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Diskussionspapier zum Waffenrecht


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Ein sehr interessantes Papier das viele Punkte anspricht, einen aber gar nicht erfasst - und der ist auch schon in der Threadueberschrift ersichtlich:

Es wird immer wieder von Waffenrecht gesprochen wenn wir doch eigentlich die Waffen(teil)verbotsgesetzgebung meinen.

Es gibt in D eine Hobbylobby, die Waffengesetzpflege betreibt, in Deutschland scheint aber niemand in der Lage zu sein,, eine Forderung nach einem wirklichen Recht auf Waffen ueber SV und freie Entfaltung bei nahezu Harmlosigkeit fuer die eigene Bevoelkerung aufzustellen. Solange nur das privelligierte Denken "ich hab Waffen dank Staates Erlaubnis" in den Koepfen ist und man dem Naechsten keine Waffe zugestehen moechte werden wir eben kein Waffenrecht haben und auch keins bekommen.

Edited by Boule
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Es wird immer wieder von Waffenrecht gesprochen wenn wir doch eigentlich die Waffen(teil)verbotsgesetzgebung meinen.

Es gibt in D eine Hobbylobby, die Waffengesetzpflege betreibt, in Deutschland scheint aber niemand in der Lage zu sein,, eine Forderung nach einem wirklichen Recht auf Waffen ueber SV und freie Entfaltung bei nahezu Harmlosigkeit fuer die eigene Bevoelkerung aufzustellen.

Naja, wir haben zwei Möglichkeiten...

Entweder wir ziehen uns angesichts des o.g. Umstandes (und dessen, dass die "Welt" ungerecht zu uns ist), in eine Ecke bzw. auf Positionen zurück, die zwar aufsehenerregend sind, aber von der Masse der Mitbürger und hiesigen Politik als so verschroben bis extremistisch angesehen werden, dass sie nicht aus eben dieser "Ecke" herauskommen...

Oder wir versuchen innerhalb dessen, was hier und in nächster Zeit möglich erscheint, zu "wühlen", dicke Bretter zu bohren und Verbesserungen zu erzielen. Ja, auch innerhalb der viel gescholtenen "Hobbylobby". Solche Ansätze sind auch aus dem hier genannten Positionspapier herauszulesen (das in der Hauptsache jedoch auf die Abwehr der Verbotsforderungen abzielt).

Die zweite Variante mag auch ihre Mängel haben (die Probleme mit den "Bedürfnisnischen" sind mir bekannt...); und sie ist deutlich weniger "sexy" als die erstere, Radikal-Variante. Aber sie wäre machbar und realistisch, und ich finde sie daher unterstützenswert.

Edited by karlyman
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Das Thesenpapier reiht sich in die Reihe der wenig gelesenen und nur in "Fachkreisen" beachteten Publikationen ein. Von einer medialen und öffentlichen Wirksamkeit ist das weit entfernt. Fazit: viel Arbeit für nichts. Da "draußen" außerhalb unserer kleinen feinen Nische unseres Hobbys interessiert es niemanden.

Unser Waffenbesitz ist und bleibt vom labilsten Psychopathen abhängig. Ihr könnt lamentieren so viel ihr wollt, noch so kluge Sprüche, Thesen, Positionspapiere hier und in den anderen Foren ablassen- dreht wieder einer durch, wird der mediale Druck so groß, dass der Bundeshosenanzug vornweg rennt und den legalen Waffenbesitz in Deutschland schneller abschaffen wird, als wir "Grundrechte" sagen können.

Wer es nicht glaubt sollte sich eventuell mal die Ereignisse um die Tsunamikatastrophe in Japan ansehen. Unsere Medien haben sich gebärdet als wäre Japan das 17. Bundesland und die Konsequenz daraus war die Abschaltung deutscher AKW. Milliardenwerte einfach mit einem Gesetz vernichtet. Die Kosten dafür tragen wir alle oder denkt ihr nur der EEG Unfug ist an euren ständig steigenden Stromrechnungen schuld?

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Wer sich mit dem Thema befassen will, sollte sich zunächst Kenntnisse über die Entwicklung unseres heutigen Waffenrächts erarbeiten.

Schnell und preiswert ist hier mal wieder Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Waffengesetz_(Deutschland) (selber klicken - Links geht wg. Klammer nicht)

Wichtig: Zeitraum 1848 bis 1945 !

Abs4

PS:

Die GRÜNEN behaupten ja immer, das wir immer noch ein Nazi-Reichsjagdgesetz hätten, welche sie dringend ändern müssten.

Mir fallen da noch ganz andere - echte! - Nazigesetze ein, aber es war ja wohl doch nicht alles schlecht damals....

Edited by Absehen4
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Naja, wir haben zwei Möglichkeiten...

Tja, irgendwie erscheinen mir Deine Alternativen so ein bisschen danach, das wir entweder Stalingrad halten oder aber eine Offensive in den Ardennen starten koennen... es schwingt ein gewisser Defätismus in Deiner Argumentation.

