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IGNORED

Datenübermittlung zum Nationales Waffenregister


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Hallo alle zusammen,

Das NWR wirft scheinbar mittlerweile auch bei uns seine Schatten voraus und nachdem ich lange nichts von unseren OA gehört habe, hatte ich heute Post. Man möchte eine Kopie der WSK für die Datenübermittlung im Zusammenhang mit dem NWR, weil man es vor 20 Jahren nicht zu den Akten genommen hat.

Meine Sicht der Dinge war bisher, WSK gilt mit Verbandsnachweis als bestätigt, da aber mein Erstantrag noch aus Vor-14.2-Zeiten, nach dem WaffG von 1978, vollzogen wurde, bin ich da nicht sicher, daher die 1. Frage: Ist das heute so Usus und hat das Amt ein Recht auf dieses Paper ?

Problem könnte nämlich werden, dass ich das Papier nach fast 20 Jahren uU gar nicht mehr wieder finde. Also Frage 2: Der Verbandsnachweis sollte doch ausreichen, denn der Verband bestätigt damit ja: Verbandszugehörigkeit, (damals) 6 Monate Training im Verband + vorhandene WSK. Richtig ?

Oder alternativ, wenn ich den Papier doch noch finde, einfach hin faxen und gut ? Denn was wirklich geheimnisvolles ist das ja nicht. Lohnt es sich hier einen Streit vom Zaun zu brechen ?

Also, Meinungen sind erwünscht, besonders von Empfängern solcher oä Post und von Kennern der Materie.

MfG

PS: Das Schreiben habe ich geschwärzt wo nötig und mal angehängt.

Edited by COB
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Dezent darauf hinweisen, dass es nicht Dein Verschulden sein kann, wenn die das nicht zu den Akten genommen haben. Es gab damals schließlich schon Kopierer und der WSK-Nachweis muss ihnen vorgelegen haben, sonst hätten sie keine WBK ausgestellt, bzw. ausstellen dürfen. Du hast aktuell eine WBK (als Sportschütze, Jäger, Sammler, Sachverständiger), d.h. Du bist sachkundig. Fertig aus!

Ausserdem wird die Kopie deiner WSK-Bescheinigung ja nicht ans/ins Zentralregister übertragen, sondern nur, dass diese gegenüber der Behörde nachgewiesen wurde und das ist ja nachweislich erfolgt ( durch Ausstellung der WBK).

Ausserdem ist das Schreiben ja nur eine Bitte. Es werden keine Maßnahmen bei Zuwiderhandlung angedroht und es beinhaltet auch keine ... wie nennen das die Juristen?... Rechtsbehelfsbelehrung?. Mit was die jedoch dann kommen werden, wenn Du den Termin verstreichen lässt, keine Ahnung. Aber viel können Sie nicht (rechtlich), es ist ja schließlich ein Versäumnis der Behörde, wenn die vor inzwischen 18 Jahren, nicht alle Unterlagen zumindest als Kopie zu Ihren Akten genommen haben.

Ruf halt mal an, dann erfährst was se wollen und wenn se Dir blöd kommen, lass es Dir mit Allem Drum und Dran schriftlich geben.

gruß alzi

Edit: tippfehlerchen

Edited by alzi
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Ich würde sicherheitshalber erst mal behaupten, dass die das Ding zu den Akten genommen haben. Meine Waffenbehörde hat dies mit den Verbandsbescheinigungen so gemacht. Ein Scan per E-Mail reichte denen nicht, die wollten das Original.

Die Frage der Behörde kommt mir jedenfalls sehr verdächtig vor. Wieso müssen die das für das NWR so genau wissen? Und was ist mit den Altfällen, die alzi ja bereits angesprochen hat, in denen überhaupt kein förmliches Sachkundezeugnis ausgestellt wurde?

Im schlimmsten Fall droht dir die Rücknahme der WBK. Ich kann mich da dunkel noch an einen Fall erinnern, in dem nicht mehr bewiesen werden konnte, dass ein Jäger, der schon mehrere Jagdscheine gelöst hatte, die Jägerprüfung bestanden hatte. Dem wurden dann seine Erlaubnisse entzogen.

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Ich würde sicherheitshalber erst mal behaupten, dass die das Ding zu den Akten genommen haben. ...

So würde ich das auch machen.

Was kannst Du für Schlamperei im Amt?

