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Verkehrslasten


Mayor

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Da sich Waffenbesitzer früher oder später auch mit dem Thema Verkehrslasten - oder Belastung ihres Hausfußbodens - beschäftigen müssen stelle ich meine Frage an dieser Stelle. In den Foren bei Google erfährt man viel, aber kaum etwas verwertbares, da die Angaben sich von 80Kg bis hin zur abenteuerlichen Tonne pro Quadratmeter bewegen... Meine Frage: Ein VDS Schrank 1 EN 1143 -1, Masse 340Kg - mit Inhalt ca. 370Kg, steht in der Ecke zweier tragender Wände - Belastungsfläche 50 X 55 cm. Das Haus wurde 1965 gebaut und die Wände sind von stählerner Härte, also nur mit Mühe zu bebohren, was auf Stahlbeton schliessen lässt. Wer kann mir sagen ob da irgendwelche Bedenken hinsichtlich der Tragfähigkeit bestehen? Ich habe mal gelesen, dass der Quadratmeter in moderneren Wohnbauten mit bis zu 500Kg belastet werden kann, wenn das Teil dicht an der Wand auf einem statischen Aufleger steht. Wer weiss etwas? Danke im Voraus. Mayor

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Eine verbindliche Auskunft kann ich dir nicht geben, da ich kein Statiker bin, aber als gute Informationsquelle kann ich dir diese und diese Seiten empfehlen. Eigentlich dreht sich da alles um Aquarien, aber die haben genau das selbe Problem.

Die normale Verkehrslast beträgt 150-200 kg/m2. Zusätzlich gibt es aber noch die Gerätelast, die, je nach Deckenkonstruktion, bis zu 500 kg Einzellast betragen kann. Die Norm sagt wohl, dass Tresore, elektrische Speicherheizgeräte, Aquarien usw bei der Verkehrslast unberücksichtigt bleiben können, wenn das einzelne Gerät die Decke mit höchstens 3 kN belastet, oder das einzelne Gerät die Decke mit höchstens 5 kN belastet und an einem statisch in Rechnung gestellten Auflager der Decke steht.

Diese Angaben von mir sind ohne Gew(e)hr!!! Besser ist da mal ein Anruf bei einem Statiker.

Gruss, E.F.

Ein Link war falsch :(

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Die normale Verkehrslast beträgt 150-200 kg/m2. ...

Das scheint mir zu wenig, es muss schließlich möglich sein, das dicht gedrängt stehende Menschen (bei einer Stehparty vielleicht) nicht durch die Decke brechen. Auf einen Quadratmeter kriege ich aber locker 4 Personen mit einem Gewicht von je 100 kg.

Egnaz hat recht, ein Statiker weiß es sicher ganz genau, ich denke aber, dass man sich bei modernen Stahlbetondecken keine Gedanken machen muss, bei Fachwerkhäusern mit Balkendecken schon eher.

Auf jeden Fall kann man die Deckenbelastung des später gefüllten Tersores ordentlich reduzieren, wenn man ihn bei der Aufstellung mit Schwerlastankern ordentlich an der Wand befestigt wird.

Lederstrumpf

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Da sich Waffenbesitzer früher oder später auch mit dem Thema Verkehrslasten - oder Belastung ihres Hausfußbodens - beschäftigen müssen stelle ich meine Frage an dieser Stelle. In den Foren bei Google erfährt man viel, aber kaum etwas verwertbares, da die Angaben sich von 80Kg bis hin zur abenteuerlichen Tonne pro Quadratmeter bewegen... Meine Frage: Ein VDS Schrank 1 EN 1143 -1, Masse 340Kg - mit Inhalt ca. 370Kg, steht in der Ecke zweier tragender Wände - Belastungsfläche 50 X 55 cm. Das Haus wurde 1965 gebaut und die Wände sind von stählerner Härte, also nur mit Mühe zu bebohren, was auf Stahlbeton schliessen lässt. Wer kann mir sagen ob da irgendwelche Bedenken hinsichtlich der Tragfähigkeit bestehen? Ich habe mal gelesen, dass der Quadratmeter in moderneren Wohnbauten mit bis zu 500Kg belastet werden kann, wenn das Teil dicht an der Wand auf einem statischen Aufleger steht. Wer weiss etwas? Danke im Voraus. Mayor

Also, generell kann man natürlich, ohne sich die Substanz vor Ort anzuschauen, keine gesicherten Aussagen treffen.

