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Massives Augenproblem


SVI-Fan

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Hallo erst mal von nem bisherigen Passivleser,

ich leide seit geraumer Zeit unter einem recht sonderbaren Augenproblem und wollte mal fragen, ob hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und/oder Rat geben kann.

Problem ist, daß ich so extreme Abweichung von der "Norm" habe, daß ich außerhalb der Scheibe anhalten muß, wenn ich die Waffe eines anderen Schützen probiere, und andersherum. Das Problem ist reproduzierbar, d.h. der Haltepunkt ist gleichmäßig oben rechts für mich. Soweit so gut, abgesehen vom Schießen habe ich mit Brille 100% Sehkraft, störte also bislang nicht. Jetzt isses so weit, daß ich mit meiner Pistole den Verstellbereich "verlasse"; also, die Kimme steht so extrem ab, daß die Schraube sie nicht mehr richtig sichert. Ich denke, daß das Visier daher auch nicht ganz fest ist. Korn abschleifen wäre schön, es ist aber schon sehr flach. Ich frag mich nun, was das wohl sein könnte. Irgendwie ist mir das ganze optisch - physiologisch ein Rätsel; es gibt ja mind. 3 Fixpunkte, bis der "Strahl" das Auge trifft, und wie auf 25 m eine solche Abweichung zustande kommen kann, weiß ich nicht. Übrigens auch weder mein Optiker noch die Augenärztin, die mir zu Kontaktlinsen riet. Die hab ich nicht reinbekommen, und so recht versteh ich auch nicht, was die ändern sollen.

Hat irgendwer ne Idee, was das sein könnte und was ich dagegen tun könnte?

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Hallo erst mal von nem bisherigen Passivleser,

ich leide seit geraumer Zeit unter einem recht sonderbaren Augenproblem und wollte mal fragen, ob hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und/oder Rat geben kann.

Problem ist, daß ich so extreme Abweichung von der "Norm" habe, daß ich außerhalb der Scheibe anhalten muß, wenn ich die Waffe eines anderen Schützen probiere, und andersherum. Das Problem ist reproduzierbar, d.h. der Haltepunkt ist gleichmäßig oben rechts für mich. Soweit so gut, abgesehen vom Schießen habe ich mit Brille 100% Sehkraft, störte also bislang nicht. Jetzt isses so weit, daß ich mit meiner Pistole den Verstellbereich "verlasse"; also, die Kimme steht so extrem ab, daß die Schraube sie nicht mehr richtig sichert. Ich denke, daß das Visier daher auch nicht ganz fest ist. Korn abschleifen wäre schön, es ist aber schon sehr flach. Ich frag mich nun, was das wohl sein könnte. Irgendwie ist mir das ganze optisch - physiologisch ein Rätsel; es gibt ja mind. 3 Fixpunkte, bis der "Strahl" das Auge trifft, und wie auf 25 m eine solche Abweichung zustande kommen kann, weiß ich nicht. Übrigens auch weder mein Optiker noch die Augenärztin, die mir zu Kontaktlinsen riet. Die hab ich nicht reinbekommen, und so recht versteh ich auch nicht, was die ändern sollen.

Hat irgendwer ne Idee, was das sein könnte und was ich dagegen tun könnte?

Das klingt für mich eher nach einem (extremen) Abzugsfehler als nach einem Augenfehler. Wenn eine Waffe auf Fleck oder Spiegel aufsitzend eingestellt ist und ich damit immer unterhalb der Scheibe lande, liegt es nicht am Auge oder der Waffe. Wenn die Waffe 'richtig' eingestellt ist und nicht verrissen wird, schießt sie nun mal (mehr oder weniger) immer auf den gleichen Punkt.

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Hat irgendwer ne Idee, was das sein könnte und was ich dagegen tun könnte?

Kontaktlinsen sind in der Tat ein guter Rat, vielleicht kannst du nochmal in aller Ruhe welche ausprobieren. Ich rate dir zu 1-Monats-Linsen, die sind noch schön weich und sehr angenehm zu tragen.