Es gab schon genügend Fälle, da wollten die ihre eigene Schludrigkeit, was den Eintrag und die Bezeichnung der Waffen betrifft, einfach sang- und klanglos ändern bzw. Versäumnisse kaschieren.

Also: Schreiben, daß sie das Original damals bekommen haben und Du kein Exemplar mehr hast.

Dann warten, was kommt.

Bitte an die Moderation: Den Titel des Fadens bitte ändern in "Datenübermittlung zum Nationalen Waffenregister" damit es grammatikalisch wieder stimmt. Danke!

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So würde ich das auch machen.

Was kannst Du für Schlamperei im Amt?

...

Mag alles schön und gut sein, einen Schuldigen zu suchen macht sicher auch Spaß und beruhigt auch das eigene Gewissen, aber was ändert das an der Situation ? Das Kind ist dann trotzdem im Brunnen und die können immer noch sagen: Es ist egal, wer warum wann wie den Wisch verloren hat, wenn sie es nicht liefern, machen wir Stress. Dann steht man da. Zumal ich mir nicht mehr sicher bin, was da anno 1994 wirklich gelaufen ist, ob die das eventuell verschlampert haben oder wirklich nie aufgenommen hatten oder gar brauchten usw. Kennt wer noch die Vorgehensweise entsprechend WaffG von 1978 und meiner Kausalkette oben ? Sprich: Ohne WSK kein Wisch vom Verband, ohne Wisch vom Verband keine WBK vom OA und WBK vom Amt = WSK.

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Mag alles schön und gut sein, einen Schuldigen zu suchen macht sicher auch Spaß und beruhigt auch das eigene Gewissen, aber was ändert das an der Situation ? Das Kind ist dann trotzdem im Brunnen und die können immer noch sagen: Es ist egal, wer warum wann wie den Wisch verloren hat, wenn sie es nicht liefern, machen wir Stress. Dann steht man da. Zumal ich mir nicht mehr sicher bin, was da anno 1994 wirklich gelaufen ist, ob die das eventuell verschlampert haben oder wirklich nie aufgenommen hatten oder gar brauchten usw. Kennt wer noch die Vorgehensweise entsprechend WaffG von 1978 und meiner Kausalkette oben ? Sprich: Ohne WSK kein Wisch vom Verband, ohne Wisch vom Verband keine WBK vom OA und WBK vom Amt = WSK.

Hallo,

also 1986 habe ich auch keine WSK gebraucht um einen WBK zu bekommen, später musste ich nachreichen. Ich glaube es war nach 2000 ???.

Also ich würde kommentarlos die WSK vorlegen und allem Ärger aus dem Weg gehen, es bringt sowieso nichts...........

Herzliche Grüße

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Also ich würde kommentarlos die WSK vorlegen und allem Ärger aus dem Weg gehen, es bringt sowieso nichts...........

Ich denke, das würde der Threadstarter schon gerne tun, aber:

Problem könnte nämlich werden, dass ich das Papier nach fast 20 Jahren uU gar nicht mehr wieder finde.
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In grauen Vorzeiten in einem fernen (Bundes-)land habe ich die WSK bescheinigt bekommen.

:santa:

Heiliger St. Bürokratius, man kann ja nicht jeden Zettel 40 Jahre aufheben ...

P.S.:

Freundliche Stellungnahme: "Wurde der Behörde seinerzeit vorgelegt / gemeldet / nachgewiesen.

Wenn dies aus den heutigen Unterlagen der Behörde nicht mehr hervorgeht, tut Dir das sehr leid."

Eine lebenslange Nachweispflicht für diese Unterlage wird nirgends gefordert."

Edited by Sindbad
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Hallo,

also 1986 habe ich auch keine WSK gebraucht um einen WBK zu bekommen, später musste ich nachreichen. Ich glaube es war nach 2000 ???.

Also ich würde kommentarlos die WSK vorlegen und allem Ärger aus dem Weg gehen, es bringt sowieso nichts...........

Herzliche Grüße

Nach §31 WaffG wurde bereits 1986 eine Waffensachkunde benötigt.

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Heiliger St. Bürokratius, man kann ja nicht jeden Zettel 40 Jahre aufheben ...

Nö.

Aber wirklich "Wichtige" schon.

Ich habe bereits bei der ersten WBK Ausstellung, des ersten Pulverscheins, ausdrücklich das Original NICHT abgegeben -

ganz einfach, um den Nachweis unter MEINER Verantwortung zu haben-

und das auch genau damit begründet.

