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Definition Maschinenpistole


Guest

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Hi Leute,

ich habe ein Frage, die mich inzwischen bohrt und nichtmehr loslässt.

Undzwar bin ich dabei mir das Buch "Die Maschinenpistole" vom Motorbuchverlag ( 1. Auflage 1974).

Nun hatte sich im Laufe des lesens eine Frage gestellt: Was macht einige Ausnahmen überhaupt zu Maschinenpistolen ( unten genannt), die gegen die Bedingung der zylindrischen Hülse verstoßen?

Hintergrund für jene, die das Buch besitzen ( ist ja ein Standartwerk):

Seite 13 stellt die klaren Kriterien einer maschinenenpistole dar: "Die Maschinenpistole verschießt schwache Munition, die als Pistolenmunition des betreffenden Landes geführt wird,beziehungsweise von dieser Pistolenpatronen her entwickelt wurde. Durch die Verwendung von Pistolenmunition sind Reichweite und Treffsicherheit Grenzen gesetzt. Bei der Patronenhülse muß es sich um eine zylindrische und nicht flaschenhalsförmige handeln. "

So halte ich nochmal fest: Hülse muss halt zylindrisch sein, kein Flaschenhals und eben aus einer Pistolenpatrone her entickelt sein.

Weiter im Buch kams zu meiner Frage.....

Seite 60 / 61 . Die Überschrift sagt es schon wodrum es geht " Die Colt >>Commando<<- Maschinenpistole" . Im Text geht es gleich los " Mit der Übernahme der M 16 A 1 als Ordonnanzgewehr der US-Army wurde auch eine Patrone .223 Remington, eingeführt, die nach der Vorstellung des Konstrukteurs dieser Waffe, Eugene Stoner, entwickelt wurde. Mit der MP Colt >>Commando<< kam die Patrone auch in den Bereich der Maschinenpistole".

Dann gabs ja noch das AR 18 S,Die Stoner .223, Armalite .223 AR- 18S, .221 Imp ( Waffenentwicklungsstelle der Amarik. Luftwaffe) , die in dem Atemzug genannt werden.

Und bei dem Punkt verstehe ich das Ganze nicht. Vorher klar ausgeschlossen und dann doch Maschinenpistolen?

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So halte ich nochmal fest: Hülse muss halt zylindrisch sein, kein Flaschenhals und eben aus einer Pistolenpatrone her entickelt sein.

Das versteh ich jetzt garnicht??? Es gibt doch genügend Maschinenpistolen, die keine zylindrischen Hülsen verschießen!

Gruß Hägar

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Wie du bereits sagtest ist der Begriff für die CAR-15 und Konsorten an sich falsch und lediglich werbewirksam vereinfacht. Ich denke heut zu tage würde dies auch keiner mehr so nennen. Sorry wenn das nicht ganz die befriedigende Antwort ist die du suchst :)

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Bei der Patronenhülse muß es sich um eine zylindrische und nicht flaschenhalsförmige handeln. "

Sorry aber das ist kompletter Unsinn und total falsch. Nur mal ein Beispiel http://de.wikipedia.org/wiki/PPSch-41 und die dazugehörige Munition http://de.wikipedia.org/wiki/7,62_x_25_mm_TT die diese Maschinenpistole verschiesst. Ausserdem gab es Maschinenpistolen bsp. Suomi MP im Kaliber 7,65 mm Parabellum (Flaschenhalspatrone) und natürlich die berühmte Mauser C96 M712 Reihenfeuer die mit mit der 7,63 mm Mauser ebenfalls eine Flaschenhalspatrone verschoss.

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Genau das habe ich ja auchnoch hingenommen, den das Kriterium der " Die Maschinenpistole verschießt schwache Munition, die als Pistolenmunition des betreffenden Landes geführt wird,...." würde ich bei den Waffentypen sehen.

Doch wie stehts nun ums .223 Rem um mal wieder mit der Tür ins Haus zu fallen?

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Nur weil ein Buch darlegt, eine Waffe mit flaschenförmiger Patronenmunition sei keine Maschinenpistole, muss dies ja wohl nicht so sein. Hab ich im Übrigen so auch noch nicht gehört. Nur weil die Wehrmacht das StGW 44 als MPi bezeichnete, war es das auch nicht unbedingt.

Und ein 7,62x33 M1 carbine wird auch eher ein Gewehr sein, auch wenn man die (zylindrische) Patrone mit nem M2 im Vollauto-Modus wie aus einer MPi (oder nem Sturmgewehr ?) verschiessen kann.

Manches passt eben nicht in die Schubladen, sondern fällt immer ein bisschen dazwischen.

Gruß,

B.

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....................... obwohl die 22 l.r. ja keine typische Pistolenpatrone ist-halt ne Definitionsfrage ob die Voere AM 180 unter MP fällt oder nicht. <_<

...............................finde ich auch !

Hier verhält es sich genau so wie mit den Ordonnanzgewehren, die landläufig als Karbiner bezeichnet werden.

Nur mal so als Beispiel:

Mag vieleicht sein, daß im Verhältnis zum G98 der K98k ein Karbiner ist, aber im Vergleich zu den > echten < (z.B. M44 / M38 ) ist er eigentlich schon wieder

viel zu lang um einer zu sein :rolleyes:

:hi:

gunner

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Hallo

das ist eine individuelle Definitionsfrage, da MP kein feststehender Begriff ist. So ähnlich wie "Taschenpistole". In meine Tasche passt eine Dessert Eagle. Die Abgrenzung wird oft neu definiert.