Ich bin selber Brillenträger und muß auch bei anderen Waffen teilweise ne ganze Ecke weiter unten anhalten. Es kommt bei der Brille aber sehr auf die Stärke und dann noch auf den Brechungsindex des verwendeten Glases an (meins ist zB. hochbrechend, Index 1.8).

Du solltest mit Brille auf jeden Fall versuchen beim zielen "mittig", also ziemlich geradeaus, durch das Brillenglas zu schauen und nicht zu sehr am Rand.

-Valynor

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Das ist zu 99% ein Abzugsfehler. Das gleiche Problem hatte ich nämlich vor noch nicht allzulanger Zeit auch. Du Zielst in die Mitte und triffst unten links. Also hälst Du oben rechts und Du triffst. Leider ist das aber keine Lösung für dieses Problem. Da hilft nur viel üben. Und auf einmal triffst Du auch dahin, wohin Du zielst.

Gruß

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Hallo,

ich denke auch das das ein Abzugsfehler sein wird!? Es wäre aber vielleicht gut wenn du dir eine Irisblende besorgst (leihweise) um die äußeren Faktoren zu minimieren?Dabei ist es natürlich wichtig,dass du diese dann optimal ausrichtest mit nem Trichter.Ausprobieren!!

Gruß Kalle

PS: einem meiner Schützenkameraden hats geholfen

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Hallo SVI Fan

wie die anderen tippe ich auch auf einen Abzugsfehler - daas Augenproblem will ich aber nicht grundsätzlich ausschließen. Ich pflege in diesem Zusammenhang die Schützen auf 5-7 m zu Stellen und von dort schiessen zu lassen und selbstverständlich mische ich mindestens eine Dummy Patrone ins Magazin. Wenn man dann den Schützen aufmerksam beobachtet, kann zu 90 % innerhalb 10 Schuss das Problem gefunden werden.

Versuchs aus gehe nach vorn , denn auf Nahdistanz wirken sich manche Fehler nicht so gravierend aus.

regards trucker

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.... Es kommt bei der Brille aber sehr auf die Stärke und dann noch auf den Brechungsindex des verwendeten Glases an (meins ist zB. hochbrechend, Index 1.8).

...

Ich habe (noch) keine Brille und kann es deshalb nicht recht beurteilen, deshalb die Frage: Kann ein Brillenglas eine gerade Linie (Strahl), die sich optisch komplett an einem Punkt und vor dem Glas befindet, abhängig von der Entfernung unterschiedlich brechen, also praktisch in der Entfernung biegen? Vorstellen kann ich mir das nicht, allerdings hatte Einstein ja auch so was mit der Beugung des Lichts, aber das war doch wohl bei höheren Geschwindigkeiten.

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Hallo erst mal von nem bisherigen Passivleser,

ich leide seit geraumer Zeit unter einem recht sonderbaren Augenproblem und wollte mal fragen, ob hier jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat und/oder Rat geben kann.

Problem ist, daß ich so extreme Abweichung von der "Norm" habe, daß ich außerhalb der Scheibe anhalten muß, wenn ich die Waffe eines anderen Schützen probiere, und andersherum. Das Problem ist reproduzierbar, d.h. der Haltepunkt ist gleichmäßig oben rechts für mich. Soweit so gut, abgesehen vom Schießen habe ich mit Brille 100% Sehkraft, störte also bislang nicht. Jetzt isses so weit, daß ich mit meiner Pistole den Verstellbereich "verlasse"; also, die Kimme steht so extrem ab, daß die Schraube sie nicht mehr richtig sichert. Ich denke, daß das Visier daher auch nicht ganz fest ist. Korn abschleifen wäre schön, es ist aber schon sehr flach. Ich frag mich nun, was das wohl sein könnte. Irgendwie ist mir das ganze optisch - physiologisch ein Rätsel; es gibt ja mind. 3 Fixpunkte, bis der "Strahl" das Auge trifft, und wie auf 25 m eine solche Abweichung zustande kommen kann, weiß ich nicht. Übrigens auch weder mein Optiker noch die Augenärztin, die mir zu Kontaktlinsen riet. Die hab ich nicht reinbekommen, und so recht versteh ich auch nicht, was die ändern sollen.