Im Wohnungsbau geht man heute für Wohn- und Aufenthaltsräume bei den Lastannahmen von 1,5kN/m² für Flächen- und 1KN/m² für Einzellasten aus. 5KN/m² werden höchstens bei hochbelasteten Treppenhäusern angesetzt.

Das heißt aber auch, dass die Decke diese Lasten an der ungünstigsten Stelle (in der Regel Raummitte) abtragen können muss. Weiterhin geht es hier um Gebrauchsfähigkeit und nicht um Tragfähigkeit. Eine Decke kann durchaus tragfähig aber nicht mehr gebrauchsfähig sein (Durchhang, Risse etc.).

Stell den Tresor in die Raumecke und nicht in die Mitte, und wenn du Angst hast, dann leg halt noch eine biegesteife Platte unter und verteile die Last auf größere Fläche. Bei 370kg habe ich, wenn es eine entsprechend ausgeführte Betondecke ist, eigentlich keine Bedenken.

Aber es ist wie beim Wiederladen, jeder handelt auf eigene Gefahr.

Gruß

Stefan

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Da sich Waffenbesitzer früher oder später auch mit dem Thema Verkehrslasten - oder Belastung ihres Hausfußbodens - beschäftigen müssen

Ja, vor allem wenn alle paar Jahre (oder wenigstens jedes Jahrzehnt) immer neue, noch höhere Anforderungen an die

"Waffensafes" gestellt werden. Eine gewisse Tresoranbieter-Lobby ist ja hier - wohl mit dem Ziel, die noch zulässige

Aufbewahrung in A-/B-Schränken zu beseitigen - bereits eifrig am Wühlen.

Irgendwann (der eine früher, der andere später, je nach Wohnsituation und Bauausführung) kriegt dann jeder Waffenbesitzer

statische und/oder Transportprobleme. Ich hatte mir vor einiger Zeit zu meinem recht großen B-Schrank noch einen 0-Schrank zugelegt; zum Glück in meinem Haus ohne wirkliches statisches Problem, aber der Transport über Innentreppe war schon "an der Grenze"...

Der Gesetzgeber sollte es mit der Aufbewahrung irgendwann auch mal gut sein lassen. In D ist ein ziemlich hohes Niveau erreicht, auf dem schon heute Waffenschrank-Aufbrüche und Waffen-Entwendungen sehr selten sind und weitere Verschärfungs-Notwendigkeiten bezüglich unserer "gun safes" schlicht nicht existieren.

Oder sollen wir irgendwann mal Pyramiden in den Garten bauen...

Gruß,

karlyman

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Das scheint mir zu wenig, es muss schließlich möglich sein, das dicht gedrängt stehende Menschen (bei einer Stehparty vielleicht) nicht durch die Decke brechen. Auf einen Quadratmeter kriege ich aber locker 4 Personen mit einem Gewicht von je 100 kg.

Egnaz hat recht, ein Statiker weiß es sicher ganz genau, ich denke aber, dass man sich bei modernen Stahlbetondecken keine Gedanken machen muss, bei Fachwerkhäusern mit Balkendecken schon eher.

Auf jeden Fall kann man die Deckenbelastung des später gefüllten Tersores ordentlich reduzieren, wenn man ihn bei der Aufstellung mit Schwerlastankern ordentlich an der Wand befestigt wird.

Lederstrumpf

Danke an Euch für die schnellen Antworten. Der Schrank steht schon einige Jahre - und ganau so lange denke ich darüber nach...

Was mich nachdenklich macht ist das erhebliche Gewicht verteilt auf die geringe Fläche von 50 X 55cm, also rund 0,6 Quadratmeter. Alles andere wäre kein Problem. Wie aber verhält es sich mit der Geringe der tatsächlich belasteten Fläche - d.h., in welchem Verhältnis steht diese zum Berechnungswert eines Quadratmeters? Es ist ja ein Unterschied ob ich eine "genormte" Fläche, oder mit dem gleichen dafür vorgesehenen Gewicht nur einen Teil davon belaste.

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Fläche von 50 X 55cm, also rund 0,6 Quadratmeter

Das ist ein Irrglaube, Du belastest eine Fläche von einem viertel Quadratmeter (50x55 cm ergeben 0,275 Quadratmeter).

