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Die Ziele des Schießsports - individuell gesehen..


Guest Mouche

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Hallo Sportfreunde -

durch einen Beitrag im SL 8 Thread fiel wieder mal das Stichwort : Man muß sich über SEINE Ziele im Klaren sein.

Guter Ansatz - nur: Was sind die Ziele? Definiert die nicht jeder für sich ?

Leicht gemacht wäre die heute übliche Sicht der Dinge ==>Disziplin===> Höchstleistung ====> gut ist es !

Diese Sicht der Dinge ist dann wohl in der Rubrik Leistungssport einzuordnen und führt dann zu einer Einstellung die in solchen Schlagzeilen gipfelt : "Pech -NUR Silber ". In meinen Augen eine idiotisch einseitige Auffassung, die die zweitbeste Leistung der Besten in dieser Disziplin als "Pech" bezeichnet.

In vielen Beiträgen hier wird um "Loch in Loch" und "Millimeter Streukreise" gerungen.

Auch eine Sicht der Dinge.

Nun schreibt uns das Waffengesetz in Form seiner Anerkennungskriterien für Verbände ausdrücklich die Förderung des Leistungs- UND Breitensports vor.

Nur : Was ist "Breitensport" im Schießen ? Die Ausnutzung der gesamten Scheibe wohl kaum grin.gif.

Es gibt Fünfkampf und Zehnkampf - im Bereich des Schießsports eigentlich kaum Vergleichbares - zumindest nicht mit größerer Verbreitung. Schade eigentlich frown.gif .

Ich kenne Schützen, die sind mit der Pistole regelmäßig auf der DM - treffen mit dem Gewehr nur mit viel Glück die Mutterscheibe.

Ich kenne Schützen die haben einen Schrank voll Pokale mit dem Gewehr erschossen - mit der Pistole in der Hand sieht ihre Mutterscheibe aus, wie mit der Schrotflinte beschossen.

Beide Arten gelten ohne jeden Zweifel als ernsthafte und ernstzunehmende Schützen und Sportler.

Aber : Vorbilder confused.gif ? Für mich persönlich eher nicht blush.gif .

Ich bin mir natürlich soweit über die theoretischen Grundlagen des Schießsports im Klaren, daß ich weiß, daß absolute Höchstleistungen nur bei Konzentration und Konsequenz möglich sind.

Aber : Ich will das nicht laugh.giflaugh.gif.

Mein persönliches Ziel : Von Luft über KK bis GK in KW und LW, in VL und HL ein jeweils "anständiges" Ergebnis schaffen!

Und - wie ist Eure Meinung zu dem Thema - sozusagen als "olympische Nachbearbeitung" des Themas "Sport".

Was versteht Ihr so darunter ?

Mouche

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Ähm,

kurz ausgedrückt:

Job+Ärger+Stretsch==> pissed.gif

dann ab zum Schießstand mit dem Auto mad.gif und

nach 20-30 Schuß auf der 100m-Bahn ==> smirk.gif

Is' besser als 'ne dreiviertel Stunde Meditation laugh.gificon14.giflaugh.gif

und Spaß macht's auch noch. gr1.gif

Euer

Mausebaer cool.gif

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Nun, ich halte es so, dass ich tatsächlich eine "Hauptdisziplin" habe, die ganz deutlich im Vordergrund steht. Da kann es dann sogar mal passieren, dass ich trainieren gehe obwohl die Lust gerade an dem Tag vielleicht nicht sooo groß ist, aber weil halt ein Wettkampf bevorsteht ...

Alle anderen Sächelchen sehe ich in erster Linie als "Spaß" und sportliche Entspannungsübung. Wenn ich in diesen Disziplinen bei den Vereinsmeisterschaften einigermaßen anständig abschneide, dann reicht mir das. Ich habe aber auch kein Problem wenn jemand sagt: "Ich schieße so gerne, da muss ich nicht auch noch treffen." cool.gif

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Oh, eine Schwere Frage. Aber gewiss ist folgendes:

Ziele,, wie Du schreibst, können sich ändern.

