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IGNORED

Vorauseilender Gehorsam???!


taxus

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Bei meinem heutigen Besuch eines Waffengeschäftes in der ältesten Stadt von BW (Schwaben) wurde ich beim Betreten der Waffenabteilung vom dortigen Verkäufer gefragt, ob ich Inhaber einer WBK sei.Ab sofort dürfe man nur noch Besucher mit einer WBK Zutritt zur Waffenabteilung gewähren (auf Anordung des Ordnungsamtes). Etwas irritiert versicherte ich, dass ich mehrer WBK´s besitze - just aber keine bei mir führe.

Frage: Ist mir irgend etwas entgangen - oder handelt es sich hier (hoffentlich) nur um einen "Vorauseilenden Gehorsam"?

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Das wäre ja mal was ganz neues !

Da eine solche Massnahme meiner Meinung nach schon an

Geschäftsschädigung grenzt,kann ich mir nicht vorstellen,

dass ein Ordnungsamt sich solch eine Sauerei erlaubt. gaga.gif

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Unglaublicher Vorgang!!!

Entweder, da gibt's was, was dem O-Amt die Möglichkeit eröffnen würde, den Laden dichtzumachen, oder der Inhaber hat ein Problem mit seinem eigenen Gewerbe. Denn sonst ließe er sich nicht derart Geschäftsschädigendes aufdrücken...

Ronald

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In Antwort auf:

Bei meinem heutigen Besuch eines Waffengeschäftes in der ältesten Stadt von BW (Schwaben)


Dürfen die Nichtschwaben den Namen der Stadt erfragen, ohne erst diverse Chroniken miteinander vergleichen zu müssen?

Das wäre z.B. der erste Schritt, um offiziell dort beim Ordnungsamt nachzuhaken - und wenn der Inhaber des Waffengeschäfts sich solche geschäftsschädigenden Einschränkungen gefallen läßt, ist das auch seltsam (man stelle sich vor: nur Führerschein-Inhaber dürfen ins Autohaus, in die Sportabteilung nur nach Konditionstest, nur Frauen in die Küchenabteilung (naja, den letzten Satz vielleicht lieber wieder streichen... wink.gif )

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Mit 99%iger Sicherheit handelte es sich hier um eine Schutzbehauptung des Verkäufers, der offensichtlich die Nase davon voll hat, jeden Tag "unbefugten" Menschen Waffen zu zeigen und zu erklären, welche aus seiner Sicht sowieso keine kaufen dürfen/wollen/können/werden.

Er will sich nur unnütze Arbeit sparen wink.gif

Natürlich kann er bei dieser Einschätzung auch mal einen Fehler begehen, der ihm mögliche zukünftige Stammkunden kostet. Ist aber nicht sein Problem, weil er bestimmt nicht der Inhaber des Ladens ist. Und wenn doch, dann ist es nicht schade, wenn er zumachen muß.

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@ Flintograf:

Kann mich Dir nur voll anschließen.

Dasselbe ist mir vor einigen Jahren bei der Firma E. in Frankfurt am Main auch passiert.

Vielleicht wäre es anders gewesen, wenn ich statt Shirt und Turnschuhen einen Armani Zweireiher getragen hätte und aus meiner Brieftasche noch ein paar Hunderter heraushingen.

Ansonsten will der Verkäufer wohl nur verhindern, daß Dutzende Heranwachsende Fettflecken auf seinen polierten Eisen hinterlassen und dann doch nichts kaufen.

Gruß

Harry

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Ähnliches ist meinem Kollegen passiert, ging in ein Fachgeschäft (privater besitzer), und wollte wissen ob sie auch gotcha-artikel verkaufen.

"Bitte verlassen sie umgehend das Geschäft, mit solchen rechten spielereien wollen wir nix zu tun haben"

Nett, nicht? Leute gibt das rolleyes.gif

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Guest ulrik

Dazu kann ich auch was beisteuern:

Es handelt sich hier um (jawoll-muß und soll ausgesprochen

werden), um die Frankonia-Filiale in Düsseldorf auf der KÖ.

Obwohl es schon einige Jahre her ist, werde ich als Betroffener es dennoch nicht vergessen:

Als damals 40jähriger (also ersichtlich kein pubertierender Bubi mehr) betrat ich mit einem Vereinskamerad deren Laden

(ich verkneife mir den eigentlich zutreffenden Begriff Saft....) und bat um Ansicht von 2 verschiedenen Großkaliber-Revolvern, mit dem Hinweis, daß wir als Sportschützen jeden Tag auf unsere erste grüne WBK warten,

wir aber gerne an Hand von Originalen schon mal eine Kaufs-

Vorentscheidung treffen würden, und dieses besser gelingen

würde als durch Blättern in bunten Katalogen.