Behörden können ggf. bei solchen für mich (!) wichtigen Dingen schlampen,

ICH NICHT !

Deshalb habe ich das Dingens zusammen mit anderen Waffenunterlagen im feuersicheren Tresor -

zwei Griffe und ich habe es in der Hand !

So ist das auch mit Diplomurkunden, Zeugnissen, Geburtsurkunden, Notar-Vollmachten etc.etc.

Was juckt mich die Schlamperei von Anderen,

ICH habe Ordnung !

Deswegen - Kopie ziehen, vorlegen und fertig.

G.T.

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Freundliche Stellungnahme: "Wurde der Behörde seinerzeit vorgelegt / gemeldet / nachgewiesen.

Wenn dies aus den heutigen Unterlagen der Behörde nicht mehr hervorgeht, tut Dir das sehr leid."

Eine lebenslange Nachweispflicht für diese Unterlage wird nirgends gefordert."

Und das nutzt im Kampf mit der Bürokratie was, meinst du ?

Ok, viele Aussagen aber kaum Antworten auf meine Fragen, daher nehme ich das hier mal als Aufhänger und steuer noch ein paar Neuigkeiten bei. Also... die freundliche Dame vom Amt heute Nachmittag gleich mal angerufen. Und es bildetet sich nach kurzem Gespräch folgendes heraus: Ja, es war 1994 noch nicht gefordert von "staatswegen" eine Kopie dazulassen, damals wurde das korrekt durch Verbandsbescheinigung nachgewiesen, ergo das Amt hat nichts versiebt, die hatten es nie.

Eine Bemerkung, dass der Wisch durchaus in 20 Jahren irgendwo im Nirvana verschwunden sein könnte, kam dann die Antwort: Wenn sie das jetzt nicht nachweisen können, dann müssten sie davon ausgehen, dass man keine Sachkunde habe. Toll, wah ? Mein Einwurf, warum ich jetzt etwas "büßen" soll, nur weil eine EU nun 20 Jahre später auf solche Ideen kommt und das üblicherweise Gesetze nicht rückwirkend in Kraft gesetzt werden können und in anderen Bereichen alles vor dem Inkrafttreten auch Bestandsschutz hat, wollte man nicht gelten lassen.

Fazit: Man wird dann gnädigerweise angehört, das Amt kann es dann glauben oder nicht, wenn nicht, wird widerrufen, dann kann man je Widerspruch dagegen bei der Aufsichtsbehörde einlegen und dann klagen, wenn es einem nicht passt.

Naja, das übliche halt... meine Kausalkette fiel auch nicht wirklich auf fruchtbaren Boden. Also können alle, die vor 2002 ??? den Papierkram eingereicht und dabei keine Kopie der WSK abgegeben haben, auf Post vom Amt warten.

Und noch was zur Info: Auf meinen Vorschlag, einfach einen Haken bei [WSK vorhanden] in der Datenbank zu machen und gut, wurde mir mitgeteilt, dass da elektronisch etwas "hinterlegt" sein muss, vermutlich ein Scan von dem Wisch, heißt, der Beamte klickt da WSK an und da muss das Paper dann aufploppen.

PS: Immerhin täte ihnen ein Scan oder Foto des Papers per Email reichen, damit muss man dann nicht unbedingt da rein wuseln, wenn man gerade keine Zeit hat.

PPS: Habe heute erst mal hektisch gewühlt im Altpapier, der Wisch existiert tatsächlich noch, damit kann man das abhaken, aber mal ehrlich, uns jetzt rückwirkend irgendwas über braten, was anno 1994 einfach keiner gebraucht hat und auch nicht ahnen konnte, das es mal gebraucht würde, finde ich schon arg daneben. Naja, ich sage dazu mal nichts weiter.

Edited by COB
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Im Endeffekt hast du ja zwei Möglichkeiten:

1) Du machst das Problem des Amtes zu deinem Problem (man sollte aber generell nie anderer Leute Probleme zu seinen eigenen machen). Das bedeutet, dass du versuchst einen WSK-Nachweis beizubringen. Da die von Amt nix anderes akzeptieren als eine schöne Urkunde, und du die (warum auch immer) nicht beibringen kannst, machst du als treuer Bürger nochmal am Wochenende die WSK. Kosten: ca. 100€ + Aufwand

2) Du legst das Schreiben erstmal zur Seite. Es wurden ja noch keine Konsequenzen angedroht. Du rufst da auch nicht wieder an und redest dich um Kopf und Kragen.

