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IGNORED

Da kommt Freude auf


Tommily

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Typischer Fall von 'overkill'.

Da hat wohl jemand zuviel Black Hawk Down geguckt. Ein sauberer Schuss durch den Motorblock ;)

Ne 50 BMG gegen einen Menschen ist doch ineffektiv.

Aber die werden sich schon was überlegt haben wozu sie das brauchen. Und wer die Munition schleppt wenn man kein Fahrzeug dabei hat :rolleyes:

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Typischer Fall von 'overkill'.

Da hat wohl jemand zuviel Black Hawk Down geguckt. Ein sauberer Schuss durch den Motorblock ;)

Ne 50 BMG gegen einen Menschen ist doch ineffektiv.

Hä??? Ineffektiv? Ich möchte nicht da stehen wo das Ding einschlägt. .50 BMG ist Standard für Long Range Sniper Rifles. Du triffst Dein Ziel auch noch auf 2 km Entfernung oder auf kürzere Distanz durch Sachen hindurch, die für Gewöhnlich als Deckung angesehen werden (Sandsäcke, Mauern, Stahlplatten). Und wie effektiv das ist!

Grüsse,

Zeno

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Ist von Discovery Channel "Future Weapons" meist etwas reisserisch gemacht. Quasi eine Art "Galileo" für Menschen ohne Waffen-Blockade im Kopf. Wird es wohl kaum im Deutschen Fernsehen geben, den Aufschrei der Gutmenschen kann ich mir gut vorstellen, vor allem da die Sendung aus dem ganz bösen USA kommen...

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Mal sehen, wie viele hier noch ihre CS Erfahrungen zum Thema .50 posten. :rotfl2:

TheHun

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Guest Matze82

Gibt's da nicht bald das Kaliber .416 als Nachfolger? Soll ja aussenbalistisch auch besser sein. Ich glaube die Visier berichtete letztes Jahr mal darüber....

Abgesehen davon wurde das Barett als in der Tat 'overpowered' eingestuft... :00000733:

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Durch Deckung hindurch. Aha. Hast du ihn mit deinem Supermann Röntgenblick gesehen?

Oder hälst du einfach rein?

Nochmal, ineffektiv heisst nicht, dass bei einem Treffer die gewünschte Wirkung nicht eintreten würde.

Ineffektiv heisst, das es -zu teuer - zu schwer -völlig überzogen ist mit einem Geschoss dieses Ausmaßes auf einen einzelnen Menschen zu schiessen. Wobei das jetzt nicht aussagen soll, dass ich es gut finde auf Menschen zu schiessen.

Und das hat nichts mit meiner CS Erfahrung zu tun. Auch wenn die reichlich vorhanden ist.

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...

Nicht schlecht !!

Doch "schlecht". Klassische Übertreibungen, die irgendwelche Dummvögel wieder glauben werden.

... Ich möchte nicht da stehen wo das Ding einschlägt... .
Mir hat es schon nicht gefallen, aus einer LuPi mit dem "F" angeschossen zu werden und das Bleifragment, das nicht nur die 25m hin zum Klappfallziel, sondern auch wieder mehr als 25m weit den Weg zurück fand, hatte mir auch etwas mehr als Kopfschmerzen bereitet. 

Ist scheiß egal ob .50 BMG oder .22 lr, ich will niemals DA stehen. 

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Guest GenmanipulationKlonen

Die Barrett ist kein "Sniper Rifle" - dazu schiesst sie zu schlecht...

Es wird als 'Special Applications Scoped Rifle' geführt, was übersetzt 'Anit Material Rifle' heißt.

Was gerade dieses Gewehr so besonders macht ist das hier:

Mk211_Raufoss.jpg

Deren Wirkung sieht man in dem Video...

Wenn man es mal - ausversehen - schafft auf den 2400m einen Menschen zu treffen, dann ist die psychologische Wirkung gerade auf die nahen Zuschauer 'umwerfend'...

Wenn man mal die echten Berichte über die Long-Range-Schüsse mit der Barrett liest, dann kommen vom Schützen immer die Sprüche 'Zufall' 'selber nicht mit gerechnet' 'nach dem 10 Schuss' 'wollte möglichst in die Nähe treffen, um sie zu erschrecken'...