Stephan

EDIT: Folglich hast Du eine Belastung von rund 1,345 Tonnen pro Quadratmeter bei einem Gewicht von 370kg auf 50x55 cm. Das gibt mir nun schon zu denken.

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Da sich Waffenbesitzer früher oder später auch mit dem Thema Verkehrslasten - oder Belastung ihres Hausfußbodens - beschäftigen müssen stelle ich meine Frage an dieser Stelle. In den Foren bei Google erfährt man viel, aber kaum etwas verwertbares, da die Angaben sich von 80Kg bis hin zur abenteuerlichen Tonne pro Quadratmeter bewegen... Meine Frage: Ein VDS Schrank 1 EN 1143 -1, Masse 340Kg - mit Inhalt ca. 370Kg, steht in der Ecke zweier tragender Wände - Belastungsfläche 50 X 55 cm. Das Haus wurde 1965 gebaut und die Wände sind von stählerner Härte, also nur mit Mühe zu bebohren, was auf Stahlbeton schliessen lässt. Wer kann mir sagen ob da irgendwelche Bedenken hinsichtlich der Tragfähigkeit bestehen? Ich habe mal gelesen, dass der Quadratmeter in moderneren Wohnbauten mit bis zu 500Kg belastet werden kann, wenn das Teil dicht an der Wand auf einem statischen Aufleger steht. Wer weiss etwas? Danke im Voraus. Mayor

Hi,

Egnaz Fienk liegt ziemlich richtig.

Nach DIN 1055 "Verkehrslasten für Bauten", Teil 3 werden für die Bemessung normaler Wohngebäude und vergleichbarer

verteilte Verkehrslasten von 1,5 kN/m² (entspricht 150 Kg/M²) bis 2,0 kN/m² (entspricht 200 kg/m²) angesetzt.

Hierbei können Einzellasten von Tresoren o.ä. unberücksichtigt bleiben, wenn

- das Gerät (Tresor) die Decke höchstens bis 3,0 kN (300 Kg) belastet oder

- das Gerät die Decke mit höchstens 5,0 kN (500 Kg) belastet und an einem Deckenauflager steht.

Was ist jetzt ein Deckenauflager?

Nun, das ist z.B. eine unter dem betreffenden Deckenstreifen befindliche, tragende Wand oder ein Mauerpfeiler.

Wie bekommt man jetzt heraus, welche Wand eine tragende ist?

Da hilft leider nur ein Blick in die Statik.

Oft kann ein halbwegs erfahrener Statiker Dir auch so sagen, ob die Wand trägt oder ob sie nur eine leichte, nichttragende Trennwand ist.

Bei Wandstärken >14cm kannst Du davon ausgehen, dass die Wand trägt.

Kein Mensch baut heutzutage nichttragende Trennwände >11,5 cm.

Selbst wenn die Decke - ich spreche hier von Stahlbetondecken - überlastet ist, bricht sie nicht schlagartig ein.

Bei schlaff bewehrten Massivdecken würden sich erstmal Risse einstellen (übrigens auch in überlasteten Auflagern).

Bei Überlastung zerknackt wahrscheinlich vor der Decke der Estrich.

Das kann überigens auch schon beim Abstellen eines schweren Gegenstandes passieren.

Also immer auf Lastverteilung achten und schön sachte absetzen.

Bis 500 Kg würde ich mir keine Sorgen machen. Die Tragreserven sind reichlich.

Das oben Angeführte gilt nur für die im Wohnbau üblichen, schlaff bewehrten Stahlbetondecken.

Bei Holzbalkendecken und solchen aus Spannbetonträgern würde ich einen Statiker fragen.

Gruß

Uli

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Ich hatte das mal einen Tresorlieferanten gefragt. Er sagte mir, dass der Schwenkbereich der Tür zur Aufstellfläche mit zählt, das die Deckenlast entsprechend reduziert. Kann ich zwar nicht so ganz nachvollziehen, aber so hieß es.

Tresore sind im Privathaushalt nicht das einzig gewichtige Teil: Wasserbett. Unser ist 1,80 x 2,30, ist mit 800 L Wasser gefüllt und dürfte komplett eine knappe Tonne wiegen.

