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Kontrollen im Rems-Murr-Kreis - Auswertung, Details, Statistik?


jbezorg

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Hallo zusammen

Nach den Pressemeldungen bezgl. den Kontrollen in Rems-Murr werde ich immer häufiger auf die Kontrollen angesprochen. Hat jemand Details zu den im Oktober durchgeführten Kontrollen? Irgendwas handfestes?

Anscheinend haben da einige ihre Waffen bei der Konrolle abgegeben? Was wurde da genau beanstandet, lag da wirklich eine Waffe unter dem Bett, oder sind das wieder so hochgespielte Sachen wie ein Degen vom Opa an der Wand im Esszimmer?

Grüßle, Markus

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"58 Waffenbesitzer wurden überprüft, allerdings nur 23 angetroffen. Untersucht wurde, ob sie ihre Schusswaffen korrekt aufbewahren. In 15 Fällen gab"s teils gravierende Verstöße."

Das wäre dann eine ermittelte Missstands-Quote von fast zwei Dritteln!

Gibt für Otto Normal-Zeitungsleser bzw. Lieschen Normal-Abgeordnete natürlich einen "wunderschönen" Eindruck von den Waffenbesitzern ab... :eek2:

"Das Landratsamt hatte sich speziell auf jene Personen konzentriert, "die bisher nicht bereit waren, unsere Fragen nach der Aufbewahrung ihrer Waffen zu beantworten", erklärt der Dezernent für Verkehr, Recht, Ordnung...."

So viel zum Thema Vorauswahl der "Klientel"...

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Das Ergebnis gibt ihnen doch absolut recht. Man hat in diesem Bereich die höchste Gefährdung vermutet und offensichtlich auch gefunden. Wobei mich noch sehr interessieren würde, welche Waffen nicht mehr gefunden worden sind. Starenschreck, 4mm Revolver? Kann mir nicht wirklich vorstellen, dass da eine 7,65 oder 9mm dabei war.

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Wenn aber nun weiter Bundesländer solche Meldungen veröffentlichen, wirft das ein wirklich sehr negatives Bild auf die Waffenbesitzer.

Nämlich das die Waffenbesitzer sich nicht an die Gesetze halten. Das könnte sich dann schon sehr negativ auf uns auswirken.

Stichwort Überprüfung des Waffengesetzes. Geht man nun nach dieser Meldung, fällt die Zumutbarkeit erstmal unter des Tisch und wird weniger Relevant sein, als die Tatsache dass 2/3 der Waffenbesitzer ihre Waffen nicht ordnungsgemäß aufbewahrt haben, was die verdachtsunabhängigen Kontrollen gezeigt haben.

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Wenn aber nun weiter Bundesländer solche Meldungen veröffentlichen, wirft das ein wirklich sehr negatives Bild auf die Waffenbesitzer.

Es wirft auch ein schlechtes Licht auf die Behörden. Warum haben sie nicht früher kontrolliert und interveniert?

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Es wirft auch ein schlechtes Licht auf die Behörden. Warum haben sie nicht früher kontrolliert und interveniert?

Das ist zwar richtig, aber wie ich es sehe, gewichtet das nicht so sehr wie anders herum. Denn davon steht im Bericht auch nichts drin.

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Machen wir uns nichts vor, es wirft ein schlechtes Licht auf den Waffenbesitzer!

In der schweizerischen Liste der Vorfälle mit Hunden finden sich katastrophale Fehler.

So wurde z.b. der gleiche Vorfall vier Mal gemeldet (Hundebesitzer, Arzt, Tierarzt und Hundetrainer). Schaut man in die Liste stellt man fest, dass die gleiche Rasse am gleichen Tag vier Mal zugebissen hat. Die Abklärung durch das Kant. Vet. Amt ergab, dass es sich um einen ganz normale Pöbelei unter zwei Rüden ohne nennenswerte Verletzungen gehandelt hat - trotzdem werden genau diese Zahlen immer wieder aufgewärmt uns als "Beweis" für die Gefährlichkeit genannt.

So erscheinen in dieser tollen Liste gar die Einsätze von Polizeihunden, die im Dienst ihren Job gemacht haben.

Und wir alle erinnern uns, wie gross der Hype war, als da ein paar tausend Kinderschänder ins Visier der Justiz gerieten. Da musste man ja auch sofort etwas machen und mit diesen Zahlen wurden neue Gesetze durchgepeitscht, dass es von den paar tausend "nur" zu ein paar wenigen Anklagen und kaum zu einer Verurteilung im Zusammenhang gekommen ist, davon hört man dann kaum noch etwas.