Steven

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Hi Leute,

ich habe ein Frage, die mich inzwischen bohrt und nichtmehr loslässt.

Undzwar bin ich dabei mir das Buch "Die Maschinenpistole" vom Motorbuchverlag ( 1. Auflage 1974).

Nun hatte sich im Laufe des lesens eine Frage gestellt: Was macht einige Ausnahmen überhaupt zu Maschinenpistolen ( unten genannt), die gegen die Bedingung der zylindrischen Hülse verstoßen?

Hintergrund für jene, die das Buch besitzen ( ist ja ein Standartwerk):

Seite 13 stellt die klaren Kriterien einer maschinenenpistole dar: "Die Maschinenpistole verschießt schwache Munition, die als Pistolenmunition des betreffenden Landes geführt wird,beziehungsweise von dieser Pistolenpatronen her entwickelt wurde. Durch die Verwendung von Pistolenmunition sind Reichweite und Treffsicherheit Grenzen gesetzt. Bei der Patronenhülse muß es sich um eine zylindrische und nicht flaschenhalsförmige handeln. "

So halte ich nochmal fest: Hülse muss halt zylindrisch sein, kein Flaschenhals und eben aus einer Pistolenpatrone her entickelt sein.

Weiter im Buch kams zu meiner Frage.....

Seite 60 / 61 . Die Überschrift sagt es schon wodrum es geht " Die Colt >>Commando<<- Maschinenpistole" . Im Text geht es gleich los " Mit der Übernahme der M 16 A 1 als Ordonnanzgewehr der US-Army wurde auch eine Patrone .223 Remington, eingeführt, die nach der Vorstellung des Konstrukteurs dieser Waffe, Eugene Stoner, entwickelt wurde. Mit der MP Colt >>Commando<< kam die Patrone auch in den Bereich der Maschinenpistole".

Dann gabs ja noch das AR 18 S,Die Stoner .223, Armalite .223 AR- 18S, .221 Imp ( Waffenentwicklungsstelle der Amarik. Luftwaffe) , die in dem Atemzug genannt werden.

Und bei dem Punkt verstehe ich das Ganze nicht. Vorher klar ausgeschlossen und dann doch Maschinenpistolen?

Klar und die ppsh41 ist keine Maschinenpistole genauso wenig wie die FN P90.

Das Buch ist schrott.

Joker

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Moin Manuel, alter Schießsportleiter! :eclipsee_gold_cup:

Ich gehe mit Joker konform, das Buch scheint von suboptimaler Qualität zu sein.

Meine Meinung dazu: Der Begriff ist nicht klar abgegrenzt, eher veraltet. Logischerweise würde ich als MPi bezeichnen was typische Kurzwaffenmun verschießt, nicht mehr und nicht weniger.

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Moin Manuel, alter Schießsportleiter! :eclipsee_gold_cup:

Passsst ,... verpetz mich doch nicht ^^

Wir hatten zusmmen ja den Lehrgang, ne?

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... das Buch "Die Maschinenpistole" vom Motorbuchverlag ( 1. Auflage 1974).... ( ist ja ein Standartwerk...

Kann den Vorrednern nur beipflichten, da das Teil definitiv kein Standartwerk ist. Kaufe Dir lieber Nelson's "The world's submachine guns Vol.I", falls Du der englischen Sprache mächtig bist. Das könnte man neben anderen Publikationen schon eher zu den Standartwerken zählen.

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Ich würde das auch erst mal in Richtung Kurzwaffenmunition festmachen und dann noch solche Vollautomaten dazuzählen, die zwar schwächere Gewehrpatronen verschießen, aber aufgrund ihrer Bauart eher für kurze Entfernungen ausgelegt sind. Also, so Waffen in 223 / 5,45 oder eventuell 7,62x39 mit rund 200 mm Lauflänge. Wobei das dann schon grenzlastig und diskussionswürdig ist, aber wie z.B. bei der HK53 wohl Sinn macht, den richtige Sturmgewehre sind das auch nicht, obwohl sie Gewehrpatronen verfeuern.

In der DDR hat man ja aus politischen Gründen auch Sturmgewehre als MPs bezeichnet.

Gruß

Makalu

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Was hat denn die Definition mit der Hülsenform zu tun? Da würde ich ganz einfach mal sagen, hat der Autor S******e gebaut.

Eine Maschinenpistole würde ICH so definieren:

Eine MPi ist eine Waffe, welche zu vollautomatischem Feuer fähig ist.

Von Sturmgewehren unterscheidet sie sich durch ihre Munition, welche hauptsächlich für den Einsatz in Pistolen entwickelt wurde und auch in solchen eingesetzt wird. Daher ist eine MPi leichter und hat einen schwächeren Rückstoß im Vergleich mit einer Pistole gleichen Kalibers bedingt durch die höhere Masse.. Im Umkehrschluss stehen allerdings eine stark verminderte Reichweite (Gegenüber Strumgewehren), so wie die verringerte Geschossenergie und somit terminalbalistische Wirkung

Meinetwegen könnte man, unter einbeziehung sämtlicher je gebauten MPi und deren Kaliber, eine MPi noch über eine maximale Hülsenlänge definieren, die kürzeste, mir spontan einfallende Sturmgewehrpatrone ist die 8x33, von daher könnte man ja alles was unter einer Hülsenlänge von 30mm liegt als MPi definieren.

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