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Auf einen Quadratmeter kriege ich aber locker 4 Personen mit einem Gewicht von je 100 kg.

jepp, das ist kein Problem, heisst aber noch lange nicht, dass die Decke bei 20 qm auch 8 Tonnen abkann.

bei modernen Stahlbetondecken keine Gedanken machen muss, bei Fachwerkhäusern mit Balkendecken schon eher

DAS habe ich auch gedacht, ist aber in der Realität ganz anders. Eine gute Holzbalkendecke kann unter Umständen mehr ab als eine Stahlbetondecke, da Holz sich wesentlich mehr durchbiegen kann als Beton. Sieht zwar nicht schön aus, ist aber so.

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Ich hatte das mal einen Tresorlieferanten gefragt. Er sagte mir, dass der Schwenkbereich der Tür zur Aufstellfläche mit zählt, das die Deckenlast entsprechend reduziert. Kann ich zwar nicht so ganz nachvollziehen, aber so hieß es.

Tresore sind im Privathaushalt nicht das einzig gewichtige Teil: Wasserbett. Unser ist 1,80 x 2,30, ist mit 800 L Wasser gefüllt und dürfte komplett eine knappe Tonne wiegen.

Nur verteilt sich das Gewicht von 800kg auf eine Gesamtfläche von 4,14 m², was eine Flächenbelastung von ca. 193 kg/m² ausmacht. Und das ist im Verhältnis zu den 1.345 kg/m² von Mayor verschwindend wenig.

Was den Schwenkbereich betrifft: Ich halte das für einen Unfug, die Laständerung durch das Öffnen der Tür (die vermutlich ca. 20-25% des Tresorgesamtgewichts ausmacht) dürfte vernachlässigbar gering sein. Dein Tresor steht ja nicht 24/7 sperrangelweit offen ;) Dann wär's tatsächlich relevant, aber sinnlos :00000733:

Bei der Flächenlast von Mayor's Schrank würde ich in jedem Fall eine große biegesteife Platte (Stefan Klein hat's auch schon erwähnt) von wenigstens 0,75x0,75m unterlegen, damit das Gesamtgewicht auf eine größere Aufstandsfläche verteilt wird. Das reduziert die Flächenlast auf ca. 660 kg/m² (370kg/(0,75x0,75m)), noch größer wäre noch besser. Auch für den ruhigen Schlaf der nicht durch ein plötzliches Knackgeräusch gestört wird :rolleyes:

Edith: Schraubfehler

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Das ist ein Irrglaube, Du belastest eine Fläche von einem viertel Quadratmeter (50x55 cm ergeben 0,275 Quadratmeter).

Stephan

EDIT: Folglich hast Du eine Belastung von rund 1,345 Tonnen pro Quadratmeter bei einem Gewicht von 370kg auf 50x55 cm. Das gibt mir nun schon zu denken.

Meinen Rechenfehler hatte ich nach Aktivierung erkannt, natürlich nur 0,275 Quadratmeter. Sorry! - Aber wie können 1,345 Tonnen einer Last entstehen die gar nicht vorhanden ist, sondern nur wäre wenn ich die restlichen knapp drei verbleibenden Quadratmeterteile ebenfalls so belasten würde. Irgendwas stimmt an Deiner Rechnung nicht... :rolleyes:

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Aber wie können 1,345 Tonnen einer Last entstehen die gar nicht vorhanden ist, sondern nur wäre wenn ich die restlichen knapp drei verbleibenden Quadratmeterteile ebenfalls so belasten würde. Irgendwas stimmt an Deiner Rechnung nicht... :rolleyes:

Ganz einfach: Die Tragfähigkeit einer Decke wird immer auf einen Quadratmeter angegeben. Wenn Du nur ein Viertel des Quadratmeters belastest, musst Du auf einen Quadratmeter hochrechnen um die Gesamtlast zu erhalten die sich aus der partiellen Belastung ergibt. Ein Rechnen/Arbeiten mit unterschiedlichen Bezugsgrößen ist nicht zulässig - spätestens seit der Bruchrechnung bekannt ;)

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Ich versuch's mal folgendermaßen:

Du hast ein Aufstellmaß von 0,5 m x 0,55 m. Nach der Formel "Fläche = Länge x Breite" ergibt sich ein Flächenmaß von 0,275 m² (m x m).

Nun hast Du eine Belastungsgrenze die z.B. mit einer Last vom max. 500 kg je Quadratmeter (500 kg/m²) angegeben wird.

Deine Flächenlast beträgt "Gewicht x Fläche = 370 kg / 0,275 = 1345 kg/m²".