Wenn Sie es einsehen, machen die einfach hier Häkchen und hängen da irgendeine dumme Dummykopie dahinter - interessiert eh keine Sau was in dem Datensumpf steht.

Wenn die trotzdem ankommen, werden die ja wohl mal eine Rechtsgrundlage nennen und eventuell Sanktionen androhen. Das bezweifle ich ehrlich gesagt aber. Falls doch, Frist verstreichen lassen, Widerruf der WBK abwarten, dem BEscheid widersprechen. Klagen.

Kosten... Keine Ahnung.

Was du auf keinen Fall tun sollest: Die Arbeit des Amts machen. Die haben sich einfallen lassen, dass du auf einmal ne WSK vorlegen musst. Wieso reißt du dir jetzt für die ein Bein aus, wenn noch nix angedroht ist?

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Wenn du die Bescheinigung über die WSK doch mit "mittelprächtigem" Aufwand bei dir wieder findest:

Kopie ziehen und zusenden.

Es kann sich durchaus lohnen, sich mit der Waffenbehörde anzulegen, aber wegen so etwas m.E. nicht.

Kooperation und Mithilfe (in einem Fall, wo es dir nicht wehtut) kann dem guten Verhältnis ganz förderlich sein.

Wenn das Ding wirklich nicht auffindbar ist, würde ich (siehe Vorschreiber) freundlich darauf hinweisen,

dass seinerzeit der WSK-Nachweis erfolgt ist, und auf diesen Verwaltungsvorgang verweisen.

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Im Endeffekt hast du ja zwei Möglichkeiten:

1) ...

2) ...

Nö, so viele Optionen gibt es nicht.

1. Fällt aus, wegen ist nicht. Ich zahle nicht 2x für etwas, was ich eh schon habe, nur weil ich heute meinen Führerschein verliere, laufe ich nicht los und mache eine neue Fahrerlaubnis. ;)

2. Fällt aus, weil es sich wegen so einem Pillepalle nicht lohnt, den Michael Kohlhas zu machen. Fazit war nämlich: Es wäre völlig egal was 1994 rechtens war und korrekt war, wenn man es heute nicht nachträglich beibringen kann, unterstellt die Behörde, man habe per se keine WSK und damit war das eine ungerechtfertigte Erteilung und man könnte von Amts wegen jederzeit eine solche Fehlentscheidung widerrufen. Fertig, Ende. Aus. Wenn das mal keine Androhung von Konsequenzen ist. Und das hat auch nichts mit deren Arbeit zu tun, sie müssen es jetzt NACHTRÄGLICH einholen.

Genau wie vor Jahren mit den Tresoren, ab 2003 rum musste man Typenschilder usw. knipsen und abliefern, wollte 1994 auch noch keiner wissen, da reichte die Angabe auf dem Antrag, da war man noch glaubwürdig. Also durften alle Antragsteller von davor das dann nachliefern. Und, habt ihr euch da auch alle auf die Hinterbeine gestellt ? Nein, Mitarbeitspflicht oder wie der Schmarrn heisst, ist das.

Und mal ehrlich, wer hat denn mal eben 1000e € rumliegen, um wegen so einem Geschiss jahrelang irgendwelche Verwaltungsgerichte zu bemühen um am Ende dann doch "Im Namen des Volkes" doch vor die Fresse zu bekommen ? Das nennt sich Risikomanagement.

Der Wisch ist ja nun aufgetaucht, ich werde den in Ermangelung eines Scanners schön bunt mit der Digicam knipsen und entsprechend zuschicken per Emil. Das sollte reichen. Was ich davon halte, weiß man ja bereits, so ist das nicht. Einen Kommentar zu derartigen Vorgehen und wie ich das mit dem gängigen Recht vereinbar finde, konnte ich mir nämlich nicht verkneifen. Auch das Kanada-Bsp habe ich ihr aufgetischt, Fazit, sie sind darüber selbst nicht glücklich, weil es viel Bürokratie ohne erkennbaren Nutzen bedeutet, aber was will man den Überbringer der schlechten Nachricht für die Nachricht selbst verantwortlich machen ? Das haben andere verbockt, dafür kann ein MA im mittleren Dienst nichts.

Insofern folge ich Karlyman und wir werden das auf dem kleinen Dienstweg abhaken.

Edited by COB
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