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Was mir am Bericht fragwürdig erscheint, ist die Vorstellung, daß eine AK 47 mit Munition Kaliber .308 (7,62x51) betrieben wird. War da nicht etwas mit 7,62x39 ? Insofern: Vorsicht mit selbsternannten Experten.

Korrekt ist, daß die US Army die Barrett als Infanteriewaffe einsetzt, um auch leichte gepanzerte Fahrzeuge zu bekämpfen. Im Moment wird wohl auch von Barrett im Kaliber 20 mm geforscht.

Die Marine-Snipers haben mit der Waffe einen anderen Kampfauftrag, da steht wohl die Reichweite mehr im Vordergrund als die Materialwirkung.

Die Kanadier, die einige Sniper-Teams in Afghanistan hatten sind übrigens mit Accuracy-Waffen im Kaliber .338 Lapua Magnum ausgerüstet, einige sind für besondere Leistungen durch die amerikanischen Befehlshaber auch ausgezeichnet worden.

Sportlich werden Barrett-Waffen von der .50 Caliber Association genutzt. Die schießen in der Wüste von Arizona dann über 1 Meile auf meterhohe Ziele. Bei uns findet man kaum Stände, die für .50 BMG zugelassen sind. E0 ist bei etwa 9.000 J, das ist etwa 5x E0 einer .308 Win

Sand ist ein hervorragender Schutz, gegen "normale" Gewehrkaliber helfen bereits wenige (2-3) Dezimeter. Gegen eine .50BMG würd' ich mich bereits hinter 80 cm Sand sicher fühlen. Durchdringungseigenschaften von Zielen können aber auch wieder ganz anders sein. Gut, daß ich das als Sportschütze gar nicht wissen muss.

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Was gerade dieses Gewehr so besonders macht ist das hier:

Mk211_Raufoss.jpg

Und wenn du damit einen Menschen triffst und geschnappt wirst kommst du nicht mal in den Genuss eines Standgerichts.

Und das zu recht: Wenn das nicht gegen die Haager Landkriegsordnung verstösst, dann kannst du auch wieder die "gute, alte" Kolonial-Anti-Neger-munition mit Glasfüllung rausholen...

Völlig überzogen. Überlegt mal, wieviel Zeit so ein Geschoss braucht, um 2 Km zu fliegen, und was das Ziel in der Zeit alles treiben kann. Ich sag nicht dass treffen unmöglich ist, aber ich sage dass es reine Glückssache ist, solange das Ziel nicht irgendwo festgeschnallt ist.

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Herbststurm,

was bitte ist an HE-Munition mit Hartkern nach Haager Landkriegsordnung verboten? Auf Menschen zu schießen? Klar.

Aber dann müssten auch sämtliche Granatpatronen für Kampfpanzer und SPz verboten werden. Denn mit denen wird (im Kriegseinsatz) auch auf Menschen geschossen. Oder meinst du, der Kommandant bzw Richtschütze denkt großartig über die Haager Landkriegsordnung nach, wenn er sich in einer Bedrohungssituation wehren muss? Glaubst du, wenn ein Panzer zur Unterstützung herangezogen wird, um einen entdeckten Scharfschützen auszuschalten, daß da jemand großartig über Genfer Konvention, Haager Landkriegsordnung usw nachdenkt? Das Ziel ist bekannt, und ist auszuschalten. Und bevor vielleicht noch mehr Kameraden durch einen gut verbarikadierten Scharfschützen oder ein MG-Nest draufgehen, haut der Panzer da mal kräftig auf den Busch, notfalls auch mit Hartkern-HE.

Das Barret ist, wie weiter Oben bereits geschrieben, als A(nti) M(aterial) R(ifle) ausgeschrieben. Das ist auch seine Hauptverwendung.

Was aber nicht zwangsläufig bedeutet, daß es nicht auch gegen Weichziele auf größere Entfernung eingesetzt wird. Und dem Ziel dürfte es reichlich egal sein, ob es nun von einem konvetionellen Geschoss oder einem HE+Hartkern-Geschoss gestreckt wird. Das Ergebnis eines Treffers durch einen Scharfschützen dürfte in der Masse das Gleiche bleiben und ziemlich entgültig sein.

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was bitte ist an HE-Munition mit Hartkern nach Haager Landkriegsordnung verboten? Auf Menschen zu schießen? Klar.