Hierbei achte auf die EINHEITEN ! Ein beliebter Fehler...denn Dein Gewicht wird in Kilogramm (kg) und Deine Fläche in Quadratmetern (m²) eingesetzt und die verschwinden nicht irgendwohin.

Beim Vergleich der Vorgabe und Deines Wertes ergibt sich eine erheblich Diskrepanz, sprich Überlastung.

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Ganz einfach: Die Tragfähigkeit einer Decke wird immer auf einen Quadratmeter angegeben. Wenn Du nur ein Viertel des Quadratmeters belastest, musst Du auf einen Quadratmeter hochrechnen um die Gesamtlast zu erhalten die sich aus der partiellen Belastung ergibt. Ein Rechnen/Arbeiten mit unterschiedlichen Bezugsgrößen ist nicht zulässig - spätestens seit der Bruchrechnung bekannt ;)

Es gibt gar keinen Waffenschrank für den Normalverbraucher der 100 X 100cm gross ist, also bleibt immer nur ein Teil des Quadratmeters als Stellfläche übrig. Anders: Das gewaltige hohe verschlossene Eichenmöbel der Großmutter wiegt, mit reichlichem Inhalt wie altes Zinn, Pozellan, Gold, Geschmeide und Geld, ca. 400 Kg, verteilt auf vier Beinen u. einem halben Quadratmeter 100 X 50. Da kann ich doch auch nicht 8 Beine mit 800 Kg rechnen - es bleiben immer nur vier auf diesem Platz. :angry2:

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Solange die schweren Brocken keinen gleichmäßigen Schwingungen im Bereich der Resonanzfrequenz der Decke ausgesetzt sind, muss bei einer Überbelastung nicht zwingend etwas passieren. Zumindest, solange sich die Überbelastung in einem reltiv geringen Prozentbereich bewegt.

Ich gehe mal davon aus, daß es auch bei den Angaben zur statischen Belastungsgrenze am Bau einen gewissen Sicherheitspuffer gibt. Aber wie hoch dieser Sicherheitspuffer ist, kann dir wohl nur ein Architekt bzw Bauplaner sagen.

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Ich hatte das mal einen Tresorlieferanten gefragt. Er sagte mir, dass der Schwenkbereich der Tür zur Aufstellfläche mit zählt, das die Deckenlast entsprechend reduziert. Kann ich zwar nicht so ganz nachvollziehen, aber so hieß es.

Tresore sind im Privathaushalt nicht das einzig gewichtige Teil: Wasserbett. Unser ist 1,80 x 2,30, ist mit 800 L Wasser gefüllt und dürfte komplett eine knappe Tonne wiegen.

Im Schwenkbereich der Tür werden regelmäßig keine Lasten gelagert werden können weil der Tresor dann nicht zugänglich ist. Deshalb kann man die Fläche zuzählen.

Das Wasserbett, auf 4m2 verteilt seine Last auf 200kg /m2.

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Hi Leute,

man kan auch alles übertreiben oder kaputtrechnen.

Es ist zu lange her das ich es als aus dem Kopf berechnen könnte, aber als Maurer-und Betonbaumeister

habe ich da während meiner Ausbildung oft mit zu tun gehabt und auch heute noch .

Stefan Klein hat schon die richtigen Ansätze gebracht, was dem noch zuzufügen wäre, wäre eher die Berechnung

der Scherkräfte die am Rande des Mauerauflagers herschen.

Wie Major schrieb will er den tresor in der Ecke zweier tragender Wände (schwer zu bohren, KS oder Beton) aufstellen ,

wenn es eine Betondecke ist würde mein Gefühl und jahrzehntelange Erfahrung mich sagen lassen, "mach ruhig, kein Problem", ich würde mir allerdings auch Gedanken über den Estrich machen, der wenn er schwimmend ist eventuell reißen könnte, da keine Verbindung zu den Wänden hat .

CU

Rainer

Ich versuch's mal folgendermaßen:

Du hast ein Aufstellmaß von 0,5 m x 0,55 m. Nach der Formel "Fläche = Länge x Breite" ergibt sich ein Flächenmaß von 0,275 m² (m x m).

Nun hast Du eine Belastungsgrenze die z.B. mit einer Last vom max. 500 kg je Quadratmeter (500 kg/m²) angegeben wird.

Deine Flächenlast beträgt "Gewicht x Fläche = 370 kg / 0,275 = 1345 kg/m²".