Entweder wir ziehen uns angesichts des o.g. Umstandes (und dessen, dass die "Welt" ungerecht zu uns ist), in eine Ecke bzw. auf Positionen zurück, die zwar aufsehenerregend sind, aber von der Masse der Mitbürger und hiesigen Politik als so verschroben bis extremistisch angesehen werden, dass sie nicht aus eben dieser "Ecke" herauskommen

Und das genau ist das Problem. Wir glauben immer, das diese Position unhaltbar sei, aber warum nur? Es gibt Widerstand aus der Presse und der Politik, aber die beiden Gruppen sind eben nicht der Weisheit letzter Schluss. Im Sinne eines grassroot-movement (und ich hab jetzt keine Lust das mit dem Vertikulierer zu uebersetzen) ist in Deutschland eben die Meinung langsam aenderbar. Die Gruppen "Presse" und "Politik" sind eine symbiotische Beziehung im Sinne einer gegenseitigen Verstaerkung eingegangen wobei die Eine anfaengt Verschaerfungen zu fordern, die Andere die Werbetrommel ruehert usw. usf.. Wenn es einmal gelingt diesen circulus vitiosus zu durchbrechen, dann sind wirkliche Erleichterungen auch in greifbare Naehe gerueckt. Ob das am Ehesten ueber die Presse oder die Politik gilt mag dahingestellt sein, aber mit einer Botschaft "was heisst hier Verschaerfung, wir gehen in die Offensive und wollen Waffen fuer Alle" wird man wenigstens gehoert und die Argumente auch wahrgenommen. Das man natuerlich zuerst in der Presse zerrissen wird ist klar, aber das passiert auch unserer Hobbylobby mit der Forderung nach weniger Verschaerfungen und von denen werden nur die Punkte uebernommen die bei einer weiteren Verschaerfung eine Zustimmung "Im Sinne der Schuetzen" oder noch besser als Vorschlag des Verbandes erscheinen lassen.

Oder wir versuchen innerhalb dessen, was hier und in nächster Zeit möglich erscheint, zu "wühlen", dicke Bretter zu bohren und Verbesserungen zu erzielen.

Das Problem ist doch, das wir uns salamischeibchenweise der totalen Entwaffnung annaehern und die "Verbesserungen" bisher immer darauf abzielten, Privillegien zu erhalten und dafuer ein Mehr an staatlicher Kontrolle duldeten. Natuerlich kann man insbesondere von der Hobbylobby nicht erwarten, ihre fast garantierte Mitdliederlieferung per "Beduerftnis" aufzugeben, es ist aber immer wieder schade das die Verbesserungen wirklich nur einen kleinen Teil der privelligierten Waffenbesitzer erreichen waehrend mittlerweile Opas Andenken an den geleisteten Dienst eine empfindliche Vorstrafe nach sich zieht und nicht mehr legalisiert oder nur noch unter grossen Auflagen (Verdildoung) behalten werden kann. Wenn Du mir eine Verbesserung nennst, die ALLE deutschen Feuerwaffenbesitzer betrifft (die das Ding irgendwann mal entsprechend der damals gueltigen Gesetze erworben haben, ja auch die vor '73 die dem Staat bei der Registrierung nicht trauten) und nach 1956 (oder '68, je nachdem ob Staat oder Bund) erlassen wurde wuerde ich mich verdammt wundern.

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Wenn Du mir eine Verbesserung nennst, die ALLE deutschen Feuerwaffenbesitzer betrifft (die das Ding irgendwann mal entsprechend der damals gueltigen Gesetze erworben haben, ja auch die vor '73 die dem Staat bei der Registrierung nicht trauten) und nach 1956 (oder '68, je nachdem ob Staat oder Bund) erlassen wurde wuerde ich mich verdammt wundern.

Heißer Scheiß ? Der sowieso nur (aus nostalgischen,o. was weis ich was für Gründen) nutzlos rumliegt ?

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Da "draußen" außerhalb unserer kleinen feinen Nische unseres Hobbys interessiert es niemanden.

So ist es.

In der breiten Bevölkerung muß ein Bewußtsein dafür geschaffen werden, daß der private Waffenbesitz etwas Positives ist. Etwas, das dazu dient, sich und das was einem lieb und teuer ist, gegen Unrechtmäßigkeiten zu schützen. Denn der Staat ist dazu nicht in der Lage.

Vor allem aber muß klargemacht werden, daß der bewaffnete Bürger der einzige Garant dafür ist, daß sich der Staat nicht in ein diktatorisches Regime wandelt.

In den Köpfen der Bürger muß sich folgendes verfestigen:

Waffenbesitz = Freiheit!

Ob ein paar Hanseln ein paar Löcher in Pappscheiben machen dürfen oder nicht, interessiert außer uns Sportschützen niemanden.

Das man natuerlich zuerst in der Presse zerrissen wird ist klar, aber das passiert auch unserer Hobbylobby [...]

Passiert dies wirklich? Wird unsere "Lobby" überhaupt außerhalb der Legalwaffenbesitzer großartig wahrgenommen?

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Waffenbesitz = Freiheit!

Das bringt doch gar nix mehr. Der Begriff "Freiheit" ist in viel zu vielen Köpfen im Deutschland des Jahres 2013 bereits negativ besetzt und eher ein Schimpfwort.

Sicherheit wollen sie. Unfreiheit bekommen sie. Ich weiss irgendwann nicht mehr, wieso man die DDR eigentlich abgeschafft hat.

Und als jemand, der in der DDR aufgewachsen ist, fehlt mir jedes Verständnis für diese Entwicklung!

Edited by Sobrek
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