Explosivgeschosse für Infanteriewaffen zu verbieten war mit die ursprüngliche Absicht der Ordnung. Und da können sies zehnmal antimaterial-waffe nennen, der Einsatz gegen ungepanzerte Ziele ist ein Kriegsverbrechen.

Artikel 23, Absatz e:

"(... ist namentlich untersagt:) ... der Gebrauch von Waffen, Geschossen oder Stoffen, die geeignet sind, unnötig Leiden zu verursachen."

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Was mir am Bericht fragwürdig erscheint, ist die Vorstellung, daß eine AK 47 mit Munition Kaliber .308 (7,62x51) betrieben wird. War da nicht etwas mit 7,62x39 ?

Er sagt aber im Film "This is the .308" nicht "This is the .308 Winchester" und .308 ist 7,62mm. Allerdings bezeichnet man in den USA üblicherweise die AK47 mit dem sonst unüblichen metrischen Maßen als "7,62mmx39".

Die Barrett ist kein "Sniper Rifle" - dazu schiesst sie zu schlecht...

Es wird als 'Special Applications Scoped Rifle' geführt, was übersetzt 'Anit Material Rifle' heißt.

Hhm,

abgesehen von der Tatsache das "Special Application Scoped Rifle" erst mal halbwegs wörtlich "Zielfernrohr-Gewehr für spezielle Anwendungen" heißt trifft man bei der US-Army auch auf die Bezeichnung M82 bzw. M107 LRSR was "Long Range Sniper Rifle" heißt. Bei der Bundeswehr wird das ganze übrigens z.Zt. als Gewehr großer Reichweite G82 im Rahmen des IdZ-Programms eingeführt. Gem. Aussagen aus der Erprobung, weil man damit im Vergleich zu Einzelladern- und Repetiergewehren bei geringfügig schlechterer Präzision deutlich mehr Feuerkraft hat.

Und ja, damit schießt man auch auf einzelne Personenziele, genauso wie man das auch mit einer 20mm oder 35mm Maschinenkanone tun würde, wobei man noch nicht einmal gegen das humanitärem Völkerrecht in bewaffneten Konflikten verstößt, weil es dort um Munition geht, die unnötiges Leiden verursachen. Eine Spreng- oder panzerbrechende Sprengpatrone fällt da nicht ohne weiteres drunter.

Gruß

Bounty

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Und ja, damit schießt man auch auf einzelne Personenziele, genauso wie man das auch mit einer 20mm oder 35mm Maschinenkanone tun würde, wobei man noch nicht einmal gegen das humanitärem Völkerrecht in bewaffneten Konflikten verstößt, weil es dort um Munition geht, die unnötiges Leiden verursachen. Eine Spreng- oder panzerbrechende Sprengpatrone fällt da nicht ohne weiteres drunter.

Richtig....

An der Definition des "unnötig Leiden verursachens" scheiden sich die Geister. Meiner Meinung nach eine Formulierung einer vergangenen Zeit, über deren Bedeutung vermutlich die damaligen Verfasser nicht wirklich wußten. Geprägt von der heldenhaften Idee, dass jeder Soldat im Gefecht durch sauberen Brustschuss zu Tode kommt, wurde dieses Ideal schnell von der technischen Entwicklung eingeholt. Maschinengewehrsalven, Artillerie, Granatsplitter, Minen...

Jede Verwundung verursacht, wenn es nicht sofort zum Tod kommt, Leiden. Vielleicht also besser von nem .50er Sprenggeschoss zerrissen werden, als elendig an ner Verwundung durch ein 9mm Vollmantelgeschoss zugrunde gehen.

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Richtig....

An der Definition des "unnötig Leiden verursachens" scheiden sich die Geister. Meiner Meinung nach eine Formulierung einer vergangenen Zeit, über deren Bedeutung vermutlich die damaligen Verfasser nicht wirklich wußten.

Das wohl schon, allerdings sind damit imho Dinge wie "Dum-Dum"-Geschosse gemeint, die eben gezielt eingesetzt werden um eine besonders böse Verwundung zu erzielen. Ähnlich wären Geschosse zu betrachten die extra "vergiftet" wären (damit meine ich jetzt nicht die Uran-Geschosse), also mit Quecksilber etc. damit sich die durch das Geschosse geschaffene Wunde nicht heilen läßt bzw. entzündet.