Hierbei achte auf die EINHEITEN ! Ein beliebter Fehler...denn Dein Gewicht wird in Kilogramm (kg) und Deine Fläche in Quadratmetern (m²) eingesetzt und die verschwinden nicht irgendwohin.

Beim Vergleich der Vorgabe und Deines Wertes ergibt sich eine erheblich Diskrepanz, sprich Überlastung.

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Hi Leute,

man kan auch alles übertreiben oder kaputtrechnen.

Es ist zu lange her das ich es als aus dem Kopf berechnen könnte, aber als Maurer-und Betonbaumeister

habe ich da während meiner Ausbildung oft mit zu tun gehabt und auch heute noch .

Stefan Klein hat schon die richtigen Ansätze gebracht, was dem noch zuzufügen wäre, wäre eher die Berechnung

der Scherkräfte die am Rande des Mauerauflagers herschen.

Wie Major schrieb will er den tresor in der Ecke zweier tragender Wände (schwer zu bohren, KS oder Beton) aufstellen ,

wenn es eine Betondecke ist würde mein Gefühl und jahrzehntelange Erfahrung mich sagen lassen, "mach ruhig, kein Problem", ich würde mir allerdings auch Gedanken über den Estrich machen, der wenn er schwimmend ist eventuell reißen könnte, da keine Verbindung zu den Wänden hat .

CU

Rainer

Ich will doch den Schrank nicht erst aufstellen, sondern der steht schon seit 4 Jahren an der Stelle. Woran würde man denn erkennen, dass irgendwas nicht mehr stimmt? Er steht, wie eingehend schon gesagt, im Eck von 2 tragenden 35cm starken stahlbetonwänden (Haus 1965 in sog. alter Bauweise erbaut - was das auch immer heissen mag) Hatte mir damals die Kopien des Bauplanes beim Stadtamt ablichten lassen - mehr war nicht mehr zu bekommen, also keine Aussage über die Bodenbeschaffenheit. Ich weiss dadurch aber wo die tragenden Wände sind. Ich dachte mir das Thema dürfte im Bereich des allgemeinen Interesses liegen, da ja jeder legale Waffenbesitzer mehr oder weniger mit Erscheinungen solcher Art konfrontiert ist - oder sein wird...

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Hi,

ein bisschen was weis ich auch darüber, da ich mal Betondecken gerechnet habe.

Die Verkehrslasten die schon genannt wurden sind wie das Wort schon sagt keine Dauerlasten.

Wenn man eine solche Decke rechnet bestehen die Lasten aus Eigenlast, Verkehrslasten und Einzellasten ( Punkt, Strecken oder Flächenlasten).

der Tresor ist eine Einzellast die normal wenn bekannt mit eingerechnet wird.

Am Auflager muss auch die Pressung der Wand mit berücksichtigt werden die aber normalerweise ausreicht.

Der Estrich ist halt das Problem aber wenn der schon so lange dort steht und nichts passiert ist würde ich mir keinerlei gedanken drüber machen.

Ich versuch's mal folgendermaßen:

Du hast ein Aufstellmaß von 0,5 m x 0,55 m. Nach der Formel "Fläche = Länge x Breite" ergibt sich ein Flächenmaß von 0,275 m² (m x m).

Nun hast Du eine Belastungsgrenze die z.B. mit einer Last vom max. 500 kg je Quadratmeter (500 kg/m²) angegeben wird.

Deine Flächenlast beträgt "Gewicht x Fläche = 370 kg / 0,275 m²= 1345 kg/m²".

Hierbei achte auf die EINHEITEN ! Ein beliebter Fehler...denn Dein Gewicht wird in Kilogramm (kg) und Deine Fläche in Quadratmetern (m²) eingesetzt und die verschwinden nicht irgendwohin.

Beim Vergleich der Vorgabe und Deines Wertes ergibt sich eine erheblich Diskrepanz, sprich Überlastung.

Leute nochmal

das da oben ist Statisch volliger Quatsch, ausser er stellt 3.63 Tresore neben einander auf, das gibt dann wieder den 1m².

der Tresor wiegt 370kg und gut ist. Diese 3,7kn/m² gehen auch so in die Berechnung ein.

Gruss

voyager

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Wenn Du Dir Sorgen machst, warum dann nicht mit dem Tresor in den Keller???? Auf der Bodenplatte dürften auch die schwersten Tresore nichts ausmachen!? Oder irre ich mich da????