Auch in diesem Fall interessiert es nachher niemanden mehr, wieviele von den 15 tatsächlich zu einer Busse oder gar mehr verurteilt wurden.

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Meinetwegen kann jeder Depp, der sich wissentlich nicht an bestehende Vorschriften hält oder halten will,-die Plemben abgeben.

Nicht erst seit gestern gehöhren sie;---hinter Blech ! ! !

Was spricht dagegen ? ? ?

Weitere Ausführungen möchte ich mir ersparen.

"Niemandem" wird seine Waffe weggenommen;- wenn sie in seiner Anwesenheit;-zwecks Säuberung und Ähnlich auf dem Küchentisch liegt! ! !

Doch,- wenn ich sie zwecks Nachschau aus dem Küchenschrank hole;--brauch ich mich nicht wundern;--wenn ? ? ?

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Im Rems-Murr-Kreis (eben dem Landkreis, in dem "es" am 11.03.09 ablief bzw. seinen Ausgang nahm) meinen

eben die Verwaltungschefs, und allen voran der Landrat (Johannes Fuchs), den Bürgern diesbezüglich besonders

viel Aktionismus vorweisen zu müssen.

Vielleicht passt eine gestrige Meldung aus der Region dazu. In nicht allzulanger Zeit steht im Rems-Murr-Kreis

wieder die Wahl des Landrats an. Landrat Fuchs möchte wieder gewählt werden. Nun hat er aber einen offenbar

recht "gefährlichen" Konkurrenten (m.W. der 2. Mann - 2. Landesbeamter - aus dem Nachbarkreis Ludwigsburg)

bekommen. Da fühlt er sich sicherlich in der Pflicht, um so heftiger zu "wirbeln"...

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Nachdem ich den Leserbrief und den zugehörigen Artikel gelesen habe,-scheint sich zu bestätigen,-es hat die Richtigen getroffen.

Denn,-anscheinend wurden alle vorgewarnt und wer meint er stehe über den Dingen;-hatte eben Pech.

Siehe Rückgabe der Fragebögen.

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Da gab es doch einen Leserbrief von der FvLW, schon zu den ersten Artikeln im Schwarzwälder Boten

http://www.schwarzwaelder-bote.de/wm?catId...;artId=14390007

Ohhh... danke für die Verlinkung!

Ich habe ihn schon gesucht, vermisst und ging davon aus dass er nicht veröffentlicht wurde, weil ich ihn online nicht gefunden hatte.

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Guest Einzellader
Nachdem ich den Leserbrief und den zugehörigen Artikel gelesen habe,-scheint sich zu bestätigen,-es hat die Richtigen getroffen.

Denn,-anscheinend wurden alle vorgewarnt und wer meint er stehe über den Dingen;-hatte eben Pech.

Siehe Rückgabe der Fragebögen.

Nicht nur die haben Pech, sondern auch wir. Jetzt haben die Waffengegner und die Medien ordentlich Kanonenfutter gegen uns. Vielleicht geht nun in Kürze der ganze Affenzirkus mit der zentralen Lagerung wieder los. Das Argument, die dezentrale Lagerung sei sicherer, dürfte jetzt den Waffengegnern gegenüber wieder ein Stück schwieriger zu vermitteln sein. Auch das Argument, dass der größte Teil der Waffenbesitzer sehr verantwortungsvoll ist, wird jetzt von unseren Gegnern mit Hohn und Spott belegt werden. Die zarten Pflänzchen, die hier und da hinsichtlich unseres Rufes gewachsen sein mögen, sind nun alle zertrampelt. Wenn das Waffenrecht uns unser Hobby noch nicht zerstört hat, dann machen es eben die Leute aus den eigenen Reihen. Dank ihnen wird es nicht bei stichprobenartigen Kontrollen bleiben, sondern die Kontrollen weiter ausgedehnt werden - und wir werden den ganzen Mist noch bezahlen dürfen.

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So viel zum Thema Vorauswahl der "Klientel"...

Die Vorgabe war aber genau so, nur verdachtsabhängige Kontrollen durchzuführen. Man wollte ja möglichst schlechte Ergebnisse erzielen. Repräsentativ ist das natürlich nicht gerade und vermittelt dem unbedarften Leser ein total falsches Bild von den Waffenbesitzern.

<_<

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Es wirft auch ein schlechtes Licht auf die Behörden. Warum haben sie nicht früher kontrolliert und interveniert?

