mal an: https://visiontraining.com/Shotgun/ ist in diesem Fall speziell fürs Flintenschießen.

 

Hab von dem Mann schon mehrere Kurse gemacht -> Sehr empfehlenswert! (Und nein, ich verdiene da nix dran, hab da eher selber schon ne Menge Geld gelassen ;-))

 

 

Geschrieben
vor 25 Minuten schrieb fs_2810:

Falls Dich sowas interessiert, schau Dir das mal an: https://visiontraining.com/Shotgun/ ist in diesem Fall speziell fürs Flintenschießen.

Das liest sich wie eine schlechte Spam-Mail vom Prinz aus Zamunda. Ich hoffe für dich, daß es bei dir wirklich geholfen hat.

 

Bitte entschuldigt das Offtopic:

Die ganze Flintenausbilderei kommt mir arg esoterisch vor. Mit den typischen Übungen verderbe ich mir die saubere Abzugskontrolle, den Zeigefinger hinterher wieder zu justieren kostet Zeit. Für mich als Kopfmensch ist das seltsame Fuchtlerei mit dem Lauf, bis man zufällig trifft.

Was mich wirklich stört, ist das Fehlen eines brauchbaren Ausbildungskonzeptes. Eines, das schnell und für die Masse wiederholbare gute Ergebnisse erzielt. Besonders jetzt, da die Flinte aufgrund der Drohnen Einzug in der Gruppenebene der Infanterie hält, ist ein idiotensicheres Konzept nötig!

Mit einem brauchbaren Konzept kann man innerhalb kurzer Zeit jemanden beibringen auf 500m problemlos zu treffen, nicht wahr @joker_ch.

Für die drei Schuß im Revier pro Jahr zahle ich keinem Flintenlehrer mehrere hundert Euro. Da lass ich lieber die anderen vor. Die können das und haben Freude daran.

Bitte um Entschuldigung für den mürrischen Erguss

 

Geschrieben (bearbeitet)

Wenn zu mir ein neuer Interessent auf den Schießstand kommt und er dieser erste Mal eine auf Langwaffe auf 25 m mit RedDot in den Anschlag nimmt, merke ich sofort, ob er/sie kreuzdominant ist oder nicht: 

Die "Normaldominanten" gehen in den Anschlag, zuppeln ein paar Sekunden mit der Schulter und dem Kopf rum, sehen dann den roten Punkt und wären dann prinzipiell schießbereit.

Die "Kreuzdominanten" brauchen etliche Minuten, zappeln ewig ratlos rum, verrenken den Hals und fragen sich nach ein paar Minuten, was für einen roten Punkt ich denn eigentlich meine :-)

Danach kläre ich sie dann auf. Bei sowas ist Kreuzdominanz leider ziemlich mies.

 

So eine richtige Lösung habe ich für diese Schützen dann leider nicht. Entweder sollen sie versuchen, das andere Auge zu verwenden oder eben die andere Schulter. Beides ist aber suboptimal.

Bei Kurzwaffen ist es etwas einfacher, weil man dann das zielende Auge etwas einfacher wechseln kann. Ist aber auch nicht optimal.

 

 

 

Bearbeitet von geissi
Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Schleifalot:

Das liest sich wie eine schlechte Spam-Mail vom Prinz aus Zamunda. Ich hoffe für dich, daß es bei dir wirklich geholfen hat.

 

:lol: Witzig, das erste Mal das ich was von ihm gelesen habe, dachte ich was ähnliches...

 

Um es mal klar zu stellen, in dem Kurs (man kriegt auch ältere Online-Kurse von ihm bei denen es auch um Techniken geht) wird Dir nicht beigebracht wie Du mit der Flinte umgehen sollst, sondern welche neurologischen Übungen Du machen sollst um generell Deine existierende Performance zu verbessern. Keine Waffenhandhabung, wirklich nicht...

 

Der Mann lehrt "Performance Neurology". Und ja, seine Texte klingen wie aus einem Marketing Kurs, aber anscheinend fahren die Amis auf sowas ab...

 

Wie gesagt: Ich hab da nix von, den zu empfehlen. Mir hat's persönlich bei mehreren Sachen geholfen.

Ich konnte auch schon anderen damit weiterhelfen besser zu schießen ohne irgendwas an ihrer Technik zu verändern.

Und die Erfolgsgeschichten seiner Schüler scheinen ihm Recht zu geben.

 

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