Angefangen hab ich mit dem Schiessport aus rein körperlichen Gründen. Es war für mich einfach schöner und bequemer an einem Abend eine 1300 Gramm Waffe 200 bis 300 mal am ausgestreckten Arm ruhig zu halten als eine Hantel tongue.gif

Als ich dann auch noch was getroffen habe und ich in die Mannschaft aufgenommen wurde haben sich meine Ziele wieder geändert. Zuerst wollte ich einfach nicht der schlechteste der Mannschaft sein. Da ich das nicht war wollte ich eine "Leistungssteigerung" erzielen.

Jetzt bin ich Mannschaftsführer (nicht wegen der Leistung sondern weil andere zu faul sind) und das Ziel ist es im Wettkampf gut zu sein.

Was mich z.B. überhaupt nicht interessiert ist im Training schöne Scheiben zu schiessen und diese dann in den Papierkorb zu schmeissen. Weils eh keinen interessiert und weil man andere nicht nerven will AZZANGEL.gif

Für mich zählt einzig und allein der Wettkampf. Alles dazwischen ist Training und interessiert mich nicht.

Dennoch sehe ich es auf MEINEM Niveau als Breitensport.

Für Leistungssport habe ich viel zu spät angefangen. crying.gif

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In Antwort auf:

Ähm,

kurz ausgedrückt:

Job+Ärger+Stretsch==>
pissed.gif

dann ab zum Schießstand mit dem Auto
mad.gif
und

nach 20-30 Schuß auf der 100m-Bahn
==>
smirk.gif

Is' besser als 'ne dreiviertel Stunde Meditation
laugh.gificon14.giflaugh.gif

und Spaß macht's auch noch.
gr1.gif

Euer

Mausebaer
cool.gif


Wers noch kostengünstiger haben möchte, setzt sich vor seinen PC und spielt "Waldmeister Sause" (gibts auf der T-Online-Homepage zum runterladen als Gratisversion oder für Profis zwei Vollversionen). Das geht so ähnlich wie Moorhuhnjagd, ist aber viel lustiger.

Meine Rekorde: 26.450 bzw. 22.380 bei der Winter Edition chrisgrinst.gif

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Als ich anfing, wollte ich einfach nur mal schießen lernen. Dann hats mir immer mehr Spaß gemacht - und als mir dann noch jemand mal gezeigt hat, welchen grundsätzlichen Fehler ich gemacht habe (Abzug durchreißen), gings immer besser.

Mein Ziel war und ist es, in allen Disziplinen, zu denen ich Waffen habe, mindestens in der Mitte mitzuschwimmen (auf Landesebene) und im Verein einen "Platz" zu belegen.

Die Ansprüche (an mich) ändern sich auch ständig (steigen im Normalfall). War ich zuerst froh, das Schwarze zu halten, reichte mir das bald nicht mehr.

Allerdings wenn ich nicht "gut drauf bin", brauche ich auch nicht schießen zu gehen. Geld- und Munitionsverschwendung. Trefferbild aus der Pistole "unerklärlich" wie mit 00-Buckshot. crying.gif Dann werde ich nur noch unglücklicher. frown.gif

Wenn ich aber mit mir innerlich im Reinen bin, dann steigt durch das Ergbnis mein Wohlbefinden. laugh.gif

Leider habe ich nicht Zeit und Möglichkeit, 3xdie Woche schießen zu gehen. So muß ich auch damit leben, daß meine Ergbnisse eben nicht DM-reif sind. Was solls. Bin eben "Breitensportler". "Ist doch nur ein Hobby"

Mal so ein Schießtraining (wie jetzt vom z.B. DWJ angeboten) mitzumachen, das reizt mich ungeheuer - da kommt man mal aus dem eigenen Saft raus und die eingeübten Fehler werden (hoffentlich) eliminiert. Vielleicht kann ich dann auch mittels Schießen entspannen.

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Falls du auf deinem Wasserweg mit anderen unterwegs bist Vorsich: Reisegruppen über 24 Personen müssen einen Arzt dabeihaben, sofern sie mit dem Schiff anreisen.