Panzerbrechende Sprenggeschosse werden hingegen z.B. gegen leicht gepanzerte Fahrzeuge und Ziele hinter Deckungen eingesetzt, um sowohl Splitter als eben auch panzerbrechende Wirkung im Ziel zu haben. Sie machen somit nichts anderes als wenn gleichzeitig ein "normales" Wuchtgeschosse (panzerbrechend) und ein Sprenggeschoss im Ziel eintreffen würden und beides ist definitiv zulässig.

Vgl. die Aussage zur Heimtücke und Perfidie, damit ist auch nicht verboten, den Feind zu überraschen und sich in den Hinterhalt zu legen!

Und um nun das Niveau wieder auf eine normale niedrige Ebene zu bringen:

"Bei 12,7mmx99 ist es imho ziemlich egal ob Du ein Sprenggeschoss, ein unterkalibriges Sabot mit Wolframkern oder ein 750 grs A-Max Matchgeschoss genau vor den Dassel kriegst, der Tag ist in jedem Fall gelaufen!" :o

Gruß

Bounty

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Na wobei wir bei der Frage wären, ob beim Einsatz gegen Terroristen oder auch Untergrundkämpfer wie Taliban, die eindeutig keine Kombattanten sind, überhaupt das HVR etc greifen.

Wenn dies nicht der Fall ist, dann kann man einsetzen zu was man lustig ist oder von was man sich die beste Wirkung auf ein Weichziel, das mit Sprengstoff beladen auf einem zusteuert, erwartet. Diese Wirkung sollte möglichst rasch und heftig sein. VM sind da an der falschen Stelle.

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Na wobei wir bei der Frage wären, ob beim Einsatz gegen Terroristen oder auch Untergrundkämpfer wie Taliban, die eindeutig keine Kombattanten sind, überhaupt das HVR etc greifen.

Hui, Gebüsch! :huh:

Dat is aber ne janz gefährliche Kiste, die du nu aufmachst! Ich ahne, was hier gleich passieren wird und wann erstmals eine Karibikinsel, auf der einige Leute "wohnen" die weder wie amerikanische Verbrecher noch wie Kriegsgefangene behandelt werden, angesprochen wird.

Ansonsten:

Das man perfide Waffen etc. nicht einsetzt hat imho nix mit dem völkerrechtlichen Status des Gegenübers zu tun, sondern meiner bescheidenen Meinung nach eher was mit Moral bzw. moralischer Überlegenheit. Sprich: "nur Looser-Typen spielen unfair"!

Gruß

Bounty,

der ggf. mit der Schnellfeuerkanone 35mmx228 und panzerbrechender-/Sprengmunition auf Personen schießen muß, weil er in seinem Dienstwagen nix harmloseres dabei hat! :o

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der ggf. mit der Schnellfeuerkanone 35mmx228 und panzerbrechender-/Sprengmunition auf Personen schießen muß, weil er in seinem Dienstwagen nix harmloseres dabei hat! :o

Na na nicht rausreden....deine P8 zuhause gelassen? :heuldoch:

Im Übrigen war das obige ein wirklich ernst gemeinter Denkanstoß, wobei es die BW wohl eindeutig in Richtung HVR sieht.

Es geht hier auch nicht um fair oder unfair sondern um ggf. zu überleben. Das SS109 (5,56VM) zerlegt sich ja bei entsprechender v0 im Weichziel, ohne daß es jemals ein Aufschrei des Entsetzens gegeben hätte. Bei liveleak kann man sich die Videos der fairen Gegner anschauen. Kulturbereicherer bei der Arbeit/Islam heißt Frieden....meint Claudia Roth

Mit dem kleinen, possierlichen Zipfel einer Karibikinsel, die in wesentlichen Teilen durch eine kommunistische Diktatur beherrscht wird, hat das rein gar nichts zu tun. *zündel*....ist das Wort überhaupt noch politisch korrekt?

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Guest GenmanipulationKlonen
...abgesehen von der Tatsache das "Special Application Scoped Rifle" erst mal halbwegs wörtlich "Zielfernrohr-Gewehr für spezielle Anwendungen" heißt trifft man bei der US-Army auch auf die Bezeichnung M82 bzw. M107 LRSR was "Long Range Sniper Rifle" heißt.

Ja, bei der Army :rolleyes: heißt alles mit ner Optik gleich SniperRifle... Bei Leuten, die für dies Bezeichnung einen Standart verlangen (USMC) darf es nicht mal im Scherz so heissen... Da ist alles mit mehr als 1MOA Streukreis kein SniperRifle mehr...