Hat irgendwer ne Idee, was das sein könnte und was ich dagegen tun könnte?

Ich hatte das Problem in abgemilderter Form . Konnte es beheben mit einem anderen Griff und einem überarbeiteten Abzug mit Triggerstopp. Versuch doch mal eine Trockenübung mit Pufferpatrone , da wird ein Abzugsfehler am besten sichtbar , ggf mit einem Kollegen der im 90 Grad winkel die Mündung im Moment des abschlagens beobachtet.

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Vorweg: Ich glaube auch am ehesten an einen Abzugsfehler!

Trotzdem seien folgende Fragen erlaubt:

Wielange betreibst Du den Schießsport denn schon und mit welchem Waffentypus?

Wielange hats vor Deinem Problem alles normal mit dem Zielen geklappt?

Wie ist Deine Brillenstärke? Schießt Du (mit diesen Problemen) mit, oder ohne Brille?

Bist Du kurz-, oder weitsichtig? Hast Du einen Astigmatismus?

Hast sich Deine Brillenstärke in letzter Zeit geändert?

Vielleicht klappts mit Kontaktlinsen besser! Welche hast Du denn geteste und warum hast sie nicht reinbekommen?

Wann warst denn bei Deiner Augenärztin? Hast Du Dich im Hinblick auf Dein aktuelles Problem von ihr untersuchen lassen?

100% Sehkraft sagen noch lange nichts über Sehbeinträchtigungen aus. Tritt Dein Augenproblem nur beim Schießen auf, oder ist Dir sonst irgendetwas an Deinen Augen aufgefallen?

Hast Du Diabetes? Wie alt bist Du?

Du siehst, eine Menge Fragen, die Du am besten mit DEINEM Arzt durchgehen solltest...

IMI

Ich habe (noch) keine Brille und kann es deshalb nicht recht beurteilen, deshalb die Frage: Kann ein Brillenglas eine gerade Linie (Strahl), die sich optisch komplett an einem Punkt und vor dem Glas befindet, abhängig von der Entfernung unterschiedlich brechen, also praktisch in der Entfernung biegen? Vorstellen kann ich mir das nicht, allerdings hatte Einstein ja auch so was mit der Beugung des Lichts, aber das war doch wohl bei höheren Geschwindigkeiten.

Ich bin zwar kein Optiker, aber zumondest sind Brillegläser zum Rand hin immer schlechter werdend von ihren optischen Eigenschaften.

Ach ja: Nochwas: Schießt der Fredstrater vielleicht mit einer Gleitsichtbrille? Hast Du in letzter Zeit eine neue Brille bekommen?

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... Ich bin zwar kein Optiker, aber zumondest sind Brillegläser zum Rand hin immer schlechter werdend von ihren optischen Eigenschaften. ...

Aber dann doch auch immer noch an einem bestimmten Punkt gleichmäßig und nicht entfernungsabhängig unterschiedlich brechend, oder doch? Auch mit einer Gleitsichtbrille guckt man nur durch einen Punkt und sieht dann entweder scharf oder nicht. Ich nehme manchmal meine Lesebrille, wenn ich auf dunklen Ständen die Visierung nicht mehr erkennen kann, dann sehe ich zwar die Scheibe arg verschwommen, schieße aber trotzdem insgesamt nicht an andere Stellen als vorher.

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Trotzdem seien folgende Fragen erlaubt:

Wielange betreibst Du den Schießsport denn schon und mit welchem Waffentypus?

Wielange hats vor Deinem Problem alles normal mit dem Zielen geklappt?

Wie ist Deine Brillenstärke? Schießt Du (mit diesen Problemen) mit, oder ohne Brille?

Bist Du kurz-, oder weitsichtig? Hast Du einen Astigmatismus?

Hast sich Deine Brillenstärke in letzter Zeit geändert?

Vielleicht klappts mit Kontaktlinsen besser! Welche hast Du denn geteste und warum hast sie nicht reinbekommen?