Ich kann es heute immer noch nicht glauben- der Verkaufsfuzzi sagte sinngemäß allen Ernstes:

Kommt wieder, wenn Ihr im Besitz der WBK seid.

Das Allerheiligste, seine Glasvitrine wurde nicht geöffnet.

Auch der Hinweis, daß wir langjährige Kunden seien, sowohl

bezüglich Bekleidung als auch als langjährige VL-Schützen,

und diese Waffen ebenfalls bei F. gekauft hätten, beeindruckten dort den Gottvater überhaupt nicht.

Seit diesem Vorfall haben mein Vereinskamerad und ich bei

Gott eine Menge an Lang- und Kurzwaffen, sowie Wiederladezubehör, Pulver und Blei gekauft- aber nicht EIN

Teil bei Frankonia.

Ich habe meinen Bedarf bei meinem örtlichen Büchsenmacher

gekauft, wohl wissend, daß er manchmal, aber durchaus nicht immer, teurer war als F....

Ich wünsche diesem arroganten Unternehmen dasselbe Schicksal wie Kettner, und das möglichst bald.

Auch wenn hier mal diese oder jene Filiale von F. gelobt

wird.

Meine Sympathie und mein Geld gehört seit Jahren den wirklich qualifizierten, wenn auch manchmal kleinen Büchsen-

machern und Waffenhändlern.

Die amerikanischen Marktforscher wissen es seit langem:

Es ist fast unmöglich, einen unzufriedenen, abgesprungenen

Kunden zurück zu gewinnen- auf meine Person trifft das

jedenfalls 100% zu.

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@ulrik:

das muss aber schon sehr lange her sein. Ich bin seit gut zwei Jahren Kunde bei F. in D. (meine übliche Kleidung: Jeans und Sweatshirt) und bin immer recht zuvorkommend behandelt worden. Auch als ich mich vor Erteilung meiner WBK dort informiert habe. Das Fachwissen der Leute hält sich zwar in Grenzen crazy.gif, aber unferundlich waren sie noch nie.

Gruß

HaPe

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Das scheint wirklich ein Einzelfall gewesen zu sein, denn als ich vor ein paar Monaten in Motorradkleidung bei Frankonia Darmstadt aufgekreuzt bin, gab es auch keine Probleme mit der Besichtigung und "Befummelung" von GK-Kurzwaffen. Und ich war damals erst 21 Jahre und habe bis heute noch keine grüne WBK.

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In Antwort auf:

Bei meinem heutigen Besuch eines Waffengeschäftes in der ältesten Stadt von BW (Schwaben) wurde ich beim Betreten der Waffenabteilung vom dortigen Verkäufer gefragt, ob ich Inhaber einer WBK sei.Ab sofort dürfe man nur noch Besucher mit einer WBK Zutritt zur Waffenabteilung gewähren (auf Anordung des Ordnungsamtes).


Wenn da man nicht der gute alte Jürgen Edgar B. (als Verkäufer verkleidet) eine neue Ruhestands-Beschäftigung gefunden hat - inkognito Kunden in Waffengeschäften ver...albern ... chrisgrinst.gifgr1.gifgrin.gif

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Guest klausp

sowas ist mir vor jahren auch schon mal passiert.

damals wars frankonia münchen.

dabei geb ich flintograf recht, der verkäufer war offensichtlich nur zu faul, seinen a**** zu bewegen.

die ganze sache hat auch was gutes:

ich hab mir seitdem die immer etwas stressige parkplatz-suche erspart.

cu

klausp

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Tja, inzwischen geht's auch den Großen deutlich schlechter, was sich außerdem bis in die Ladengeschäfte durchgesprochen hat.

Und wuuuuups, schon kann man richtig freundlich und entgegenkommend sein, wenn ein Kunde mit Auftrag droht...

Gruß, Ronald

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In Antwort auf:

Das wäre z.B. der erste Schritt, um offiziell dort beim Ordnungsamt nachzuhaken


Auf das inzwischen geschehene Nachhaken bei der Waffenrechtsbehörde der ältesten (früheren Reichs-) Stadt Schwabens hin stellte sich heraus, daß man dort von einer solchen angeblichen Anordnung nicht das geringste wußte und sich wundert, was man so alles verlangt haben soll. Dort wird der WO-Thread jetzt mit Interesse gelesen. smile.gif

Carcano

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