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Na na nicht rausreden....deine P8 zuhause gelassen? :heuldoch:

Und dann?

Etwa die Lucke aufmachen um die Spatzenflak rauszuhalten?

Wahrscheinlich hat man dann schneller unliebsame Besucher in Auto als einem lieb ist.

Ne dann doch lieber unter Panzerschutz mit 6facher Vergrößerung auf 1500m Kombattanten von Ex-Kombattanten trennen! :gutidee:

Ansonsten und um nicht mißverstanden zu werden:

Wenn es ums nackte Überleben geht, mag die Moral vielleicht erst "nach dem Fressen kommen" trotzdem sehe ich einen Unterschied zwischen Munition die schlechte Stoppwirkung zeigt (dafür aber durch durchschlagen des Zielmediums unbeteiligte gefährdet), Munition die eine größere Stoppwirkung erzielt, dafür aber ggf. schwere Verletzungen beim Angreifer erzeugt und Munition die vorallem bzw. ausschließlich dafür konstruiert ist, unnötige Verletzungen, dauerhafte Verstümmelungen bzw. einen langsamen, qualvollen Tod zu bewirken.

Die deutsche Polizei hat das so langsam nach 100 Jahren "VM only" so langsam kapiert und vielleicht kommt die Bundeswehr auch noch drauf, gerade wo wir im Ausland ja teilweise "Polizeiaufgaben" wahrnehmen.

Gruß

Bounty

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An alle , die argumentieren ".50er Treffer - sowieso Ende": Auch einen .50bmg Treffer kann man überleben - Ein Treffer eines .50bmg mit kombiniertem Spreng-Brand-Geschoss dagegen kaum und wenn dann nur mit schwersten Verletzungen, die einfach nicht notwendig wären zum aussergefechtsetzen.

Die Haager Ordnung stammt aus einer Zeit in dem zumindest der Wille bestand, Krieg mit einer gewissen Ritterlichkeit und Ehrenhaftigkeit zu führen- schon zu sehen an der Ablehnung des Meuchelmordes im Krieg, heute natürlich im Zeitalter der schalldämpferbewehrten und mit dolchmessern ausgestatteten kommandos längst kurios anmutend.

Mann kann die Behauptung aufstellen, dass nach einem totalem Krieg und in einem Zeitalter, in dem ideologisch aufgepeitschte Massen aufeinander gehetzt werden (ja, ich meine Amerikaner und Islamisten) sowieso alles verbrochen wird, was machbar ist. Aber man muss es nicht begrüssen oder propagieren.

Und bei wem da Freude aufkommt, der sollte meiner Ansicht nach mal beim Psychiater vorbeischauen und vielleicht besser gleich da bleiben.

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Explosivgeschosse für Infanteriewaffen zu verbieten war mit die ursprüngliche Absicht der Ordnung. Und da können sies zehnmal antimaterial-waffe nennen, der Einsatz gegen ungepanzerte Ziele ist ein Kriegsverbrechen.

Artikel 23, Absatz e:

"(... ist namentlich untersagt:) ... der Gebrauch von Waffen, Geschossen oder Stoffen, die geeignet sind, unnötig Leiden zu verursachen."

Es gibt auch noch so etwas wie Gewohnheitsrecht im HVR! Und die Frage ob im Irak oder Afghanistan das HVR gilt ist schlichtweg nein, denn dort herrscht kein bewaffneter Konflikt im Sinne des HVR vor, kein Krieg oder ähnliches. Die Alliierten sind Gäste der dortigen Regierungen und helfen nur bei der Bekämpfung von "Kriminellen"

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Haager Landkriegsordnung hin, Genfer Konvention her. Gerne auch die UN-Menschenrechtscarta.

Wenn mir als Soldat im Kampfeinsatz die Kugeln um die Ohren fliegen, neben mir Kameraden getroffen zusammensacken und mir der von Querschlägern, Schrapnells und sonst welchen herumfliegenden Gegenständen aufgewirbelte Dreck in die Fresse klatscht (sorry, aber manchmal ist es vielleicht angebracht, sich drastischer Wortwahl zu bedienen), kurzum: wenn ich mich in einer eheblichen BEDROHUNGSLAGE befinde, will ich in erster Linie eins: ÜBERLEBEN. Und dann ist mir egal, was grad im Patronen-/Granatlager meiner Waffe steckt, der Gegner, der mir und meinen Kameraden nach dem Leben trachtet, bekommt das zu spüren, was mir in der Situation gerade zur Verfügung steht. Und wenn ich dann gerade ein HE+Hartkern-Munition geladen habe, werde ich nicht erst die Munitionssorte wechseln, sondern wähle die Option Waffe heiß entladen, und zwar nach vorn, in Richtung Gegner. Ob sich der getroffene Gegner danach beschwert, ist mir in der Situation sowas von...