Wann warst denn bei Deiner Augenärztin? Hast Du Dich im Hinblick auf Dein aktuelles Problem von ihr untersuchen lassen?

Meine Frau (Optikerin) fragte ergänzend, ob möglicherweise ein Stellungsfehler / Schielfehler vorliegt. Sie sagte, dass das zu solchen Zielproblemen führen kann - selbst wenn man beim Zielen nur leicht aus der optischen Mitte des Brillenglases herauskommt.

Edit: Hast Du Deinen Brillenpass da? Vielleicht kannst Du den einscannen, oder die Werte abschreiben?

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Hi,

Ich kann zwar nicht zuordnen, woher das Problem kommt, aber ich kenne jemanden mit einem ähnlichen Knick in der Oprik. Der Vorbesitzer meines VL-Revolvers hatte ein so merkwürdiges Korn montiert, dass bei mir (und mehreren anderen Schützen) der Haltepunkt links oberhalb des Scheibenhalters lag, um dann die 10 zu treffen. Neues Korn drauf, und gut.

Das Interessante dabei: Er hat mir das im Voraus angekündigt, und es ist bei ihm so genau reproduzierbar, dass er mit diesem "Knick in der Optik" schon Deutscher Meister (Perkussionsrevolver) geworden ist, und mit der Perkussionspistole regelmäßig um den Titel mitschiesst... Es muss also kein Problem sein, ist halt "anders".

Gruß,

Grayson

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Guten Tag

Ich bin Brillenträger, leichte Kurzsichtigkeit + minimale Hornhautverkrümmung und habe mit Gewehr und Pistole eine Treffpunktverlagerung nach links.

Bei der Pistole sind's auf 25 m ca 5 cm horizontal nach links. Beim Gewehr auf 300 meter ca. 15 cm nach links. Dieses Phänomen tritt nur bei Benutznung von Kimme/Korn oder Dioptervisierungen auf. Beim Schiessen mit ZF mit und ohne Brille sind keine Abweichungen festzustellen.

Auch das wechseln der Sehbrille zur Sehsonnenbrille bringt Treffpunktverlagerungen da diese beiden Brillen nicht die selbe Linsenform haben.

Wir tragen in unserem Verein mehrer "Plauschwettkämpfe" aus bei welcher alle Schützen mit gleichen Waffentyp schiessen, welche von alle vom gleichen Schützenmeister eingeschossen wurden. 3 Probeschüsse, der Rest des Programms mit Haltepunktverlagerung. Da stellen wir regelmässig Abweichungen der Trefferlage bei Brillenträger fest.

Nur mit Rotpunktvisieren und ZF taucht das Problem nicht auf.

Sehbrillentragen hat definitiv einen Einfluss auf die Lage der Treffer wenn mit Standard Visierungen Geschossen wird.

Starke Treffpunktverlagerung nach unten rechts, deutet jedoch auf Verreissen des Abzuges oder auf krampfhaftes Halten der Pistole.

Die von Trucker erwähnte Methode mit der Dummypatrone auf jedenfall ausprobieren. Dich dabei von einem Erfahrenen Schützen beobachten lassen, besser noch gleich filmen so siehst auch du wo - falls vorhanden - der Fehler liegt.

Zweite Methode du hälst die Pistole /das Gewehr und zielst und der gute Schütze löst den Schuss aus.

Sollte sich dein Sehfehler als Hauptursache der Abweichung heraustellen, solltest du Dir die Anschaffung einer Schiessbrille überlegen, das löst solche Probleme dauerhaft.

Was noch interessant wäre, schiesst Du mit beiden Augen offen? Mit blende fürs nicht Zielende Auge oder ohne Blende? Bei Antwort: Beide Augen offen ohne Blende überprüfe mal welches Deiner Augen das Dominante ist. Du könntest einer der 10% Menschen sein die kein dominantes Auge haben. Da hilft ein 1cm x 1cm Quadrat aus halbtransparentem Klebband auf der Brille um das Problem zu lösen.