So kann man das nicht sehen, weil vom 01.04.2003 bis zum 24.07.2009 nur verdachtsabhängige Kontrollen zulässig waren und im § 36 Abs. 3 WaffG die netten Wörter "auf Verlangen" standen, die inzwischen ja gestrichen worden sind.

Viele Waffenbehörden haben es deshalb lediglich bei einer Hinweispflicht belassen und darauf vertraut, dass die Waffenbesitzer ihre Pflicht so wahrnehmen. Dass Vorortkontrollen schon rein personell problematisch sind, ist ja im übrigen hinreichend bekannt.

Und abgesehen davon: die Kontrollen vor Ort sind nur Momentaufnahmen. Nach einem Umzug oder einer nach dem putzen vergessenen Waffe kann es schon wieder ganz anders aussehen...

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Einzellader;-genau deswegen haben wir in aller Öffentlichkeit gegen genau diese Leute vorzugehen;-den sie wußten was sie tun. Wer alle Warnhinweise ignoriert ,hat in den Kreisen der "gesetzestreuen Legalwaffenbesitzer" nichts mehr zu suchen.

"UND MUSS VON UNS SELBST DES FELDES VERWIESEN WERDEN".

Ansonsten werden wir in der Öffentlichkeit unglaubwürdig.

Nur wenn wir nachweisen können;-wir sind die ersten die hier aufräumen wollen;-wird man uns wieder akzeptieren! ! !

Das erste was passieren müßte;-die Namen der "Versager und Volli." zu verlangen.

Wenn dem nicht entsprochen werden sollte;-zu verlangen das die Waffen abgegeben werden. Wenn das nichts wird?-Schreiben ans Innenministerium;-wir wollen;-aber die Ämter nicht! ! !

Leute;-wir haben eine neue Regierung ( mit ein bischen gelb drin ) Könnte recht hilfreich sein.

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Wenn die Kontrollierten, diejenigen waren, die nicht auf die Anfragen der Behlrden geantwortet haben, dann was die Kontrolle nicht Verdachtsunabhängig.

die Kontrolle erfolgte untere einem Verdacht, der sich laut dem Bericht bei 15 Kontrollen bewahrheitet hat.

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Es war am 01.September 2009 als ich in meinem Waffenblog darauf hingewiesen habe daß die Kontrollen stattfinden werden und das ganze medial ausgeschlachtet werden soll.

Das DWJ hat meine ich am selben Tag darüber geschrieben. Auch hier in WO war die Geschichte Thema. Selbst der DSB hat eine Anleitung zum richtigen Verhalten gegeben.

Dann, vor drei Wochen, diese Mitteilung im Waffenblog. Zu diesem Zeitpunkt waren die allermeisten der jetzt betroffenen LWBs bereits angeschrieben und wußten um die Gefährlichkeit Ihres Status Quo.

Wenn man davon ausgeht, daß die allermeisten von ihnen Altbesitzer und Erben sind dann werden diese Infos wohl an ihnen vorübergegangen sein.

Vielleicht haben Sie tatsächlich keine Zeitungen gelesen, kein Fernsehen geschaut und sind keine Mitglieder in Vereinen (mehr).

Sie wurden aber alle angeschrieben und hätten daraufhin reagieren müssen! Genauso wie die anderen die ihre Waffen daraufhin medienwirksam abgegeben haben. Haben sie aber nicht.

Was wir jetzt tun müssen: Wir müssen als erstes in Erfahrung bringen wieviele gemeldete Waffenbesitzer es in BaWü gibt. Dann müssen wir wissen wieviele es davon getroffen hat. Dann kann man einen Prozentsatz ausrechnen und den als Schadensmeldung abgeben, der Bevölkerung gegenüber.

Es kann sich maximal um einen Gesamtprozentsatz von vielleicht 1% "schwarzen Schafen"handeln, darüber müßt Ihr euch im klaren sein! Und das muß die Bevölkerung erfahren! Dazu brauchen wir aber belastbare Zahlen.

Wenn jemand hier mitliest, der uns helfen kann, ich nehme die Zahlen gerne auf und verarbeite sie. Bitte teilt mir den Landkreis mit, wieviele Waffenbesitzer dort gemeldet sind und wieviele es "erwischt" hat!

Jetzt muß halt mal agiert werden, nicht wieder nur im Scheinwerferlicht rumsitzen, blöd glotzen und sich totfahren lassen.....

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