Natürlich muss es auch in einem Krieg gewisse Spielregeln geben, natürlich möchte auch ich dem Gegner so wenig Leid wie möglich zufügen (alles andere wäre Barbarei) und natürlich sehe ich im gegnerischen Soldaten auch den Menschen, der nichts anderes möchte als ich, nämlich ÜBERLEBEN. Aber ich werde nicht freiwillig mein Leben geben, nur weil ich möglicherweise gerade nichts Anderes zur Verfügung habe, als HE+Hartkern-Munition. Wenn ich also die Option habe, zu wählen, ob ich drauf gehe, weil ich erst die Munition wechseln muss, oder ob der Gegner draufgeht, weil ich ihm das aufbrenne, was ich grad im Rohr habe, beantwortet sich die Frage, für welche Option ICH mich entscheide, für MICH relativ schnell und ziemlich eindeutig.

Und nein, Herbststurm, ich finde es weder geil, noch erregt es mich in irgend einer Art und Weise, noch würde es mir eine besondere Freude bereiten, meinen Gegner mit einer Munition niederzustrecken, die vielleicht größere Wunden reißt, als konventionelle Munition. Mir würde es ehrlich gesagt, nicht mal Freude bereiten, mich überhaupt mit einer Waffe in der Hand in einem Kampfeinsatz wiederzufinden.

Als ich mich damals entschieden hatte, Berufssoldat zu werden, und auch später, wärend meiner Dienstzeit, wurde ich schon manchmal von Verwandten, Bekannten, Freunden und Kollegen gefragt, was ich machen würde, wenn es zum Tag X, zum Äußertsten kommen würde. Ich habe diese Frage damals, auch vor mir selbst immer so beantwortet: "Ich hätte keine Freude daran, es würde mir keinen Spaß machen und vielleicht würde es mich sogar anwidern, aber ich würde dennoch meine Aufgabe erfüllen."

Die Frage nach der Wahl der Mittel im Kampf hat sich mir nie gestellt. Nicht weil ich mir keine Gedanken darum gemacht hätte, sondern weil mir klar war, daß in einem Kampfeinsatz alles Andere Makulatur werden würde. Da geht es nicht mehr darum, dem Gegner die Hand zu schütteln und ihm viel Glück für das zu wünschen, was da kommen würde, auch geht es nicht darum, sich abends mit dem Gegner vom Nachmittag auf ein Bierchen in der nächsten Kneipe zu treffen und über das gemeinsam Erlebte zu philosophieren. In einem Kampfeinsatz geht es in aller erster Linie darum, diesen zu überleben und dafür zu sorgen, daß von meinen Kameraden so viele wie möglich gesund wieder zurück kommen.

Hör also bitte auf, solche Situation sehen zu wollen, wie einen sportlichen Wettkampf, in dem es klare Regeln gibt und jeder der Beteiligten auf Fairplay bedacht ist. Wenn es ums nackte Überleben geht, ist sich jeder selbst der Nächste, da ist kaum Platz für Fairplay, da gibt es keinen zweiten Sieger und genau darum wird jeder Beteiligte immer das Mittel wählen, welches ihm die größtmöglichen Chancen bietet, die Schei...e zu überleben und gesund nach Hause zurückkehren zu können.

Wenn du mich dafür verurteilst, so ist das Deine Sache, wenn du mir jetzt bescheinigen möchtest, ich sei gestört und gehöre zum Psychologen, dann ist das auch deine Sache.

Aber es wird nichts an der Tatsache ändern, daß in Kriegen und Kampfeinsätzen irgendwann auch der letzte menschliche Zug in den Beteiligten abgeschalten wird und spätestems dann, wenn der Arsch lichterloh in Flammen steht, die Moral über Bord gekippt wird, weil letzten Endes Jeder nur eins will: ÜBERLEBEN

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