Wieviel Schiffe stehen denn normalerweise vor so einem Gasthaus?

Das ist ein Gesetzt das gibts so in Deutschland. Aber ich weiß nicht mehr genau obs 24 Personen waren, könnten auch 25 sein.

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individuell gesehen..das ist wohl der Schlüssel!

In eienr Zeit und einem Hobby in dem die Pinselsortierer ,Vereinsmeier und Korinthenkacker überhand nehmen sollte man sich die Individualität zumindest dann erhalten wenn kein existenzieller Druck von außen kommt.

Der eine ist "Wettkampfgeil" ,der andere will mit seinem Püster pfriemeln bis auch die letzte Schraube seinem harmoniebedürfnis entspricht und wieder einer der knallt auf den laufenden Keiler und träumt sich in die amerikanische Prarie dabei. So what..?!

dann die ,die wirklich nur "ballern" (wie schröcklich grin.gif)laut und mit immer größeren Kalibern und vom Löchlestanzen nix halten weil "Löchle"...ne das müssen Krater sein!

Wie toll könnte es doch sein wenn nicht vorauseilender Gehorsam von einigen Vereinsmeiren so manchen Spass mit absolutistischen Größenwahn und /oder Geschäftemachereinen uns den Spass verderben möchte.

Wir alle wollen Spass daran haben! leider besteht der Spass für einige darin, andere bevormunden zu wollen.Schade!aber wohl nicht zu ändern.

Ich persönlich brauche keine Wettkämpfe,mir ist es schnurz

wie gut oder schlecht andere schießen, solange sie keine zahlenden Schüler sind...und solange sie nicht mit mir auf die Jagd gehen.

Und gute oder schlechte Waffen...?

Nun ,wenn eine Waffe zum Sportgerät mutiert und keinen praktischen Hosenboden mehr hat...dann kanns mir auch gestohlen bleiben.

Individuell ist eben wirklich das Schlüsselwort und dazu gehört vielleicht noch das Wörtchen Toleranz.

Und besser als mausebärchen wirds sowieso niemend auf den Punkt bringen können. icon14.gificon14.gificon14.gif

Wie schade dass einer der wenigen Orte an denen selbstauferlegte (und akzeptierten) Toleranz unter Schützen (trotz mancher Kabbelei)gepflegt wird ,jetzt gefährdet zu sein scheint

deshalb hier mein persönlicher Dank an Tom und WO.

Bunduki

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Der Schiesssport ist eine echte Herausforderung und das ist es was ihn so interessant macht.

Das Finden der optimalen Ladung oder Munition...

Das Finden der optimalen Waffe...

Das Finden des optimalen Rhythmus...

Das Finden der inneren Ruhe für den optimalen Schuss...

Das Beherrschen der Aufregung im Wettkampf...

Das Fachsimpeln mit Gleichgesinnten...

Das Experimentieren und Analysieren...

...

Kurzum - Schiessen ist eine Art Meditation.

Von LP/LG und KK über GK bis VL schiesse ich alles und jede Disziplin hat ihren eigenen Reiz.

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Guest klaus.perlich

In Antwort auf:

Sag ich doch, Meditation ist im Zen, DER WEG DES WASSERS.

chrisgrinst.gifchrisgrinst.gifchrisgrinst.gif


also, bitte - ich bring mein wasser immer aufs wc ...... smirk.gif

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Ich betreib das Schießen auch nich mehr so verbissen wie bis vor Kurzem, strebe auch nicht mehr nach Meisterehren.

Ich schieße eigentlich nur noch gegen mich selber, ist schon schwierig genug crying.gif

Niemand sollte zum Hochleistungssport getrieben werden, es MUSS auch Spass machen!!!!!!!!

Ein Hobby, das keinen Spass macht ist doch nur was für Masochisten, oder chrisgrinst.gif????

Ich jedenfalls lass mir den Spass am Schießen nich durch irgendwelche Vereinsobermotze oder sonstige Gestalten vermiesen.