Das geht nicht. Der Schrank steht in meinem Arbeitszimmer - Immer unter direkter Kontrolle. Ich habe mal gelesen, dass besagte Bodenplatten nicht viel nützen, da sie, wenn sie ihren Zweck wirklich erfüllen sollen, ein beträchtliches Eigengewicht hätten - es sei denn sie wären aus Titan, was aber weder zu bekommen noch zu bezahlen ist...

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Das geht nicht. Der Schrank steht in meinem Arbeitszimmer - Immer unter direkter Kontrolle. Ich habe mal gelesen, dass besagte Bodenplatten nicht viel nützen, da sie, wenn sie ihren Zweck wirklich erfüllen sollen, ein beträchtliches Eigengewicht hätten - es sei denn sie wären aus Titan, was aber weder zu bekommen noch zu bezahlen ist...

Ich habe mir eine Lastverteilung aus 10cm Kanthölzern gebaut. Ein Gespräch mit einem Statiker ergab auch, daß Lasten im 45 Grad Winkel

sich verteilen (nach unten "strahlen?"). So hast du schnell mal 2qm zusammen, auf die sich die Last verteilen kann.

Grüße

Edit: Wenn die Last an einer tragenden Wand steht, "fließt" ein gewisser Teil (25-30%?) des Gewichts auch in Diese (IMHO).

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Das geht nicht. Der Schrank steht in meinem Arbeitszimmer - Immer unter direkter Kontrolle. Ich habe mal gelesen, dass besagte Bodenplatten nicht viel nützen, da sie, wenn sie ihren Zweck wirklich erfüllen sollen, ein beträchtliches Eigengewicht hätten - es sei denn sie wären aus Titan, was aber weder zu bekommen noch zu bezahlen ist...

Hi Mayor,

da hast Du glaub ich was missverstanden.

Jofa72 meinte mit Bodenplatte die Kellersohle.

Tiefer als Kellerboden geht meistens nicht.

Servus

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Ich habe mir eine Lastverteilung aus 10cm Kanthölzern gebaut. Ein Gespräch mit einem Statiker ergab auch, daß Lasten im 45 Grad Winkel

sich verteilen (nach unten "strahlen?"). So hast du schnell mal 2qm zusammen, auf die sich die Last verteilen kann.

Grüße

Das wäre eine Möglichkeit. Nun steht das Ding aber schon seit 4 Jahren ohne Lastverteiler. "Der Krug geht eben so

lange zum Brunnen bis man bricht"... Ich bedaure heute schon die ganzen Waffenbesitzer die, wenn die Aufbewahrungsarten von heute kuzer Hand und über Nacht mal für unzureichend erklärt werden ( die Hallen der Hersteller stehen schliesslich vol mit VDS EN 1 - 1143 - 1 - deshalb habe ich mir damals lieber GLEICH einen gekauft...), vor dem Problem der Unterbringung stehen werden und Ihre Häuser/Wohnungen mit Eisenbahnschwellen auslegen müssen, um wenigstens die Illusion einer gewissen Überlegenheit gegeüber den verfluchten Tücken der Schwerkraft zu haben - und die dann möglichst nie mehr dicke Leute einladen werden...

Allen, die sich heut und hier darum bemüht haben die Dinge aufzuklären, danke ich herzlichst !!

Freundliche Grüße

Mayor

Das wäre eine Möglichkeit. Nun steht das Ding aber schon seit 4 Jahren ohne Lastverteiler. "Der Krug geht eben so

lange zum Brunnen bis man bricht"... Ich bedaure heute schon die ganzen Waffenbesitzer die, wenn die Aufbewahrungsarten von heute kuzer Hand und über Nacht mal für unzureichend erklärt werden ( die Hallen der Hersteller stehen schliesslich vol mit VDS EN 1 - 1143 - 1 - deshalb habe ich mir damals lieber GLEICH einen gekauft...), vor dem Problem der Unterbringung stehen werden und Ihre Häuser/Wohnungen mit Eisenbahnschwellen auslegen müssen, um wenigstens die Illusion einer gewissen Überlegenheit gegeüber den verfluchten Tücken der Schwerkraft zu haben - und die dann möglichst nie mehr dicke Leute einladen werden...

Allen, die sich heut und hier darum bemüht haben die Dinge aufzuklären, danke ich herzlichst !!

Freundliche Grüße

Mayor

vol(l) und gege(n)über... Sorry

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