Zu seltsamen Kornen : Ich hatte einen K31 mit dem ich absolut nicht traff, glücklicherweise kannte ich den Vorbesitzer. Der hat mir dan erklärt, das er seinen K31 auf den unteren linken Scheibenrahmen genullt hat. Somit hatte er einen Haltepunkt der es im erlaubte die horizontale und vertikale Abweichung zu kontrollieren und minimieren. Macht Sinn, so hat er einen rechten Winkel als Haltepunkt und der ist einfacher zu reproduzieren als Schwarz 6.

Da ich bei Dienstgewehren ein Purist bin habe ich Korn/Kimme wieder in den Ursprungszustand zurück versetzt.

Swissghost

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Ich versteh' da grade etwas nicht als Nicht-Brillenträger, würde es aber gerne, vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen:

Für gewöhnlich ist es ja nun so, dass Zielscheibe-Korn-Kimme-Auge eine Linie bilden sollen.

Licht geht nicht von allein um die Ecke, also selbst wenn das Auge nicht 100%ig ist, dann muss dennoch die Linie Scheibe-Korn-Kimme die selbe sein, oder nicht?

Wenn also der Lichtstrahl auf dieser Achse vom Auge nicht "normal"(zentrisch) erfasst werden kann, so müsste doch eine etwas andere Kopf- bzw. Augenhaltung bzw. die Korrektur der Augenachse (über Brille oder Kontaktlinsen) die beste Lösung sein?

Ich verstehe nicht ganz welchen Einfluss das auf die Visierung haben soll, da doch die eben genannte Achse Scheibe-Korn-Kimme (eigentlich) gleich bleiben sollte?

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...

Für gewöhnlich ist es ja nun so, dass Zielscheibe-Korn-Kimme-Auge eine Linie bilden sollen.

Licht geht nicht von allein um die Ecke, also selbst wenn das Auge nicht 100%ig ist, dann muss dennoch die Linie Scheibe-Korn-Kimme die selbe sein, oder nicht?

...

Das habe ich (siehe meine ersten Posts) auch so gesehen, ich bin also nicht der einzige mit 'ungeknickter' Logik. :s75:

Seht ihr 'geknickten' Gucker (nicht bös gemeint, weiß nicht wie ich es anders ausdrücken soll) denn auch ein straff gespanntes, gerades Stahlseil mit einem Knick?

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Es gibt am Auge Veränderungen wodurch z.B. gerade Linien als Wellen wahrgenommen werden. Das stört auch beim Schießen - ich hatte mal einen Patienten der seinen Sehfehler beim Schießen entdeckte.

IMI

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Es gibt am Auge Veränderungen wodurch z.B. gerade Linien als Wellen wahrgenommen werden. Das stört auch beim Schießen - ich hatte mal einen Patienten der seinen Sehfehler beim Schießen entdeckte.

IMI

Gerade? Also an der Linie entlang gesehen? Ist es physikalisch denn möglich in unterschiedlichen Entfernungen mal an einem geraden Gegenstand entlang und mal drunter oder drüber zu gucken ohne den Blickwinkel zu ändern?

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Ich tippe auf einen Abzugsfehler, genauer das Mucken.

Eine Möglichkeit das rauszufinden ist, sich von einem Bekannten auf dem Stand eine Pufferpatrone ins Magain "mogeln" zu lassen. Dann siehst Du ganz schnell, ob Du eventuell unbewusst zuckst, weil der Schuß erwartet wird. Wenn Du die Pufferpatrone drin hast, siehst Du sofort wie Du zuckst.

Üblicherweise schießen Leute, die Mucken wesentlich besser mit DA, da man da auch nicht "weiß" wann es knallt.

Probier es einfach mal aus!

TheHun

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Ich kenne das Problem, es tritt auf wenn die Augenhintergründe unterschiedlich lang/geformt sind. Dann zentrieren die Augen nicht auf den selben Punkt. Schliesst Du dann ein Auge so verrutscht das Bild. Sind beide Augen geöffnet wird der Fehler vom Gehirn verrechnet. Je älter Du wirst umso mehr fällt das auf.