MfG

AWO425 cool3.gif

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In Antwort auf:

In Antwort auf:

Sag ich doch, Meditation ist im Zen, DER WEG DES WASSERS.

chrisgrinst.gifchrisgrinst.gifchrisgrinst.gif


also, bitte - ich bring mein wasser immer aufs wc ......
smirk.gif


Weißt Du, daß man das Mannesalter beim Urinal ABSCHÜTTLEN erkennen kann !

10 sec Abschütteln 10 Jahre

30 sec Abschütteln 30 Jahre

ab 65 Jahre, leerlaufen lassen bis die Putzfrau kommt.

021.gif

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In Antwort auf:

Ich betreib das Schießen auch nich mehr so verbissen wie bis vor Kurzem, strebe auch nicht mehr nach Meisterehren.

Ich schieße eigentlich nur noch gegen mich selber, ist schon schwierig genug
crying.gif

Niemand sollte zum Hochleistungssport getrieben werden, es MUSS auch Spass machen!!!!!!!!

Ein Hobby, das keinen Spass macht ist doch nur was für Masochisten, oder
chrisgrinst.gif
????

Ich jedenfalls lass mir den Spass am Schießen nich durch irgendwelche Vereinsobermotze oder sonstige Gestalten vermiesen.

MfG

AWO425
cool3.gif


Ich mach beides, Luft und Freie Pistole habe ich Leistungsmäßig betrieben, alles andere wird ohne nennenswertes Training mitgeschossen. Spaß macht beides, man darf nur nicht verkrampfen und nicht versuchen mit Gewalt zu gewinnen.

Ich müßte Lügen, aber ein Sieg macht schon Laune wenn man sich dafür geschunden hat. Man darf nur nicht abheben und den KING LUIS raushängen, dann gehts beim nächsten mal fast sicher in die Hose und man ist wieder auf dem Boden der Tatsachen, ich spreche aus Erfahrung grlaugh.gifgrlaugh.gifgrlaugh.gifrolleyes.gifrolleyes.gif

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Nun Leute -ein paar interessante Beiträge und Meinungen zu dem Thema gab es ja schon wink.gif

Schaun wir mal, ob da noch was kommt laugh.gif

Stellvetretend für andere, interessante Aussagen, hab ich mir da mal den Beitrag meines lieben,bayrischen Sportkameraden Smithy wink.gifwink.gif herausgegriffen :

In Antwort auf:

Was mich z.B. überhaupt nicht interessiert ist
im Training

Für mich zählt einzig und allein der Wettkampf. Alles dazwischen ist Training und interessiert mich nicht.


Das ist jetzt 100 Prozent das Gegenteil meiner Einstellung.

Mich reizt eigentlich nur die rein schießtechnische Herausforderung.Diese oder jene Waffe mit verschiedener Munition oder Ladung zu möglichst guten Ergebnissen bringen-Schießen gegen sich selbst, wie AWO das nennt icon14.gif-das macht mir richtig Spaß.

Wettkampf ist für mich leider mehr eine psychische Herausforderung da ich immer unter meinen Möglichkeiten bleibe rolleyes.gif. Ich schieße wohl Wettkämpfe,da ich für die Mannschaft "gebraucht" werde - ist aber mehr wegen der Teilnehmerzahl als wegen der Leistung chrisgrinst.gif

In Antwort auf:

Für Leistungssport habe ich viel zu spät angefangen.
crying.gif


Da gibt es keinen Zweifel - muß ich bei mir absolut auch sagen.

Die Frage hier ist aber, ob man das unbedingt bedauern soll.

Betrachtet man es rein leistungsbezogen - ist es ein Nachteil,der i.d.R. nie aufzuholen ist.

Andererseits - fängt man den Sport als etwas "gereifter" Mensch -im Bewußtsein,schon weit jenseits der Leistungsebene zu sein- erst an, dann ist es vielleicht doch eher entspannend als fordernd - und somit wieder mehr Breitensport grin.gif

Gibt es hier eigentlich Leute, die ganz bewußt KEINE Langwaffen bzw. KEINE Kurzwaffen schießen ?