Der Optiker kann das Feststellen, indem Du eine Brille mit einem Punkt und einem Kreuz auf den Linsen bekommst. Bei Normalsichtigen liegt der Punkt in der Mitte des Kreuzes, andernfalls daneben. Beste Korreturmöglichkeit ist sich ein ein angepasstes Korn, das dir ein Büma entsprechend anpassen kann. Was auch gehen könnte ist ein Ghostring.

http://www.mountsplus.com/miva/merchant.mv...GLO/AGS-GLO-125

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Ich kenne das Problem, es tritt auf wenn die Augenhintergründe unterschiedlich lang/geformt sind.

Und was passiert, wenn man so guckt, bei einem Laserpointer? Wenn man einen normalen Pointer an die Kanone klebt und einen 'Normalsichtigen' ausrichten läßt, wo landet dann der Punkt bei 'geknicktem Sehen'?

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Und was passiert, wenn man so guckt, bei einem Laserpointer? Wenn man einen normalen Pointer an die Kanone klebt und einen 'Normalsichtigen' ausrichten läßt, wo landet dann der Punkt bei 'geknicktem Sehen'?

Ich kann Dir zumindest sage, wo Du und Deine "Kanonen" landen werden.

Solche Aktionen führen bestenfalls dazu, sich gar keine Sorgen mehr um Zielfehler zu machen. :peinlich:

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Hallo und erst mal vielen Dank an alle Schreiber.

Verschiedene Fragen wurden gestellt - ich versuch mal zusammenzufassen.

- Abzugsfehler - nein, daran liegts definitiv nicht. Weil, den hab ich noch dazumanchmal, merks aber normalerweise. Den Trick mit der Pufferpatrone kenn ich. Habe bislang auch LuPi und KK geschossen, da war es dasselbe, aber die LuPis und GSP's haben halt nen weiteren Verstellbereich an der Kimme als das an der 2011.

- Augenwerte: Kurzsichtig, links sowas wie 1,75 rechts 1,25-2,5 Cylinder + Astigmatismus.

- Kontaktlinsen: ich habs fast einen Monat lang jeden Tag versucht. Ich bekomm die dinger einfach nicht rein, der Lidreflex geht nicht weg.

- Aimpoint: durfte ich einmal probieren. Haltepunkt war perfekt, mußte nichts verstellen. Dito für Zielfernrohr.

Das mit dem Winkel / Kopfhaltung ist mir auch aufgefallen. Kleine Variationen, infolgederen ich z.B. den Kopf leicht Richtung Schulter neige, wirken sich sofort aus. Seitdem versuch ich, den Kopf grade zu lassen. Neulich sogar mal auf das schlechtere, aber wenigstens konstante linke Auge umgestellt aber so richtig komfortabel war das auch nicht.

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Ich kann Dir zumindest sage, wo Du und Deine "Kanonen" landen werden.

Solche Aktionen führen bestenfalls dazu, sich gar keine Sorgen mehr um Zielfehler zu machen. :peinlich:

Nur die Ruhe, so wie ich Thomas bisher gelesen habe, war das eine rein akademische Frage. Stell Dir die Frage mit einem Laser-Schußtester in Patronenform vor, der ganz legal verkauft werden kann und als Patrone in die Waffe geladen wird, und beim Schuß einen Laserstrahl durch den Lauf schickt. Das Laserzielgeräte verboten sind, wissen wir alle, und keiner hat einen Rat in die Richtung gegeben.

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Willkommen im Club, denke mal wir haben dasselbe Problem, ich muss bei allen KW die Kimme extrem nach rechts drehen um was zu treffen, andere Schützen die meine Waffen schiessen treffen immer ca. 15cm neben den Haltepunkt, dito wenn ich mit fremden KW schiesse. Abzugsfehler merke ich, die verreise ich gern nach unten, daher kommts nicht. Der Augenarzt meint es könne von der Hornhautverkrümmung kommen, hatte aber vor ca. 17 Jahren auch mal eine Laserbehandlung der Augen, könnte also auch daher kommen,............

gruß emmi

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