Mich würde in dem Fall mal interessieren,welche Fraktion mehr "Totalverweigerer" hat grin.gif

Gruß Mouche

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@ mouche

ich kenne einige,die zu totalverweigerern wurden,da im fortgeschrittenen alter,die körperlichen gegebenheiten nachlassen (augen, ruhiges anhalten usw.usw.)

wir haben einige der älteren vereinskameraden,die beinahe

gar nicht mehr kurzwaffen schiessen,da sie bei ausgestrecktem arm, probleme mit den augen haben (kimme/korn) und sie können auch nicht mehr so gut "ruhig halten". sie schiessen meist nur noch langwaffe aufgelegt,da man hier diese beiden nachteile gut ausgleichen

kann (waffe liegt ruhig und hat ein ZF) auf diese art und

weise kann man diese beiden handikaps gut ausschalten.

wir haben aber auch leute im verein,die kurz und langwaffe

schiessen, aber irgendwann mal festgestellt haben,dieses oder jenes macht mir mehr spass und konzentrieren sich daher

auf diese waffenart....... ich bin baujahr 1958 (manche sagen, ein junger hüpper redface1.gifredface1.gif) ich merke bei

mir aber auch so langsam,dass mir irgendwie die kurzwaffe

mehr spass macht, ich schiesse beides gerne,dass stimmt schon, aber am liebsten kurzwaffe)

viele grüsse

peter

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Ich schieße aus Spaß an der Sache und nur für mich allein. Wettkämpfe interessieren mich überhaupt nicht. Schießen soll entspannend sein und Spaß machen. Wenn ich auf Wettkämpfe trainieren muß, macht mir das keinen Spaß mehr. Außerdem sollte es ja entspannend sein. Und Wettkämpfe sind alles andere als entspannend.

Außerdem hat man auf Meisterschaften mit Sicherheit immer einen Pisser am Nebenstand stehen, der sich auf seine tollen Schießkünste sonst was einbildet. Ein Gentleman genießt und schweigt.

Ich will für mich persönlich ein angemessenes Ergebniss schießen ( alles ab 93 von 100 ist OK ) und dann paßt alles. Was der Rest schießt geht mir sonstwo vorbei.

Außerdem ist es recht nett, wenn man in kleinem Kreis nach dem Feuergefecht dann noch in der Stube ein bisserl zusammensitzt und bei einem Spezi über alles mögliche palavert.

Wettkämpfe kamen für mich eh nur in Frage, weil ich gegenüber der Behörde und dem BSSB einen Grund für eine 3.KW brauchte.

So long

Grüße Sentenced7

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In meinem Fall ist das völlig gekippt:

Anfangs waren Wettkämpfe für mich ein Horror, da mit totalen Leistungseinbrüchen verbunden. Mittlerweile suche ich den Wettkampf geradezu. Den dazugehörigen Wettkampfstress "geniesse" ich regelrecht. Das hat im Laufe des letzen Jahres dazu geführt, dass meine Wettkampfergebnisse den Trainingsergebnissen immer näher kommen.

Mein Fazit: Man kann garnicht genug Wettkämpfe schiessen.

Das alles gilt in meinem Fall für die Kurzwaffe. Bei Langwaffen bin ich gerade dabei, mich vom Totalverweigerer zum sporadischen Schützen hin zu entwickeln. Da fehlt zwar noch eine vernünftige Leistung, aber das wird hoffentlich noch.

Gruss

Bernhard

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Nun lieber bayerischer Kollege Mouche soweit sind wir gar nicht auseinander.

Auch ich bleibe im Wettkampf weiiiit unter meinen Trainingsergebnissen. Aber bei mir ist es so dass mich eben deshalb nur Wettkämpfe interessieren.

Ich habe einfach kein gutes Gefühl eine 97er Trainingsscheibe in den Papierkorb zu schmeissen, wohlwissend dass mit das im Wettkampf wohl nicht mehr wiederfahren wird.

Aber eine 50er Duellserie im Wettkampf freut mich riesig und deshalb schiesse ich lieber Wettkämpfe.

Trainingsergebnisse und Wettkampfergebnisse gleich zu erzielen ist das Ziel crazy.gif

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Ich meine es ist auch eine Frage des Geldbeutels und des Zeitvolumens, das einem zur Verfügung steht.

Wer Zeit und Geld und sonst keine anderen Hobbys , Verpflichtungen hat, der kann halt öfters trainieren,was ja für ernsthafte Wettkämpfe notwendig ist.

Demzufolge kann er auch die Leistung bringen, die die Teilnahme an Wettkämfen reizvoll macht.

Hoher Trainingsaufwand ist auch mit hohen Munitions und Waffenverbrauch verbunden und somit wieder eine Frage des Geldes.

Ich kenne einen Wurftaubenschützen, der noch nicht mal Spitzenschütze sein will, der verfeuert im Jahr für rund 5000 Euro Munition.

Das könnte ich als normaler Arbeitnehmer mit Sicherheit nicht, vom Zeit,Reisekostenaufwand ganz zu Schweigen.

Ich schieße aus Spaß an der Freude,meist wenn ich Zeit übrig habe ( zweischicht- Arbeit ) und wenn ich nicht bei WO alle Beiträge lesen muß chrisgrinst.gifchrisgrinst.gifchrisgrinst.gif

Ich habe übrigens festgestellt, daß Pulverdämpfe irgendwie süchtig machen.

Habe ich lange nicht geschossen, dann BRAUCHE ich den Geruch verbrannten Pulvers wieder, so daß es mich von allein auf dem Schießstand treibt.

Kennt das auch jemand ?? chrisgrinst.gifchrisgrinst.gif

Attila

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Sentenced kommt meiner Einstellung durchaus nahe wink.gif - auch die Theorie von Berniernst hat was für sich icon14.gif.

Selbst Smithy`s nähere Erläuterung (übrigens : Fränkisch statt bayrisch bitte tongue.gif Erwin nicht Eddi ist zuständig grin.gif - nur der Ordnung halber rolleyes.gif) gibt seinem ersten Beitrag jetzt schon einen verständlicheren Hintergrund grin.gif

Nun, Attila - Du bringst hier auch den Sozialfaktor ins Spiel wink.gif : Natürlich ist "Zeit haben" ein wichtiger Bestandteil! Aber Waffenverschleiß oder Munitionskosten als Hindernis für ein ernsthaftes, Wettkampf vorbereitendes Training ist IMHO nur bedingt zutreffend.Wenn es nur das ist,sollt es eigentlich daran bei richtiger Auswahl nicht scheitern.

Waffen sind - von wenigen Extrem Geräten abgesehen (.338 PSG vielleicht mal beispielhaft genannt) - äußerst dauerhaft.Das trifft insbesondere auf die im althergebrachten Sportbereich eingesetzten Typen zu. Du kannst eine SpoPi, ein KK Gewehr, eine FP - oder, mein Bereich eher - eine gute VL Waffe kaum "totschießen". Die Verbrauchskosten im Bereich KK, VL oder GK Kurzwaffe-im gängigen Bereich- sind auch mit kleinerem Geldbeutel bezahlbar.

Wer auf`s Geld schauen muß- und wer muß das nicht heutzutage rolleyes.gif- der soll halt schon bei der Waffen und Disziplin-Auswahl auch die Verbrauchskosten im Auge haben:9 Para und .45 ACP laufen in derselben Disziplin - aber 9X19 ist halt billiger zu kriegen tongue.gif..357 und .44 Mag. dito.

So mal als Zwischenergebnis festgehalten: Es zeigt sich hier sehr deutlich, daß man mit vielerlei und durchaus ernsthaften Einstellungen den Schießsport betreiben kann.

Man wird nicht gleich zum nicht mehr ernst zu nehmenden Ballerer oder verliert seine Sportschützen-Eigenschaft wenn man die ziemlich einseitig Wettkampf orientierte Sicht der Behörden und Verbände nicht vollauf teilt grin.gif.

Mouche

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